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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Süß für zwischendurch

Riding The High
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Der erste Band der Silver Pines-Reihe hatte mir unglaublich gut gefallen, Band 2 war für mich leider ein Flop. „Riding the High“ ist Band 3 und nach Startschwierigkeiten und trotz einiger Längen, landet ...

Der erste Band der Silver Pines-Reihe hatte mir unglaublich gut gefallen, Band 2 war für mich leider ein Flop. „Riding the High“ ist Band 3 und nach Startschwierigkeiten und trotz einiger Längen, landet die Geschichte um Ginger und Cole auf Platz 2.

Nachdem ich nicht so richtig in die Geschichte reingefunden habe, konnte ich die letzten 200 Seiten aber am Stück lesen und habe dann auch mit den Charakteren mitgefühlt. Insgesamt hatte mir das Buch aber zu viele Längen und ich mochte es nicht, dass Cole und Ginger einfach nicht miteinander gesprochen haben. Das ging mir besonders im letzten Drittel ziemlich auf die Nerven, weil hier die Handlung einfach zu sehr in die Länge gezogen wurde. Ich wollte vor allem Ginger am liebsten schütteln, weil sie doch eigentlich nicht auf den Mund gefallen ist.

Was ich aber sehr geliebt habe, war der Umgang mit Coles Tochter Mable. Die Beziehung, die Ginger zu ihr aufbaut und was sie zusammen unternehmen hat mir so gut gefallen. Beim Single Dad-Trope ist es immer schön, wenn das Kind eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, und nicht nur „Beiwerk“ ist, damit es eben diesen Trope gibt. Mable ist eine richtige kleine Persönlichkeit, die ich einfach nur ins Herz geschlossen habe. Auch Gingers Großmütter sind der Hammer, die kann man nur lieben!

Wir bekommen immer mal wieder Zeitsprünge, in denen wir Ginger und Cole als Jugendliche bzw. während Coles Scheidung erleben. Hier habe ich mich zu sehr als außenstehende Beobachterin gefühlt, als wirklich die Gefühle der Charaktere, ja, zu fühlen.

Das Wiedersehen mit den Charakteren aus den ersten beiden Bänden und dieses ganze Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie habe ich wieder sehr geliebt. Auf der Silver Pines Ranch würde ich gerne einmal Urlaub machen.

Trotz der eher stockenden ersten Hälfte habe ich die letzten 200 Seiten am Stück gelesen, wobei ich den Spice überflogen habe, weil mir die Beschreibungen ein wenig zu cringe waren. In der zweiten Hälfte ist etwas mehr passiert, ich konnte mehr mitfühlen und die Beziehungen vertieften sich, so dass ich die Zeit beim Lesen dann auch genossen habe.


Fazit

Ein süßes Buch für zwischendurch, auch wenn mich erst die zweite Hälfte emotional gepackt hat.


Allgemeines zum Buch

Autor: Paisley Hope
Verlag: blush
Erscheinungsdatum:
Seiten: 464
Genre: Spicy Cowboy Romance
Dritter Band einer Reihe (unabhängig voneinander lesbar)
Meine Bewertung: 3,5/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Horror vom Feinsten

REM
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese seit Jahren Thriller, vor allem die von Sebastian Fitzek. Aber noch nie habe ich ein Buch gelesen, was ins Genre Horror fällt. Nachdem ich Annika Strauss ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese seit Jahren Thriller, vor allem die von Sebastian Fitzek. Aber noch nie habe ich ein Buch gelesen, was ins Genre Horror fällt. Nachdem ich Annika Strauss und auch Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse treffen durfte, freute ich mich umso mehr als nach der Messe das Buch bei mir ankam. Nebenbei erwähnt.. wie sympatisch sind Annika und Sebastian bitte. Aber zurück zum Buch.. Im Buch tauchen wir in die Welt der Träume ein. Progatonistin Alysee wird schon sehr lange von einem immer wiederkehrenden Traum und dem einen Satz ihres Vaters „Du darfst nicht einschlafen.“ heimgesucht. Sie sieht schlimme Dinge in ihrer Kindheit und versucht deswegen ihr Leben lang nicht zu träumen… gelingt es ihr?? Oder widerfahren ihr auch schlimme Dinge im Erwachsenalter? Träumt Sie oder schafft sie es traumlos zu bleiben? Man fragt sich während des gesamten Buches, ob die Dinge in ihrer Kindheit wirkich so passiert sind oder der Fantasie Alysees entspringen. All diese Fragen, die man sich während dies Lesens stellt, werden im Laufe des Buches in einer spannenden Geschichte beantwortet.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es zu allem kam. Es gab in dem vergangenen Jahr kaum ein Buch was ich innerhalb von wenigen Tagen gelesen habe, aber das Buch .. einfach wow. Es gab Momente, die mich sprachlos gemacht haben, aber auch Dinge, die ein bisschen eklig waren. Für alle, die Fitzeks Bücher lieben, werden in diesem Buch zwar die Handschrift von ihm erkennen, aber ich finde, dass definitiv der Stil von Annika Strauss überwiegt. Sie schreibt flüssig und es gab keinen Moment, der langweilig war. Und was war das bitte für ein Ende?? Ich blieb sprachlos zurück.


Fazit

Annika Strauss macht mit „REM“ ihrem Namen „Horrorqueen“ alle Ehre. Spannung bis zum letzten Satz. Die Illustrationen im Buch runden die Vorstellungen, die man im Kopf hat, nochmal ab. Die Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek ist absolut gelungen. Das Buch hat absolut 5/5 Sternen verdient. Ich freue mich auf weitere Werke von beiden.


Allgemeines zum Buch

Verlag: Droemer
Autor: Annika Strauss mit Sebatian
Erscheinungsdatum: 19.03.2026
Seiten: 320
Genre: Horror-Thriller
Einzelband
Meine Bewertung: 5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Süß für zwischendurch

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die ...

Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die Kapitelanfänge sind auf eine Seite gedruckt, ohne Text, mit einem großen Herz, dass sich im Tetris-Stil immer mehr füllt (lieb ich), dadurch sind es tatsächlich noch weniger Seiten. Der Schreibstil war wieder typisch für die Autorin, nicht ganz einfach, aber dennoch angenehm. Ich habe nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood gelesen und hier fiel mir besonders auf, wie ähnlich die für die weibliche Protagonistin unerklärliche Abneigung des männlichen Love Interests ist. Das hat mir hier echt ein bisschen den Lesespaß genommen, abgesehen davon moche ich die Geschichte aber sehr. Das Setting in dieser winterlich-weihnachtlichen Berghütte, die Videospiel-Branche, die witzigen Dialoge – ich kann das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen. Der Spice war tatsächlich nicht so doll wie erwartet, auf der Innenklappe steht „Gaming meets Enemies-to-Lovers meets spicy Love Story“, aber es wurde erst in den letzten Kapiteln spicy und dann auch nicht unangenehm. Ich bin kein Fan von Spice, hier war es nicht zu viel, da hätte ich ehrlich mehr erwartet, so dass ich positiv überrascht wurde. Aufgrund der Kürze des Buchs wirkt manches zu unausgereift und die Tiefe fehlt ein wenig, aber insgesamt eine süße Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Wundervoll

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich ...

Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich in den letzten drei Tagen des Monats die letzten 300 Seiten förmlich inhaliert habe. Ich habe den Schreibstil geliebt und mir unheimlich viel markiert. In meinem Buchjournal habe ich auch eine Seite zum Buch gestaltet.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil sehr besonders ist und die Handlung mich schon etwas bedrückt hat. Die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind vergessen könnte, dass mein Sohn einfach aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre, war für mein Mamaherz schwer. Als Addies erste Jahre nach ihrer Abmachung vergingen, wurde es leichter, aber gegen Ende dann wieder melancholisch und ich wurde sehr zum Nachdenken angeregt. Ich höre von so vielen, dass das Ende des Buchs perfekt ist und ich kann dem bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Ich habe ein paar kleine Kritikpunkte, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, da ich nicht spoilern möchte. Für mich war das Buch auch ein wenig zu lang, gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Weiterentwicklungen der Technik, Politik usw erfahren, das kam mir etwas zu kurz.
Ich empfehle das Buch aber unbedingt weiter, da es eine außergewöhnliche Geschichte ist und man sich zwischen den Seiten regelrecht verlieren kann. Man wird zum Nachdenken angeregt, fiebert mit, lacht, weint und hofft.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Wundervoll!

Good Spirits
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„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, ...

„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, es hat einfach Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.

Harriet und Noland sind wundervolle Charaktere, komplex und einzigartig, mit einer tollen und glaubwürdigen Entwicklung. Ich mochte es sehr, die beiden auf den Reisen in die Vergangenheit zu begleiten. Auch wenn ich schnell auf die Lösung von Nolans Situation und Harriets Rolle darin gekommen bin, hatte ich trotzdem unglaubliche Freude am Lesen.

Harriets Vorliebe für süße Pyjamas, ihre Zuckerstangen-Obession, ihr großes Herz – sie ist jemand, auf den man sich verlassen kann und den man einfach gern haben muss. Ich mochte es sehr, wie sie lernt, zu sich selbst zu stehen und habe ihre persönliche Entwicklung sehr gern verfolgt.
Auch Nolan muss man einfach ins Herz schließen. Hinter seiner rauen Schale, die er sich durch die einsamen Jahre zugelegt hat, verbirgt sich wahrlich ein weicher Kern.

Das Buch spielt in der Vorweihnachtszeit und enthält etliche weihnachtliche Elemente. Wer aber kein Fan von kitschiger Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern ist, wird das Buch lieben. Es passt perfekt in die Weihnachtszeit, ohne aber übertrieben jedes Klischee zu bedienen. Der Fokus liegt hier viel mehr in der zwischenmenschlichen Verbindung der Charaktere als auf dem Weihnachtsfest an sich.

Was für mich nicht ganz so harmonisch wirkte, waren die spicy Szenen. In einigen Momenten dienten sie zwar zur Veranschaulichung von Nolans Wandlung, doch für mein Empfinden hätte man diese Entwicklung auch ohne explizite Szenen darstellen können. Sie passten nicht so ganz zum sonst eher sanften Ton des Buches.


Fazit

Ein wundervoll geschriebener Roman über Heilung, Liebe und Ankommen. Ideal für die Weihnachtszeit mit Tiefgang, Witz und Liebe. Perfekt, um sich ein paar Stunden aus dem hektischen Alltag weg zu träumen.


Allgemeines zum Buch

Autor: B. K. Borison
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 23.09.2025
Seiten: 432
Genre: Christmas Romance
Einzelband
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir von Netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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