Profilbild von MissDaisy

MissDaisy

Lesejury Star
offline

MissDaisy ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MissDaisy über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2019

Der Mantel des Schweigens deckt nicht alles zu

Deutsches Haus
0

Eva Bruhns ist Anfang 20 und Dolmetscherin. Sie wird für den ersten Ausschwitz-Prozess in Frankfurt engagiert. Sie ist verlobt und ihr künftiger Ehemann möchte nicht, dass sie diesen Job annimmt. Im Deutschland ...

Eva Bruhns ist Anfang 20 und Dolmetscherin. Sie wird für den ersten Ausschwitz-Prozess in Frankfurt engagiert. Sie ist verlobt und ihr künftiger Ehemann möchte nicht, dass sie diesen Job annimmt. Im Deutschland 1963 hatte eine Frau sich tatsächlich den Wünschen ihres Mannes, auch des Verlobten, zu unterwerfen. Auch ihre Eltern wollen sie abhalten. Doch Eva spürt, dass sie sich hier ausnahmsweise mal durchsetzen muss. Die Folgen sind unvorhersehbar …

Die Autorin hat hier sehr unaufgeregt, aber eindringlich beschrieben, welche Gräuel in den Lagern stattfanden und wie alle Beteiligten jahrelang immer erfolgreicher die Erinnerungen verdrängten. Die Kinder, die in den Kriegsjahren geboren wurden, bekamen zwar einiges mit, haben das aber in der Nachkriegszeit relativ gut vergessen, was den Erwachsenen mehr als recht war. Doch so tief vergraben ging gar nicht, als dass die Wahrheit nicht wieder ans Licht kommen könnte.

So wird Eva immer klarer, dass ihre relativ heile Welt auf Lügen und Blendungen aufgebaut ist. Langsam aber stetig arbeitet sie sich zum Kern der Sache vor und macht ein Wechselbad der Gefühle mit. Daran wächst sie und emanzipiert sich. Und sie fühlt sich schuldig.

Auch die anderen Figuren des Buches sind sehr schön gezeichnet. Die einen netter als die anderen, mit der einen oder anderen Leiche im Keller oder Last auf der Seele. Wie wichtig die Prozesse damals und heute waren und sind, wird jedem spätestens nach dieser Geschichte klar.

Sehr eindrucksvoll wird klar, dass es für die Opfer fast schon eine Strafe ist, über die Zeit und das Geschehen zu spreche. Auch für die Anwälte und Staatsanwaltschaft ist es eine Zerreißprobe. Doch Annette Hess zeigt auch, dass es einen Unterschied von Tätern und Tätern gibt – solche, die Befehle gern ausführten und solche, die aus Angst gehorchten. Die Aufarbeitung ist für niemanden leicht – muss aber sein, um eine Wiederholung zu vermeiden.

Auch wenn meine Generation damals noch nicht lebte, dementsprechend völlig unbeteiligt und unschuldig ist und die komplette Schulzeit immer wieder damit zu tun hatte und wirklich sagen könnte, es reicht – auf diese Art, wie die Autorin das Thema darstellt, ist es kein Wiederkäuen, kein Aufguss, kein „nicht schon wieder“ – es ist eine gefühlvolle Art, gerade im Zeitalter des „Flüchtlingsproblems“ dem letzten Ignoranten klarzumachen, wie knapp wir vor einem neuen, unverzeihlichen Fehler stehen. Das ist wichtiger denn je!

Zudem wird dem Leser verdeutlicht, dass die Gleichberechtigung ein sehr junges Kind ist.

Auch Eva Meckbach trägt als Sprecherin sehr zu meiner Begeisterung für dieses Buch bei. Sie hat es ruhig und dennoch mit Gefühl eingelesen. Sie hat meiner Ansicht nach den Ton von Annette Hess sehr gut getroffen und alle Aspekte, die Eva Bruhns, ihre Familie, die Gerichtverhandlung, ihre Schwester, das Liebesleben in den frühen 1960ern, den Zeitgeist und die Ohnmacht betreffen, extrem gut transportiert.

Ich bin von diesem Buch sehr beeindruckt und bewegt. Kann man als moderne Frau Eva manchmal nicht verstehen, liegt es einzig an der Tatsache, dass wir heute selbstbewusster sind und unser Freiheiten als selbstverständlich hinnehmen. Ich kann nicht anders: Fünf Sterne!

Veröffentlicht am 19.01.2019

Hundehäufchen auf dem Rasen

Erhebung
0

Scott Carey ist Hohn und Spott gewohnt, ist er doch übergewichtig und damit die ideale Zielscheibe für andere, die ihre eigenen „Makel“ nicht sehen, die anderer aber immer ganz deutlich kennzeichnen möchten. ...

Scott Carey ist Hohn und Spott gewohnt, ist er doch übergewichtig und damit die ideale Zielscheibe für andere, die ihre eigenen „Makel“ nicht sehen, die anderer aber immer ganz deutlich kennzeichnen möchten. Seit einiger Zeit wiegt er aber immer weniger, obwohl sich seine Figur nicht ändert. Selbst wenn er extrem viel isst, sein Gewicht verringert sich und seine Figur bleibt unverändert. Nur den alten Doc Ellis weiht er ein. Dieser ist genauso ratlos, wie Scott selbst. Im vollen Bewusstsein, dass dieses Phänomen gegen sämtliche Logik und alle Wissenschaft ist, verweigert er Untersuchungen in Kliniken. Er möchte kein Versuchskaninchen sein. Ist doch absehbar, dass er seinem Ende entgegengeht. Die Zeit bis dahin möchte er nutzen – und kämpft im entzweiten Castle Rock gegen Unrecht und Vorurteile. Dabei gewinnt er ganz besondere Freunde und verändert mehr, als er je geahnt hätte.

King hat sich unter seinem Pseudonym „Richard Bachmann“ schon einmal mit Gewichtsverlust beschäftigt. „Der Fluch“ geht jedoch in eine völlig andere Richtung. „Erhebung“ ging mir sehr viel mehr unter die Haut, hat mich bewegt und berührt – wogegen „Der Fluch“ sehr viel gruseliger, erschreckender, mehr Horror ist.

Trotz des erstaunlichen Gewichtsverlustes ist nicht Scott der Mittelpunkt der Novelle. Um ihn herum geschehen Dinge, die er jetzt ganz anders wahrnimmt und die er verändern möchte. Das ist die eigentliche Story. Sie führt dem Leser vor Augen, wie lächerlich, kleinlich und unsinnig so manches Verhalten ist, das man, wenn man ehrlich ist, auch selbst schon an den Tag gelegt hat. Kaum eine der Figuren in der Geschichte kommt ohne einen Charakterzug aus, der unschön oder unfair ist. Wer mit Scott zu tun hat, beginnt, diese Züge abzulegen. Scott zu berühren ist allerdings nicht gut – das merkt und zeigt auch sein Kater. So ergibt sich daraus, dass wirklich jeder gern in Scotts Nähe ist, aber eben mit der Einschränkung, auf Berührung zu verzichten. Dabei wird erst bewusst, wie wichtig Berührungen sind, wie oft man sich berührt, ohne darüber nachzudenken.

Viele Momente und Szenen in der Geschichte sind „Puzzleteile“ aus seinen anderen Werken. Diese kleinen versteckten Dinge mag ich ganz besonders an seinen Büchern. Nicht alle sind einfach nur so eingestreut, einige haben auch eine Bedeutung. Ebenso verhält es sich mit Anspielungen auf das aktuelle, reale Weltgeschehen, die Politik, die Trends und Veränderungen. King ist dabei recht deutlich, nimmt kaum ein Blatt vor den Mund.

King zeigt mit „Erhebung“ überdeutlich, dass er mehr kann, als „nur“ Horror. Nicht ohne Grund laufen seine Bücher nur noch selten unter anderen Genres als „Roman“. Noch immer steckt in jedem seiner Bücher einiges an Mystischem, Unerklärbarem, Beängstigendem, auch erwischt er den Leser jedes Mal am Ende kalt. Doch ist er weit weg von seinen üblichen Monstern. Es macht Spaß, Kings Weiterentwicklung zu begleiten und mit ihm neue Möglichkeiten zu entdecken. King zeigt unter anderem, dass man auch in einer Novelle, also auf wenigen Seiten, ganz viel sagen kann. Oder anders ausgedrückt – das Ungesagte füllt hier hunderte von Seiten.

Auch wenn mir das Ende nicht so ganz gefallen hat – wieder einmal – hat mir die komplette Reise durch die Geschichte sehr gut gefallen. David Nathans Stimme passt sehr gut zu Scotts Geschichte. Und so gebe ich dem Hör/Buch trotz dem für mich nicht perfekten Ende fünf Sterne.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Loslassen

Erhebung
0

Scott Carey ist Hohn und Spott gewohnt, ist er doch übergewichtig und damit die ideale Zielscheibe für andere, die ihre eigenen „Makel“ nicht sehen, die anderer aber immer ganz deutlich kennzeichnen möchten. ...

Scott Carey ist Hohn und Spott gewohnt, ist er doch übergewichtig und damit die ideale Zielscheibe für andere, die ihre eigenen „Makel“ nicht sehen, die anderer aber immer ganz deutlich kennzeichnen möchten. Seit einiger Zeit wiegt er aber immer weniger, obwohl sich seine Figur nicht ändert. Selbst wenn er extrem viel isst, sein Gewicht verringert sich und seine Figur bleibt unverändert. Nur den alten Doc Ellis weiht er ein. Dieser ist genauso ratlos, wie Scott selbst. Im vollen Bewusstsein, dass dieses Phänomen gegen sämtliche Logik und alle Wissenschaft ist, verweigert er Untersuchungen in Kliniken. Er möchte kein Versuchskaninchen sein. Ist doch absehbar, dass er seinem Ende entgegengeht. Die Zeit bis dahin möchte er nutzen – und kämpft im entzweiten Castle Rock gegen Unrecht und Vorurteile. Dabei gewinnt er ganz besondere Freunde und verändert mehr, als er je geahnt hätte.

King hat sich unter seinem Pseudonym „Richard Bachmann“ schon einmal mit Gewichtsverlust beschäftigt. „Der Fluch“ geht jedoch in eine völlig andere Richtung. „Erhebung“ ging mir sehr viel mehr unter die Haut, hat mich bewegt und berührt – wogegen „Der Fluch“ sehr viel gruseliger, erschreckender, mehr offensichtlicher Horror ist.

Trotz des erstaunlichen Gewichtsverlustes ist nicht Scott der Mittelpunkt der Novelle. Um ihn herum geschehen Dinge, die er jetzt ganz anders wahrnimmt und die er verändern möchte. Das ist die eigentliche Story. Sie führt dem Leser vor Augen, wie lächerlich, kleinlich und unsinnig so manches Verhalten ist, das man, wenn man ehrlich ist, auch selbst schon an den Tag gelegt hat. Das optische, sichtbare, was jeder (gern auch individuell) wahrnimmt, ist maßgeblich. Ob das allerdings die Wahrheit ist, weiß man nicht. Stimmt Scotts Aussehen oder stimmt, was die Waage zeigt?

Kaum eine der Figuren in der Geschichte kommt ohne einen Charakterzug aus, der unschön oder unfair ist. Wer mit Scott zu tun hat, beginnt, diese Züge abzulegen. Scott körperlich zu berühren ist ab einem gewissen Moment allerdings nicht gut – das merkt und zeigt auch sein Kater. So ergibt sich daraus, dass wirklich jeder gern in Scotts Nähe ist, aber eben mit der Einschränkung, auf Berührung zu verzichten. Dabei wird erst bewusst, wie wichtig Berührungen sind, wie oft man sich berührt, ohne darüber nachzudenken.

Viele Momente und Szenen in der Geschichte sind „Puzzleteile“ aus seinen anderen Werken. Diese kleinen versteckten Dinge mag ich ganz besonders an seinen Büchern. Nicht alle sind einfach nur so eingestreut, einige haben auch eine Bedeutung. Ebenso verhält es sich mit Anspielungen auf das aktuelle, reale Weltgeschehen, die Politik, die Trends und Veränderungen. King ist dabei recht deutlich, nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. Man muss es nur verstehen bzw. sehen – wie bei einem Wimmelbild. Ja, das trifft es wohl – „Erhebung“ gleicht einem Wimmelbild in Worten gezeichnet.

King zeigt mit „Erhebung“ überdeutlich, dass er mehr kann, als „nur“ Horror. Nicht ohne Grund laufen seine Bücher nur noch selten unter anderen Genres als „Roman“. Noch immer steckt in jedem seiner Bücher einiges an Mystischem, Unerklärbarem, Beängstigendem, auch erwischt er den Leser jedes Mal am Ende kalt. Doch ist er weit weg von seinen üblichen Monstern. Es macht Spaß, Kings Weiterentwicklung zu begleiten und mit ihm neue Möglichkeiten zu entdecken. King zeigt unter anderem, dass man auch in einer Novelle, also auf wenigen Seiten, ganz viel sagen kann. Oder anders ausgedrückt – das Ungesagte füllt hier hunderte von Seiten.

Ich habe zuerst das Hörbuch gehört und dann das Buch gelesen. Auch wenn es die identische Geschichte ist, wirkt sie auf mich selbst gelesen noch viel stärker und intensiver, obwohl ich viele Hörbücher höre und sogar mit gekürzten Fassungen selten Probleme habe. King muss man vielleicht doch eher lesen denn hören.

Auch wenn mir das Ende nicht so ganz gefallen hat – wieder einmal – hat mir die komplette Reise durch die Geschichte sehr gut gefallen. King hat so viel Zeitgeist, aktuelle Themen und Stimmung in das Buch gepackt, dass es fast platzt. Und so gebe ich dem Buch trotz dem für mich nicht perfekten Ende fünf Sterne.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Good shit happens either!

Man muss auch mal loslassen können
0

Durch einen Zufall treffen drei völlig unterschiedliche Frauen aufeinander und stellen fest, dass sie tatsächlich das gleiche Ziel haben: Sie wollen nicht mehr leben! Jede hat einen anderen für sie wichtigen ...

Durch einen Zufall treffen drei völlig unterschiedliche Frauen aufeinander und stellen fest, dass sie tatsächlich das gleiche Ziel haben: Sie wollen nicht mehr leben! Jede hat einen anderen für sie wichtigen und schwerwiegenden Grund für diese Entscheidung. Da liegt es doch nah, sich zusammenzutun und dem Lebensende gemeinsam gegenüberzutreten. Wider Erwarten gestaltet sich das aber schwieriger, als angenommen und eine Reihe verrückter, aberwitziger Ereignisse hat ungeahnte Folgen …

Nein, es ist nicht lustig, wenn ein Mensch lebensmüde ist. Nein, Krebs ist auch nicht lustig. Aber dieses Buch voll schwarzem Humor und ganz viel Herzenswärme geht mit dem Thema auf ganz eigene Weise um. Daran kann ich nichts Schlimmes finden! Im Gegenteil – meiner Meinung nach macht es sogar Mut und zeigt auf, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, einer schlimmen Situation gegenüberzutreten.

Dabei ist es dann völlig okay, wenn in einer fiktiven Geschichte auch mal Aktionen vorkommen, die im wahren, realen Leben nicht ganz so lustig wären. Es ist noch immer Unterhaltungsliteratur und muss nicht bierernst genommen werden. Die Wendungen und Verwicklungen, die Zufälle und außergewöhnlichen Ereignisse sind sehr humorvoll geschildert. Jede Protagonistin ist ganz eigen gezeichnet und man kann sie deutlich unterscheiden. Zunächst lernt man sie einzeln kennen und im Verlauf des Buches wechseln die Perspektiven immer mal wieder. Dabei wird jedoch stets angekündigt, wessen Part es gerade ist. Es werden auch ein paar Klischees bedient, doch passt das wunderbar und stört nicht sonderlich. Wer keinen Sinn für (schwarzen) Humor hat, wird jedoch keine große Freude an diesem Buch haben.

Anfangs und zwischendurch kurz war das Buch etwas zäh. Doch die meiste Zeit wurde ich großartig unterhalten. Ulla Wagener hat es großartig eingesprochen. Auch wenn mir nicht alle ihre „männlichen Stimmen“ gefallen, mag ich ihre Art zu lesen sehr. Das Ende ist gelungen und rund und damit in sich stimmig. Das mag ich sehr. Insgesamt gebe ich deshalb vier Sterne. Gute Unterhaltung!

Veröffentlicht am 14.01.2019

Savoy oder doch lieber Dolomitenhütte?

Zimmer frei!
0

Was für ein genialer kleiner Appetit-Anreger! Wer den üblichen Urlaub satt hat, wer etwas Ausgefallenes erleben möchte, der findet in diesem Bildband-Reiseführer jede Menge Anregungen für absolut und wirklich ...

Was für ein genialer kleiner Appetit-Anreger! Wer den üblichen Urlaub satt hat, wer etwas Ausgefallenes erleben möchte, der findet in diesem Bildband-Reiseführer jede Menge Anregungen für absolut und wirklich ausgefallene und verrückte Hotels! Die Umgebung ist dabei auch nicht übel, ganz klar, aber die Hotels bzw. die Zimmer, die haben es echt in sich.

Ob nun im Gefängnis, einer Betonröhre, im Triebwerk, in einer Bibliothek, in der Wüste, über Singapur, im Eishotel, im U-Boot oder einem der anderen unfassbar außergewöhnlichen Hotels, es geht immer noch verrückter! Zu jedem findet sich hier gleich die Preiskategorie (ein, zwei oder drei Dollarzeichen für „unschlagbar günstig“, „unschlagbare Träume“ und „purer Luxus“), auf einem Piktogramm die etwaige Lage und – so vorhanden – die Internetadresse. Ja, nicht alle der Hotels haben tatsächlich Internet!

Verena Tölle hat sie gesucht und gefunden und sucht noch immer nach neuen verrückten Urlaubsorten. Zu jedem liefert sie ein paar witzige Erklärungen und Beschreibungen, sodass man am liebsten sofort losreisen und eins nach dem anderen mit eigenen Augen sehen und sich ein Bett buchen möchte. Die Fotos sind traumhaft schön und machen Fernweh. Erstaunt stellt man fest, dass man möglicherweise einige Jahre zählt, aber für ein Abenteuer dieser Art wohl nie zu alt ist. Herrlich! Ein Buch, das mich so fröhlich stimmt und so viel Abenteuerlust in mir weckt, bekommt eindeutig fünf Sterne!