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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2024

Amüsante Halloweengeschichte zum Vorlesen

Hornbert ist süß
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Nach "Rufus ist sauer" ist hier das zweite Halloween-Buch zum Vorlesen von Robert Scheffner erschienen. Hornbert hat Schluckauf und verwandelt bei jedem Hicks das Gruselland in ein Glitzerland. Schlimmer ...

Nach "Rufus ist sauer" ist hier das zweite Halloween-Buch zum Vorlesen von Robert Scheffner erschienen. Hornbert hat Schluckauf und verwandelt bei jedem Hicks das Gruselland in ein Glitzerland. Schlimmer kann es ja gar nicht mehr werden. Und dann muss sich Rufus auch noch auf die Suche nach einer Möglichkeit machen, wie dieser Irrsinn gestoppt werden kann.
Ich finde es sehr vorteilhaft, wenn man das Buch rund um Rufus bereits kennt, da man so schon die Umgebung, die Wesen und all das kennen gelernt hat. Die Geschichte passt natürlich super in die Zeit rund um Halloween, kann aber durchaus zu anderen Jahreszeit gelesen werden, meine Kinder fanden es jetzt auch noch super. Der Text ist super zum Vorlesen (ganz besonders die Szenen in denen Hornbert hickst) und die gesprochenen Texte von Rufus sind in Reimform, was ein wenig Abwechslung hineinbringt. Hier gab es immer wieder Gelächter beim Vorlesen und die Bilder wurden auch ausgiebig betrachtet. Ein klare Message oder Moral fehlt hier, wobei ich es lustig fand, dass eben nicht alles so klar ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Aber wer ein unterhaltsames Buch passend zu Halloween sucht, wird hier definitiv fündig.
Hier kam die Geschichte rund um Hornbert super an, aber es glitzert ja auch so schön laut meiner Tochter. Wird immer mal wieder zur Hand genommen und darin geblättert.

Veröffentlicht am 10.12.2024

Rezension zum Hörbuch: Toll gelesen, eher ruhig

Honesty. Was die Lüge uns kostet
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Natürlich musste ich auch den zweiten Teil der Honesty-Trilogie lesen und ich bin jetzt umso gespannter auf das große Finale, ganz besonders nach dem Ende dieses Mittelbandes.
An sich geht es hier um einiges ...

Natürlich musste ich auch den zweiten Teil der Honesty-Trilogie lesen und ich bin jetzt umso gespannter auf das große Finale, ganz besonders nach dem Ende dieses Mittelbandes.
An sich geht es hier um einiges ruhiger zu, die meiste Zeit verbringt man in den Camps, lernt Neues über die Untersuchungen und erfährt zeitgleich auch so manches über den Widerstand. Dabei bekommt man tiefe Einblicke in Maeˋs Gedanken- und Gefühlswelt und ich mochte die Liebesgeschichte, denn für mich war das wirklich glaubhaft und nicht zu übertrieben.
Und doch gibt es so viele Fragezeichen, die im Laufe der Geschichte aufgeploppt sind. So viele ungelöste Probleme und Geschehnisse, bei denen ich auf endgültige Aufklärung im Abschlussband hoffe. Gerade was die Wahrheit betrifft, wer gut und wer böse ist und einfach wem man denn nun vertrauen kann. Es ist gerade am Ende wieder einiges passiert, das mich sprachlos zurückgelassen hat. Und natürlich bleibt es offen, wie auch schon im ersten Band.
Mae ist ein Charakter, den man gern haben muss. Sie ist liebenswert, zeitgleich setzt sie sich aber auch für Recht und Ordnung ein, denn sie glaubt an eine bessere Zukunft. Franzi Kopka beschreibt hier eindrücklich die Unterschiede zwischen einer 1 und einer 5 und gerade das mag ich total gern. Und Marylu Poolman liest perfekt, ich finde sie spiegelt Mae treffend wieder.
Von mir gibt es eine Hörempfehlung der Reihe, auch wenn dieser Mittelpunkt eher ruhig bleibt und man neue Informationen und Eindrücke erhält.

Veröffentlicht am 10.12.2024

Nicht ganz mein Fall

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Mir fällt die Bewertung hier richtig schwer. Die Idee zum Buch steckt voll so viel Potenzial, doch für mich wollte die Autorin hier einfach zu viel. Und der Aspekt Fantasy kommt für mich definitiv zu kurz, ...

Mir fällt die Bewertung hier richtig schwer. Die Idee zum Buch steckt voll so viel Potenzial, doch für mich wollte die Autorin hier einfach zu viel. Und der Aspekt Fantasy kommt für mich definitiv zu kurz, obwohl es im Genre Fantasy eingeordnet ist.
Euphemia brennt für die Literatur, ganz besonders für den Autorin Emrys Myrddin und sein hoch gelobtes Werk. Doch Frauen ist das Studium der Literatur untersagt, also studiert sie Architektur. Dann ergibt sich die große Chance Hierath Manor während ihres Studiums als Architektin zu besuchen und Effy ergreift ihre Chance und tut alles mögliche, um ihren Platz zu ergattern.
Ich habe recht lange gebraucht, bis ich mal in der Story angekommen bin. Bis ich sortiert hatte, was es mit Effy auf sich hat, wieso gerade sie und wohin die Geschichte in etwas führen könnte. Bis dahin kamen aber die fantastischen Elemente viel zu kurz. Klar, ploppen immer mal kleinere Erzählungen auf, aber es geht mehr um Effy, Frauen, Gleichberechtigung bzw. Unterdrückung und genau darauf zielt die Story schlussendlich auch ab. Gegen Ende kommt auch nochmal das Fantastische heraus, für mich hat alles zusammen aber kein ganz stimmiges Gesamtbild ergeben. Zu viel und dafür manches zu wenig herausgearbeitet.
Gerade die beiden Hauptcharaktere Effy und Preston bleiben blass, mir fehlte die Lebendigkeit, wobei das schon zur Atmosphäre gepasst hat. Und doch fand ich die vielen angesprochenen Themen und Punkte übermäßig und mir fehlte ein Fokus.
Eine direkte Bewertung fällt mir schwer, ich kann leider nur 2,5 von 5 Sternen vergeben, die ich gegebenenfalls aufrunde.

Veröffentlicht am 08.12.2024

Witch in die heutige Zeit versetzt

WITCH - Das Herz der Freundschaft
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Ich bin mit den W.I.T.C.H. (setzt sich aus den Namen der Hauptcharaktere zusammen) groß geworden und war daher umso gespannter auf die neue Entstehungsgeschichte in die heutige Zeit versetzt. Und es war ...


Ich bin mit den W.I.T.C.H. (setzt sich aus den Namen der Hauptcharaktere zusammen) groß geworden und war daher umso gespannter auf die neue Entstehungsgeschichte in die heutige Zeit versetzt. Und es war wie ein Nachhausekommen, auch wenn mir die Charaktere an sich etwas zu glatt und perfekt gezeichnet waren. Die groben Merkmale und auch Familienverhältnisse haben zwar noch großteils gepasst, aber dennoch hat es mich nicht ganz überzeugen können. Aber vielleicht habe ich auch einfach zu viel Zeit in der Welt der alten Witch verbracht, ich glaube, da könnten sogar noch Zeitschrift herumfliegen im alten Kinderzimmer.
Ich denke für Neueinsteiger in die die Welt der Magie der Witch ist es perfekt geeignet. Ganz besonders durch die wunderbaren Zeichnungen, die farbliche Gestaltung und einfach die Idee an sich. Die Kraft der Elemente findet man auch hier und mir gefällt es, wie sehr das Thema Freundschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Unter den Mädchen findet man garantiert auch eines, mit dem man sich identifizieren kann.
Einzig die Handlung geht etwas schnell vonstatten, gerade aufs Ende zu, aber es soll ja auch spannend bleiben, damit man die Reihe weiter verfolgt.
Für mich ein schöner Ausflug zurück in die Welt der W.I.T.C.H., wobei ich lieber die "alte" Serie lese. Dennoch durchaus empfehlenswert und vielleicht auch für Mädchen, die normalerweise nicht so gerne lesen.

Veröffentlicht am 05.12.2024

Düster

Blood on the Tracks 1
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Ich lese gerne mal einen Manga und hier war der Klappentext gleich so ansprechend. Eine Geschichte eines Jugendlichen, der wohl augenscheinlich von der Liebe der Mutter erdrückt wird. Auch wenn ihm das ...

Ich lese gerne mal einen Manga und hier war der Klappentext gleich so ansprechend. Eine Geschichte eines Jugendlichen, der wohl augenscheinlich von der Liebe der Mutter erdrückt wird. Auch wenn ihm das selbst noch gar nicht bewusst ist.
Schon der Einstieg ist erdrückend, aber richtig super, da es bunte, glatte Seiten sind. Richtig hochwertig und dann die Art wie Shuzo Oshimi zeichnet. Da wird jede Regung perfekt eingefangen, Gänsehaut im richtigen Moment erzeugt und allerlei andere Gefühlsregungen. Für einen ersten Band bin ich recht gut gestartet, auch wenn ich gerne mehr in einem Auftakt hätte. Nicht immer ein großes offenes Ende und noch viele fehlende Informationen. Lieber mehr und dann offen, als nur ein Grundgerüst. Vielleicht geht es auch nur mir so, aber mir fehlte am Ende noch etwas, damit der Manga mit vollends überzeugen konnte. Auf dem Weg dorthin lernt man Seiichi kennen, der überbehütet aufwächst, keine wirklichen Freunde hat und die erste Liebe entdeckt. Die direkt von seiner Mutter im Keim erstickt wird. Doch Sei bekommt erst Einblicke in die Art seiner Mutter, die aber (noch) von seiner Liebe zu ihr verteidigt wird.
Shuzo Oshimi schafft es eine düstere Stimmung zu erzeugen, ganz ohne große Worte. Durch den Zeichenstil kommt eine Atmosphäre auf, die so viel mehr sagt als es ein Text könnte. Das Ende lässt den Leser den Anfang mit anderen Augen sehen und ich kann mir durchaus vorstellen, diese Reihe weiter zu verfolgen.
Ein düsterer Manga, der viel Spielraum für eine Fortsetzung lässt.

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