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Veröffentlicht am 07.04.2020

Buch im Buch....

Ich schreib dir morgen wieder
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Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es schaut aus wie ein Päckchen, das man gerade an einer Ecke öffnet. Auch die verschiedenen Schreibstile und die Abstimmung der Farben des Covers sind sehr gut gelungen. ...

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es schaut aus wie ein Päckchen, das man gerade an einer Ecke öffnet. Auch die verschiedenen Schreibstile und die Abstimmung der Farben des Covers sind sehr gut gelungen.
In der Familie Godwin ist Geld nie ein Thema gewesen, sie hatten einfach immer genug, doch dann verliert der Vater all sein Geld, worauf hin er seinem Leben ein Ende setzt. Als wäre das nicht so schlimm genug, muss auch die komplette Familie ihr Leben verändern, weil sie sparen müssen. So trifft es Tamara gleich doppelt hart und sie muss ihr Leben neu sortieren, was ihr aber nicht so leicht fällt wie man es auf den ersten Blick meinen könnte.
Man muss sagen, dass das Buch etwas langsam beginnt, man muss etwas durchhalten, aber es lohnt sich, weil das Buch sich wirklich entfaltet. Also sich nicht von den ersten Verwirrungen gleich abschrecken lassen.
Tamara ist eine besonders interessante Protagonistin, sie muss ihr Leben komplett umkrempeln, weil ihr Vater stirbt und das ihr Leben total auf den Kopf stellt. Doch nicht nur die Trauer, auch der Verlust ihres Lebens und die Neuordnung ihres Lebens machen ihr zu schaffen, aber die Entwicklung von Tamara innerhalb des Buches ist besonders beschrieben, weil man sich so gut in sie einfühlen kann.
Cecelia Ahern schafft es immer wieder, die Leser einfach so in den Bann zu ziehen und natürlich ist es immer eine schöne Art, wie sie es durch ihre Hauptprotagonistin Tamara macht.
Cecelia Ahern hat einen besonders Stil zu schreiben, man fliegt einfach durch die Seiten und sie schafft es, die Message des Buches eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu vermitteln, sondern findet einen Weg, dass sie ihren Leser einfach das, was sie aussagen will, voll ins Herz zu pflanzen.

Fazit:
Ich schreib dir morgen wieder ist wieder ein echter Schatz von Cecelia Ahern, sie schafft eine schöne Geschichte mit einem leichten Touch von Esoterik, die langsam beginnt, sich dann aber sehr schön entfaltet. Man leidet mit Tamara mit und erlebt im Buch immer wieder überraschende Momente, wie man es eben von Cecelia Ahern kennt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2020

In einer römischen Familie ...

Marcus und Eneides
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Das Cover ist wirklich schön gemacht, es zeigt eine Art griechischen oder römischen Tempel, der auf einer Anhöhe steht, es entsteht sofort das Gefühl einer grossen Geschichte, weil unser Geschichtsverständnis ...

Das Cover ist wirklich schön gemacht, es zeigt eine Art griechischen oder römischen Tempel, der auf einer Anhöhe steht, es entsteht sofort das Gefühl einer grossen Geschichte, weil unser Geschichtsverständnis von solchen Bilder geprägt wurden. Zudem sieht man auf einem Weg im Vordergrund, eine Person weggehen. Ein sehr ruhiges, aber schönes Cover.
Marcus und Eneides ist die Geschichte von zwei ungleichen Brüdern, aber es sind eigentlich nur Halbbrüder, weil die Geschichte vor der Geburt der Brüder schon ein Grund für Hass des Vaters ist.
Die Geschichte der beiden Brüder ist gleichzeitig auch die Geschichte von Marcus und seinem Schüler verbunden und gleichzeitig entwickelt sich die Geschichte der Religion, die Marianne Fredriksson miteinander verbindet. Man erlebt den Weg eines Suchenden in einer sehr bewegende Zeit und das Buch lässt einen mal eine andere Welt, weit vor unsere Zeit erleben.
Marianne Fredriksson hat einen grossartigen Stil, sie schreibt so, dass man die Charaktere sehr gut verstehen kann, auch wenn es unter zeitlichen Aspekt etwas schwierig ist, aber die Verbindung zwischen der Familie zeigen sich gut auf und man fühlt sich als Leser teilweise schon als Teil der römischen Familie, was Marianne Fredriksson durch ihre besondere Art des Schreibens gelingt.
Marianne Fredriksson entführt den Leser in die Zeit um Jesus Geburt ins Römische Reich und schafft es, eine Geschichte zu schreiben, die der Leser einfach nicht wieder aus der Hand legen kann.
Ein tolles Buch, wenn man sich etwas für die Zeit interessiert und bereit ist, man einen anderen Blick auf eine sehr weit zurückliegende Zeit zu werfen.
Allerdings gibt es etwas Abzug, weil Marianne Fredriksson auch in recht heftigen Momenten wie einer Vergewaltigung zu sehr ins Detail geht, das hätte das Buch nicht wirklich gebraucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

Nett für Zwischendurch...

Küss weiter, Liebling!
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Das Cover schaut echt süss aus, man könnte denken, dass das Adele ist, die den Plüschfrosch küsst, weil sie passt zu dem Bild von Adele, der im Buch vermittelt wird.
Der Beginn des Buches ist nun nicht ...

Das Cover schaut echt süss aus, man könnte denken, dass das Adele ist, die den Plüschfrosch küsst, weil sie passt zu dem Bild von Adele, der im Buch vermittelt wird.
Der Beginn des Buches ist nun nicht besonders nett gemacht, weil das Buch startet mit einer Beerdigung, aber davon sollte man sich dann nicht abschrecken lassen, weil die Geschichte, die sich entwickelt, ist wirklich eine nette Geschichte rund um die Verlieben und alte Erinnerungen.
Die Idee der Geschichte ist wirklich nett, man kann dabei eben mal abschalten, aber die Geschichte wird etwas schnell erzählt und leider sind auch ein paar kleine Stellen drin, die etwas unrealistisch sein. Die Spannung kann nicht bis zum Ende gehalten werden und das ist etwas schade, weil das wäre ausbaufähig gewesen.
Rachel Gibson begeistert aber einfach mit ihrem Stil des Schreiben, sie hat einen gewissen Witz in allem, was sie schreibt und das schafft eine Wohlfühlatmosphäre im Buch. So kann man die Bücher von ihr einfach mal so zwischendurch lesen und sich in die Geschichte fallen lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2020

Single sein ist manchmal schwer...

Liebe, wie sie im Buch steht
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Das Cover ist total schön gemacht, es ist detailreich und einfach ansprechend, deswegen hatte ich es auch im Regal stehen.
Der Titel ist etwas grammatikalisch etwas fragwürdig, weil eigentlich würde man ...

Das Cover ist total schön gemacht, es ist detailreich und einfach ansprechend, deswegen hatte ich es auch im Regal stehen.
Der Titel ist etwas grammatikalisch etwas fragwürdig, weil eigentlich würde man meinen, es müsste heissen, "Liebe, wie sie im Buche steht", aber das nur am Rande.
Lauren ist ein echt sympathischer Charakter, auch wenn sie im Buch viel trinkt und raucht und an sich manchmal etwas naiv ist, aber sie ist eben eine echte
Man sollte eben keine klassische Liebesgeschichte erwarten, es ist eher die Suche nach einer Beziehung, die aber sehr humorvoll und lesenswert ist.
Die Geschichte rund um Lauren und ihre vielen Männer wird spannend durch Lucy (die mit Lauren zusammenlebt) und Meghan (Lucys Schwester), die sind auch für die Geschichte wirklich sehr verschieden angelegt.
In der Umsetzung kann man Melissa Pimentel höchsten ankreiden, dass es etwa ab Seite 350 etwas zäher wird, vorher liest sich die Geschichte echt gut weg, aber dann wird sie etwas lahmer. Aber es ist das Debüt von Melissa Pimentel, daher kann man das auch verzeihen, weil nicht alles ist gleich im ersten Griff perfekt. Aber sie schreibt sehr angenehm und flüssig, man kommt wirklich gut durch die Geschichte und auch ihre Charaktere haben Charme und nehme den Leser für sich ein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Hunde verstehen mal anders...

Die mit dem Hund tanzt
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Das Cover ist wirklich schön gemacht, man siehst Maike Maja Nowak und einen Hund im Wasser laufen, das siehst entspannt und locker aus und ist daher ein sehr schön gewähltes Cover.
Gleich vorweg muss man ...

Das Cover ist wirklich schön gemacht, man siehst Maike Maja Nowak und einen Hund im Wasser laufen, das siehst entspannt und locker aus und ist daher ein sehr schön gewähltes Cover.
Gleich vorweg muss man sagen, dass man in dem Buch keine Erziehungstipps erwarten sollte.
Das Buch liest sich sehr gut, es ist gut unterteilt und lässt sich sehr flüssig lesen, es ist vor allem
Maike Maja Nowak kommt bei ihren Ausführungen ohne persönliche Wertung aus, sie zeigt einfach, wie man mit Hunden umgehen kann und beschreibt die Kunden kurz und anonym, aber trotzdem realistisch. Man staunt aber immer wieder, auf welche Menschen sie bei ihrer Arbeit so trifft und warum man sich einen Hund zulegt, wenn man sich sicher nicht, dass man mit ihm nicht klar kommt.
Besonders schön ist, dass Maike Maja Nowak gleich zu Beginn des Buches klar stellt, dass ihre Methode im Buch nicht die Einzige ist, aber dass sie durchaus funktionieren kann, dass es aber immer auf den Menschen und den Hund ankommt.
Als Leser lernt man viel über die Verhaltensweisen von Hunden und kann daher mit jedem neuen Fall wieder etwas lernen und das macht das Buch aus, es ist eben kein klassisches Sachbuch, es ist mehr in der Praxis angesiedelt und das macht es besonders.

Fazit:
Maike Maja Nowak hat einen wunderbaren Stil und sie zeigt im Buch vieles neues, sie öffnet vielen Hundebesitzern die Augen, auch wenn sie keine Anspruch darauf erhebt, dass sie die einzige wahre Methode hat, um Hunde zu erziehen.Das Cover ist leider etwas unscheinbar und der Titel auch, leider gibt es dazu Abzüge in der B-Note. Aber die Wissenvermittlung im Buch ist wirklich lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere