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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2020

Für alle, die NICHTS wollen...

Nichts
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Das Cover ist schön gestaltet, die Schrift und auch der orange gefärbte Einband des Buches sind nett gemacht, man kommt dann eben auch nicht mit leeren Händen zu Besuch.
An sich ist die Idee schon top, ...

Das Cover ist schön gestaltet, die Schrift und auch der orange gefärbte Einband des Buches sind nett gemacht, man kommt dann eben auch nicht mit leeren Händen zu Besuch.
An sich ist die Idee schon top, weil der Beschenke erstmal sicher verwundert schaut, weil man schenkt ihm erstmal NICHTS, aber es ist ein Buch, in dem man sich austoben kann. Egal ob als Notizheft, zum Malen, für Gedankenfetzen oder alles, was man für Aufschreibenswert hält.
Perfekt für alle, die immer sagen, ich wünsche mir NICHTS.
An sich eine nette Geschenkidee, vor allem für kreative Menschen, aber leider ist der Einband recht dünn und kann daher leicht knicken, was irgendwie schade ist, weil da erwartet man einfach etwas mehr für knapp 6 Euro.

  • Cover
Veröffentlicht am 21.10.2020

Spannungsgeladenes Debüt

Fuck.
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Das Cover sagt schon viel aus, die verschiedenen Grau- und Schwarzschattierungen passen sehr gut zu dem Inhalt, man merkt, dass F. E. Mole sich bei dem Cover wirklich etwas gedacht hat.
Der Titel des ...

Das Cover sagt schon viel aus, die verschiedenen Grau- und Schwarzschattierungen passen sehr gut zu dem Inhalt, man merkt, dass F. E. Mole sich bei dem Cover wirklich etwas gedacht hat.
Der Titel des Buches und auch der Klappentext sagt schon viel aus und daher sollte man wissen, in welche Richtung das Buch und auch sein Inhalt gehen.
Yessica sucht die Liebe ihres Lebens und Hassan sucht eine Frau, die im das Leben schön macht, eigentlich eine nicht so schlechte Ausgangsbasis, aber Yessica ist keine Prinzessin und Hassan eher der dunkele Reiter als ein Prinz. Hassan erkennt schnell, dass Yessica alles für ihn und würde und nutzt das aus, für sich. Doch Yessica lässt sich von ihrer Liebe nicht abbringen und gerät in einen Strudel aus Verliebtheit und rosaroter Brille, die einfach in einem Sumpf endet. Doch hier ist noch nicht Schluss, den ein Mörder scheint es auf Yessica abgesehen zu haben...
Die Geschichte wird aus der Sicht von Yessica geschildert und man lernt sie auch am besten kennen, man merkt teilweise ist das Buch einfach nur ein Strom aus Gedanken. Teilweise ist Yessica einfach nur naiv, so muss man das sagen, aber es passt zu ihr und es passt auch in die Geschichte.
Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht, es ist auch ein echter Paigeturner, den man innerhalb von wenigen Stunden durchlesen kann, wenn man das möchte, weil der Sog des Buches gibt das her.
Der Schreibstil von F. E. Mole ist flüssig und schnörkellos, teilweise auch schonungslos und man merkt, dass der Autor sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzt und eben auch nichts beschönigen wollte. Die Sprache ist teilweise etwas vulgär, aber das passt zum Buch. Beim Spannungsbogen ist man echt überrascht, weil der ist konstant da.

Fazit:
Mit dem Buch schafft F. E. Mole ein sehr gutes Debüt, was sicher nicht jedermanns Geschmack trifft, aber sehr offen und schonungslos mit einem sehr ernsten Thema umgeht. Er spielt mit den Vorstellungen des Lesers und schafft es, viele verschiedene Elemente in einen spannungsgeladenen Psychothriller zu packen, den man in einem Zug durchlesen kann, weil das Buch einen wahnsinnig in den Bann zieht und man wissen möchte, was mit Yessica weiter passiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Der Tod muss einem keinen Angst machen...

Praktikum beim Tod
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Das Cover ist schon so schön von Exitussi gezeichnet und auch so zieht sich die Arbeit von Exitussi und dem Tod durch die Tod GmbH durch das Buch, immer mit einem gewissen Augenzwinkern muss man die Cartoons ...

Das Cover ist schon so schön von Exitussi gezeichnet und auch so zieht sich die Arbeit von Exitussi und dem Tod durch die Tod GmbH durch das Buch, immer mit einem gewissen Augenzwinkern muss man die Cartoons sehen, aber man merkt, dass Exitussi wirklich Talent hat.
Der Tod und Exitussi sind auf der Bühne ja schon ein super Gespann, sehr gut gesetzter Humor, aber man muss natürlich zugeben, dass auch die Comedy sicher nicht für jeden etwas ist.
Exitussi zeigt sehr unterschiedlich, dass man vor dem Tod keine Angst haben muss und das man den Tod auch mit Humor nehmen kann. Einige Sachen kennt man schon aus Ihren Programmen, aber das ist ja nicht schlimm, weil man trotzdem über die Aussagen der Cartoons schmunzeln kann.
Die Zeichnungen sind wirklich schön gemacht und auch so gestaltet, dass man sie auch jüngeren Menschen zeigen kann und damit den Tod etwas verständlich machen kann.

  • Cover
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2020

Das Buch hat Suchtpotenzial...

Suchtpotenzial
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Das Cover ist mit einem etwas wilden Mix schon ein Hingucker, der knallpinke Hintergrund und dann davor das grüne Sofa und davor noch eine Ente, ein sehr bunter Mix, der sich aber dann im Buch erschliesst.
Katja ...

Das Cover ist mit einem etwas wilden Mix schon ein Hingucker, der knallpinke Hintergrund und dann davor das grüne Sofa und davor noch eine Ente, ein sehr bunter Mix, der sich aber dann im Buch erschliesst.
Katja Neumann, Mama von 3 Kindern und erfolgreich als Fachärztin für Psychatrie ist eigentlich glücklich in ihrem Leben, wäre da nicht das gewisse Etwas, was fehlt und ihr neuer Patient, der ihr Leben komplett durcheinander wirbeln könnte. Doch anstatt ihn dann weiter an einen Kollegen weiter zu überweisen, nimmt sie sich der Herausforderung an.
Doch was eigentlich ganz harmlos beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte, die Katjas Leben eigentlich mit Ansage komplett verdreht und die Fachärztin selber zur Patientin machen soll...
Maria Kehlenbeck schreibt sehr frisch und lustig, man kommt sehr gut durch die Geschichte, weil der Schreibstil einfach klasse ist, auch wenn das Thema etwas ernster angelegt ist. Aber davon sollte man sich nicht scheuen, weil die Autorin versteht es sehr gut, den Leser sehr gut durch das Buch zu führen ohne das trübe Gedanken aufkommen. Ihr Buch spielt komplett im Alltagsleben und man hat das Gefühl, alle Protagonisten können auch Freunde oder Bekannte in unserem Leben sein und das macht die Geschichte einfach sympathisch und gleichzeitig authentisch, trotzdem hat man beim Lesen nie das Gefühl, eine ähnliche Geschichte schon x Mal gelesen zu haben.
Maria Kehlenbeck schafft es mit ihren vielschichtigen Charakteren schnell ins Herz des Lesers und die Protagonisten werden mit einer gewissen Augenzwinkern gezeichnet, man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Katja in der Ich-Perspektive und erlebt wirklich Wendungen in der Geschichte, die man nicht erwartet, wird aber dadurch neugierig auf mehr und so wird das Buch ein echter Paigeturner.

Fazit:
Suchtpotenzial ist eine sehr lustige und zugleich spannende Geschichte, die einfach mit Humor erzählt wird und trotzdem dabei nicht den Tiefgang verliert. Man kann das Buch sehr gut in einem Rutsch lesen, weil das Buch einen einfach gut unterhält und danach weiss man auch, was die Gans und das grüne Sofa bedeuten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Silvertjähn - ein vergessener Ort...

Das Dorf der toten Seelen
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Das Cover sieht sehr spannend aus, es wirkt wie in einer Fotografie aus einem alten Film, etwas verschwommen und durch die Wahl der Farben Schwarz, Grau (in Abstufungen) und Weiss passt es auch in die ...

Das Cover sieht sehr spannend aus, es wirkt wie in einer Fotografie aus einem alten Film, etwas verschwommen und durch die Wahl der Farben Schwarz, Grau (in Abstufungen) und Weiss passt es auch in die Zeit des Verschwindens der Einwohner.
Alice Lindstedt hat einen grossen Plan, sie will ihren ersten Dokumentarfilm drehen, über Silverjähn, ein Ort, der von heute auf morgen ausgestorben war und die sie vor allem wegen der Geschichte ihrer eigenen Oma fasziniert. Doch nicht nur die alte Geschichte macht den kleinen Ort zu einem perfekten Ort für den Thriller.
Die Entwicklung von Alice innerhalb des Buches ist allerdings etwas mau, sie ist am Anfang wirklich taff, aber sobald die Crew in Silvertjähn ist, wird sie mehr eine Mitläuferin, was bedingt durch ihre eigene Vergangenheit ist. Auch die andere Charakter sind leider keine wirklich ansprechenden Protagonisten und die männlichen Charaktere bleiben blass am Rand.
Die Kapitel wechseln sich zu Beginn zwischen damals und jetzt ab, wobei die Kapitel im Damals schon anschaulicher ausgeschmückt sind. Doch leider kann dieser gute Beginn nicht durchgehalten werden, was das Buch im Fluss auch etwas stört. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Ende ist schon etwas zu surreal, das hätte man etwas anders anlegen können.
Camilla Sten schafft es durchaus in ihrem Buch gruselige Orte zu schaffen, allein schon Silvertjähn hat diesen Anstrich und das nicht nur, weil der Ort von heute auch morgen komplett ausgestorben war. Auch die Ereignisse, die innerhalb der Filmcrew geschehen, lassen den Leser immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken jagen, wobei einige Elemente schon sehr an Low Buget Horrorfilme erinnern. Da hätte man mit etwas mehr Raffinesse mehr rausholen können, wobei man hier bedenken sollte, dass es sich um den Erstling der Autorin handelt.

Fazit:
Camilla Stens Debütthriller wartet mit einer spannenden Idee auf und schreibt auch sehr anschaulich und wortgewandt. Der Plot der Geschichte ist gut, aber die Umsetzung lies leider etwas zu wünschen übrig, zu schnell wurde klar, was in dem kleinen Örtchen passiert ist und dadurch brach der Spannungsbogen leider ab. Unglücklicherweise sind auch die Charaktere, allen voran Alice, nicht wirkliche Sympathieträger und so wird die Geschichte etwas zäh. Auch wäre an einigen Stellen noch einiges an Potenzial da gewesen, was leider verschenkt wurde, wobei man bei einem Debütroman nicht so streng sein sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere