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Veröffentlicht am 23.05.2026

Großartig!

Full Speed to a Crash Landing (Deutsche Ausgabe)
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Beth Revis „Godspeed-Trilogie“ gehört zu meinen absoluten Lielingsbüchern. Umso gespannter war ich auf das neue Science Fiction-Abenteuer von ihr. „Full Speed to a Crash Landing“ vereint die drei aufeinander ...

Beth Revis „Godspeed-Trilogie“ gehört zu meinen absoluten Lielingsbüchern. Umso gespannter war ich auf das neue Science Fiction-Abenteuer von ihr. „Full Speed to a Crash Landing“ vereint die drei aufeinander aufbauenden Geschichten „Full Speed to a Crash Landing“, „How to Steal a Galaxy“ und „Last Chance to Save the World“ in einem Buch, im englischen Original gehören diese zur „Chaotic Orbits“-Trilogie.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und fesselnd, ich flog quasi durch die Seiten. Beth Revis schafft es, dass ich mich beim Lesen komplett in der Geschichte befand, ich war mit an Bord der Glory oder auf der Oberfläche eines neuen, sich noch entwickelnden Planeten. Auch habe ich mir sehr viele Stellen im Text markiert, einerseits, weil es wirklich schöne Formulierungen sind, andererseits, weil die Geschichte sehr viel Raum für Diskussionen und Anregungen zum Nachdenken enthält.

„Das Leben ist ein verdammtes Wunder. Wie ist es möglich, dass die richtigen Atome zusammenstießen und sich aus ihnen die richtigen DNA-Stränge entwickelten und sich die richtigen Zufälle der planetaren Entwicklung während Billionen Jahren der unermesslichen Weite von Zeit und Raum aneinanderreihten, um dich hervorzubringen?“
Zitat Seite 102

Den Banter zwischen Protagonistin Ada und Regierungsmitarbeiter Rian habe ich geliebt! Diese Schlagabtausche zwischen den beiden, Adas sarkastische und schlagfertige Antworten, einfach toll. Nur die sich langsam entwickelnde Liebe zwischen den beiden habe ich nicht so ganz gefühlt.

„Ich werde nicht mit jemandem schlafen, der mich entführt hat.“
„Meine Güte, hängst du dich immer noch daran auf? Es war nur ein einziges Mal.“
„Es war buchstäblich diese Woche.“
(…)
„Du bist so ein Spielverderber.“
Zitat Seite 307

Anfangs wusste ich nicht so richtig, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Spätestens am Ende der zweiten Geschichte war ich so richtig drin und „Last Chance to Save the World“ wurde mein Highlight. So viele Wendungen, so viele Aha-Momente und die Tauben! Ich möchte hier nicht zu viel sagen, denn das Buch lebt von Andeutungen und Augenblicken, die erst später wichtig werden und sich auflösen. Das habe ich sehr geliebt. Als sich am Ende alles zuspitzt und Dinge plötzlich wichtig werden, habe ich richtig mitgefiebert und sogar ein paar Tränchen verdrückt.

„Komisch, dass es immer jemanden gibt, der am meisten leistet, aber keine Anerkennung bekommt, und dass das für gewöhnlich eine Frau ist.“
Zitat Seite 401

Ich hätte mir ein bisschen mehr World Building gewünscht. Man erfährt zwar einiges über die Zeit, in der die Geschichte spielt und was mit der Erde passiert ist, wie die Menschen andere Planeten besiedelt haben und was für technische Möglichkeiten es jetzt gibt, zum Beispiel die subvokale Verständigung ist mega spannend. Aber hier gibt es noch so viel Potential und nach dem Ende wünsche ich mir, dass die Autorin uns noch weitere Geschichten aus den Chaotic Orbits schenkt.


Fazit

Eine spannende und gleichzeitig amüsante Geschichte mit vielen Wendungen und Stoff zum Nachdenken. Ich kann es allen empfehlen, die gern Science Fiction lesen oder das Genre ausprobieren wollen.


Allgemeines zum Buch

Autor: Beth Revis
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 04.05.2026
Seiten: 432
Genre: Science Fiction
Einzelband (Enthält drei zusammenhängende Geschichten)
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Süß für zwischendurch

Riding The High
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Der erste Band der Silver Pines-Reihe hatte mir unglaublich gut gefallen, Band 2 war für mich leider ein Flop. „Riding the High“ ist Band 3 und nach Startschwierigkeiten und trotz einiger Längen, landet ...

Der erste Band der Silver Pines-Reihe hatte mir unglaublich gut gefallen, Band 2 war für mich leider ein Flop. „Riding the High“ ist Band 3 und nach Startschwierigkeiten und trotz einiger Längen, landet die Geschichte um Ginger und Cole auf Platz 2.

Nachdem ich nicht so richtig in die Geschichte reingefunden habe, konnte ich die letzten 200 Seiten aber am Stück lesen und habe dann auch mit den Charakteren mitgefühlt. Insgesamt hatte mir das Buch aber zu viele Längen und ich mochte es nicht, dass Cole und Ginger einfach nicht miteinander gesprochen haben. Das ging mir besonders im letzten Drittel ziemlich auf die Nerven, weil hier die Handlung einfach zu sehr in die Länge gezogen wurde. Ich wollte vor allem Ginger am liebsten schütteln, weil sie doch eigentlich nicht auf den Mund gefallen ist.

Was ich aber sehr geliebt habe, war der Umgang mit Coles Tochter Mable. Die Beziehung, die Ginger zu ihr aufbaut und was sie zusammen unternehmen hat mir so gut gefallen. Beim Single Dad-Trope ist es immer schön, wenn das Kind eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, und nicht nur „Beiwerk“ ist, damit es eben diesen Trope gibt. Mable ist eine richtige kleine Persönlichkeit, die ich einfach nur ins Herz geschlossen habe. Auch Gingers Großmütter sind der Hammer, die kann man nur lieben!

Wir bekommen immer mal wieder Zeitsprünge, in denen wir Ginger und Cole als Jugendliche bzw. während Coles Scheidung erleben. Hier habe ich mich zu sehr als außenstehende Beobachterin gefühlt, als wirklich die Gefühle der Charaktere, ja, zu fühlen.

Das Wiedersehen mit den Charakteren aus den ersten beiden Bänden und dieses ganze Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie habe ich wieder sehr geliebt. Auf der Silver Pines Ranch würde ich gerne einmal Urlaub machen.

Trotz der eher stockenden ersten Hälfte habe ich die letzten 200 Seiten am Stück gelesen, wobei ich den Spice überflogen habe, weil mir die Beschreibungen ein wenig zu cringe waren. In der zweiten Hälfte ist etwas mehr passiert, ich konnte mehr mitfühlen und die Beziehungen vertieften sich, so dass ich die Zeit beim Lesen dann auch genossen habe.


Fazit

Ein süßes Buch für zwischendurch, auch wenn mich erst die zweite Hälfte emotional gepackt hat.


Allgemeines zum Buch

Autor: Paisley Hope
Verlag: blush
Erscheinungsdatum:
Seiten: 464
Genre: Spicy Cowboy Romance
Dritter Band einer Reihe (unabhängig voneinander lesbar)
Meine Bewertung: 3,5/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Horror vom Feinsten

REM
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese seit Jahren Thriller, vor allem die von Sebastian Fitzek. Aber noch nie habe ich ein Buch gelesen, was ins Genre Horror fällt. Nachdem ich Annika Strauss ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese seit Jahren Thriller, vor allem die von Sebastian Fitzek. Aber noch nie habe ich ein Buch gelesen, was ins Genre Horror fällt. Nachdem ich Annika Strauss und auch Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse treffen durfte, freute ich mich umso mehr als nach der Messe das Buch bei mir ankam. Nebenbei erwähnt.. wie sympatisch sind Annika und Sebastian bitte. Aber zurück zum Buch.. Im Buch tauchen wir in die Welt der Träume ein. Progatonistin Alysee wird schon sehr lange von einem immer wiederkehrenden Traum und dem einen Satz ihres Vaters „Du darfst nicht einschlafen.“ heimgesucht. Sie sieht schlimme Dinge in ihrer Kindheit und versucht deswegen ihr Leben lang nicht zu träumen… gelingt es ihr?? Oder widerfahren ihr auch schlimme Dinge im Erwachsenalter? Träumt Sie oder schafft sie es traumlos zu bleiben? Man fragt sich während des gesamten Buches, ob die Dinge in ihrer Kindheit wirkich so passiert sind oder der Fantasie Alysees entspringen. All diese Fragen, die man sich während dies Lesens stellt, werden im Laufe des Buches in einer spannenden Geschichte beantwortet.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es zu allem kam. Es gab in dem vergangenen Jahr kaum ein Buch was ich innerhalb von wenigen Tagen gelesen habe, aber das Buch .. einfach wow. Es gab Momente, die mich sprachlos gemacht haben, aber auch Dinge, die ein bisschen eklig waren. Für alle, die Fitzeks Bücher lieben, werden in diesem Buch zwar die Handschrift von ihm erkennen, aber ich finde, dass definitiv der Stil von Annika Strauss überwiegt. Sie schreibt flüssig und es gab keinen Moment, der langweilig war. Und was war das bitte für ein Ende?? Ich blieb sprachlos zurück.


Fazit

Annika Strauss macht mit „REM“ ihrem Namen „Horrorqueen“ alle Ehre. Spannung bis zum letzten Satz. Die Illustrationen im Buch runden die Vorstellungen, die man im Kopf hat, nochmal ab. Die Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek ist absolut gelungen. Das Buch hat absolut 5/5 Sternen verdient. Ich freue mich auf weitere Werke von beiden.


Allgemeines zum Buch

Verlag: Droemer
Autor: Annika Strauss mit Sebatian
Erscheinungsdatum: 19.03.2026
Seiten: 320
Genre: Horror-Thriller
Einzelband
Meine Bewertung: 5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Süß für zwischendurch

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die ...

Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die Kapitelanfänge sind auf eine Seite gedruckt, ohne Text, mit einem großen Herz, dass sich im Tetris-Stil immer mehr füllt (lieb ich), dadurch sind es tatsächlich noch weniger Seiten. Der Schreibstil war wieder typisch für die Autorin, nicht ganz einfach, aber dennoch angenehm. Ich habe nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood gelesen und hier fiel mir besonders auf, wie ähnlich die für die weibliche Protagonistin unerklärliche Abneigung des männlichen Love Interests ist. Das hat mir hier echt ein bisschen den Lesespaß genommen, abgesehen davon moche ich die Geschichte aber sehr. Das Setting in dieser winterlich-weihnachtlichen Berghütte, die Videospiel-Branche, die witzigen Dialoge – ich kann das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen. Der Spice war tatsächlich nicht so doll wie erwartet, auf der Innenklappe steht „Gaming meets Enemies-to-Lovers meets spicy Love Story“, aber es wurde erst in den letzten Kapiteln spicy und dann auch nicht unangenehm. Ich bin kein Fan von Spice, hier war es nicht zu viel, da hätte ich ehrlich mehr erwartet, so dass ich positiv überrascht wurde. Aufgrund der Kürze des Buchs wirkt manches zu unausgereift und die Tiefe fehlt ein wenig, aber insgesamt eine süße Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Wundervoll

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich ...

Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich in den letzten drei Tagen des Monats die letzten 300 Seiten förmlich inhaliert habe. Ich habe den Schreibstil geliebt und mir unheimlich viel markiert. In meinem Buchjournal habe ich auch eine Seite zum Buch gestaltet.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil sehr besonders ist und die Handlung mich schon etwas bedrückt hat. Die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind vergessen könnte, dass mein Sohn einfach aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre, war für mein Mamaherz schwer. Als Addies erste Jahre nach ihrer Abmachung vergingen, wurde es leichter, aber gegen Ende dann wieder melancholisch und ich wurde sehr zum Nachdenken angeregt. Ich höre von so vielen, dass das Ende des Buchs perfekt ist und ich kann dem bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Ich habe ein paar kleine Kritikpunkte, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, da ich nicht spoilern möchte. Für mich war das Buch auch ein wenig zu lang, gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Weiterentwicklungen der Technik, Politik usw erfahren, das kam mir etwas zu kurz.
Ich empfehle das Buch aber unbedingt weiter, da es eine außergewöhnliche Geschichte ist und man sich zwischen den Seiten regelrecht verlieren kann. Man wird zum Nachdenken angeregt, fiebert mit, lacht, weint und hofft.

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