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Veröffentlicht am 14.04.2025

gelungener Abschlussband

Goddess of Fury 2: Deine Seele so golden
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„Deine Seele so golden“ ist der zweite und letzte Band der „Goddess of Fury“ Dilogie der Autorin Teresa Sporrer. Da die Bände aufeinander aufbauen, sollte auf jeden Fall der Inhalt des ersten Bandes bekannt ...

„Deine Seele so golden“ ist der zweite und letzte Band der „Goddess of Fury“ Dilogie der Autorin Teresa Sporrer. Da die Bände aufeinander aufbauen, sollte auf jeden Fall der Inhalt des ersten Bandes bekannt sein.

Deacon ist nun in die Unterwelt entführt worden und Euryale ist festentschlossen dort hinab zu steigen und ihn zurückzuholen. Zum Glück zeigt ihr der rote Lebensfaden, mit dem die beiden verbunden sind, dass er noch lebt. Zusammen mit Callisto und ihrer Freundin Cecilia stellt sich Euryale dieser fast unüberwindbaren Aufgabe. Denn Euryale muss sich nicht nur ihren Furien Ziehmüttern stellen, sondern auch gegen die mächtige Göttin, ihre Herrin bestehen. Doch schafft sie es letztendlich Deacon zu retten?

Nach dem Ende von ersten Band musste ich unbedingt auch den zweiten Band lesen und ich freue mich, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Nun in der Unterwelt und damit auch in einer Götterwelt, hat nun die griechische Mythologie einen Größen inhaltlichen Schwerpunkt bekommen. Wir erfahren viel mehr über die Götter und lernen auch einige Figuren aus Band 1 besser kennen. Mir hat dies sehr viel Spaß bereitet und ich habe mich über den mythologischen Schwerpunkt sehr gefreut.

Auch Euryale musste über sich hinauswachsen und wirklich zeigen, was in ihr steckt. Ich fand den großen Höhepunkt sehr gut inszeniert und auch sehr spannend beschrieben. Euryale als mutige und schlagfertige Kämpferin, konnte sie mich immer wieder überzeugen und sie auf ihren Weg zu begleiten, hat sehr viel Spaß bereitet. Dazu hat auch viel der humorvolle, moderne und leichte Schreibstil der Autorin beigetragen. Die vielen Beschreibungen haben die Welt sehr lebendig werden lassen und man konnte dadurch der Handlung auch gut folgen.

Letztendlich hat mich auch diese Dilogie der Autorin überzeugen können. Daher kann ich auch weiterhin ihre Bücher an Fantasy und Romantasy Leser: innen empfehlen können.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

toller Auftaktband mit kleineren Schwächen

A Fate inked in Blood (Skaland-Saga 1)
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„A Fate Inked in Blood“ ist der erste Teil der „Skaland-Saga“ von Danielle L. Jensen.

Zu Beginn der Geschichte entdeckt Freya, dass sie eine Schildmaid mit besonderen magischen Fähigkeiten ist. Ihr brutaler ...

„A Fate Inked in Blood“ ist der erste Teil der „Skaland-Saga“ von Danielle L. Jensen.

Zu Beginn der Geschichte entdeckt Freya, dass sie eine Schildmaid mit besonderen magischen Fähigkeiten ist. Ihr brutaler Ehemann, verrät sie, da er sie loswerden will. Der Fürst der Nordlande stellt sie unter einer Kampfprobe und heiratet sie schlussendlich. Freya hat dabei kaum Mitspracherecht und muss sich diesen Entschlüssen beugen. Laut einer Prophezeiung wird der Mann, der sie heiratet, das Land vereinen, weshalb sie streng überwacht wird. Freya lässt sich das nicht gefallen und lernt, ihre Magie zu kontrollieren, unterstützt von Björn, dem Sohn des Fürsten. Doch auch er bringt neue Probleme mit sich, die ihre Freiheit einschränken und auch ihrer Freiheit im Wege steht.

Die Welt, die die Autorin beschreibt, wird von Männern dominiert, die die Frauen ausnutzen und unterdrücken. Freyas Stärke und Kampfgeist gefallen mir, auch wenn sie anfangs wenig Erfolg hat. Man spürt die Ungerechtigkeit, die sie erlebt auf jeder Seite. Auch ihre Familie, besonders ihr Bruder ist kaum eine hilfreiche Stütze für sie und sie scheint verdammt zu sein, die Launen der Männer aushalten zu müssen.

Der Roman hat einen starken romantischen Fokus und enthält daher einige explizite Szenen, die meiner Meinung nach nicht nötig für die Handlung gewesen sind. Die nordische Welt und der Schildmaid-Aspekt sind spannend und haben mich sehr interessiert. Es gibt einige vorhersehbare Momente, die die Handlung etwas weniger dynamisch machen, aber insgesamt sehr abwechslungsreich gestaltet worden ist. Romance-Bücher folgen oft ähnlichen Mustern, was daher zu wenigen Überraschungen führt, dies ist hier auch der Fall. Dennoch gibt es interessante Intrigen und Wendungen bis zum Schluss, die mich sehr begeistert haben.

Das Hörbuch hat insgesamt eine Spielzeit von 16 Stunden und 9 Minuten und wird von Leonie Landa gesprochen. Mir hat die Stimmfarbe sehr gut gefallen und sie hat die wechselnden Charaktere sehr gut gesprochen. Durch das angenehme Sprechtempo konnte man ihr gut folgen und sie konnte auch die Emotionen sehr gut transportieren.

Insgesamt bin ich von diesem ersten Band positiv überrascht und freue mich sehr auf den zweiten Band der Serie. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Sei wie der Eislotus

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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„Eislotus. Wasser findet seinen Weg“ ist der erste Band der „Die Bücher der Macht“-Dilogie von der Autorin Liza Grimm.

Nara hat sich wie andere Menschen an ein Seelenbuch gebunden und beherrscht daher ...

„Eislotus. Wasser findet seinen Weg“ ist der erste Band der „Die Bücher der Macht“-Dilogie von der Autorin Liza Grimm.

Nara hat sich wie andere Menschen an ein Seelenbuch gebunden und beherrscht daher Elementar Magie. Nach ihrem Tod wird ihre Seele in das Buch aufgenommen und die Macht des Seelenbuches wird so immer stärker. Das Einweben der Seele in ein Seelenbuch können nur die Buchbinder vollziehen, die eine sagenumwobene Technik anwenden. Früher gab es Kämpfe und Kriege um die Buchbinder, doch nun entscheidet das Ritual des Lichts in welches Dorf die Buchbinder ziehen werden. Dafür werden aus den Städten Abgesandte ausgewählt und zur Akademie geschickt, um an den harten Wettkämpfen teilzunehmen und das Ritual für sich zu entscheiden.

Nara wird ausgewählt für ihre Stadt anzutreten und für sie steht sehr viel auf dem Spiel. Denn die Elementgebundenen werden immer seltener und die Menschen fliehen immer mehr aus der Stadt aus Eis, ihrem Heimatdorf. Die Zukunft des Dorfes steht auf dem Spiel und doch werden die gefährlichen Wettkämpfe und Intrigen Nara alles abverlangen was sie zu bieten hat.

Mir hat das Magie System wirklich sehr gut gefallen und besonders die Idee mit dem Seelenbuch. Nara besitzt das Seelenbuch ihrer Mutter und ich finde es sehr rührend, dass Seelenbücher auch über Generationen weitergeben werden und so auch die Macht des Seelenbuches immer größer wird. Doch so wird das Seelenbuch auch zu einem begehrten Schatz, das gehütet werden muss.

Die Intrigen an der Akademie sind sehr spannend und das Verschwinden und der Tod von einigen Teilnehmern wird immer spannender und hinterlässt Fragen. Nara versucht diesen Vorfällen auf den Grund zu gehen und doch scheint jemand ihr immer wieder voraus zu sein und ihre Handlungen gegen sie zu nutzen. Bis zum Schluss kennt man die Hintergründe der Taten nicht und es wird immer wieder spannend. Die Akademie ist in sich verschlossen und man kann kaum hinter die Kulissen schauen, auch das Ritual des Lichts hat einige Besonderheiten, die noch erkundet werden müssen.

Das Hörbuch hat in der ungekürzten Version insgesamt eine Spielzeit von 12 Stunden und 9 Minuten und wird gesprochen von Corinna Dorenkamp, Julian Tennstedt und Gisa Flake. Mir haben die Stimmfarben sehr gut gefallen und die wechselnden Charaktere wurden sehr gut gesprochen. Durch das angenehme Sprechtempo konnte man der Handlung gut folgen und die Emotionen konnten auch sehr gut transportiert werden.

Insgesamt ein sehr spannender erster Teil, der noch einige Fragen offenlässt. Im Großen und Ganzen bin ich von diesem ersten Band positiv überrascht und freue mich sehr auf den zweiten Band der Serie. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

tolle Ermittler und gute Story

Schmerz
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Schmerz- Ein Fall für Dora und Rado ist ein herausragender Island- Krimi von Autor Jón Atli Jónasson.

Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet auf einer Klassenfahrt ein Schüler. Polizistin Dora wird ...

Schmerz- Ein Fall für Dora und Rado ist ein herausragender Island- Krimi von Autor Jón Atli Jónasson.

Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet auf einer Klassenfahrt ein Schüler. Polizistin Dora wird mit den Ermittlungen betraut, doch durch einen Dienstunfall hat sie eine Hirnverletzung erlitten und hütet normalerweise den Schreibtisch auf dem Revier. Gleichzeitig steht eine Razzia an, bei der Kollege Rado ausgeschlossen wird und er wird so Dora zur Seite gestellt. Beide zusammen suchen sie den Vermissten Teenager und müssen sich vielen Gefahren stellen.

Ich habe selten ein Krimi gelesen mit so facettenreichen Charakteren wie in diesem hier. Dora und Rado scheinen nicht unterschiedlicher zu sein, doch eint sie beide der Wunsch um Anerkennung, jeder auf seine Art und Weise und aus andern Gründen. Dabei begegnen sich die beiden auf Augenhöhe und schnell wächst der gegenseitiger Respekt, den beide von anderen Kollegen vermissen. Gerade Dora mit ihrer Hirnverletzung wird schnell als sonderlich und merkwürdig abgestempelt. Sie muss starke Medikamente nehmen und hat mal gute und sehr oft sehr schlechte Tage. Doch ihr fällt unvoreingenommen am Schreibtisch Dinge auf, die andere übersehen und so ist sie bei ihrem Chef sehr hoch angesehen. Rado ist ein Kämpfer Typ, als Einwandererkind hatte er keine leichter Kindheit und er sich seinen Weg erkämpft.

Auch der Fall ist sehr interessant und unvorhersehbar, dabei auch emotional wie immer wenn Kinder verschwinden. Dabei wurde hier ein Trans-Teenager als Opfer gewählt, welches auch noch schwarz ist. Dies lässt ein mögliches Motiv sehr vielseitig werden und so müssen Dora und Rado in viele Richtungen ermitteln.

Ich freue mich schon auf die nächsten Bände mit diesem Ermittler-Duo. Ein toller Einstiegsband einer neuen Krimi-Serie aus Island.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

toller Jugendbuch Fantasy Roman

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen ist der erste Band der Archipel-Trilogie von der Autorin Katherine Rundell.

Die Autorin schafft eine zauberhafte und kindgerechte Welt mit ...

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen ist der erste Band der Archipel-Trilogie von der Autorin Katherine Rundell.

Die Autorin schafft eine zauberhafte und kindgerechte Welt mit sehr viel Magie und auch spannenden Handlungssträngen. So lesen wir die Geschichte aus der Sicht von Christopher, Mal und dem Mörder, der noch unbekannt ist. Das Buch ist mit einem Lesealter ab 10 Jahren angegeben und dementsprechend ist auch der Schreibstil angepasst. Die Welt wird sehr bildlich beschrieben und es wird auch zum Teil sehr einfache Sprache verwendet, damit kann man der Handlung gut folgen. Dennoch ist die Story sehr spannend und es werden immer wieder kleine Geheimnisse enthüllt. Die beiden Hauptcharaktere Christopher und Mal verhalten sich ihrem Alter entsprechend und durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich die beiden sehr gut vorstellen. Auch ihre Handlungen sind nachvollziehbar und es macht Spaß mit den beiden die neue Welt zu erkunden.

Zu Beginn gibt es ein ausführliches -Bestarium- mit den Beschreibungen der Fabelwesen. Dazu gehören auch Abbildungen, sodass man sich die Fabelwesen auch anschauen kann. Die Informationen sind sehr interessant und man kann sich diese Lexikon als eine Art Handbuch vorstellen. Alleine dieser Aufwand ist wirklich toll für dieses Kinderbuch. Einige Kreaturen sind mir selbst völlig neu und wahrscheinlich selbst von der Autorin ausgedacht.

Das Buch hat 384 Seiten und ist erst der Auftaktband der Serie. Es ist ein tolles Fantasy Buch, welches mich durch die Vielseitigkeit der Welt überrascht und überzeugt hat. Ein tolles Leseabenteuer, welches ich gerne weiterempfehle.

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