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Veröffentlicht am 05.06.2019

Schönes Setting

Nayla 1: Die Tochter des Paradieses
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Teil 1 der Dilogie

Nayla lebt gewissermaßen im Paradies. Auf einer wunderschönen Insel mit faszinierenden Kräften. Doch diese traumhafte Welt wird immer wieder von Flutwellen erfasst und überflutet. Als ...

Teil 1 der Dilogie

Nayla lebt gewissermaßen im Paradies. Auf einer wunderschönen Insel mit faszinierenden Kräften. Doch diese traumhafte Welt wird immer wieder von Flutwellen erfasst und überflutet. Als eines Tages ihre Adoptivschwester Opfer dieser Gewalt wird, versucht sie alles um sie zu rächen.

Hier hat mich das Cover angesprochen und auch der Klappentext hat mir direkt zugesagt. Anfangs hatte ich leider so meine Probleme, was einerseits etwas an Nayla lag, an ihrer doch recht großen Klappe und weil mir der rote Faden und der Durchblick gefehlt haben. Anderseits lag es dann der Vielzahl an Rechtschreib- und Grammatikfehler, als ob das Buch noch nicht korrekturgelesen wurde. Das hat während des gesamten Buches die Lesefreude etwas getrübt. Doch ansonsten hat es mich ab der Flutwelle, bei der Anela verschwindet, gefangen genommen. Ich wollte unbedingt mehr von den Moana erfahren, wie alles zusammenhängt und was dahintersteckt. Die Autorin hat hier eine zauberhafte Geschichte mit erbitterten Feinden geschaffen und hat so manche Überraschung im Gepäck. Nayla erzählt größtenteils die Geschichte, wobei es auch kurze Abschnitte aus Thien’s Sicht in kursiver Schrift gibt. Letztendlich gibt es aber auch zum Schluss kein wirkliches Ende und es bleiben noch jede Menge Fragen offen, die hoffentlich in der Fortsetzung der Dilogie beantwortet werden.

Eine schöne Geschichte mit einem wunderschönen Setting.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Hat noch Luft nach oben

Hunting the Beast 1: Nachtgefährten
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Eine etwas andere Adaption des Märchens „Rotkäppchen“.
Dot ist eine Red und macht Jagd auf die Werwölfe. Doch plötzlich ist die Jagd verboten und Dot soll gemeinsam mit einem Werwolf einen Mordfall klären.

Der ...

Eine etwas andere Adaption des Märchens „Rotkäppchen“.
Dot ist eine Red und macht Jagd auf die Werwölfe. Doch plötzlich ist die Jagd verboten und Dot soll gemeinsam mit einem Werwolf einen Mordfall klären.

Der Einstieg hat mich direkt neugierig gemacht. Der Stil war direkt fesselnd und ich wollte unbedingt mehr über Dot und den Angriff wissen. Der Sprung in die aktuelle Zeit war mir dann fast zu schnell, da man zuerst wenig über die Rotkäppchen erfährt. Auch Dot blieb mir anfangs ein Rätsel. Sie war sehr wankelmütig und eigentlich ja schlau, aber in einem Punkt wirklich total schwer von Begriff. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Dot und Ben geschildert (beides nur Abkürzungen) und so bekommt man doch einen guten Einblick in die doch sehr verschiedenen Welten der beiden. An manchen Stellen gab es meiner Meinung nach zu viele unwichtige Details, an anderen Stellen hätte ich mir ein paar mehr Informationen gewünscht. Vorallem zum Schluss haben sich die Ereignisse überschlagen und ich hätte hier gerne ein paar Seiten mehr gehabt, um zu einem abschließenden Ende zu kommen. So kam mir der Abschluss etwas zu hastig und nicht voll vor. Die Autorin schreibt aber sehr angenehm und mir hat es Spaß gemacht in die Welt der Reds und der Nachtwesen einzutauchen.

Ein angenehm zu lesendes Buch, das noch ein wenig Luft nach oben hat. Zum Ende hin ging es mir persönlich zu schnell.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Interessante Idee, Potenzial nicht voll ausgeschöpft

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
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Miles Singer arbeitet als Arzt im Krankenhaus in der psychiatrischen Abteilung und hilft den Soldaten, die aus dem Krieg zurückgekehrt sind. Doch die Soldaten haben fast alle etwas gemeinsam. Einen dunklen ...

Miles Singer arbeitet als Arzt im Krankenhaus in der psychiatrischen Abteilung und hilft den Soldaten, die aus dem Krieg zurückgekehrt sind. Doch die Soldaten haben fast alle etwas gemeinsam. Einen dunklen Schatten. Wie hängt das mit dem Krieg zusammen?

Dieses Buch ist mir mehrfach aufgefallen und darum wollte ich es unbedingt lesen. Ich bereue es auch nicht, wobei es ein wenig anders ist, als ich erwartet habe. Der Titel lässt auf eine Welt voller Magie und Hexen schließen. In diese taucht man auch direkt ein ohne großes Vorgeplänkel. Das hat mir anfangs ein paar Schwierigkeiten bereitet, da es so viele Informationen, Personen und Gegebenheiten waren. Doch sobald man den Durchblick hat, ist es eine äußerst faszinierende Welt mit großartigen Charakteren. Die Geschichte ist in einem einfachen Stil geschrieben, bleibt dabei jedoch mitreißend. Miles war mir gleich sympathisch, er denkt an seine Mitmenschen und möchte dabei aber auch seine Freiheit genießen. Die Zusammenhänge zwischen den Geschehnissen kommen erst nach und nach ans Licht, was die Spannung hochhält. An einigen Momenten war mir fast zu viel drumherum und es gab so viele „Baustellen“. Das Thema Magie ist hier ein zentraler Punkt, aber bis ich durchgestiegen bin, welche Magie gut ist und wer was bewirken kann, habe ich einige Seiten gebraucht. Im Mittelpunkt ist auch eher der Fantasyaspekt, wobei auch ein wenig Krimi mit dem Mord und den Ermittlungen integriert ist. Das Ende kam mir persönlich zu abrupt und zum Glück habe ich erfahren, dass es noch eine Fortsetzung geben soll. Für einen Einzelband wäre der Abschluss viel zu offen.

Ein schönes Erstlingswerk, das noch Luft nach oben hat. Dennoch eine faszinierende, magische Welt, die mir gefallen hat.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Empfehlenswerte Reihe

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6)
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Dieses Buch ist der zweite Sammelband der Reihe „Das Erbe der Macht“ und beinhaltet die Teile vier bis sechs. Man sollte unbedingt die ersten drei Teile vorher lesen, sonst fehlen zu viele wichtige Informationen!

Das ...

Dieses Buch ist der zweite Sammelband der Reihe „Das Erbe der Macht“ und beinhaltet die Teile vier bis sechs. Man sollte unbedingt die ersten drei Teile vorher lesen, sonst fehlen zu viele wichtige Informationen!

Das Abenteuer um Jen, Clara, Alex und ihre Freunde geht weiter. Jen kann den Folianten lesbar machen und die Suche nach der Schattenfrau geht weiter.

Auf die Fortsetzung der Reihe habe ich mich sehr gefreut. Ich mag die kurzen Teile, in denen doch viel passiert. Hier begleiten wir wieder Jen und Alex, aber auch Max und die anderen Freunde. Durch die stetigen Wechsel bekommt man gute Einblicke in die verschiedenen Bereiche. Zum Erinnern gibt es anfangs immer ein kurzes „Was bisher geschah“. Ich konnte mich gut in die Szenen und die Personen hineinversetzen, habe mitgefiebert und die Abstecher in die Erinnerungen oder an andere Orte sehr genossen. Der Autor schafft es die Spannung und die Erwartungen hochzuhalten. Und ich war mehr als einmal überrascht, was für Geheimnisse ans Licht kamen. Letztendlich bleibt das Ende wieder sehr offen und man möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Mir gefällt die Reihe bisher sehr gut!

Veröffentlicht am 28.05.2019

Irreführender Klappentext

Ein alter Hut
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Die Schülerin Anna und ihre Klassenkameraden werden alle zu Teilnehmern eines ganz besonderen Talentwettbewerbs. Denn dieser ist anders, als alle erwarten und die Lehrerin Magda macht ein großes Geheimnis ...

Die Schülerin Anna und ihre Klassenkameraden werden alle zu Teilnehmern eines ganz besonderen Talentwettbewerbs. Denn dieser ist anders, als alle erwarten und die Lehrerin Magda macht ein großes Geheimnis aus dem Preis für den Gewinner.

Der Klappentext klang so vielversprechend. Und doch bin in nach dem Ende etwas enttäuscht. Aber fangen wir von vorne an. Der Stil von Ann-Kathrin Karschnik lässt sich angenehm lesen, ist einfach gehalten und hat leider auch keine Besonderheit. Vielleicht lag das aber auch an der Geschichte. Von dieser hatte ich mehr erwartet. Der Großteil dreht sich um Anna, ihre Gefühle, die Talentshow. Von dem Thema Hexe erfährt man so gut wie nichts bzw. erst gegen Ende des Buches etwas. Und da sind die Informationen auch eher dürftig. Zudem gab es im Buch selbst ein paar kleinere Logikfehler und es wurden auch mal Wörter wie Hut und Besen vertauscht. Auch ein paar kleinere Schreibfehler sind mir aufgefallen. Darüber könnte ich hinwegsehen, wenn nicht auch noch die vielen Klischees und Vergleiche (wie z. B. zu Harry Potter) wären. Ein paar Dinge wie die Arroganz von Elias werden auch wiederholt und so hatte ich doch Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Die Idee hinter dem Buch mit der Hexe hat mir aber gefallen. Wenn das Ende ein wenig ausgereifter und erklärender wäre und nicht so schnell abgehakt wäre, dann hätte mir das Buch viel besser gefallen. So bleibe ich etwas unzufrieden und enttäuscht zurück.

Hat definitiv Luft nach oben. Nett, aber zu oberflächlich.