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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Süß für zwischendurch

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die ...

Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die Kapitelanfänge sind auf eine Seite gedruckt, ohne Text, mit einem großen Herz, dass sich im Tetris-Stil immer mehr füllt (lieb ich), dadurch sind es tatsächlich noch weniger Seiten. Der Schreibstil war wieder typisch für die Autorin, nicht ganz einfach, aber dennoch angenehm. Ich habe nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood gelesen und hier fiel mir besonders auf, wie ähnlich die für die weibliche Protagonistin unerklärliche Abneigung des männlichen Love Interests ist. Das hat mir hier echt ein bisschen den Lesespaß genommen, abgesehen davon moche ich die Geschichte aber sehr. Das Setting in dieser winterlich-weihnachtlichen Berghütte, die Videospiel-Branche, die witzigen Dialoge – ich kann das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen. Der Spice war tatsächlich nicht so doll wie erwartet, auf der Innenklappe steht „Gaming meets Enemies-to-Lovers meets spicy Love Story“, aber es wurde erst in den letzten Kapiteln spicy und dann auch nicht unangenehm. Ich bin kein Fan von Spice, hier war es nicht zu viel, da hätte ich ehrlich mehr erwartet, so dass ich positiv überrascht wurde. Aufgrund der Kürze des Buchs wirkt manches zu unausgereift und die Tiefe fehlt ein wenig, aber insgesamt eine süße Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Wundervoll

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich ...

Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich in den letzten drei Tagen des Monats die letzten 300 Seiten förmlich inhaliert habe. Ich habe den Schreibstil geliebt und mir unheimlich viel markiert. In meinem Buchjournal habe ich auch eine Seite zum Buch gestaltet.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil sehr besonders ist und die Handlung mich schon etwas bedrückt hat. Die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind vergessen könnte, dass mein Sohn einfach aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre, war für mein Mamaherz schwer. Als Addies erste Jahre nach ihrer Abmachung vergingen, wurde es leichter, aber gegen Ende dann wieder melancholisch und ich wurde sehr zum Nachdenken angeregt. Ich höre von so vielen, dass das Ende des Buchs perfekt ist und ich kann dem bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Ich habe ein paar kleine Kritikpunkte, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, da ich nicht spoilern möchte. Für mich war das Buch auch ein wenig zu lang, gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Weiterentwicklungen der Technik, Politik usw erfahren, das kam mir etwas zu kurz.
Ich empfehle das Buch aber unbedingt weiter, da es eine außergewöhnliche Geschichte ist und man sich zwischen den Seiten regelrecht verlieren kann. Man wird zum Nachdenken angeregt, fiebert mit, lacht, weint und hofft.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Wundervoll!

Good Spirits
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„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, ...

„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, es hat einfach Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.

Harriet und Noland sind wundervolle Charaktere, komplex und einzigartig, mit einer tollen und glaubwürdigen Entwicklung. Ich mochte es sehr, die beiden auf den Reisen in die Vergangenheit zu begleiten. Auch wenn ich schnell auf die Lösung von Nolans Situation und Harriets Rolle darin gekommen bin, hatte ich trotzdem unglaubliche Freude am Lesen.

Harriets Vorliebe für süße Pyjamas, ihre Zuckerstangen-Obession, ihr großes Herz – sie ist jemand, auf den man sich verlassen kann und den man einfach gern haben muss. Ich mochte es sehr, wie sie lernt, zu sich selbst zu stehen und habe ihre persönliche Entwicklung sehr gern verfolgt.
Auch Nolan muss man einfach ins Herz schließen. Hinter seiner rauen Schale, die er sich durch die einsamen Jahre zugelegt hat, verbirgt sich wahrlich ein weicher Kern.

Das Buch spielt in der Vorweihnachtszeit und enthält etliche weihnachtliche Elemente. Wer aber kein Fan von kitschiger Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern ist, wird das Buch lieben. Es passt perfekt in die Weihnachtszeit, ohne aber übertrieben jedes Klischee zu bedienen. Der Fokus liegt hier viel mehr in der zwischenmenschlichen Verbindung der Charaktere als auf dem Weihnachtsfest an sich.

Was für mich nicht ganz so harmonisch wirkte, waren die spicy Szenen. In einigen Momenten dienten sie zwar zur Veranschaulichung von Nolans Wandlung, doch für mein Empfinden hätte man diese Entwicklung auch ohne explizite Szenen darstellen können. Sie passten nicht so ganz zum sonst eher sanften Ton des Buches.


Fazit

Ein wundervoll geschriebener Roman über Heilung, Liebe und Ankommen. Ideal für die Weihnachtszeit mit Tiefgang, Witz und Liebe. Perfekt, um sich ein paar Stunden aus dem hektischen Alltag weg zu träumen.


Allgemeines zum Buch

Autor: B. K. Borison
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 23.09.2025
Seiten: 432
Genre: Christmas Romance
Einzelband
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir von Netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Verschenktes Potential

Training The Heart
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Nachdem mir Band eins der Reihe richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die weiteren Geschichten um Familie Ashby gefreut. Der Beginn von „Training the heart“ ließ mich aufgrund des flüssigen ...

Nachdem mir Band eins der Reihe richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die weiteren Geschichten um Familie Ashby gefreut. Der Beginn von „Training the heart“ ließ mich aufgrund des flüssigen und bildlichen Schreibstils wieder durch die Seiten fliegen. Auch war es schön, zurück bei Familie Ashby zu sein und Wade besser kennen zu lernen.

Wade ist tatsächlich ein wirklich interessanter Charakter, bei dem man aufgrund seiner rauen Schale kaum den sehr weichen Kern vermuten würde. Familie und Freunde stehen bei ihm an erster Stelle, er ist verlässlich und treu. Das mochte ich sehr an ihm. Auch Ivy kann man direkt ins Herz schließen, sie ist ein wahrer Sonnenschein, trotz ihrer schwierigen Familienverhältnisse, Verluste und Trauma.

Leider fehlte mir im zweiten Band die Tiefgründigkeit, die ich noch in Teil eins so gut fand. Auch in Wades und Ivys Geschichte wurde es irgendwann sehr spicy, aber ich empfand die Szenen immer unangenehmer. Konnte ich im Auftakt der Reihe noch gut drüberweg lesen, hat es mich hier nur immer mehr gestört, da die Szenen viel zu häufig waren und mir einfach zu derb. Vor allem dieser Epilog! Es mag Menschen geben, die solche „Praktiken“ feiern, und es soll auch jeder so wie er möchte, so lange niemand verletzt wird, aber ich habe diese Seiten nur überflogen.

Auch wurden mir einige Aspekte, die echtes Potential hatten, Tiefgründigkeit in die Geschichte zu bringen, zu schnell und einfach aufgelöst. Ivys Fruchtbarkeitsprobleme, die sogar an erster Steller der Triggerwarnungen aufgelistet sind, zum Beispiel. Ich möchte hier nicht näher drauf eingehen, um nicht zu spoilern, aber diesen Twist habe ich meilenweit kommen sehen.

Auch wenn ich kein Pferdemädchen bin, waren die Einblicke in das Training mit den Tieren und der ganze Derby-Ablauf sehr interessant. Leider kam auch hier wieder der Spice dazwischen, wodurch alles für meinen Geschmack zu kurz und wenig präsent war.

Es fällt mir sehr schwer, meine Meinung zum Buch wiederzugeben, denn wenn ich an „Training the heart“ denke, habe ich hauptsächlich den unangenehmen Spice und verschenktes Potential im Kopf, was so schade ist!


Fazit

Für mich viel zu viel unangenehmer Spice und verschänktes Potential.


Allgemeines zum Buch

Autor: Paisley Hope
Verlag: blush (Penguin Random House)
Erscheinungsdatum: 17.12.2025
Seiten: 480
Genre: Spicy Cowbow-/Hockey-Romance
Zweiter Band einer interconnected-Reihe
Meine Bewertung: 2/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Gute Denkanstöße, aber leider zu wiederholend

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Der Klappentext von „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ließ mich auf zauberhafte Geschichten zum Wegträumen hoffen. Leider konnte mich das Buch aber nicht ganz so sehr begeistern.

Die Geschichten ließen ...

Der Klappentext von „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ließ mich auf zauberhafte Geschichten zum Wegträumen hoffen. Leider konnte mich das Buch aber nicht ganz so sehr begeistern.

Die Geschichten ließen sich gut lesen, es gab interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag verschiedener Altersgruppen und auch einige Denkanstöße. Jedoch wiederholten sich vor allem die Ideen hinter den einzelnen Geschichten zu sehr, hier hätte ich mir mehr Varianz gewünscht.

Da ich vor allem als Jugendliche viele japanische Animes geschaut habe, konnte ich mir den Alltag vor allem von Schülern in Japan gut vorstellen. Auch in die Mondlichtgasse „verirren“ sich Schüler und der Eindruck von deren Schul- und Sozialleben erkannte ich aus meinen Animes wieder.

Unter den Süßigkeiten, die Koguma in seinem Laden in der Mondlichtgasse verkauft, konnte ich mir nicht viel vorstellen. Hier hat mir das Glossar am Ende des Buchs geholfen.

Die in den einzelnen Geschichten verpackten Denkanstöße liefen im Grunde immer darauf hinaus, dass wir alle mehr mit einander reden sollten. Missverständnisse oder Probleme ließen sich durch einfaches darüber reden aus der Welt schaffen oder kämen gar nicht erst auf. Oft vermutet man selbst nur, wie sein Gegenüber oder sein(e) Partner(in) fühlt und denkt, dabei kann das auch komplett anders sein. Das wurde sehr anschaulich dargestellt, wobei ich es toll fand, dass es durch verschiedene Altersgruppen und Situationen verdeutlicht wurde.


Fazit

Die Geschichten sind kurzweilig und liefern wichtige Denkanstöße und interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag unterschiedlichster Altersgruppen. Leider war die Moral in allen Situationen ähnlich, weshalb ich nicht so viel aus dem Buch für mich mitnehmen konnte.


Allgemeines zum Buch

Autor: Hiyoko Kurisu
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 01.09.2025
Seiten: 208
Genre: Roman/Healing Novel/Phantastische Belletristik
Einzelband
Meine Bewertung: 3/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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