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Veröffentlicht am 23.01.2025

Enttäuschendes Ende (für mich)

Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)
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Ich war damals ein riesiger Twilight/Bis(s) Fan aber irgendwie gefiel mir der Verlauf der Handlung von Ban 4 einfach überhaupt nicht. Das Bella und Edward geheiratet haben, mochte ich und fand ich auch ...

Ich war damals ein riesiger Twilight/Bis(s) Fan aber irgendwie gefiel mir der Verlauf der Handlung von Ban 4 einfach überhaupt nicht. Das Bella und Edward geheiratet haben, mochte ich und fand ich auch passend.
Das Thema mit den Vampirkindern hätte ich mir aber deutlich früher abgeschnitten gewünscht als in Band 4, ich glaube das hätte diese Handlung relevanter gemacht. Jacob war teilweise unausstehlich in dem Band aber die Prägung mit der Tochter von Edward und Bella war weird.

Alice war wie immer mein Lieblingscharakter und ich mag auch Stephanie Meyers Schreibstil noch immer. Er ist flüssig und schön ausgeschmückt. Auch wenn ich nicht mochte, wie die Story beendet wurde, kann ich zumindest sagen, das es nicht an ihrem Schreibstil lag.

Mochte es aber wie Jasper und Alice dann Bella und Co. irgendwie gerettet haben. Immerhin. Die Volturi waren immer noch schrecklich nervig.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Mochte ich viel mehr als erwartet

Seelen
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Ich weiß noch, das ich dieses Buch nicht lesen wollte weil ich ja schon Twilight Fan war und mich keiner neuen Reihe öffnen wollte ABER irgendwann habe ich es dann als Mängelexemplar gefunden und mitgenommen.

Es ...

Ich weiß noch, das ich dieses Buch nicht lesen wollte weil ich ja schon Twilight Fan war und mich keiner neuen Reihe öffnen wollte ABER irgendwann habe ich es dann als Mängelexemplar gefunden und mitgenommen.

Es hat riesigen Spaß gemacht zu lesen und mir ist damals wieder aufgefallen wie gut ich den Schreibstil von Stephanie Meyer finde. Ich mochte den Aufbau der Dystopischen Welt mit diesen Aliengeschöpfen. Ich mochte es wie sich der Hauptcharakter irgendwie mit dem Aliengeschöpf angefreundet hat und auch diese Lovestory. Das Risiko am Ende war auch gut erzählt, War happy über das Happy End.

Letztendlich glaube ich, das manche dieses Buch komplett unterschätzen aber ich mochte es sehr. Es ist eines der längeren Bücher (700 Seiten +?) aber es ist gut. Habe den Film auch immer wieder gerne geschaut. Wünsche mir manchmal eine Fortsetzung aber bin nicht siher ob diese wirklich gebraucht wird.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Poetischer Schreibsti, bildhafter

We hunt the Flame
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Der Schreibstil der Autorin Hafsah Faizal lässt sich nur als poetisch beschreiben. Auch wenn der Anfang etwas langsam war, war das Worldbuilding doch wirklich wunderschön und die bildhaften Beschreibungen ...

Der Schreibstil der Autorin Hafsah Faizal lässt sich nur als poetisch beschreiben. Auch wenn der Anfang etwas langsam war, war das Worldbuilding doch wirklich wunderschön und die bildhaften Beschreibungen der Gefühle, Orte und Dinge gefiel mir sehr.
Auch die Erzählweise der nahezu abwechselnden Sicht von Zafira und Nasir war toll.

Umso häufiger ich Geschichten lese, die aus zwei Perspektiven erzählt werden, umso mehr mag ich es. Es gibt einem Einblick auf die Gefühle und Wahrnehmungen der Hauptfiguren und so erleben wir "direkt" wie die Auswirkungen der Handlungen.
Auch mochte ich wie gegensätzlich die beiden Figuren sind und wie die Quest die sich bildene Gruppe zusammengeführt hat. Nachdem die Figuren endlich auf Sharr angekommen sind und sich irgendwann getroffen habe, fand ich die Chemie zwischen beiden auch spürbar, spätestens nachdem Nasir sich um die in der Hitze ohnmächtig gewordene Zafira gekümmert hat. Das hat gezeigt, das Nasir nicht einfach ein kalter "Prinz des Todes" ist.

Altair fand ich erst doch anstrengend, gehörte dann aber im Laufe zu meinen Lieblingsfiguren genauso auch die anderen Figuren in der Gruppe. Es gefiel mir auch gut, das die Geheimnisse von Figuren immer mit der Zeit ans Licht kamen, es waren wirklich gut abgestimmte Momente und nicht willkührlich. Es passte zur Handlung und hat die Motivation der Figuren auch mal geändert oder eher verstärkt.


Manchmal hatte ich Schwierigkeiten mit den fremdsprachigen Begriffen und musste einige davon mehrfach im Glossar nachschlagen. Ich denke jedoch, dass dies zum Worldbuilding beigetragen hat. Ich habe nicht viele Bücher gelesen, die im fernen Osten spielen, aber dieses hat sich sehr spannend angefühlt. Es war, als würde ich in eine völlig andere Welt eintauchen, was das Werk zu einer einzigartigen Erfahrung gemacht hat. Ich hatte den Eindruck, das ich zumindest ein kleines Stück einer fremden Kultur kennenlernen konnte. Natürlich ist mir bewusst, das es sich hierbei um ein Fantasy-Buch handelt, aber trotzdem fühlen sich die Figuren anders an, was vielleicht auch am Worldbuilding liegt.


Fazit: Ich empfand den Anfang als eher lang gezogen und brauchte länger, bis ich mich richtig reingelesen habe. Es gab viel Füllmaterial am Anfang, der sich bisher noch nicht als "nützlich" angefühlt hat, aber ich denke, das ein Teil der Informationen im nächsten Band relevant sein wird. Auch der poetische Schreibstil war an manchen Stellen etwas ungewohnt, mir gefiel der Slowburn zwischen den Hauptfiguren sehr. Der Epilog am Ende war fantastisch. Ganz ehrlich, ich hatte deswegen irgendwie gleich Lust den nächsten Band zu lesen.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Historischer Roman mit starker Hauptfigur

Die Tochter der Drachenkrone
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Mit ihrem historischen Epos "Die Tochter der Drachenkrone" entführt Sabrina Qunaj die Leser ins Wales des 12. Jahrhunderts und erzählt die packende Geschichte der Fürstentochter Gwenllian. Nachdem ihr ...

Mit ihrem historischen Epos "Die Tochter der Drachenkrone" entführt Sabrina Qunaj die Leser ins Wales des 12. Jahrhunderts und erzählt die packende Geschichte der Fürstentochter Gwenllian. Nachdem ihr Vater stirbt, steht sie vor der Herausforderung, ihre Heimat vor der drohenden Normannen-Herrschaft zu schützen und die politische Unabhängigkeit zu bewahren. Dabei wird sie nicht nur von den äußeren Feinden bedroht, sondern auch von ihren eigenen Brüdern, die eigene Machtinteressen verfolgen.

Das Buch besticht durch seine detaillierte historische Recherche und die eindrucksvolle Darstellung der Zeit und Kultur der Waliser. Besonders gelungen ist die Art und Weise, wie Qunaj die Denk- und Handlungsweise der damaligen Gesellschaft in die Erzählung einfließen lässt. Die Autorin verknüpft fiktive Ereignisse geschickt mit realen historischen Persönlichkeiten und Ereignissen, was die Geschichte lebendig und authentisch wirken lässt.

Das Cover ist ein echter Blickfang: Rot und Gold ziehen den Leser in den Bann und passen perfekt zu einem historischen Roman. Auch das hintere Personenregister, das die Aussprache von walisischen Namen und die Stammbäume der wichtigen Familien enthält, bereichert das Werk und erleichtert das Verständnis.

Die Geschichte von Gwenllian ist ein ständiges Auf und Ab – geprägt von Verrat, Intrigen und der ständigen Auseinandersetzung mit der eigenen Familie. Trotz ihrer oft schwierigen Umstände bleibt sie eine starke, entschlossene Frau, die für ihre Unabhängigkeit kämpft und dabei immer wieder beweist, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Die Autorin hat ihre Charaktere lebendig und vielschichtig gestaltet, sodass die Leser mit Gwenllian mitfiebern und sich immer wieder fragen, wie sie mit den Herausforderungen umgehen wird.

Manchmal wirkte Gwenllians Wut gegenüber den Feinden oft wiederholt, aber es hat sich mit der Zeit ausgegliechen.
Die Schwächen und Stärken der Hauptfigur machen sie menschlich und nachvollziehbar.


Fazit: Das Buch hat über 600 Seiten und auch das Hörbuch ist entsprechend "lang", was mich aber nicht gestört hat. Die Spannung war vorhanden und für Liebhaber von Historischen Romanen ist das Buch auf jedenfall empfelenswert. Der Epos handelt eben von einer mutigen Frau, die eine politische und persönliche Reise macht. Die Kombination aus starker weiblicher Protagonistin, gut recherchierter Geschichte und einer mitreißenden Erzählweise sorgt für ein faszinierendes Leseerlebnis.

Ich hatte die Möglichkeit die Hörbuchversion mir anzuhören und mochte die Stimme der Sprecherin Heike Warmuth sehr. Warmuths angenehme Stimme trägt die Erzählung meisterhaft und lässt die Geschichte lebendig werden.

4 Sterne von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Interessante und Fantasievolle Geschichte um die Herrscherfamilie Tudor

Tudor Blood – Queen of Thorns
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"Tudor Blood - Queen of Thorns" von Nika S. Daveron erzählt eine andere, fantasievollere Geschichte der Familie Tudor. In der "Welt" des Buches treiben Vampire, Wesen der Nacht und der Teufel sein Unwesen. ...

"Tudor Blood - Queen of Thorns" von Nika S. Daveron erzählt eine andere, fantasievollere Geschichte der Familie Tudor. In der "Welt" des Buches treiben Vampire, Wesen der Nacht und der Teufel sein Unwesen. Auch beeinflussen dies Geschöpfe so manche Schicksalsschläge und so kann es sein, das jemand von einem Geschöpf umgebracht wurde, anstatt an einer Krankheit zu sterben. Dieses Umschreiben der Geschichte macht diese irgendwie auf ihre Art auch Interessanter.

Bei den Tudors handelt es sich wohl um das berühmteste Herrscherhaus Englands, gerade wegen des legendären Heinricht VIII, dieser ist hier jedoch nur eine Nebenfigur denn es geht um die Geschichte von Heinrichs Schwester, Marias.

Maria ist eine Prinzessin, die jüngste, also hat diese die wenigsten Pflichten und versteht vieles was passiert nicht wirklich zuerst. Irgendwann nimmt Ihre Mutter sie zur Seite und erklärt ihr etwas zu den "Geschöpfen der Nacht". Irgendwann werde sie auch gelehrt werden in der Kunst diese zu erkennen und zu töten, aber noch nicht sofort. Nachdem Sie dann alt genug ist, wird ein Lehrer geschickt, der sie unterrichtet. Die Prinzessin ist fleißig und so erkennt sie am Hof dann irgendwann den ersten Vampiren.

Es folgen verschiedene Schicksalsschläge, die ich nicht vorwegnehmen mag, und letztendlich soll sie dann Ludwigs XII heiraten und ihr Bruder Heinrich soll den Thron in England besteigen. Hier entwickelt sich die Geschichte dann dramatischer, was mir dann deutlich besser gefiel. Die Erwachsenere Maria empfand ich persönlich als deutlich angenehmer.

Marias Aufgabe am Hofe ist es Ihren Bruder zu schützen und dabei hilft ihr sein treuer Berater Thomas Cromwell. Hier entspinnt dann eine zarte Liebesgeschichte zwischen beiden. Aber auch hierzu möchte ich nichts weiter verraten.

Die Autorin hat gut recherchiert und sich gut an der Geschichte orientiert, die Idee mit Katharina von Aragon und auch Anne Boleyn gefiel mir. Auch die Interpretation von Heinrich VIII empfand ich als Interessant. Allgemein hat sie den Figuren oft gewissermaßen mehr Tiefe gegeben als man aus den Überlieferungen der Historikern entnehmen kann.

Ab einem gewissen Punkt kommt es dann zu einer Liebesgeschichte zwischen Maria und Thomas Cromwell, die ich auch interessant fand. Ich hatte bei einer kurzen Recherche nicht viel dazu gefunden in wie fern sich die Wege der beiden Überschnitten hatten, aber das hat dies unterhaltsamer gemacht.

Das Buch ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut mit Daten und den jeweiligen Ereignissen, außerdem gibt es ein Personenregister am Ende, was gewissermaßen aber auch spoilern kann. Dieses würde ich frühstens nach der Hälfte des Buches nutzen. Manchmal habe ich mich schwergetan die Figuren auseinander zu halten, was aber auch an den Namenswiederholungen lag, die beim Adel damals scheinbar üblich waren.

Fazit: Ich fand den Schreibstil der Autorin angenehm und meist sehr passend für die Epoche, es gab jedoch so manche Szenen da gefiel mir die Sprache nicht ganz bzw. wirkte unpassend. Man muss aber dazu sagen, das es nicht einfach ist so zu schreiben. Auch die Idee des Buches mochte ich, aber mir fehlte bei der Umsetzung etwas. Manches an der Handlung war für mich lückenhaft oder schwer nachzuvollziehen. Mir fehlte es auch an manchen Stellen an einer Art Erklärung. Auch wenn ich die Liebesgeschichte mochte zwischen Maria und Thomas, so fehlte mir hier die Entwicklung und auch der Beginn kam mir zu "plötzlich". Manche Szenen fühlten sich auch zu lang gezogen, andere wiederrum zu gekürzt. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht den Titel "Tudor Blood - Queen of Thorns", also den letzteren Teil.

Insgesamt würde ich dem Buch 3 Sterne geben. Es war leider kein Highlight für mich und mir fehlte einfach etwas.

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