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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Drei Frauen aus drei Generationen zwischen Münster und Istanbul

Ein Ort, der bleibt
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Sandra Lüpke hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist einfühlsam, bildlich und angenehm zu lesen. Das tolle Cover passt perfekt zu dem Roman.

Die Geschichte über drei Frauen hat mich begeistert. ...

Sandra Lüpke hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist einfühlsam, bildlich und angenehm zu lesen. Das tolle Cover passt perfekt zu dem Roman.

Die Geschichte über drei Frauen hat mich begeistert. Sie wird über zwei Zeitebenen erzählt, ab 1933 und in der Gegenwart.
Die Story über den jüdischen Botaniker Alfred, der aus Münster vor den Nazis fliehen muss und in der Türkei ein neues Leben mit seiner Familie aufbauen muss, ist sehr berührend. Er folgt dem Angebot nach Istanbul. Er soll den Botanischen Garten gründen und die Universitäten des Landes modernisieren.
Seine Frau Magda hat Samen aus der Heimat im Gepäck mitgenommen. Am Bosporus lernt Alfred Heilbronn die ehrgeizige wissbegierige junge Botanikerin Mephare kennen und macht sie zu seiner Assistentin.

Die historischen Hintergründe - Zwanziger /Dreißiger Jahre - und über das Leben von Prof. Alfred und Prof. Magda Heilbronn sowie Mephare sind gut recherchiert.
Die Erzählung über die Stadtplanerin Imke in der Gegenwart ist fiktiv und gut in den Roman eingeflochten.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Murder-Mystery-Romance – Spannend und unterhaltsam

Red as Royal Blood
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Elizabeth Hart hat einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist angenehm zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Ruby erzählt. Sie arbeitet als Dienstmagd im Schloß. Sie ...

Elizabeth Hart hat einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist angenehm zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Ruby erzählt. Sie arbeitet als Dienstmagd im Schloß. Sie ist loyal, klug, arbeitet fleißig und unauffällig. Plötzlich stirbt der König, und er hat Ruby zu seiner Thronfolgerin bestimmt. Unfassbar! Nun ist sie den Intrigen, der wütenden Witwe und den drei Prinzen ausgesetzt.
Sie findet in den Gemächern des Königs einen Hinweis, dass der König ermordet wurde. Sie fürchtet nun auch um ihr Leben. Wie im Schachspiel muss sie die nächsten Züge klug überdenken, um den oder die Mörder zu überführen.

"Red as Royal Blood" ist unterhaltsam und kurzweilig.
Das Buch mit dem tollen Cover und Farbschnitt ist ein echter Eyecatcher.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Sehr emotional und berührend

Der Sommer, der uns blieb
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Das Cover passt hervorragend zu dem Roman. Der Farbschnitt, der bedruckte Einband und die halbtransparente Illustration in der Buchmitte machen ein kleines Kunstwerk aus dem Buch.

Greta Herrlicher hat ...

Das Cover passt hervorragend zu dem Roman. Der Farbschnitt, der bedruckte Einband und die halbtransparente Illustration in der Buchmitte machen ein kleines Kunstwerk aus dem Buch.

Greta Herrlicher hat einen flüssigen, klaren Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist bildlich und emotional.

Erzählt wird die Story aus den Perspektiven von Britta, Pia und Martin, die in einer Kleinstadt leben. Über jedem Kapitel findet sich ein schönes kurzes Zitat.
Die Drei verbindet seit ihrer Kindheit eine unzertrennliche Freundschaft bis zu dem verhängnisvollen Sommer. Plötzlich ist Pia spurlos verschwunden.
Zwanzig Jahre später. Britta kommt in die Kleinstadt zurück, weil sie sich um ihren dementen Vater kümmern muss. Pia kommt schwer krank auch zurück. Sie möchte um Vergebung bitten.

Ich bin fasziniert von der emotionalen Geschichte und das lange gehütete Geheimnis. Ein Roman mit Tiefgang, der lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Sehr packend und bewegend

Unter Wasser
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Tara Menon hat mit "Unter Wasser" einen hervorragenden Roman geschrieben. Sie hat einen ausgesprochen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist ruhig, klar und fesselnd. Herrlich bildhafte Beschreibungen ...

Tara Menon hat mit "Unter Wasser" einen hervorragenden Roman geschrieben. Sie hat einen ausgesprochen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist ruhig, klar und fesselnd. Herrlich bildhafte Beschreibungen der Natur. Das Cover passt gut zu der Story.

Die sechsjährige Marissa ist nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand gezogen. Ihr Vater ist Meeresbiologe und will dort die Forschungsarbeit weiterführen. Marissa lernt Arielle kennen und es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen beiden.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Marissa in zwei Zeitebenen erzählt, New York in der Gegenwart und Thailand im Jahr 2004. New York bereitet sich auf den Hurrikan Sandy vor. Thailand wurde am 26. Dezember 2004 vom Tsunami heimgesucht. Marissa schildert ihre Erinnerungen und tiefe Trauer an diese Katastrophe, bei der sie ihre Freundin Arielle verloren hat.

Die Geschichte war total bewegend und hat mich überzeugt.
Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Dramatisch, emotional und gefühlvoll

Die Liste der Lebenden
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Von Stefan Kutzenberger habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein flüssiger Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist eine ungewöhnliche fesselnde Geschichte, hervorragend erzählt. Das Cover mit der Rauchsäule ...

Von Stefan Kutzenberger habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein flüssiger Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist eine ungewöhnliche fesselnde Geschichte, hervorragend erzählt. Das Cover mit der Rauchsäule der untergehenden "Austria" passt perfekt.

Henriette Wulff ist 53 Jahre und mit dem Dichter Hans Christian Andersen befreundet. Sie hat sich entschlossen, Dänemark den Rücken zu kehren und mit dem Dampfschiff "Austria" nach Amerika auszuwandern. Bei der Desinfektion durch Ausräuchern mit Teer eines Zwischendecks passiert das Unglück und Feuer bricht aus. Jette springt mutig und nackt in den Atlantik und findet Rettung auf einer Holztür. Jette fängt an, sich imaginären Briefwechsel mit Hans Christian auszudenken, ein offener Dialog über ihre Gefühle und Gedanken.

Die Geschichte über den Ausbruch und Untergang der "Austria" am 13. September 1858 mit über 540 Menschen an Bord ist dramatisch und berührend. Es war die größte Schiffskatastrophe im 19. Jahrhundert. Nur 89 Menschen konnten gerettet werden.

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