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Veröffentlicht am 02.07.2026

Eine süsse Sprache gegen grosse Barrieren...

Sprichst du Schokolade?
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Mein Eindruck: Wichtige Themen, lebendig verpackt – aber mit kleiner Einschränkung
Das Buch punktet von der ersten Seite an mit seiner tollen, dynamischen Gestaltung. Die 51 Kapitel sind angenehm kurz ...

Mein Eindruck: Wichtige Themen, lebendig verpackt – aber mit kleiner Einschränkung
Das Buch punktet von der ersten Seite an mit seiner tollen, dynamischen Gestaltung. Die 51 Kapitel sind angenehm kurz gehalten und werden immer wieder durch kleine Textnachrichten, Notizen oder andere optische Kleinigkeiten aufgelockert. Das sorgt für einen wunderbaren Lesefluss.

Was mich an diesem Kinderbuch besonders begeistert hat: Es beschränkt sich nicht nur auf die typischen Probleme junger Mädchen. Natürlich spielen der obligatorische Schul-Zickenkrieg und der normale Alltagstrubel eine wichtige Rolle, um die Zielgruppe abzuholen. Aber das Buch geht tiefer: Es legt großen Wert darauf, der Flüchtlingsthematik einen hohen Stellenwert zuzuordnen – und den bekommt sie hier auch auf eine sehr empathische Weise.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Protagonistin Josie selbst. Sie ist als Charakter phasenweise ein bisschen schwierig zu greifen: Mal zeigt sie sich unglaublich tough und packt die Dinge an, im nächsten Moment agiert sie wieder sehr naiv. Aus diesem Grund lautet mein Pro-Tipp: Man sollte das Buch mit jüngeren Kids auf jeden Fall begleitet lesen, um über Josies manchmal unüberlegte Reaktionen oder die schweren Hintergründe von Nadimas Fluchtgeschichte sprechen zu können.

Mein Fazit
Ein absolut lesenswertes, wichtiges Jugendbuch, das schwere Themen wie Flucht und Integration federleicht, aber mit dem nötigen Respekt in eine typische Schulgeschichte einbettet. Die Botschaft, dass Empathie und Schokolade Mauern einreißen können, ist einfach wunderschön.

Meine Bewertung: Ein feinfühliges Buch über Verständigung, das im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Ein liebevoller Schubs zu mehr Selbstfürsorge

Ich will die Heldin meines Lebens sein
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Mein Eindruck: Ein liebevoller Schubs zu mehr Selbstfürsorge
Bei solchen Mitmachbüchern gilt natürlich immer: Klar trifft nicht jede Challenge oder jede Aufgabe den Geschmack von jedem. Manche Impulse ...

Mein Eindruck: Ein liebevoller Schubs zu mehr Selbstfürsorge
Bei solchen Mitmachbüchern gilt natürlich immer: Klar trifft nicht jede Challenge oder jede Aufgabe den Geschmack von jedem. Manche Impulse sprechen einen sofort an, andere wiederum passen vielleicht nicht zur aktuellen Lebenssituation oder dem eigenen Charakter.

Aber genau das ist das Schöne an einem kreativen Eintragbuch: Man nimmt sich einfach das heraus, was sich gut anfühlt! Insgesamt ist das Buch eine wunderbare, liebevolle Erinnerung daran, im stressigen Alltag mal innezuhalten, an sich selbst zu denken und aktiv an seinem Selbstvertrauen zu arbeiten. Die Gestaltung ist motivierend, ohne aufdringlich oder belehrend zu wirken.

Mein Geschenktipp: Durch die hochwertige und bestärkende Aufmachung ist dieses Buch ein richtig schönes Geschenk – sei es für die beste Freundin, einen lieben Menschen, dem man eine kleine Auszeit wünscht, oder schlichtweg als Geschenk an sich selbst!

Mein Fazit
Ein rundum gelungenes Mitmachbuch, das Farbe und positive Energie in den Alltag bringt. Perfekt für alle, die sich spielerisch mit ihrer eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen möchten.

Meine Bewertung: Ein inspirierender Alltagsbegleiter mit Herz.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

In einem Zug – Daniel Glattauers feinsinnige Reise durch das Leben

In einem Zug
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Ein witziger, schlagfertiger und tiefgründiger Roman, den man am besten genau dort liest, wo er spielt: Im Zug.

Wer an Daniel Glattauer denkt, hat meist sofort die digitalen Wortgefechte aus „Gut gegen ...

Ein witziger, schlagfertiger und tiefgründiger Roman, den man am besten genau dort liest, wo er spielt: Im Zug.

Wer an Daniel Glattauer denkt, hat meist sofort die digitalen Wortgefechte aus „Gut gegen Nordwind“ im Kopf. Doch mit „In einem Zug“ schlägt der Autor leisere, klassischere, aber keineswegs weniger faszinierende Töne an. Ein Buch, das mich auf eine ganz unerwartete Weise berührt hat – und das, wie sich herausstellte, den absolut perfekten Leseort verlangt.

Mein Eindruck: Schlagfertig, feinsinnig und bittersüß

Ich habe dieses Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Minute genossen. Glattauers Schreibstil besitzt hier eine wunderschöne Leichtigkeit, die einen mühelos durch die Seiten trägt. Das absolute Herzstück des Romans sind die Dialoge zwischen Eduard und Catrin: Sie sind witzig, teilweise herrlich schlagfertig und einfach ein purer Genuss beim Lesen.

Gleichzeitig schafft es der Roman, neben all dem Wortwitz sehr leise und feinsinnig daherzukommen. Zwischen den Zeilen stecken kluge, nachhaltige Gedanken über die Liebe, das Altern, das Scheitern und das Leben an sich, die mir noch lange im Kopf herumgegangen sind. Man bekommt als Leser einen tiefen, ungeschönten Einblick in Eduards Leben, begreift seine Schwächen und versteht plötzlich, woher seine jahrelange, lähmende Schreibpause rührt.

Mein absoluter Pro-Tipp für euch: Schnappt euch dieses Buch für eure nächste längere Bahnfahrt! Ich habe es genau so gemacht und die Atmosphäre im Zug verschmilzt beim Lesen eins zu eins mit der Geschichte. Das macht das Ganze noch intensiver.

Mein Fazit

Ein wunderbares Buch zum Abschalten und gleichzeitig zum Nachdenken. Es kommt nicht laut oder spektakulär daher, sondern überzeugt durch seine psychologische Tiefe und geschliffene Dialogkunst. Ein echter Glattauer eben, nur im Gewand eines klassischen Romans.

Meine Bewertung:

Feinsinnig, berührend und voller Wortwitz. 4,5 von 5 Rosen 🌹🌹🌹🌹🌿 (eine halbe Rose für das ganz besondere Reisegefühl)

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Ein echter Deep Drive...

Raus aus der Spur. Silly und die DDR
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Dieses Buch ist ein Goldstück – und zwar nicht nur für Kenner des Ostrocks oder Silly-Fans. Es ist eine packende Analyse des gesamten DDR-Kulturbetriebs. Wer verstehen will, wie Kunst in einer Diktatur ...

Dieses Buch ist ein Goldstück – und zwar nicht nur für Kenner des Ostrocks oder Silly-Fans. Es ist eine packende Analyse des gesamten DDR-Kulturbetriebs. Wer verstehen will, wie Kunst in einer Diktatur funktioniert und wie viel Mut in Texten stecken kann, muss dieses Buch lesen. Ein absolutes Must-Read für Geschichts-Interessierte und Musik-Liebhaber gleichermaßen!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Da ist noch Luft nach oben...

How to Love a Rockstar
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Zwischen Dubliner Pubs und Blitzlichtgewitter: Ein romantischer Blick hinter die Kulissen.

Wer träumt nicht manchmal davon, von seinem Idol im Blitzlichtgewitter geküsst zu werden? In „How to Love a Rockstar“ ...

Zwischen Dubliner Pubs und Blitzlichtgewitter: Ein romantischer Blick hinter die Kulissen.

Wer träumt nicht manchmal davon, von seinem Idol im Blitzlichtgewitter geküsst zu werden? In „How to Love a Rockstar“ von Keira Flanagan wird dieser Traum für die Protagonistin Jolene – genannt Josy – zur (unfreiwilligen) Realität – mit all den chaotischen Folgen, die das Berühmtsein so mit sich bringt.

Worum geht es?
Josys Leben steht Kopf, nachdem Cedric, der charmante Leadsänger der irischen Band Lonely Lions, sie vor laufenden Kameras geküsst hat. Plötzlich hält die ganze Welt sie für seine neue Freundin. Cedric schlägt ihr einen Deal vor: Sie sollen das Spiel noch eine Weile weiterspielen, um den Presserummel zu beruhigen. Doch während sie die perfekten Verliebten mimen, beginnen die Grenzen zwischen Schein und Sein zu verschwimmen...

Mein Eindruck: Nerd-Girl trifft Rockstar
Was mir an der Charakterzeichnung besonders gut gefallen hat: Jolene ist kein typisches "Fangirl". Sie ist ein ganz normales, nerdiges Mädchen, das Informatik studiert und sich ihren Lebensunterhalt nebenbei mit einem Job in einem Hotel verdient. Dieser bodenständige Hintergrund macht sie extrem sympathisch und bildet einen tollen Kontrast zu Cedrics Welt.

Auch die wunderschöne Bildsprache hat mich positiv überrascht. Keira Flanagan versteht es meisterhaft, die Atmosphäre von Dublin und Irland einzufangen. Die Beschreibungen der Schauplätze sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die irischen Straßen zu spazieren.

Wo es an Tiefe fehlt
Trotz der sympathischen Hauptfigur muss ich sagen, dass die Nebencharaktere leider recht blass bleiben. Hier fehlte mir deutlich die Tiefe, um wirklich in die gesamte Welt der Band einzutauchen.

Zudem merkt man dem Buch an, dass es sich primär an eine jüngere Zielgruppe richtet. Besonders irritiert hat mich hier die offizielle Altersempfehlung ab 16 Jahren. Wenn ich ehrlich bin, kann ich dafür wenig Verständnis aufbringen, da diese Einstufung der Leichtigkeit und dem eher sanften, fluffigen Ton des Buches völlig entgegensteht. Für mich ist es eher ein klassischer „Young Adult“-Titel, der auch deutlich jüngere Leserinnen ansprechen würde.

Mein Rat: Geht nicht mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte heran. Es ist ein netter Roman für zwischendurch, der aber thematisch eher an der Oberfläche kratzt.

Mein Fazit
„How to Love a Rockstar“ ist ein süßer Roman mit viel Herz und einer tollen Kulisse, der aber leider einiges an Potenzial liegen lässt. Ein schönes Buch zum Abschalten, wenn man eine sympathische, nerdige Protagonistin mag, aber keine allzu komplexen Nebenfiguren erwartet.

Meine Bewertung:

Ein netter Irland-Trip für zwischendurch, aber mit Schwächen in der Tiefe und einer fragwürdigen Altersempfehlung.

3 von 5 Rosen 🌹🌹🌹

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