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Veröffentlicht am 02.10.2022

Boy trifft Boy - Zum Verlieben schön ...

Heartstopper Volume 1 (deutsche Hardcover-Ausgabe)
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Auf dem Cover sieht man Charlie und Nick von hinten und eigentlich ist das schon das Bild, was das Buch trägt, weil Nick und Charlie finden sich im ersten Band der Reihe.
Die Gestaltung des Comics ist ...

Auf dem Cover sieht man Charlie und Nick von hinten und eigentlich ist das schon das Bild, was das Buch trägt, weil Nick und Charlie finden sich im ersten Band der Reihe.
Die Gestaltung des Comics ist wirklich schön gemacht, man hat an sich aber nicht viel Text, was man aber in einem Comic auch nicht erwarten darf.
Charlie und auch Nick sind beide Charaktere, die dem Leser gleich ans Herz wachsen, unaufgesetzt und einfach authentisch. Natürlich kann man viel über die Bilder erfahren, die schön und ansprechend gezeichnet sind.
Eine tolle Geschichte, die einfach zu geniessen einlädt.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Nichts für schwache Nerven...

Der Club des Bösen
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Vorab:
Der Club des Bösen kann zwar ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber es ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen, weil Band 1 Die Todesküsserin und Band 2 Unter meinem Bett sollte man gelesen haben, ...

Vorab:
Der Club des Bösen kann zwar ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber es ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen, weil Band 1 Die Todesküsserin und Band 2 Unter meinem Bett sollte man gelesen haben, weil auf beide Fälle wird Bezug genommen, der zwar erklärt wird, aber den Leser spoilert, wie es in den Bänden ausgehen. Also sollte man schon die beiden Bücher davor gelesen haben.

Das Cover mag im ersten Moment schlicht wirken, aber im Laufe des Buches wird klar, dass es eigentlich im Kern das trifft, was man im Buch antrifft.
Sabine, die in dem Buch als Hauptcharakter auftritt, scheint alles zu haben, einen tollen neuen Mann an der Seite, ihre Arbeit als Influencerin ist stabil - aber das ist nur der erste Anschein, den die Probleme häufen sich und dann nimmt sich Sabine einen Auszeit - die ihre persönliche Hölle wird...
Neben Sabine treffen wir im Buch noch Emma und Tanja, die Freudinnen von Sabine und auch noch Tim und John, die Freunde von Emma und Tanja. Eine Bande von 6 Freunden, die aber alle in ihrem Leben schon sehr viel mitmachen mussten.
Zu Beginn des Buches muss man sich unter den Freunden erstmal zurecht finden, weil alle sind wichtig für den Verlauf, aber die Verwebungen unter den Charakteren sind recht schnell klar.
Man muss festhalten, dieses Buch hat es in sich, man erlebt eine Fülle an heftigen Themen und Momenten, von Missbrauch, Selbstmord, Gewalt an Frauen, Kindern und älteren Menschen und auch Drogenmissbrauch, alles sehr geschickt in einen Thriller gestrickt, der wirklich von aussen sehr unscheinbar wirkt, aber dann diese Tiefen hat, die man erst gar nicht erwartet.
Thrillerfans und Leser, die es gerne sehr brutal und realistisch lieben, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Dies war mein erstes Buch von Sandy Mercier und ihre Art des Schreibens hat eine echte Sogwirkung, man kann das Buch sehr schlecht aus der Hand legen und die gut 400 Seiten sind sehr schnell weg. Sie hebt sich gut ab von anderen Autoren, weil sie nicht nur reale Orte für ihre Handlungen wählt und gleichzeitig sehr detailreich schreibt sondern auch eine gute Dosis an Spannung sofort anlegt, die sich über das Buch immer weiter steigert. Zudem ist das Buch an sich recht düster und beginnt im Prolog schon sehr gruselig.
Der Leser wird immer ein bisschen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft hin- und hergeworfen, aber so kann man sich in der Geschichte auch viel besser zurecht finden.

Fazit:
Der Club des Bösen hält, was er verspricht, man erlebt wirklich böse Menschen, die sich einen Spass daraus machen, andere Menschen wie Puppen für sich tanzen zu lassen und das dann auch dick Kasse zu machen. Kein Buch für Leser mit schwachen Nerven und auch für niemanden, der sich von sehr realistischen Szenarien mitreisen lässt. Wer es hingehen realistisch, brutal und voller Abgründe liebt, kann in diesem Thriller sehr gut aufgehen.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Raus aus der Komfortzone...

Peace, Love & Om
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Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich genau das, was man sich unter einem Aussteigertraum vorstellt, einen Van, der nicht nur Fahrzeug sondern auch als Lebensmittelpunkt geeignet ist.
Katja ...

Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt eigentlich genau das, was man sich unter einem Aussteigertraum vorstellt, einen Van, der nicht nur Fahrzeug sondern auch als Lebensmittelpunkt geeignet ist.
Katja Wolf verarbeitet zusammen mit Florian Schörner 33 sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, die aber alle eins gemeinsam haben, alle diese Menschen sind aus ihrer Komfortzone ausgebrochen um in ein neues Leben einzutauchen, was im krassen Gegensatz zu ihrem bisherigen Leben steht. Aber sie sind mit der Veränderung mehr als glücklich und haben in ihrem neuen Weg mehr Erfüllung für sich selber gefunden.
Trotzdem ist dabei jede Geschichte wirklich einzigartig und gibt einem als Leser die Chance, auch mal den Blick über den Tellerrand zu wagen, weil man schon dazu angeregt wird, auch mal bei sich über andere Lebenswege oder Lebensumfelder nachzudenken.
Nicht nur ein tolle Geschenk für Menschen, die auf der Suche sind, sondern auch eine tolle Inspiration für einen selber.

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Veröffentlicht am 29.07.2022

Ein solider Liebesroman...

In den Armen des Highlanders
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Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch ...

Das Cover ist leider nicht so mein Fall, es zeigt eben schon recht viel, in welche Richtung das Buch geht, da gefällt mir das neutrale Cover des Hardcovers eindeutig besser. (Bitte nicht wundern, das Buch hat insgesamt 3 verschiedene Cover.)
Lord Draven von Montague hat ein hartes Leben hinter sich, was ihn auch wirklich nach aussen hin hart gemacht hat. Dann bekommt er den Befehl vom König, die ungestüme, verzogene und ziemlich verführerische junge Lady Emily bei sich aufzunehmen. Doch er weiss nicht, dass Emily nicht nur als Störenfried in sein Leben kommt.
Besonders sympathisch und er sollte erwähnt werden, auch wenn es nur ein Nebencharakter ist, ist Dravens Bruder Simon, die beiden Brüder sind so verschieden wie Tag und Nacht, das muss man sagen, aber er ist einfach nur ein echter Sympathieträger in dem Roman.
Der Schreibstil von Kinley MacGregor ist leicht zu lesen und auch sehr unterhaltsam. Man merkt beim Lesen, dass sie sich in der Materie auskennt und auch die alten Clansysteme absteigen kann.
Ein kleiner Minuspunkt sind allerdings die erotischen Szenen, sie sind irgendwie nicht so wirklich packend, aber man kann nicht alles haben, aber an sich ein recht entspannter Liebesroman.
Alles im allen hat mir der Roman gut gefallen, das Cover ist nun nicht so meins, aber das schmälert den Inhalt nicht. Aber ich hatte nicht so den wirklichen Highlight-Moment in dem Buch, es fehlt einfach so ein bisschen der Kick, weswegen ich nur auf solide 4 Rosen komme.

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Veröffentlicht am 22.06.2022

Tödliche Kräuterlein...

Giftmorde 1
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Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht, es ist ein bisschen geheimnisvoll und passt daher sehr gut zu den Kurzgeschichten im Buch.
In den Giftmorden sind 15 Geschichten von 14 Autoren vereinigt, wobei ...

Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht, es ist ein bisschen geheimnisvoll und passt daher sehr gut zu den Kurzgeschichten im Buch.
In den Giftmorden sind 15 Geschichten von 14 Autoren vereinigt, wobei sich jede Geschichte mit einer anderen tödlichen Pflanze beschäftigt. Gestaltet sind die Geschichten auch schön, weil in jeder Kurzgeschichte ist ein Schwarz-Weiss-Bild der Pflanze, die in der Geschichte genutzt wird.
Natürlich kommen durch 14 Autoren die Handschriften der Autoren sehr verschiedene Kurzgeschichten zustande, manche gehen auch anders als geplant aus, aber gerade das macht den Reiz aus, weil so kann man sich immer wieder überraschen lassen.
Aber so verschiedene die Morde, die Mordmotive und auch die Verläufe der Pläne sind, umso mehr überrascht, wie viele Pflanzen man im Garten finden kann, die wirklich giftig sind.
Nachahmen wird aber ausdrücklich vom Herausgeber Andreas M. Sturm nicht empfohlen.
So kommt es natürlich auch zustande, dass man mal eine Kurzgeschichte dabei hat, die einen nicht so anspricht, dafür gefällt eine andere Kurzgeschichte umso besser. Daher mache ich es so, dass ich das Buch als Gesamtes sehe und mit einer Note bewerte.

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