Cover-Bild Wintertöchter
Band 1 der Reihe "Wintertöchter / Die Forstau Saga"
(13)
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13,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Pinguletta Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 20.11.2017
  • ISBN: 9783981767858
Mignon Kleinbek

Wintertöchter

Die Gabe. Teil 1 der erfolgreichen Trilogie. Eine fesselnde Familiensaga
Der Auftakt zur erfolgreichen Wintertöchter Trilogie

Eine Romanserie wie ein Sog!

Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird.

So erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen. Es entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt.

Die Saga macht von Beginn an vor allem eins – sie zieht ihre Leser*innen sofort und bedingungslos in ihren Bann: Wer den ersten ‚Wintertöchter’-Teil „Die Gabe“ gelesen hat, wird auch den zweiten Band „Die Kinder“ verschlingen, um endlich in Teil drei „Die Frauen“ zu erfahren, wie alles zusammenhängt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von Oben.“ Jakobus 1.17

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Die kleine Annelie wird in einer frostklirrenden Raunacht am Dreikönigstag, inmitten eines eisigen Schneesturms, auf dem abgeschiedenen Julianenhof, in der verborgenen Forstau der österreichischen Bergwelt ...

Die kleine Annelie wird in einer frostklirrenden Raunacht am Dreikönigstag, inmitten eines eisigen Schneesturms, auf dem abgeschiedenen Julianenhof, in der verborgenen Forstau der österreichischen Bergwelt geboren. Sie erblickt das Licht der Welt mit einer schicksalhaften, unentrinnbaren Gabe und reißt uns mit in eine düstere Zeit, in der wir gemeinsam mit ihr, ihrer Mutter, der Bäuerin Marie und ihrer Tante, der Hebamme Barbara buchstäblich zwischen bildgewaltigen Worten ums Überleben kämpfen…
„Die Gabe“ ist der dramatische Auftakt der tragischen „Wintertöchtertriologie“, einer einfühlsamen Familiengeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Schonungslos lässt Mignon Kleinbeck vor unserem inneren Auge das entbehrungsreiche, traditionsgeprägte Sein der Protagonistinnen lebendig werden, verwebt eine historische Geschichte gekonnt und detailverliebt mit fiktiven, mystischen Elementen und schafft so ein atmosphärisches, ausdrucksstarkes und facettenreiches Bild einer Zeit der Entbehrungen und grausamen Heimsuchungen. Die sich immer wieder zwischen die Erzählung drängenden, sich in kursiver Schrift abhebenden, melancholischen Briefe der erwachsenen Anne bilden einen emotionalen Kontrast und spiegeln betont ihre dynamische Gedanken- und Gefühlswelt wieder. Der erste Teil der Reihe zeichnet sich als eine herausragende, tiefgreifende Lektüre aus mit dem unbändigen Wunsch der Fortsetzung, dem die Autorin in den Bänden „Die Kinder“ und „Die Frauen“ nachkommt.

Eine Generationen überdauernde Saga über drei Frauen mit einer vom Schicksal bestimmten Gabe.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Bewgende Familiengeschichte

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„...Ich wurde am 6. Jänner 1940 geboren, in der Nacht zum Dreikönigstag. Während der Mann mit der sich überschlagenden Stimme die Welt und unser kleines Land in einen vernichtenden Krieg zog und die Erde ...

„...Ich wurde am 6. Jänner 1940 geboren, in der Nacht zum Dreikönigstag. Während der Mann mit der sich überschlagenden Stimme die Welt und unser kleines Land in einen vernichtenden Krieg zog und die Erde mit Blutopfern tränkte, blutete meine Mutter auf den frisch gescheuerten Küchenboden. Er nahm viele Leben und sie schenkte eines. Sieg und Heil gab es für keinen...“

Mit diesen Zeilen endet der Prolog eines bewegenden Buches. Der Prolog, in dem Anna ihre Geschichte beginnt, spielt 2004. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er hat die Besonderheit, dass zu Beginn jedes Kapitels die Familiengeschichte erzählt wird, und sich daran in kursiver Schrift die persönliche Schilderung von Anna anschließt. Die Handlung ist in Forstau angesiedelt, einem kleinen Bergdorf am Fuße der österreichischen Tauern.
Toni und Marie hatten die Weihnachtstage auf dem Julianenhof verbracht, weit oberhalb des Dorfes. Dann setzen plötzlich die Wehen. Bei Schneesturm macht sich Toni auf den Weg zu Barbara, der Hebamme. Er sollte sie nie erreichen. Seine Tochter Anna überlebt, doch ihr Vater wird sie nie in den Armen halten.
Von ihrer Großmutter hat Anna eine besondere Gabe geerbt. Barbara hat die gleiche und sie lehrt Anna, damit umzugehen. Gleichzeitig wird beschrieben, wie der Krieg in dem kleinen Ort wirkt. Es sind harte Zeiten. Sich von anderen zu unterscheiden, ist lebensgefährlich. Annas Worte klingen so:

„...Sie konnten nichts aufhalten, denn es war alles längst vorherbestimmt. Wir entkamen unserer Bestimmung nicht...“

Auch nach dem Krieg lebt Anna meist bei der Mutter auf der Alm. Im Winter kommen beide bei Barbara unter. Drei Frauen haben es nicht einfach in einer männerbestimmten Welt. Marie verdient ihr Geld als Sennerin. Anna muss schon früh mithelfen. Sehr genau wird beschrieben, wie der tag auf der Alm abläuft.
Doch die Zeiten ändern sich. Es muss ein Weg gefunden werden, dass Anna die Schule besuchen kann.

„...Marie, es ist nicht mehr wie vor dem Krieg. Es hat sich so viel getan. Unsere Kinder müssen lernen! Die Welt verändert sich...“

Das Lernen fällt ihr leicht. Sie träumt davon, Ärztin zu werden. Das Leben aber stellt die Weichen ganz anders.
Eines Tages macht Roman Marie den Hof. Nach Jahren der Trauer lässt sie sich auf den Mann ein. Alles scheint eitel Sonnenschein, doch das ändert sich schnell…
Dieser erste Band endet, als Anna 14 Jahre ist. Da ist von ihren Lebensträumen schon nicht mehr viel übrig.

„...Traurig sah sie die Tante an. “Ich habe keine Wahl, wie es scheint. Ich habe nie eine Wahl gehabt.“ Dann ging sie mit gesenkten Kopf hinein...“

Eingebunden in die Handlung sind Sagen und Legenden der Region. Ein inhaltsreiches Nachwort trennt Realität und Fiktion.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie sich die alten Strukturen auf den Dörfern auch nach dem Krieg gehalten haben. Noch sind die Veränderungen gering. Es gibt im Ort aber Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Im Ernstfall hält man zusammen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Eine Erzählung, die niemanden kalt lässt, sondern berührt und bewegt.

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"Die Gabe" ist der Auftakt der Wintertöchter-Trilogie. Es ist eine Geschichte über drei sehr bemerkenswerte Frauen in den Bergen Österreichs, die sich in den ersten Kriegsjahren des zweiten Weltkrieges ...

"Die Gabe" ist der Auftakt der Wintertöchter-Trilogie. Es ist eine Geschichte über drei sehr bemerkenswerte Frauen in den Bergen Österreichs, die sich in den ersten Kriegsjahren des zweiten Weltkrieges lernen müssen sich durchzuschlagen und zu gegenüber der Männerwelt zu behaupten. Sie sind dabei weitestgehend auf sich allein gestellt. Barbara und Marie haben ein beinahe Geschwister ähnliches Verhältnis. Am späten Abend spürt Marie, daß ihr Kind früher als erwartet zur Welt kommen wird. Sie schickt ihren Mann Toni ins Tal, um die Hilfe der Hebamme Barbara zu erbeten. Doch Toni taucht in dieser Nacht nicht mehr mit Barabara bei Marie auf, so daß diese ihr Kind alleine zur Welt bringen muß. Barbara gelingt es am zweiten Tag nach der Geburt der kleinen Anna, das Leben von Frau und Kind zu retten. Binnen kürzester Zeit stellt sich heraus, daß Anna mit einer besonderen Gabe zur Welt gekommen ist, die sie mit Barabara teilt. Barbara versucht, so gut es eben geht, Anna bei der Handhabe ihrer Gabe zu unterstützen und sie zu unterweisen. Als Annas Mutter, Marie, dann den Wanderer und Schmuggler Roman kennen und lieben lernt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Der Roman von Mignon Kleinbek packt seine Leser/innen von Seite 1 an und lässt sie auch bis zum Ende nicht mehr los. Ganz im Gegenteil. Während der Lektüre erleben wir eine Berg- und Talfahrt der Gefühle zwischen Erleichterung, Bewunderung, Angst, Schmerz, Freud und Leid, die uns tief mit in die Erzählung hineinziehen. Wir spüren die Härte des Alltags der drei Frauen, die ihnen die schwere Arbeit alleine auf ihren Höfen abverlangt. Die Wärme und Herzlichkeit der Drei untereinander verschafft uns dann wiederum immer mal wieder eine nötige Pause, um Luft zu holen und erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit.

Sehr gelungen ist auch der permanente Perspektivenwechsel zwischen dem Erzählstil aus Sicht der beschreibenden Autorin und aus Annas Betrachtung und Erzählung in der Ich-Form. Dadurch erlangen wir Leser/innen eine noch engere Beziehung zu Anna und können noch besser ihre wechselnden Gefühle und die schwierige Beziehung zu ihrer eigenen Gabe verstehen.

Dieser Roman - als Auftakt zu der Wintertöchter-Trilogie - ist eine wunderbare Kombination aus lebendiger österreichischer Kriegsjahre-Geschichte und der sehr schön darin eingebetteten fiktiven Erzählung über ein bemerkenswertes Frauenschicksal.

Allen Leser/innen, die es lieben, spannend erzählte Romane über Schicksale von Menschen zu lesen und dabei sich durchaus auch im Genre historischer Romane zu Hause fühlen, kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band mit Anna, Marie und Barbara weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Auftakt zu einer sehr emotionalen Saga

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Anna kommt zu früh, auf einen vom Schneesturm abgeschnitten Berghof auf die Welt, ihre Mutter merkt gleich, das Anna die besondere Gabe ihrer Familie hat, aber das ist zu der Zeit, alles andere als ein ...

Anna kommt zu früh, auf einen vom Schneesturm abgeschnitten Berghof auf die Welt, ihre Mutter merkt gleich, das Anna die besondere Gabe ihrer Familie hat, aber das ist zu der Zeit, alles andere als ein Segen, im Gegenteil das Geheimnis muss sorgfältig verborgen werden, so das Anna allein mit ihrer Mutter auf dem abgelegenen Berghof aufwächst....

Ein sehr spannender, atmosphärischer zum Teil dramatischer Roman, flüssig und bildhaft geschrieben über das Schicksal dreier Frauen in einer nicht gerade frauenfreundlichen "Welt".

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Sehr bewegend und fesselnd

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Der Schreibstil von Mignon Kleinbek ist flüssig und mitreißend. Der Erzählstil ist gefühlvoll und bildhaft, sehr angenehm zu lesen. Das Cover ist passend zu dem Roman.

Es ist die letzte Raunacht im Jahr ...


Der Schreibstil von Mignon Kleinbek ist flüssig und mitreißend. Der Erzählstil ist gefühlvoll und bildhaft, sehr angenehm zu lesen. Das Cover ist passend zu dem Roman.

Es ist die letzte Raunacht im Jahr 1940, ein bitterkalter Winter, als Marie auf einem Berghof ihre Tochter Anna zur Welt bringt. Sie bittet ihren Mann Toni, dass er ihre Ziehschwester Barbara zu Hilfe holt, die als Hebamme arbeitet. Auf dem Weg stürzt er mit dem Pferdegespann den Berg hinab und stirbt.
Marie und Barbara bemerken, dass die kleine Anna eine besondere Gabe hat, wie auch Barbara sie besitzt. Diese besondere Gabe ist Segen und Fluch zugleich.

Die Geschichte ist bewegend und dramatisch, sie hat mich in den Bann gezogen und gefesselt.
Sehr berührend finde ich die Briefe von Anna, die sie als Erwachsene Frau geschrieben hat und zwischen die einzelnen Kapitel eingebunden sind.

Ich bin schon gespannt auf Band 2 und 3, um zu erfahren wie es mit Anna weitergeht.

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