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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2019

Ich hatte Tränen in den Augen

Wolkenherz - Ein Schimmern am Horizont - Band 4
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WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Nach drei wundervollen Bänden von einer Reihe, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie so lieben werde, ist endlich der vierte und letzte Band erschienen. Da erklärt es sich ...

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Nach drei wundervollen Bänden von einer Reihe, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie so lieben werde, ist endlich der vierte und letzte Band erschienen. Da erklärt es sich von selbst, dass ich ihn lese oder?

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Absolut!

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Nachdem ich besonders bei Band 1 und 2 der Reihe immer wieder bemängelt habe, dass es nicht voran geht und viele Fragen ungeklärt bleiben, geht es vor allem seit dem Ende von Band 3 richtig daran, alles aufzuklären und das hat mir unglaublich gut gefallen. Die Charaktere haben über die Bände hinweg eine Menge Entwicklung durchgemacht, die rund gemacht und auf den Punkt gebracht wurde und ich hätte es nicht gedacht aber das Buch wurde richtig emotional. Besonders gegen Ende habe ich ein paar Tränchen verdrückt. Nein, ich habe ehrlich gesagt geweint wie ein Schlosshund. Selten hat mich ein Buch so emotional getroffen und mitgenommen. Ein Schimmern am Horizont ist einfach der perfekte Abschluss dieser Reihe und ich kann ehrlich sagen: Ich werde Wolkenherz vermissen.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Es kann sein, dass mir beim Lesen Kleinigkeiten aufgefallen sind, die mich gestört haben könnten. Ich bin aber ehrlicherweise so begeistert und gerührt von diesem Buch, dass die, wenn sie überhaupt da waren, mir überhaupt nicht mehr im Gedächtnis sind.

FAZIT. Ein Schimmern am Horizont toppt die vergangenen drei Wolkenherz-Bände noch einmal um einiges und ich nehme von Wolkenherz mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied. Dieser Abschluss hat mich maßlos begeistert und zu Tränen gerührt. Solltet ihr die Reihe noch nicht kennen, müsst ihr sie lesen. Und zwar bis zur letzten Seite. | ★★★★★

Veröffentlicht am 30.05.2019

War ok

Der Insasse
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WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Ich bin zwar erst sehr spät in die Fitzek-Bücher eingestiegen, mittlerweile gehören sie für mich allerdings zum Must Read. Der Insasse klang darüber hinaus auch noch so toll, ...

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Ich bin zwar erst sehr spät in die Fitzek-Bücher eingestiegen, mittlerweile gehören sie für mich allerdings zum Must Read. Der Insasse klang darüber hinaus auch noch so toll, dass ich mich wahnsinnig auf das Buch gefreut habe.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Leider nicht. Tatsächlich würde ich eher sagen, dass ich enttäuscht wurde.

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Der Insasse ist einfach ein echter Fitzek. Kurzweilig, spannend, ein Page Turner, der einige Wendungen bereithält. So hatte ich auch wieder kurzweilige Unterhaltung und einige spannende Lesestunden. Ganz genau so, wie man es von Sebastian Fitzek eben gewohnt ist.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Thriller übertreiben, Sebastian Fitzeks Bücher übertreiben. Das ist ganz normal und gehört in gewisser Weise zur Ausstattung dieses Genres. Und doch bin ich der Meinung, dass Der Insasse da viel zu sehr übertreibt. Die Handlung weist viel zu viele Logikfehler auf, ist unglaubwürdig und alles ist einfach too much. Ich hatte dieses Mal außerdem Probleme, mich in die Charaktere einzufühlen. Was mir sonst auch bei Thrillern gut gelingt, war hier unmöglich. Darüber hinaus habe ich persönlich das Buch auch viel zu schnell durchschaut, was mir über weite Strecken die Spannung genommen hat.

FAZIT. Der Insasse ist zwar ein typischer Fitzek, leider konnte er mich jedoch nicht überzeugen. Obwohl ich die Idee toll fand und der Schreibstil wie gewohnt fesselt, waren das Buch und seine Handlung zu unglaubwürdig und die Wendungen zu vorhersehbar. Ich drücke mir ganz fest die Daumen, dass mir der nächste Fitzek mehr zusagt. | ★★★★☆

Veröffentlicht am 29.05.2019

Wow! Lesehighlight

Niemalswelt
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Vor einigen Tagen erreichte mich ein geheimnisvoller Brief zusammen mit Niemalswelt aus dem Carlsen Verlag. Der Wächter, eine unglaublich wichtige Person aus dem Buch, lud mich zu einer Lesewache ein, ...

Vor einigen Tagen erreichte mich ein geheimnisvoller Brief zusammen mit Niemalswelt aus dem Carlsen Verlag. Der Wächter, eine unglaublich wichtige Person aus dem Buch, lud mich zu einer Lesewache ein, bei der das Buch innerhalb von 11 Stunden gelesen werden muss. Da ich eine schnelle Leserin bin, dachte ich mir natürlich sofort: Challenge accepted und startete gemeinsam mit anderen Leserinnen und Lesern in die Wache. Ich muss es euch an dieser Stelle direkt sagen: Niemalswelt ist tatsächlich auch ein Buch, das man in einem Rutsch lesen sollte, denn so wirkt es unheimlich gut und ich hatte riesengroßen Spaß beim Lesen. Nehmt euch das Buch also wirklich für einen faulen Tag auf dem Sofa vor. Habt ihr einmal angefangen, wollt ihr so schnell nicht aufhören.

Aber um was geht es eigentlich? Bee trifft sich nach einem Jahr mit ihren alten Freunden in einem Wochenendhaus wieder. Ein Jahr lang hat sie sie nicht gesehen. Ein Jahr lang ist ihr Freund Jim bereits tot. Die fünf verstehen sich sehr schnell wieder gut, beschließen, abends noch feiern zu gehen und... haben auf dem Weg nach Hause beinahe einen Unfall. Überzeugt, mit einem Schrecken davongekommen zu sein, fahren die 5 nach Hause und erfahren dort von niemand anderem als dem Wächter, dass sie doch einen Unfall hatten. Nur einer von ihnen kann überleben und um den zu bestimmen, müssen die fünf sich darüber einig sein, wer überleben darf.

Eine geniale Idee und die wurde im Buch auch verdammt gut umgesetzt. Niemalswelt ist nicht nur spannend. Es ist auch verdammt klug und lädt selbst immer wieder zu miträsteln ein, sodass man nicht nur liest sondern komplett in die Handlung eintaucht. Um herauszufinden, wer überleben darf, versuchen die fünf Jugendlichen nämlich recht schnell, Jims Tod aufzuklären und steigen dadurch immer tiefer in die Geheimnisse der Niemalswelt ein, die mit einem komplexen Regelwerk, das aber auch sehr gut durchdacht ist, überzeugt. Seht ihr, wie ich schwärme?

Aber nicht nur die Idee und die Geschichte selbst sind gut. Marisha Pessl spielt auch mit den Lesern und mit ihren Charakteren. Bee mochte ich von Anfang an sehr gerne. Wir verfolgen die Handlung aus ihrer Sicht und ich habe mich sofort sehr gut in sie eingefühlt. Mit den anderen Charakteren allerdings wird man nicht so gut warm, was durchaus gewollt ist, denn gemeinsam mit Bee begegnen wir ihnen mit Misstrauen und lösen gemeinsam das Rätsel um Jims Tod.

Die Seiten flogen wirklich nur so dahin, ich wurde mehrmals überrascht und hatte unglaublcihen Spaß beim Lesen. Nicht nur mit dem Buch sondern auch gemeinsam mit den anderen bei der Lesewache. Auch wenn ihr bei der Lesewache selbst nicht mehr teilnehmen könnt, kann ich euch nur ans Herz legen, euch das Buch schnellstmöglich zuzulegen und zu lesen. Für mich definitiv eines meiner ersten Jahreshighlights und ein unfassbar gutes Buch!

Veröffentlicht am 18.05.2019

Nicht so gut wie Wonder Woman

Catwoman – Diebin von Gotham City
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Ich bin ein Marvel-Girl. Ich kann mit DC in der Regel nichts anfangen und habe in letzter Zeit immer häufiger gemerkt, dass ich das auch überhaupt nicht möchte. Dennoch, bei einer Nicht-Comic-Reihe wurde ...

Ich bin ein Marvel-Girl. Ich kann mit DC in der Regel nichts anfangen und habe in letzter Zeit immer häufiger gemerkt, dass ich das auch überhaupt nicht möchte. Dennoch, bei einer Nicht-Comic-Reihe wurde ich schwach: Mit DC Icons veröffentlichen vier bekannte Autorinnen und Autoren Bücher basierend auf bekannten DC-Helden. Den Anfang machte Liegh Bardugo mit Wonder Woman. Sie gehörte bereits nach Grischa zu meinen Lieblingsautorinnen und so konnte ich an dieser Stelle nicht widerstehen. Tatsächlich hat mir Wonder Woman auch sehr gut gefallen. Die Geschichte war spannend und feministisch, der Schreibstil toll und mit ganz viel Humor versehen und die Charaktere einzigartig. Weiter ging es nun also mit Catwoman von Sarah J. Maas, einer Autorin, von der ich nicht so viel gutes berichten kann, wie im Fall von Leigh Bardugo.

Das Buch beginnt zunächst einmal sehr verwirrend mit einem kleinen Ausflug in die Vergangenheit der Protagonistin, bevor es dann später in der eigentlichen Erzählzeit ansetzt. Viele mehr oder weniger zufällige und somit auch eher weit hergeholte Ereignisse reihten sich aneinander, bevor wir mehr oder weniger unsanft in die Gegenwart geschubst werden und uns dort erneut zurechtfinden müssen. Immerhin: Erste Ansatzpunkte hatten wir an dieser Stelle immerhin und von da an fiel es mir auch leichter.

Handlungstechnisch ging es an dieser Stelle also berauf, leider ging es aber mit den Charakteren bergab. Während ich für Luke Fox noch einiges an Sympathei aufbringen konnte, wurde ich mit Selina leider erst auf den letzten Seiten so wirklich warm. Dabei verfolgen wir alles weitestgehend aus ihrer Sicht und hätte das Buch nicht richtig an Fahrt aufgenommen, weiß ich nicht, ob ich es nicht abgebrochen hätte. Das mag auch daran liegen, dass ich mit Sarah J. Maas Schreibstil einfach nicht warm werden. Dass ich eigentlich nur sehr wenig mit DC anfangen kann, kam erschwerend hinzu.

Dennoch: Ein bisschen konnte ich mich mit Catwoman dann ja doch anfreunden und besonders das Ende hat mir sogar richtig gut gefallen, sodass ich mir defintiv auch die anderen beiden Bände der DC Icons-Reihe zulegen werde.

Kommen wir nun aber zu einem Punkt, den ich eigentlich nicht wirklich in die Bewertung mit einfließen lassen möchte: Die Übersetzung. Bei vielen deutschen Serien und Buchreihen fällt mir auf, wie enorm lange sich die Charaktere siezen. Bei manchen mehr, bei manchen weniger, weil die historische Einordnung an dieser Stelle passt, die Charaktere älter oder konservativer sind oder in einem Verhältnis zueinander stehen, bei dem man sich nicht wundert, wenn man sich Jahrelang siezt. Aber was zum Teufel war das mit Selina und Luke? Die beiden sind in etwa 20. Ein Alter, in dem man sich vermutlich nicht mal siezt, wenn man sich neu kennenlernt. Sie wohnen nebeneinaner, verstehen sich recht schnell recht gut, sehen sich bei Galas und Empfängen und haben sogar so etwas wie ein Date. Fakt ist jedoch: Sie siezen sich noch enorm lange. Ich glaube, bei keinem anderen Buch hat mich das so sehr gestört, wie hier und ich würde mir für die kommenden DC Icons-Bücher und auch Bücher im Allgemeinen eine realere Übersetzung wünschen!

Veröffentlicht am 18.05.2019

Perfekter Einstieg

Marvel Legacy
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Marvel Legacy ist nun endlich als großer Sammelband erschienen. Ich habe ja bereits die Ausgabe gelesen und euch auch vorgestellt, die die Marvel Legacy Short Story enthält. Dieser Band jedoch bietet jetzt ...

Marvel Legacy ist nun endlich als großer Sammelband erschienen. Ich habe ja bereits die Ausgabe gelesen und euch auch vorgestellt, die die Marvel Legacy Short Story enthält. Dieser Band jedoch bietet jetzt einiges mehr. Neben der besagten Geschichte werden sämtliche Helden des Marvel Legacy Universums vorgestellt. Dafür wurden Panels der Original Comics verwendet und neu mit Text versehen. Für mich eine tolle Übersicht und sicher auch für Marvel Einsteiger ein echter Gewinn. Man findet viele Helden, die man sympathisch findet und deren Comics man im Anschluss unbedingt lesen will. Auf der anderen Seite bekommt man als Neueinsteiger einen super Überblick über die Helden, ihre Einordnung, Fähigkeiten und und und. Eine dicke Empfehlung von mir an euch alle.