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Veröffentlicht am 10.12.2022

ein kleiner Abriss durch die weihnachtliche Geschichte und ihre Bräuche

Alle Jahre wieder
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Bei diesem kleinen Büchlein werden wir Zeuge eines Telefonates zwischen einem Vater und seiner Tochter, in dem es hauptsächlich um die Frage geht, ob die Tochter über Weihnachten nach Hause kommt und was ...

Bei diesem kleinen Büchlein werden wir Zeuge eines Telefonates zwischen einem Vater und seiner Tochter, in dem es hauptsächlich um die Frage geht, ob die Tochter über Weihnachten nach Hause kommt und was sie sich wünscht.
Die Beiden tauchen ein in Erinnerungen an längst vergangene Weihnachtsfeste und gerade der Vater schwelgt in Geschichten aus der Vergangenheit. Ganz nebenbei werden so manche Sitten und Gebräuche erläutert, wo sie ihren Ursprung haben und wie sich alles so entwickelt hat im Laufe der Jahrzehnte.
Ich hatte manchmal das Gefühl, dass dieses Gespräch gar nicht für meine Ohren bestimmt ist und ich habe mich wie ein unfreiwillig Mithörenden gefühlt und zeitweise war es mir etwas zu sprunghaft und fahrig.
Es war nett, durch die Lektüre nochmal die eigenen Gewohnheiten und Traditionen zu überdenken und vielleicht neu zu bewerten, aber mehr Mehrwert hat mir diese Lektüre nicht geboten.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Nur beim Stricken gibt es eine Patentlösung

Maschenmord
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Was für ein toller Krimi – der all meine liebsten Hobbys vereint. Mit 463 Seiten fast schon ein Wälzer und es hätte einfach weitergehen können, so hatte mich die Autorin in ihren Bann gezogen.
Sie schafft ...

Was für ein toller Krimi – der all meine liebsten Hobbys vereint. Mit 463 Seiten fast schon ein Wälzer und es hätte einfach weitergehen können, so hatte mich die Autorin in ihren Bann gezogen.
Sie schafft es tatsächlich die Hobbys vieler Menschen unter einen zauberhaften Hut zu zaubern. Sticken und Lesen. Schon das Cover zieht einen in seinen Bann, wenn man von Urban-Knitting schon einmal gehört hat, kann man sich vorstellen, dass das Ortschild in diesem Buch genau so aussieht, wie es auf dem Titelbild eingefangen wird.
Und genau mit diesem Bild, wird der Kommissar Tim Wallenstein an seinem ersten Tag in Madlfingen willkommen geheißen. Er hat sich in die bayrische Provinz versetzen lassen und freut sich auf das beschauliche Landleben und will es fortan langsamer angehen. Doch bevor er überhaupt den Fuß in seine neue Dienststelle treten kann, wird er schon zu einem Tatort gerufen: In die Wolllust. Seine Assoziationen dazu sind einfach nur köstlich und so startet das Buch – obgleich es schon eine Leiche gibt – doch mit einer ordentlichen Prise Humor.
Nach und nach lernen wir dann die Dorfbewohner kennen, allen voran die Mitglieder es MKHC, dem Madlfinger Krimi und Handarbeitsclub, die mit Feuereifer dabei sind, den Kommissar bei seinen Ermittlungen zu entlasten.
Es werden mehrere Fäden gleichzeitig gesponnen – und so tappt man als Leser völlig im Dunkeln und ist dankbar für jeder Spur, die man entwirrt.
Das Buch strahlt nur so vor guter Laune – der Beginn der einzelnen Tage wird durch eine liebevolle Illustration eingeleitet und jedes Kapitel, hier treffend Masche genannt, wird mit einer Art Sinnspruch eingeleitet, der jedes Mal etwas mit den beiden besten Hobbys der Welt zu tun haben und teilweise sehr treffend umgeschrieben wurden.
Die Geschichte eines Mannes, der neu anfangen will, die Geschichte einer Frau, die einige Geheimnisse in sich vereint und hier in Madlfingen eine neue Heimat gefunden hat und die Geschichte der Dorfbewohner, die allesamt sehr liebenswert sind, oder vielleicht doch nicht?
Ein Buch welches ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte – witzig, ideenreich und inspirierend. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt und hätte noch stundenlang weiterlesen können – es passt einfach alles. Die Handlung an sich ist stimmig und alle Fäden laufen am Ende zusammen. Die Menschen werden einem so ans Herz gelegt, dass man das Gefühl hat, Teil dieser Dorfgemeinschaft zu sein.
Ich bin absolut begeistert und hoffe inständig auf eine Fortsetzung

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Ein Krimialroman aus Bielefeld

Schattenleben
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Kurz vor Weihnachten und kurz nach seinem 18. Geburtstags wird Jakob Heitbreder tot aufgefunden – ermordet. Einige Verdächtige geraten ins Visier und es wird immer deutlicher, dass es ein Anschlag auf ...

Kurz vor Weihnachten und kurz nach seinem 18. Geburtstags wird Jakob Heitbreder tot aufgefunden – ermordet. Einige Verdächtige geraten ins Visier und es wird immer deutlicher, dass es ein Anschlag auf die ganzen Familie Heitbeder ist. Was steckt dahinter?
Obwohl ich schon recht früh ahnte, wie alles zusammenhängen könnte, war es dennoch ein spannendes Lesevergnügen. Die Autorin versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen und schafft mit liebevoll gezeichneten Charakteren eine Verbundenheit zu den Protagonisten aufkommen zu lassen.
Denn neben dem Fall geht es auch um das Ermittlerteam der Bielefelder KK11 Abteilung. Allen voran um Dominik Domeyer, der auch privat sein Päckchen zu tragen hat. Durch diesen kleinen Nebenschauplatz wird der Story nichts an Brisanz und Dringlichkeit genommen, im Gegenteil, dadurch wird der Ermittler greifbarer und plastischer. Die Ausgewogenheit zwischen dem Privatleben der Ermittler und dem eigentlich Fall finde ich sehr gelungen.
Des Weiteren arbeitet die Autorin gekonnt mit Perspektivenwechsel, sodass man tiefer in die Charaktere eintauchen kann. Zudem setzt sie gekonnt Cliffhanger ein, um dem Leser die Spannung zu erhöhen und es damit fast unmöglich macht, das Buch wieder zur Seite zu legen.
Einen Teil fand ich etwas zu langatmig, aber das sei ihr verziehen. Alles in allem ein grandioses Lesevergnügen, bei dem sich am Ende alles schlüssig aufklärt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte dem Alltag damit ein Stück entfliehen. Was will man mehr von einem guten Krimi?

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Veröffentlicht am 21.11.2022

Nichts ist so, wie es scheint

Die Tante
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Weihnachten in den verschneiten Highlands Schottlands zu verbringen – ein schöner Gedanke. Aber es stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Skye muss mit ihrer Tochter vor ihrem gewalttätigen Ehemann ...

Weihnachten in den verschneiten Highlands Schottlands zu verbringen – ein schöner Gedanke. Aber es stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Skye muss mit ihrer Tochter vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchten und nimmt das Angebot ihrer Freundin an, bei deren Tante weit abgelegen Unterschlupf zu suchen.
In ständiger Angst, dass Sean, ihr Mann, sie aufspüren könnte, zieht sie sich mit Neala in das Cottage zurück und versucht das beste aus der Zeit zu machen, bis sie am nächsten Morgen eine verstörende Entdeckung macht.
Und dann sind da noch die fünf Wanderer, die bei ihr stranden und wegen des tobenden Schneesturms nicht wegkönnen und sich ebenfalls im Haus einrichten.
Ein sehr, sehr spannender Thriller, den man eigentlich nicht aus der Hand legen kann, bevor man herausgefunden hat, wie alles zusammenhängt. Einzig allein die Namenswahl der Protagonisten hat mich sehr verwirrt, zumal die Kapitel jeweils von einem anderen geschildert werden und ich Mühe hatte zuzuordnen, wer wer ist. Die Namen sind mir nicht so geläufig, sodass ich etwas gebraucht habe, um sie mir vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen.
Atemlose Spannung, unvorhergesehene Wendungen, alles, was ein guter Thriller braucht um zu unterhalten. Jede und Jeder ist verdächtigt und alle haben ein Geheimnis, welches sie vor den anderen bewahren müssen.
Das Ende ist überraschend und ebenso logisch. Ich hatte viele Vermutungen, die sich alle als haltlos herausgestellt haben. So mag ich Thriller, die mir stellenweise den Atem nehmen und mich am Ende sprachlos zurücklassen, weil ich die Lösung so gar nicht vermutet hatte.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Ein Plädoyer für mehr Körperbewusstsein

Körpervertrauen
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„Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rückkehr zu einem körperlicheren Leben in Zeiten von Digitalisierung und Social Distancing von einer langjährigen, anerkannten Körperexpertin.
Ruth Knaup erklärt ...

„Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rückkehr zu einem körperlicheren Leben in Zeiten von Digitalisierung und Social Distancing von einer langjährigen, anerkannten Körperexpertin.
Ruth Knaup erklärt in ihrem Buch, wie man sein Körpervertrauen stärkt und wobei dies helfen kann.“
Ein wirklich sehr lesefreudiges Buch, welches mir aber nichts wirklich Neues zu vermitteln vermochte. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und ich gehe in vielen Dingen mit ihr konform. Allerdings hat es mich nicht so „abgeholt“, wie ich es mir erwünscht hatte. Wobei ich natürlich auch das Resümee ziehen könnte, dass ich im Großen und Ganzen schon ein sehr ausgeprägtes Körpergefühl habe und meinen Alltag auch so gestalte.
Sie hat kurze prägnante Kapitel, die jeweils mit einer Inspiration enden, in der nochmal ein Fazit aus dem Gelesenen gezogen wird und das Augenmerk auf die praktische Durchführung für das eigene Leben des Lesers gerichtet wird.
Alles was wir sind und haben und wie wir sind, wird durch den Körper verstärkt und/oder ausgedrückt. Sie beleuchtet viele Themengebiete, wie Ernährung, Sport, Musik, Spiritualität und vieles mehr und erläutert, wie alles mit dem Körper zusammenhängt und mit ihm verbunden ist. Gerade auch in Zeiten von Corona, in denen man auf Abstand gehen musste, ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, wie wichtig Körperkontakt und Berührung für den Menschen ist und wie wir uns wieder darauf besinnen können.
Mein Kritikpunkt geht dahingehend, dass ich denke, dies Buch ist für Menschen, die sich mit sich selbst auseinandersetzen und beschäftigen, nichts wirklich Neues und Bahnbrechendes. Und Menschen, die das eben nicht tun, werden nicht zu solchen Ratgebern greifen. Ich hätte mir noch mehr Übungen gewünscht – aber gut: in den Inspirationen fordert uns die Autorin schon immer auf, etwas von dem Gelesenen auszuprobieren.
Alles in allem ein wichtiger Beitrag zu mehr Körperbewusstsein und überhaupt das Bewusstsein dafür, wie z.B. Darm und Gehirn zusammenhängen und wie wichtig es ist, auf sich selbst hören zu lernen und etwas für sich und seinen Körper zu tun.

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