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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2019

Baden geht auch noch entspannter...

Buddhas baden besser
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Badewannebücher für die Erwachsene, was soll man da erstmal denken?
Nicht denken, baden und zwar mit diesen kleinen lustigen Buch.
Das Material fühlt sich wirklich gut an und selbst wenn das Buch baden ...

Badewannebücher für die Erwachsene, was soll man da erstmal denken?
Nicht denken, baden und zwar mit diesen kleinen lustigen Buch.
Das Material fühlt sich wirklich gut an und selbst wenn das Buch baden gehen sollte, passiert nichts. Man erinnert sich so an Kindertage zurück, weil da gab es diese Bücher auch, als Bilderbücher zum Anschauen und lernen, ich glaube, meine waren sehr viel mit Tieren bebildert. Kinder kauen wohl mit Vorliebe auf solchen Büchlein rum und ich tippe, dass würde das Buch auch aushalten.
Das Buch ist wirklich widerstandfähig und wirklich in 15 Minuten gelesen.
Das Cover ist wirklich schön gemacht, man fühlt sich gleich ein bisschen entspannter, wenn man die Steine, den Lotos und den Buddha sieht, auch das Lila ist nicht zu grell gewählt.
Bei "Buddhas baden besser" denkt man erstmal an viele Verrenkungen in der Badewanne, aber das ist nicht das, was man bekommt, es geht vor allem um Atemtechniken, die zusätzlich entspannen sollen, auch Achtsamkeitsübungen sind dabei, die den Stress abfallen lassen sollen.
Ein süsses Buch in einer dekorativen umweltfreundlichen Verpackung, was man selber zum Entspannen, aber auch eine sehr süsse Geschenkidee.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Interessanter Ansatz, aber schwächelt zum Ende...

Diamonds For Love – Voller Hingabe
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Das Cover ist wirklich schön, die Blumen umrahmen den Titel so schön und es glitzert auch sehr, wenn man es gegen das Licht hält. Ein wirklich sehr schön gestaltetes Cover. Der Klappentext ist allerdings ...

Das Cover ist wirklich schön, die Blumen umrahmen den Titel so schön und es glitzert auch sehr, wenn man es gegen das Licht hält. Ein wirklich sehr schön gestaltetes Cover. Der Klappentext ist allerdings schon etwas klischeebehaftet, was das Buch schon in eine gewisse Ecke stellt.
Ava und Sebastian sind sehr ähnlich, was Gefühle angeht, sie sind beide schwer enttäuscht wurden. Ava reist in ihrem Job sehr viel und wird deswegen immer wieder betrogen und Sebastian ist CEO eines Schmuckunternehmens und kennt es nur so, dass es die Damen, die er kennen lernt, immer nur auf Geld oder Ansehen aus sind. Man kann also sagen, beide haben eher die Schattenseite der Liebe kennengelernt und treffen nun beruflich aufeinander, doch es soll nicht beruflich bleiben, den beide kommen sich näher als sie sollten...Doch Ava hat eine Vereinbarung im Vertrag, dass sie nichts mit Klienten anfängt und so versucht sie, Sebastian von sich fern zu halten...
Doch Sebastian will sich nicht so einfach aus dem Spiel nehmen lassen und so zieht er Ava in seine Welt, die eben nicht nur aus seiner Arbeit besteht sondern auch aus seiner Familie.
Der Schreibstil von Layla Hagen zieht einen sofort in den Bann, man merkt, dass man in die Geschichte zwischen Ava und Sebastian gezogen wird, weil die Geschichte verschlingt sich so ineinander und so kann man das Buch sehr schwer wieder aus der Hand legen.
Beide Charaktere lernt man auch durch die wechselende Ich-Perspektive wirklich gut kennen, das verleiht ihnen auch eine Tiefe.
Obwohl das Buch echt den Leser in seinen Bann zieht, bedient es die gängigen Klischees und neigt zur Übertreibung und das macht die Geschichte stellenweisen recht eintönig und vorhersehbar, was schade ist, weil der Plot zur Geschichte und auch der Beginn versprachen etwas anderes. Zum Ende des Buches wird die Story immer mehr ins Bett verlegt und das lässt die Konflikte, die zu Beginn des Buches aufgebaut wurden sind, irgendwie nach hinten überfallen und daher gibt es nur 4 Rosen.

Fazit:
Layla Hagen schafft mit Ava und Sebastian zwei sehr spannende Charaktere, die von der Vergangenheit geprägt sind und sich dadurch in der Gegenwart nicht wirklich bewähren können oder wollen und nicht nur das, auch die Konstellation zwischen Arbeit und Privatleben macht es den Beiden nicht wirklich leicht, sich auf ihre Gefühle einzulassen. Trotz der Entwicklung in den Charakteren und deren Tiefen geht die Story zum Ende hin verloren und das macht das Ende etwas zu sehr zu einer Masse an sexuellen Erlebnissen und das zieht die Story sehr nach unten.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Eine sehr wichtige Autobigrafie...

Ein Tor zu eurer Welt
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Das Cover ist echt sehr schön geworden, die Farben passen gut zusammen und man erkennt auch die verschiedenen Welten, die Aaron Wahl zwischen sich und den Anderen sieht.
Aaron Wahl schreibt über sein ...

Das Cover ist echt sehr schön geworden, die Farben passen gut zusammen und man erkennt auch die verschiedenen Welten, die Aaron Wahl zwischen sich und den Anderen sieht.
Aaron Wahl schreibt über sein Leben und zwar über sein Leben als Asperger-Autist, der lange nicht erkannt wurde, aber seine Erfahrungen und Erlebnisse beeindrucken. Er schreibt mit einem tollen Tiefgang und wenn man auch an einigen Stellen mal schmunzeln muss, regt das Buch einem doch sehr zum Nachdenken an.
Aaron Wahl hat einen langen Weg hinter sich, er wurde gemobbt, gehänselt, ausgeschlossen und als "anders" oder "abnorm" angesehen und nach vielen falschen oder fehlenden Diagnosen wurde bei ihm Asperger-Autismus im leichteren Spektrum diagnostiziert, eine Diagnose, die leider meist falsch gedeutet wird. Aber auch mit der Diagnose zu seiner Erkrankung wurde das Leben für Aaron Wahl nicht unbedingt einfacher, weil er wurde arbeitsunfähig und schwer krank erklärt, aber er gibt nie auf, weil er immer auf ein besseres Leben hofft und das auch geschafft hat, auch wenn es nie einfach war.
Eigene Momente in dem Buch, die wirklich konkrete Situationen beschreiben, kamen einem sehr bekannt vor und das auch, wenn man nicht an Asperger-Autismus leidet, Aaron Wahl ist eben auch ein normaler Mensch, so sollte man ihn auch sehen.
Interessant ist auch, das erfahren wir am Ende des Buches, dass Aaron Wahl in Hamburg PEM Autism - Autisten helfen Autisten gegründet hat, mit dem Verein versucht er, die besonderen Methode, die sich PEM nennt und eigentlich für Schauspieler ausgelegt ist, allen Autisten zugänglich zu machen.
Besonders spannend fand ich das Kapitel, in dem Mitmenschen beschrieben haben, wie sie Aaron wahr nehmen und dann merkt man natürlich, dass sich die Gesellschaft nicht wirklich mit dem Thema auseinander setzen möchte und das ist schade, weil so wird es Menschen mit Krankheiten (egal welcher Art) noch schwerer gemacht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und das Buch liest sich flüssig runter, man bleibt auch an dem Buch hängen, weil man gerne wissen will, wie sich das Leben von Aaron Wahl entwickelt und was das Leben sonst noch für ihn bereit hält. Die Kapitel sind kurz und lesen sich wirklich gut und man durchlebt mit Aaron Wahl wirklich die ganze Gefühlspalette. Aber man merkt, dass er sich mit dem Leben, wie es ihn geschafft hat, abgefunden hat.

Fazit:
Mit Ein Tor zu eurer Welt hat Aaron Wahl ein Buch geschaffen, dass nicht nur aufklärt über eine Diagnose, die meist verkannt wird, sondern er zeigt auch, dass das Leben mit Asperger-Autismus im leichteren Spektrum teilweise sehr schwer ist, aber wenn man sich mit der Diagnose und auch deren Möglichkeiten auseinander setzt, schafft an es, ein Leben zu führen, dass zwar anders erscheinen mag, aber in vielen Momenten gar nicht so anders ist. Ein sehr wichtiges Buch über eine Krankheit, die auch in der Gesellschaft meist noch falsch verstanden wird.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Da hätte man mehr erwartet...

My Dearest Enemy
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Das Cover ist echt schick gemacht, es ist in Pastellfarben gehalten und ich würde tippen, der Mann auf dem Cover soll Lucas sein und er passt auch zu der Beschreibung im Buch.
Daisy sieht sich eigentlich ...

Das Cover ist echt schick gemacht, es ist in Pastellfarben gehalten und ich würde tippen, der Mann auf dem Cover soll Lucas sein und er passt auch zu der Beschreibung im Buch.
Daisy sieht sich eigentlich am Ziel ihrer Träume, sie kann in ihre Heimatstadt Hamilton nach ihrem Medizinstudium eine Praxis übernehmen, doch dann passiert etwas, was nicht eingeplant war, Lucas taucht wieder auf und damit brechen alte Wunden auf, doch nun ist Lucas auch ihr Kollege in der Praxis und das kann nichts gutes für Daisy bedeuten...
Die Geschichte ist aus der Sicht von Daisy in der Ich-Form geschrieben und dadurch sollte man meine, man lernt Daisy gut kennen, aber leider ist das nicht so wirklich der Fall. Vor allem zu Beginn an ist Daisy nur auf Konkurrenz zu Lucas aus, man merkt, dass sich diese Verhalten über viele Jahre entwickelt hat und es ihr schwer fällt, sich aus dem Mustern zu lösen.
Lucas dagegen ist ein Charmeur, er ist offen und sympathisch, seine etwas weibliche Seite wirkt nicht machohaft sondern eher fürsorglich und aufmerksam. Er ist wirklich für die Leserinnen ein toller Gegenspieler, aber wirkt in dem Buch eher etwas zu weiblich, macht aber die Geschichte etwas spannender.
Um die Vergangenheit der Beiden für den Leser greifbar zu machen, werden immer wieder alte Momente eingebaut, aber trotzdem bleiben Daisy und Lucas als Protagonisten recht blass.
Leider entwickeln sich die Charaktere innerhalb der Geschichte kaum und das bietet Luft nach oben, was in der Weiterentwicklung sicher etwas besser bearbeitet werden können. Durch die Ich-Perspektive erwartet man eigentlich, dass man Daisy auch etwas besser kennen lernen kann, auch durch innere Monologe oder ähnliches aber das war leider nicht der Fall, auch Lucas lässt nur durch wenige Augenblicke mal in seine Seele und seine Gefühlswelt schauen.
Die Beziehung in den Fokus zu stellen, ist das eine, aber die Geschichte wird auf dem Grundbaustein aufgebaut, dass sie beide als Ärzte in einer Praxis arbeiten und davon bekommt man in dem Buch praktisch nichts mit und da erwartet man schon mehr, weil man es ja so im Plot zu der Geschichte liest, aber das Grundgerüst fällt praktisch komplett hinten über. Man erlebt eher die Angriffe zwischen Daisy und Lucas und das erwartet man bei dem Aufbau der Geschichte nicht wirklich.
Daher bleibt die Erwartung, mal etwas aus dem Alltag eines Arztes zu lesen, unerfüllt und somit ist der Klappentext vielleicht etwas falsch angelegt.

Fazit:
Das Cover und der Plot sind gut gelungen, aber leider ist es in der Umsetzung etwas mangelhaft, weil der Alltag in der Praxis keine Rolle spielt, dafür aber die Beziehung zwischen Daisy und Lucas so sehr in den Fokus gestellt wird, dass man ihnen keinen Raum lässt, sich zu entfalten. Da man sich von dem Plot echt weit entfernt, wird man mit dem Grundgerüst wirklich schwierig, da man nicht das umsetzt, was man im Klappentext ankündigt. Deswegen gibt es auch bei der Umsetzung echte Abzüge, aber das Cover und die Idee sind nicht schlecht.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Leider das Thema etwas verfehlt...

Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman
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Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es sollen wohl Sandrine und Rajasthans zeigen, beide passen schon zu den Beschreibungen im Buch. Aber die Farben sind stimmig und das Cover wirkt ansprechend.
Sandrine ...

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, es sollen wohl Sandrine und Rajasthans zeigen, beide passen schon zu den Beschreibungen im Buch. Aber die Farben sind stimmig und das Cover wirkt ansprechend.
Sandrine ist wirklich nicht begeistert, dass sie nach Indien eingeladen wird, aber sie fährt mit und lernt dabei Maharadscha Rajasthans und auch die Vorzüge Indiens kennen. Aber sie lässt sich nicht so einfach von dem Zauber Indiens oder Maharadscha Rajasthans einfangen.
Leider wird der Roman zu sehr von dem spirituellen Eindruck getragen und das lenkt etwas von der eigentlichen Idee des erotischen Romans ab und daher ist das mit der Umsetzung leider etwas verfehlt.
Der Roman verteilt sich auf 176 Seiten, die Buchstaben sind auch sehr gross und so liest sich der Roman schnell weg. Der Stil ist sehr flüssig und liest sich gut, aber die Umsetzung wird von den erotischen Massagen zu sehr durch den indischen Spirit abgelenkt, was erotisch eher zu spirituell werden lässt.

Fazit:
Der Klappentext klingt wirklich gut, aber die Umsetzung ist leider eher an der Oberfläche, auch wird erotisch eher durch spirituell abgelöst und das ist nicht das, was man erwartet. Das wertet dann die Idee schon etwas ab und macht das Buch nicht so spannend.