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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

So lecker und das ganz ohne Fleisch!

Heißluftfritteuse vegetarisch
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Obwohl es schon so lange diese kleinen Geräte gibt, kommen sie erst jetzt so richtig in Fahrt. Vielleicht liegt es daran, dass die Leute sich darunter tatsächlich eine Fritteuse vorstellen. Für mich sind ...

Obwohl es schon so lange diese kleinen Geräte gibt, kommen sie erst jetzt so richtig in Fahrt. Vielleicht liegt es daran, dass die Leute sich darunter tatsächlich eine Fritteuse vorstellen. Für mich sind es Mini-Heißluft-Backöfen und als solche nutze ich sie auch. Diese hier vorgestellten Rezepte bestätigen das auch. Es wird gebacken, nicht wirklich frittiert. Das tut dem Geschmack aber absolut keinen Abbruch!

Nach dem Einsteigerwissen folgen hier die Kapitel Snacks & Vorspeisen; Bunte Salate; Hauptgerichte; Süße Leckereien. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto. Dazu Angaben zu Zubereitungs- und Garzeit, Zutatenliste, Nährwerte und Zubereitungsschritte. Die Portionsangaben sind meiner Ansicht nach eher optimistisch oder für Personen mit wenig Hunger ausgelegt. Die Zubereitung ist gut verständlich erklärt. Fast immer gibt es auch noch informative Tipps. Die Zutaten sind für meine Begriffe alltagstauglich und leicht zu bekommen.

Das Kaleidoskop der Rezepte ist bunt und vielfältig. Und das Tollste daran ist, dass man das Fleisch dabei gar nicht vermisst. Und wenn jemand unbedingt Fleisch haben muss, können viele der Gerichte auch als Beilage genutzt werden. Ich fände das aber schade, denn die Rezepte sind definitiv lecker auch ohne Fleisch. Über das alphabetische Register kann man sich die Veganen Rezepte direkt heraussuchen, aber auch über die Zutaten zum Wunschrezept gelangen.

Wie immer überzeugt Dr. Oetker auch mit diesem Buch, das zwar nicht besonders dick ist, aber proppenvoll mit vegetarischen Leckereien. Gerne gebe ich fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein ganz besonderes Erinnerungs-Buch

Ja, genau das hab ich mir gewünscht!
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Die Idee und die Umsetzung gefallen mir super gut. Weihnachten ist doch die ideale Zeit, um miteinander Spaß zu haben und das Smartphone mal komplett zu vergessen! Das Buch bietet so viele Anregungen für ...

Die Idee und die Umsetzung gefallen mir super gut. Weihnachten ist doch die ideale Zeit, um miteinander Spaß zu haben und das Smartphone mal komplett zu vergessen! Das Buch bietet so viele Anregungen für witzige Unterhaltung und Aktivitäten für jedes Alter und jeden Geschmack.

Zu Beginn starten wir mit Tickets für die Teilnehmer. Davon gibt es, wie danach die Weihnachts-ich-Steckbriefe, zwölf an der Zahl. Wenn man als kleine Familie an den Start geht, kann man also mehrere Jahre unterbringen. Auch eine schöne Tradition, oder? Ab drei Personen finde ich die Spiele cool, aber auch zu zweit kann man das meiste prima machen.

Platz für Fotos findet sich auch immer wieder. Die Ideen gehen von einer gemeinsam erzählten Geschichte, Spielideen, bei denen gezeichnet oder umschrieben wird, vorbei an klassischen Rätseln, über Wahrheit oder Pflicht und Bastelideen bis zu Würfelspielen, Stadt-Land-Fluss, Bingo und Buchstabensalat. Den Abschluss bilden für jeden die Seiten Was-war-dieses-Jahr-für-mich-anders und Seiten, um einzutragen, was unterm Baum lag. Auflösungen für die Rätsel gibt es natürlich auch!

Alles ist liebevoll und weihnachtlich gestaltet, ohne kitschig zu sein. Bestimmt hab damit nicht nur ich so viel Spaß und Freude. Ich gebe fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Ergänzt und unterstützt beim Weihnachtsmenü

Weihnachten mit dem Air-Fryer
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Im Vorwort wird gleich klargestellt, dass der Air-Fryer kein komplettes Weihnachtsmenü zaubern soll oder kann, aber eben die ideale Ergänzung und Unterstützung ist. Ich finde, wer nicht die ganze Familie ...

Im Vorwort wird gleich klargestellt, dass der Air-Fryer kein komplettes Weihnachtsmenü zaubern soll oder kann, aber eben die ideale Ergänzung und Unterstützung ist. Ich finde, wer nicht die ganze Familie um sich versammeln kann, hat mit dem Air-Fryer auch die Möglichkeit, für sich oder für zwei ganz tolle Gerichte zu zaubern. Aber auch zum Aufbacken selbst zubereiteter und eingefrorener Snacks ist dieser kleine Zauberofen der Hit.

Nach einer kleinen Einführung mit Warenkunde starten die Kapitel Partyfood; Vorspeisen; Hauptspeisen; Desserts und süßes Gebäck; Zwischen den Jahren. Einige der Zutaten sind etwas exotischer. Dennoch bekommt man sie im gut sortierten Supermarkt, vor allem um die Vorweihnachtszeit, problemlos. Nur hat man sie vermutlich einfach nicht standardmäßig im eigenen Vorrat.

Die Rezepte sind alle mit einem festlichen Foto versehen. Auf einer Buchseite finden sich das Bild, ein kleiner Text zur Speise, die Zutatenliste, die benötigten besonderen Utensilien und die Zubereitungsschritte. Bei einem Teil der Rezepte ist hierbei die Schrift weiß auf dunklem Grund. Das tut meinen Augen nicht ganz so gut. Auch finde ich die Seiten etwas überladen. Die Anweisungen sind verständlich formuliert. Angaben zu Nährwerten findet man keine. Das eine oder andere Rezept hat meiner Meinung nach mehr Erfolg als große Variante im klassischen Backofen, dennoch gefallen mir die Ideen gar nicht mal so schlecht!

Dass viele der Rezepte etwas aufwändiger sind, ist nicht verwunderlich. Immerhin geht es um Weihnachten und Silvester, da kocht man ja gern etwas aufwändiger als sonst. Dabei möchte ich aber noch erwähnen, dass ich nicht wenige der Rezepte auch außerhalb der Adventszeit als Teil eines Buffets oder einer Speisenfolge passend finde. Unter den mehr als einhundert Rezepten sollte wirklich jeder genug finden, das festliche Tafeln noch festlicher macht.

Insgesamt ein gelungenes Buch, das prima zu Weihnachten passt. Ich gebe vier Sterne, weil es mir zu bunt und schrill ist, die Augen ermüdet und zu oft die Speisen erst mal eingefroren werden, bevor sie dann im Air-Fryer zubereitet werden. Dennoch ein Buch, das man auch super gut verschenken kann, um Kochbuchfans zu erfreuen.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Das Band zwischen Mutter und Tochter

Biarritz
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Hannas Mutter Emilie lebt im Seniorenheim. Sie spricht nicht mehr. Ihre frühere Freundin Marianne hat sie aufgespürt und sich im selben Seniorenheim einquartiert. Einzig sie findet Zugang zu Emilie. Hanna ...

Hannas Mutter Emilie lebt im Seniorenheim. Sie spricht nicht mehr. Ihre frühere Freundin Marianne hat sie aufgespürt und sich im selben Seniorenheim einquartiert. Einzig sie findet Zugang zu Emilie. Hanna hat so viele Fragen und so viel Wut in sich und kommt nur sonntags zu Emilie. Und auch nur, um den Schein zu wahren, denn sie glaubt, ihre Mutter lehnt sie ab. Marianne sieht das allerdings völlig anders.

Den Titel finde ich etwas unglücklich gewählt. Wenn man das Buch gelesen oder gehört hat, versteht man ihn, aber er ist kein guter Hinweis auf das, was man bekommt. Ganz ehrlich gesagt habe ich sogar gerade deshalb das Buch sehr spät für mich entdeckt. Selbst die Kurzbeschreibung auf dem Klappentext wird dem Buch nicht gerecht und führt den Leser bzw. Hörer auf eine falsche Fährte. Das unscharfe Cover-Foto ergibt am Ende einen sehr symbolischen Sinn.

Wie Hanna von ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter erzählt, das einst so innig war und jetzt so distanziert, ist herzergreifend. Aber auch verständlich! Ich kann absolut gut nachvollziehen, was in ihr vorging und wie es zu der Situation kam. Ich hätte mir auch eine Marianne gewünscht, die mir offene Fragen beantwortet und Dinge erzählt, die Lücken füllen. So seltsam es klingen mag, dieses Buch hat mir genau das gegeben, obwohl meine Geschichte eine völlig andere ist. Dennoch tröstete es mich unfassbar, rückte Dinge in ein anderes Licht und war wie eine liebevolle Umarmung. So schön!

Die Erinnerungen an ihre Kindheit, die alles andere als leicht war, sind oft sehr schön und liebevoll, aber auch immer wieder erschreckend und grausam. Doch auch die Vergangenheit von Emilie, von Marianne Emmi genannt, erklärt vieles. Es ist so schade, dass Eltern und Kinder über gewisse Dinge einfach nicht kommunizieren zu können scheinen. Da bedarf es Dritter, nur sind diese leider nicht immer vorhanden. Doch es ist schon eine große Hilfe, gezeigt zu bekommen, dass die Dinge selten so sind, wie man es sich zusammengedacht hat.

Wie viel von diesem Roman autobiografisch ist, lässt sich für mich als Leser natürlich nicht sagen. Da ich aber weiß, dass Andrea Sawatzki bereits ein Buch mit dem Titel Brunnenstraße gibt und dieses autobiografisch ist, sich hier einige Stellen dazu einfügen und nur aus Andrea Hanna wurde, vermute ich es schon stark. Außerdem passen auch die Eckdaten auf sie. Das alles ist aber für mich irrelevant. Die Aussage des Buches ist wichtig und es berührt mich zutiefst, hallt stark nach und macht mich auf ganz besondere Weise glücklich. Die Autorin liest das Buch zudem sehr angenehm ein. Es ist also ein wahrer Genuss, rundum! Sehr kurz, aber enorm intensiv. Kein Wunder, dass ich fünf Sterne gebe, oder?

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Erinnerungen in Form von Rezepten

Patricia Kelly´s Family-Kochbuch
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Ob man die Kelly-Family nun toll findet oder nicht, dass sie ein außergewöhnliches Leben führten und führen, ist unbestreitbar. Essen muss und möchte jeder. Dass bei dieser Lebensart sich die Rezepte an ...

Ob man die Kelly-Family nun toll findet oder nicht, dass sie ein außergewöhnliches Leben führten und führen, ist unbestreitbar. Essen muss und möchte jeder. Dass bei dieser Lebensart sich die Rezepte an den jeweiligen Ländern orientieren, ist nicht überraschend. So entstand im Grunde ein Kochbuch, das ein Spiegel der Erlebnisse und des Lebens in mehreren Ländern ist. Die Geschichten zwischen den Rezepten sind unterhaltsam und kein bisschen nervig. Es macht Spaß, zu schmökern und neue Rezepte kennenzulernen. Ja, neu, denn Patricia Kelly und ihre Familie haben jedem Gericht ihren persönlichen Stempel aufgedrückt und sie so zu ihren eigenen gemacht. Sechs Länder prägen dieses Kochbuch. Für mich ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal.

Irland, Spanien, Frankreich, USA, Niederlande und Deutschland sind die Stationen, die für die Kellys in vieler Hinsicht prägend waren und noch immer sind. Die Gerichte im Buch sind traditionell und doch individuell abgeändert. Die Klassiker der Länder auf Kelly-Art sozusagen! Sie sind übersichtlich gestaltet, haben nach ihrer originalen Bezeichnung eine deutsche Erklärung. Man findet Angaben zur Zubereitungszeit, den Zutaten und den erforderlichen Schritten. Falls zutreffend, ist auch angegeben, ob ein Gericht glutenfrei, frei von raffiniertem Zucker, vegetarisch o.ä. ist. Fans von Nährwertangaben werden enttäuscht sein, die findet man nämlich nicht. Ausgelegt sind die Rezepte meist für zwei oder vier Personen. Zu jedem Gericht bekommt man ein schönes Foto, das nicht gerade wenig Appetit macht!

Vor jedem Länder-Kapitel erzählt Patricia Kelly aus ihrer Zeit dort und teilt mit den Lesern private Fotos. Einige Gerichte, die eine besondere Rolle in ihrem Leben spielen, bekommen ebenfalls noch eine Ehrung in Form einer Erzählung dazu. Die Fotos zu den Gerichten sind farbig, alle anderen dann schwarz-weiß. Ein alphabetisches Register schließt das Buch ab.

Für mich ist dieses Kochbuch eine interessante Bereicherung meiner Sammlung. Die Geschichten lesen sich spannend, ohne sensationsheischend zu sein. Das Phänomen Kelly-Family hat viele Facetten. Patricias Geschichten und Rezepte gefallen mir sehr. Von daher gebe ich die vollen fünf Sterne.

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