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Veröffentlicht am 23.05.2017

Leni und Paul - ein wunderbares Paar?!

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Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es soll sicher Leni und Paul zeigen, wie sie sich eben im Buch manchmal gegenüber stehen und das gibt schon ein interessantes Coverbild.
Leni und Paul waren schon ...

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es soll sicher Leni und Paul zeigen, wie sie sich eben im Buch manchmal gegenüber stehen und das gibt schon ein interessantes Coverbild.
Leni und Paul waren schon mal als Teenager ein Paar, doch das hat nicht geklappt und Leni hat diese Trennung bis heute nicht wirklich verarbeitet. Doch dann gibt es da dieses Klassentreffen nach 10 Jahren und sie begegnen sich wieder und das Gefühlskarussel beginnt sich von neuem zu drehen, was Leni nicht so wirklich gefallen mag, da sie die alten Wunden noch nicht verwunden hat...
Leni ist eine wirklich spannende Protagonistin, zu Beginn des Buches wirkt sie kühl und abwehrend, da sich das ganze Buch sich im Vordergrund mit ihr und ihren Gefühlen befasst, lernt man sich sehr gut kennen und versteht auch immer besser, was sie so verletzt hat und kann auch ihre Reaktionen viel besser nachvollziehen. Auch die Entwicklung von Leni innerhalb des Buches macht das Lesen wirklich spannend.
Paul ist ein wirklich verständnisvoller und sehr liebevoller Mensch, der dann immer zeigt, dass er Leni wirklich lieb und versucht, Leni aus ihrem Panzer zu holen.
Die Geschichte zwischen Leni und Paul ist eine Achterbahnfahrt zwischen Liebe und Hass und das zieht den Leser wahnsinnig in den Bann, weil man einfach spürt, dass die Geschichte einfach mit viel Liebe und Sorgfalt geschrieben wurden ist.
Mela Wagner hat einen wirklich tollen Stil, sie schreibt flüssig und zieht den Leser einfach in den Bann der Geschichte, dass man dann das Buch kaum aus der Hand legen kann. Mela Wagner schreibt authentisch und sehr nachvollziehbar und das macht die Geschichte auch für den Leser nachvollziehbar.

Fazit:
Mela Wagner hat mit der Liebe zwischen Leni und Paul ein Buch geschaffen, das einen als Leser einfach mitreist und das immer wieder zeigt, dass sich eine Liebe immer wieder verändert und trotzdem die Gefühle gleich bleiben können.

Veröffentlicht am 16.05.2017

Lou in den wilden Zwanziger Jahren...

Tanz des Vergessens
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Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. ...

Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich.
Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und als würde das nicht schon reichen, hat sie das Gefühl, dass sie allen Menschen, die in ihre Umgebung sind, einfach nur Unglück bringt. Sie versucht sich im Tanzen und im Rausch des Lebensgefühl der 20er Jahre ihr bösen Vorahnungen zu vergessen, aber da diese Gefühl sich immer und immer wieder auch in Fakten zeigt, sieht Lou nur noch einen Ausweg für sich...
Lou ist als Charakter an sich eine starke Frau, aber durch die Unruhen, die auf den Strassen toben und die Schicksalsschläge, die sie ereilen, immer wieder sehr stark in ihrem Wesen erschüttert wird. Sie verliert immer wieder Freunde und das macht sie selber fertig und auch ihre Anstellung als Täschnerin macht es nicht besser, weil sie das Tanzen einfach nicht vergessen lässt, was in ihrem Leben alles schief läuft. Gerade diese Zerbrechlichkeit macht aber Lou für den Leser wirklich gut greifbar, sie ist eben nicht die perfekte Frau, aber gerade das macht sie zu etwas Besonderem.
Heidi Rehn setzt die Handlungsorte München und Berlin wirklich gut nach dem 1. Weltkrieg um, sie versetzt den Leser in eine aufregende Zeit, die man immer schlechthin als die Goldenen Zwanziger bezeichnet und diese Lebensgefühl setzt Heidi Rehn auch in ihrem Buch um. Aber sie zeigt eben auch die Schattenseiten dieser Jahre, den aufstrebenden jungen Hitler, die Wirtschaftskrise, die politischen Unruhen in der Weimarer Republik, die Inflation, die Hungersnöte und alles, was dann eben in den Jahren prägend waren, was wirklich gut, weil so golden wie der Name vermuten lässt, waren die Jahre Anfang der 1920er gar nicht.
Der flüssige und wunderbar leichte Schreibstil von Heidi Rehn lassen die Seiten einfach so wegfliegen und die 560 Seiten sind so schnell weg, dass man es gar nicht merkt, weil man so in der Handlung der Geschichte ist, dass man gar nicht merkt, dass das Buch immer und immer weniger von den Seiten her wird. Natürlich gibt es immer mal wieder Länge im Buch, was aber durch die gründliche Recherche bedingt ist, aber das macht das Buch sehr authentisch. Das kann man dann zwar als etwas negativ ansehen, aber wenn man sich in der Zeit nicht so wirklich auskennt, sind gerade die Erklärungen und Hintergründe wichtig für die Entwicklung der Personen im Buch.

Fazit:
"Tanz des Vergessens" führt den Leser in das Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, zeigt aber, dass die Goldenen Zwanziger nicht immer golden war, die Recherche zeigt sich immer wieder in dem Buch und das macht das Buch sehr authentisch. Durch den wirklich guten Stil von Heidi Rehn fühlen sich die 560 Seiten auch nicht so an, sie lässt den Leser einfach so durch die Seiten fliegen.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Rom mal anders...

Liebe auf drei Pfoten
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Das Cover ist wirklich süss gemacht, man erkennt im Hintergrund die Silhouette von Rom und ganz im Vordergrund schaut einem keck der Kater entdecken, der mit seinem Blick sagen zu scheint, lest mich. Leider ...

Das Cover ist wirklich süss gemacht, man erkennt im Hintergrund die Silhouette von Rom und ganz im Vordergrund schaut einem keck der Kater entdecken, der mit seinem Blick sagen zu scheint, lest mich. Leider ist die Katze auf dem Buch nicht wirklich Bruno, der dann im Buch beschrieben wird, was etwas komisch anmutet.
Federica Mazzanti ist eine junge Frau von 27 Jahren, die ihren Sommer in Rom, der ewigen Stadt, zwischen drei Jobs verlebt, aber sie lebt sehr zurückgezogen, sie hat kaum soziale Kontakte, aber dann begegnet sie dem Kater, der nur noch drei Beine hat und kümmert sich um ihn. Ein Kümmern zeigt ihr aber auch, dass etwas in ihrem Leben fehlt, aber auch, dass sie ihr Leben durchaus bereichen kann...
Federica hat zu Beginn des Buches ein nicht wirklich einfaches Leben, drei Arbeiten halten sie über Wasser, aber der Traum einer Bibliothek lässt sie immer wieder alles schaffen, aber erst mit dem Auffinden des Katers Bruno, der mehr tot als lebendig zu ihr kommt, schafft sie es, ihr Leben wirklich zu ändern.
Fiona Blum hat einen wirklich flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil, sie zieht den Leser nach Rom mitten in das Leben und beschreibt dabei Charaktere, die einfach nur authentisch und liebenswert sind. Fiona Blum gestaltet ihre Charaktere auch sehr detailiert, was beim Lesen wirklich gut Bilder im Kopf entstehen lässt.
Die Verstrickungen zwischen den Charakteren und auch die Entwicklung der Protagonisten sind gut durchdacht und wirken sehr authentisch. Zudem ist ihre Beschreibung des Charakters von Bruno wirkt sehr glaubhaft und gefällt deswegen wirklich gut, weil er nicht ein zu zahmer Kater ist und eben auch mal die Krallen zeigen kann.
Leider bleibt der Erzähler, der durch das Geschehen führt, an manchen Stellen etwas zu nüchtern, aber wenn man sich richtig in die Geschichte fallen lässt, dann kann man das mal so stehen lassen, aber es fällt etwas beim Lesen auf.

Fazit:
Ein Kater, viele sympathische Charaktere und eine Geschichte, die einfach nach Rom mitten in den Sommer passt, "Liebe auf drei Pfoten" bietet das alles und zeigt, dass man nicht immer die großen Geschichten braucht um ein paar tolle Lesestunden zu verleben.

Veröffentlicht am 07.05.2017

Rebellen haben es nicht leicht...

Der Couchrebell
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Das Cover ist wirklich etwas besonders, die Hand zum Teufelsgruss, die beschrieben mit den Worten ist, die Frank Schäfer wichtig sind und die Rebellion, die durch das Geweih verdeutlicht werden soll. Ein ...

Das Cover ist wirklich etwas besonders, die Hand zum Teufelsgruss, die beschrieben mit den Worten ist, die Frank Schäfer wichtig sind und die Rebellion, die durch das Geweih verdeutlicht werden soll. Ein sehr interessantes und anderes angelegtes Cover wie man sagen muss.
Frank Schäfer ist Musiker mit Leib und Seele, aber leider ist seine aktive Zeit schon lange vorbei und nun bleiben ihm nur noch seine Erinnerung an die Zeiten als wilder Rocker, die er immer wieder in seinen Geschichten aufleben lässt.
Den Stil des Buches erkennt man eigentlich schon an den tollen Kapitelnamen, den Ttielnamen wie "Der Rebell möchte eine neue Welt gründen", "In jeder Rebellion ist ein Problem verborgen" oder "Der Rebell will nicht erwachsen werden" sagen schon viel aus.
Frank Schäfer schreibt sehr authentisch, an keiner Stelle in dem Buch wird es langweilig oder man hat das Gefühl, dass er sich nun etwas aus den Fingern saugt, einfach weil er genau an dem bleibt, was ihm wichtig ist und das ist eben nicht nur die Musik, die ihn immer und immer wieder zum Träumen bringt und die seine Leben, aber besonders seine Jugend geprägt hat. Er zeichnet in dem Buch seine Leben und seine Wandlung auf, weil der Rebell von früher ist zahm geworden, weil der das echte Leben entdecken musst und da ist der Rebell nicht mehr das, was passt.
Das Buch ist eigentlich für jeden Musikliebhaber etwas, denn es erzählt eben nicht nicht das Rebellentum und seine Hintergründe, sondern es erzählt auch viel über die Liebe zur Musik und das Leben nach der Musik, aber eben nicht, ohne einen gewissen Unterton wegzulassen.

Veröffentlicht am 29.04.2017

Lockerleichte Liebesgeschichte...

Rendezvous zu dritt
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Das Cover ist wirklich süss gestaltet, die beiden Katzen und der Hamster passen super schön zu den pinken Gummistiefeln und den gelben Hintergrund, das Cover ist einfach nur echt total süss.
Jude und ...

Das Cover ist wirklich süss gestaltet, die beiden Katzen und der Hamster passen super schön zu den pinken Gummistiefeln und den gelben Hintergrund, das Cover ist einfach nur echt total süss.
Jude und Lucy sind nicht nur beste Freundinnen, sie sind auch immer füreinander da und dann verlangt Lucy einen Freundschaftsdienst, der nicht nur ihre Freundschaft zu Jude auf die Probe stellen soll, sondern ihr auch zeigt, dass sich verlieben manchmal wirklich schwierig sein kann...
Sarah Harvey gestaltet hier das Bild von einer Freundschaft, die aber eben nicht immer alles durchstehen kann, aber auch die anderen Charaktere in dem Buch haben eine tolle Art, dadurch entstehen dann eine leicht schräge Liebesgeschichte, die einfach viel Charme und Witz hat. Somit ist es wirklich ein Buch, was man mal wunderbar zwischendurch zum Abschalten lesen kann, einfach in die Geschichte fallen lassen.
Der Schreibstil von Sarah Harvey ist locker und leicht, man fliegt durch die Seiten, auch verstehe sie es, Wortwitz geschickt zu platzieren. Sie schreibt sehr bildlich, so das es dem Leser nicht schwer fällt, sich die Geschichte vorzustellen. Auch gestaltet sie die Charaktere von Jude und Lucy sind authentisch und gut ausgearbeitet, sie zeichnet nicht nur eine Freundschaft auf, sondern auch der Weg, wie man sich über ein Missverständnis verlieben kann.
Leider fielen beim Lesen immer wieder Schreibfehler auf, was man eigentlich nicht erwarten kann, wenn man den Piper Verlag sieht, aber scheinbar ist es bei dem Buch mit der Korrektur nicht so wirklich passend gewesen.

Fazit:
"Rendezvous zu dritt" ist ein wirklich interessanter und witziger Roman, der sich nicht nur um gute Freundinnen und Verliebt sein dreht, sondern der auch wirklich witzig und locker leicht zu lesen ist. Das Buch lässt sich einfach gut lesen und das ist so ein richtig schöner Roman, um sich mal fallen zu lassen und zu geniessen. Nur sollte man über die Rechtschreibfehler hinwegsehen können.