Drei Frauen aus drei Generationen zwischen Münster und Istanbul
Ein Ort, der bleibtSandra Lüpke hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist einfühlsam, bildlich und angenehm zu lesen. Das tolle Cover passt perfekt zu dem Roman.
Die Geschichte über drei Frauen hat mich begeistert. ...
Sandra Lüpke hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist einfühlsam, bildlich und angenehm zu lesen. Das tolle Cover passt perfekt zu dem Roman.
Die Geschichte über drei Frauen hat mich begeistert. Sie wird über zwei Zeitebenen erzählt, ab 1933 und in der Gegenwart.
Die Story über den jüdischen Botaniker Alfred, der aus Münster vor den Nazis fliehen muss und in der Türkei ein neues Leben mit seiner Familie aufbauen muss, ist sehr berührend. Er folgt dem Angebot nach Istanbul. Er soll den Botanischen Garten gründen und die Universitäten des Landes modernisieren.
Seine Frau Magda hat Samen aus der Heimat im Gepäck mitgenommen. Am Bosporus lernt Alfred Heilbronn die ehrgeizige wissbegierige junge Botanikerin Mephare kennen und macht sie zu seiner Assistentin.
Die historischen Hintergründe - Zwanziger /Dreißiger Jahre - und über das Leben von Prof. Alfred und Prof. Magda Heilbronn sowie Mephare sind gut recherchiert.
Die Erzählung über die Stadtplanerin Imke in der Gegenwart ist fiktiv und gut in den Roman eingeflochten.