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Veröffentlicht am 10.09.2025

unterhaltsamer LGBTQIA+ Liebesroman

Immer Ärger unterm Baum
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„Immer Ärger unterm Baum“ ist ein sehr unterhaltsamer LGBTQIA+ Liebesroman von der Autorin Briar Prescott.

Wir lernen Joshua Van De Bogart und Gabriel García kennen, die das Büro für die anstehende Weihnachtsfeier ...

„Immer Ärger unterm Baum“ ist ein sehr unterhaltsamer LGBTQIA+ Liebesroman von der Autorin Briar Prescott.

Wir lernen Joshua Van De Bogart und Gabriel García kennen, die das Büro für die anstehende Weihnachtsfeier festlich umgestalten sollen. Schon seit der Schulzeit können sich die beiden nicht leiden und ihre Differenzen konnten sie nie beiseitelegen. Bei der Dekoration geschieht aber ein Unfall und die beiden tauschen plötzlich die Körper. Nun müssen sie vorerst das Leben des anderen leben und stellen schon bald fest, dass die andere Person doch ganz anders ist, als vorerst angenommen.

Neben der tollen Weihnachtsatmosphäre die sich durch die Handlung schleicht, ist besonders der Körpertausch ein sehr tolles Element für diese Story. Es erinnert an Teeny Filme und ist doch immer ein sehr unterhaltsames Abendteuer. Die Autorin hat hier aber sehr viel Tiefgang in die Handlung gebracht, indem wir die Charaktere besser kennenlernen und sehen wie die Vorurteile mit jeden Tag in dem anderen Körper schwinden und die Gefühle für einander wachsen.

Die beiden Hauptprotagonistin Joshua und Gabriel fand ich sehr sympathisch und mit jeder Information mehr, muss man die beiden in sein Herz schließen. Zudem tauschen die beiden auch völlig unterschiedliche Leben und müssen sich erst einmal in dem Alltag des anderen zurecht finden.

Auch wenn die Rahmenhandlung nichts Neues ist, ist dieses Buch doch sehr lesenswert und hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Grundstimmung, die Charaktere und auch die Familien sind wirklich toll ausgearbeitet und mit den 274 Seiten ist dieses Buch eine tolle kleine Geschichte mit sehr viel Herz. Daher würde ich auf jeden Fall diesen tollen und lustigen Roman weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Rettet die Gewächshäuser!

The Enchanted Greenhouse
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„The Enchanted Greenhouse“ ist ein Cozy-Fantasy-Roman aus dem Spell-Shop-Universum von der Autorin Sarah Beth Durst.

Den Namen Terlu kennen wir schon aus dem „Spellshop- Vom Zauber der kleinen Dinge“ ...

„The Enchanted Greenhouse“ ist ein Cozy-Fantasy-Roman aus dem Spell-Shop-Universum von der Autorin Sarah Beth Durst.

Den Namen Terlu kennen wir schon aus dem „Spellshop- Vom Zauber der kleinen Dinge“ Band. Sie war die Bibliothekarin, die aus Einsamkeit Caz dem Spinnenkraut mit verbotener Magie das Sprechen beigebracht hat. Man hat an ihr ein Exempel statuieren wollen und sie daher in eine Holzstatue verwandelt. „The Enchanted Greenhouse“ ist ihre Geschichte.

Nach sechs Jahren wird sie wieder aufgeweckt von dem Gärtner Yarrow, der als einziger auf der Insel Belde geblieben ist, um sich um die zahllosen Gewächshäuser zu kümmern. Er hatte ein Brief in die Hauptstadt geschickt, da einen Zauberer braucht, um die Gewächshäuser wieder mit Magie zu füllen und sie vor dem Zerfall zu schützen. Doch Terlu ist keine Zauberin und für den einzigen Zauberspruch den sie gewirkt hat, wurde sie streng bestraft. Doch sie sorgt sich um die Pflanzen und auch um Yarrow, daher lässt sie nichts unversucht, um die Gewächshäuser zu beschützen, auch wenn sie sich selbst damit in Gefahr bringt.

Die Autorin hat einen wunderschönen humorvollen Schreibstil. Mit einem großen Augenzwinkern erzählt sie von der blauhäutigen Turla und ihren Weg zurück ins Leben nach dem sie wieder erwacht ist. Ich fand besonders toll, dass wir die Verhandlung von vor sechs Jahren miterleben durften und so einen guten Einstieg hatten, um auch ihre Einsamkeit besser zu verstehen. Hier ist unsere Hauptprotagonistin nicht schüchtern, sondern offen und sie sucht den Kontakt zu anderen Menschen. Alleinsein fällt ihr schwer und umso mehr fällt der Kontrast zu Yarrow auf, der eher still und schweigsam ist. Doch ihr gemeinsames Ziel die Gewächshäuser zu retten, schweißt sie immer mehr zusammen.

Insgesamt hat mir Turla als Protagonistin sehr gefallen. Sie lässt wirklich nichts unversucht und testet mutig an den Zaubersprüchen rum, um die Magie zu entschlüsseln. Ein Highlight sind wahrlich die vielen neuen sprechen Pflanzen auf der Insel, die bereits auf Turla warten. Sie muss so einiges wieder gut machen, was der vorherige Zauberer Laiken zum Schutz für die Gewächshäuser gezaubert hat und nun zu dessen Zerstörung beitragen. Da waren wirklich sehr interessante Plot Twists dabei, die mir wirklich gut gefallen haben.

Auf den 496 Seiten gibt es einiges zu entdecken und gerade die Pflanzenwelt kommt nicht zu kurz. Für Gartenfreunde ein sicherlich tolles Fantasy Buch, das immer wieder ein Lächeln zaubern kann. Besonders gut, hat mir auch die kleine Romance Geschichte innerhalb des Buches gefallen. Turla und Yarrow sind ein nettes Paar, dass nicht stürmisch ist und sich langsam einander annähert. Auch hat mir gefallen wie sich das Blatt auch für Yarrow am Ende der Geschichte dreht, dazu kann man nicht viel mehr sagen, da es sonst zu große Spoiler geben würde.

Wie auch schon sein Vorgänger ist „The Enchanted Greenhouse“ ein wunderbares Buch zum Abschalten und wohlfühlen. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Unfassbar gutes Fantasy Abenteuer

Das vergessene Museum
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"Das vergessene Museum " ist der erste Band einer neuen Fantasy Serie von dem Autor Andreas Suchanek.

Liam ist als Kind in einem Waisenhaus großgeworden und schlägt sich nun nach der Schulzeit mit Gelegenheitsjob ...

"Das vergessene Museum " ist der erste Band einer neuen Fantasy Serie von dem Autor Andreas Suchanek.

Liam ist als Kind in einem Waisenhaus großgeworden und schlägt sich nun nach der Schulzeit mit Gelegenheitsjob herum. Derzeit ist er Paketkurier und die letzte Zustellung verändert sein gesamtes Leben. Denn der Empfänger stirbt, nachdem er das Paket übergeben hat. Ein Angreifer, eher ein Schatten, tötet Mr. Bradford mit einem Dolch. Da Liam während des Angriffs noch im Haus anwesend war, gerät er ins Visier der Polizei. Doch er ahnt nicht, dass der verstorbene Mr. Bradford ihn ungefragt zu seinem Nachfolger und Erbe ernannt hat. So muss sich Liam nicht nur Sorgen machen, dass der Angreifer zurückkommt, sondern er muss sich nun auch um jede Menge urige und komische Artefakte kümmern, die in dem Herrenhaus gelagert sind. Erst nach und nach begreift er in welche fremde Welt er da eingetaucht ist und welche Geheimnisse noch auf ihn warten.

Seit der ersten Seite verspürt dieses Buch Magie und Mystisches. Das Herrenhaus zu dem Liam das Paket liefert ist nicht nur ein Wohnobjekt, sondern ein geschütztes Haus, dass Artefakte unter seinem Dache beherbergt, um diese von der Öffentlichkeit fernzuhalten. Solche Einrichtungen gibt es auf der ganzen Welt und ähneln Museen, daher werden die Verwalter auch Kuratoren genannt. Dieses Erbe muss Liam nun antreten.

Dabei ist Liam ein toller Hauptprotagonist und ich freue mich, dass auch Harry sein bester Freund ihm zur Seite steht. Es gibt noch andere Personen die ihm helfen können, doch es ist für ihn erst einmal ein langwieriger und schwieriger Lernprozess sich dieser neuen Aufgabe zu stellen.

Die gesamte Handlung ist spannend aufgebaut und auch die Gegner sind schon gewaltig stark, sodass Liam und seine Begleiter alle Mühe haben gegen sie zu bestehen. Es ist schwer nicht zu viel zu verraten, denn die Handlung ist sehr eng konstruiert und gut durchdacht. Am meisten haben mir die verschiedenen Artefakte gefallen, die wirklich auch ihre eigene Geschichte erzählen können.

Die Handlung endet etwas offen und es fehlen auch einige Antworten, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden. Man merkt, dass Liam mit seinen Fähigkeiten als Kurator für diese Artefakte erst am Anfang steht und sich dennoch gut behaupten konnte. Umso mehr bin ich nun auf seine Entwicklung gespannt und wohin uns die Handlung das nächste Mal bringt.
Ich kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch ausgeben, welches mich staunend zurückgelassen hat. Ein tolles Buch mit einer richtig spannenden Handlung.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

hinter dem Schleier

A Dark and Secret Magic
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In „A Dark and Secret Magic“ schafft die Autorin Wallis Kinney eine wunderbare Geschichte voller Geheimnisse, Blutmagie und einem dunklen Pakt. Passend zu der Herbstzeit ein tolles Romantasy-Buch, mit ...

In „A Dark and Secret Magic“ schafft die Autorin Wallis Kinney eine wunderbare Geschichte voller Geheimnisse, Blutmagie und einem dunklen Pakt. Passend zu der Herbstzeit ein tolles Romantasy-Buch, mit spannenden Wendungen und einer romantischen Liebe, das wirklich überzeugen kann.

Kate hat bereits merkwürdige Träume, als ihre Schwester sie noch darum bittet, das jährliche Halloween-Treffen ihres Zirkels in ihrem Herrenhaus auszurichten. Dann steht plötzlich Matthew Cypher vor ihrer Tür, ein Jugendfreund vor dem sie davongelaufen ist, als sie sein dunkles Geheimnis erfahren hatte. Zu guter Letzt schafft es noch ein mysteriöses Buch ihr geordnetes Leben völlig durcheinander zu bringen. Sie muss sich einer Dunkelheit stellen, vor der sie sich immer fürchte und vor der sie immer ferngehalten wurde. Dabei erfährt sie die dunkelsten Geheimnisse ihrer Mutter, die für Kate alles verändern.

Kate ist eine tolle Protagonistin die nicht aufgibt, um hinter die Geheimnisse ihrer Mutter zu gelangen, vor allem da sie selbst betroffen ist. Schon seit ihrer Geburt hat ihre Mutter entschieden, dass sie eine Heckenhexe werden soll. Üblicherweise entscheiden die Hexen selbst an ihrem 13. Geburtstag intuitiv welche Magie sie verfolgen wollen. Doch die Entscheidung ihrer Mutter birgt ein dunkles Geheimnis, dass nicht nur Verzweiflung beinhaltet, sondern auch einen Gegner stärkt, der hinter dem Schleier verborgen liegt.

Die Autorin schafft es Kate immer wieder sehr sympathisch und authentisch darzustellen, ebenso entpuppt sich Matthew als große Stütze für sie und er hilft ihr durch die schwere Zeit. Im Laufe der Handlung kommt Kate immer wieder an einen Punkt, an dem sie nicht mehr weiß wem sie glauben schenken kann. Doch sie geht gestärkt aus ihren Problemen hervor und lässt sich nicht unterkriegen.

Dieses Buch ist ein tolles Romantasy-Buch, das sicherlich vielen Hexen-Fans gefallen wird. Nicht zu kitschig und zu modern, dabei hat die Autorin einen flüssigen Schreibstil und insgesamt gibt es einem super Lesefluss. Die 416 Seiten ist wirklich gut gefüllt und machen gute Laune mit spannenden Szenen und einer tollen kleinen Liebesgeschichte.

Mir haben die ganzen dunklen Geheimnisse sehr gefallen und auch die Darstellung der Zeit zwischen Samhein und Beltane wurde schön in die Handlung integriert. Ein wenig schaurig und auch sehr düster, schafft es die Autorin aber auch immer wieder Lichtblicke zu zaubern. Ein wirkliches tolles Buch, dass ich sehr weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

tolles Prequel zur Witcher-Saga

Kreuzweg der Raben
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„Kreuzweg der Raben“ ist der sechste Band der Witcher-Saga von Andrzej Sapkowski. Allerdings handelt sich hier um das Prequel.

Gerald ist das erste Mal aus Kear Morhen ausgeritten und hat sich direkt ...

„Kreuzweg der Raben“ ist der sechste Band der Witcher-Saga von Andrzej Sapkowski. Allerdings handelt sich hier um das Prequel.

Gerald ist das erste Mal aus Kear Morhen ausgeritten und hat sich direkt in Schwierigkeiten gebracht. Ein mysteriöser Hexer, rettet ihn vor dem Dorfrichter und stellt sich als Preston Holt vor. Er möchte Gerald unterstützen und ihn zu seinem Nachfolger machen. Gerald soll sich sein Ansehen zu Nutze machen und sich damit einen Namen machen. Sogar sein Anwesen Rocamora soll ihn als zu Hause dienen. Dennoch macht sich Gerald alleine auf den Weg und geht ohne sich Entschieden zu haben. Auf seinen Weg in die Ländereien tötet er einigen Monster und Bestien bis er immer wieder auf das Jahr 1194 angesprochen wird. Gerald kennt die Heldengeschichten von den Hexern, die einst Kaer Morhen mit ihrem Leben geschützt haben. Ihre Namen sind tief in die Grundmauern von Kaer Morhen verewigt. Doch warum gehen Preston Holt und Vesemir getrennte Wege, was konnte die beiden Hexer auf unterschiedliche Wege führen?

Dies ist ein wirklich richtig tolles Prequel zu der Witcher-Saga. Mir gefällt der Schreibstil von Andrzej Sapkowsk wirklich gut und man kann tief in die Geschichte eintauchen. Dazu gibt es viele sehr spannende Szenen und der Spannungsbogen wird mit jeder Monstergeschichte wieder angespannt. Dazu gibt es noch eine interessante Grundhandlung und ein Rachefeldzug, der seines gleichen sucht.

In diesem Buch erwarten uns allerhand Monster, aber auch immer wieder die Machtintrigen der Menschen. Gerald ist hier in seinen Hexer-Anfängen und muss daher erst einmal lernen mit den Menschen umzugehen. Auf seinen Weg erfährt er einiges über Preston Holt und warum er seinen Hexer Namen nicht mehr benutzt.

Auch in diesem Prequel wird wieder deutlich, dass die Menschen die Hexer fürchten und sogar verschmähen, aber gleichzeitig immer wieder auf die Hilfe der Hexer angewiesen sind. Dazu lernen wir auch einiges über die Monster wie Ätzlinge, Zorril und der bekannten Striege, diesen Auftrag fand ich richtig und spannend gutgeschrieben. Vielleicht sollten ein paar Grundkenntnisse schon vorhanden sein, dann fällt der Einstieg ein weniger leichter und man versteht auch einige Andeutungen. Aber nicht nur die vielen Bestien kreuzen Geralds Weg, außerdem begleiten ihm die Ereignisse von 1194 und er plant seinen Rachefeldzug, der blutig und unbarmherzig werden wird.

Ein tolles Buch, dass mir richtig gut gefallen hat und wieder Lust macht die Serie zu schauen, oder direkt sich in den Büchern zu verlieren. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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