Profilbild von MsChili

MsChili

Lesejury Star
offline

MsChili ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MsChili über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2017

Für zwischendurch ganz gut

Fünf am Meer
0

„Fünf am Meer“ von Emma Sternberg handelt von Linn, die glücklich mit ihrem Verlobten zusammen lebt. Bis sie ihn in flagranti erwischt. Linn weiß nicht, wohin sie soll, doch dann bekommt sie die Botschaft, ...

„Fünf am Meer“ von Emma Sternberg handelt von Linn, die glücklich mit ihrem Verlobten zusammen lebt. Bis sie ihn in flagranti erwischt. Linn weiß nicht, wohin sie soll, doch dann bekommt sie die Botschaft, dass sie ein Haus am Meer geerbt haben soll. Also macht sie sich auf den Weg und findet dort nicht nur ein Haus, sondern auch fünf rüstige Senioren, die ihr ungewollt schnell ans Herz wachsen. Und dann ist da noch dieser attraktive Journalist, der noch mehr von ihrer Tante zu wissen scheint..

Dieses Buch hat mich mit dem Cover und dem Klappentext angesprochen. Linn, die trotz ihres Alters die Entscheidungen lieber anderen überlässt, steht vor dem Aus, denn alles hängt mit ihrem Partner zusammen, die Arbeit, die Wohnung, ihr gesamtes Leben. So kommt also das Erbe wie gerufen. So oder so ähnlich gibt es ja viele Bücher. Daher hoffte ich, dass es hier mit den Senioren doch ein wenig anders zugeht. Die fünf Senioren haben alle so ihre Eigenarten und genau das macht sie doch so besonders, auch wenn ich mir doch teilweise mehr Tiefe gewünscht hätte. Die Charaktere werden eher so oberflächlich beschrieben und ich habe es vermisst, mehr aus den Leben der Fünf zu erfahren. Und auch Linn bleibt naiv und entwickelt sich nicht wirklich weiter, was dem Buch ein wenig das Interessante genommen hat. Der Schreibstil war jedoch angenehm und auch schnell zu lesen und ich habe mich schon wohlgefühlt, da auch das Haus und das Meer toll beschrieben wurden. Letztendlich ist aber doch vieles vorhersehbar. Somit ist es einfach nicht zu anspruchsvoll und tiefgründig, aber für einen Tag am Strand ist es bestens geeignet.

Kein Muss, aber ein schönes Buch für den Sommer für zwischendurch.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Hatte Probleme mit der Protagonistin

Alles so leicht
0

„Alles so leicht“ von Meg Haston erzählt die Geschichte von Stevie. Stevie, die aus diesem Leben verschwinden möchte. Doch ihr Vater versucht alles, um das zu verhindern und lässt sie in ein Therapiezentrum ...

„Alles so leicht“ von Meg Haston erzählt die Geschichte von Stevie. Stevie, die aus diesem Leben verschwinden möchte. Doch ihr Vater versucht alles, um das zu verhindern und lässt sie in ein Therapiezentrum bringen. Und dort ist Anna, anders als alle Seelenklempner, die Stevie kennt. Und sie lernt neue Mädchen kennen. Doch Stevie hat einen Plan und von diesem Plan lässt sie sich nicht abbringen.

Eine Geschichte über Magersucht, was ja mittlerweile sehr häufig in Büchern vor kommt. Und leider konnte mich weder die Protagonistin Stevie, noch ihre Geschichte richtig begeistern. Stevie und ihre Art (was aber vielleicht auch einfach an ihrer Magersucht und ihren Problemen lag) waren mir fremd und ich habe nicht verstanden, warum sie dahin abgerutscht ist. Und auch der Tod ihres Bruders war für mich irgendwie ein wenig erzwungen. Stevie ist ein leicht beeinflussbarer Mensch, der schwierig eigene Entscheidungen trifft. Außer die, dass sie nicht mehr leben möchte, denn das versucht sie krampfhaft durchzusetzen. Doch genau das war für mich irgendwie nicht ganz glaubwürdig, da sie in ihrer Freundschaft immer nur Mitläufer war und jetzt aber doch eigene Entscheidungen trifft. Einige Szenen haben mich aber dann doch berührt und mitgenommen, denn die Autorin schreibt gefühlvoll und sehr flüssig. Doch alles in allem hat mir einiges gefehlt, denn für mich war die Geschichte nicht rund.

Mich konnte das Buch nur teilweise berühren, da ich Probleme mit der Protagonistin hatte.

Veröffentlicht am 29.05.2017

3,5 Sterne, da es etwas in die Länge gezogen ist

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
0

„Das geheime Vermächtnis des PAN“ von Sandra Regnier ist der Auftakt einer Trilogie und handelt von Felicity Morgan. Felicity lebt in London, ist 18 Jahre alt, trägt Zahnspange, ist meist unausgeschlafen ...

„Das geheime Vermächtnis des PAN“ von Sandra Regnier ist der Auftakt einer Trilogie und handelt von Felicity Morgan. Felicity lebt in London, ist 18 Jahre alt, trägt Zahnspange, ist meist unausgeschlafen und läuft immer Schlabberlook herum. Und dann taucht ein Neuer an der Schule auf: Leander FitzMor, gut aussehend, intelligent und ein regelrechter Frauenschwarm. Und er weicht Felicity nicht mehr von der Seite. Was hat er zu verbergen?

Die PAN-Reihe wollte ich schon lange lesen und habe mich so an den ersten Band gemacht. Leider konnte er meine Erwartungen nicht umfänglich erfüllen. Hier mal meine Kurzrezension: Die Charaktere waren wirklich interessant und mir hat es Spaß gemacht in ihre Gedanken einzutauchen. Und auch die Beschreibungen waren gut, aber das war es dann auch schon fast. Die Handlung ist sehr in die Länge gezogen und an manchen Stellen musste ich mich fast zwingen weiter zu lesen, weil einfach so viel um den heißen Brei geredet wurde. Mich interessiert schon wie es weitergeht, aber das kann warten.

Hätte man kürzer fassen können. Werde die Reihe weiter lesen, aber das hat Zeit.

Veröffentlicht am 21.05.2017

Wohlfühlsommerlektüre

Apfelkuchen am Meer
0

„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns, ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo, handelt von Merle, die aufgrund der Erzählung einer Freundin eine Reise macht nach Juist, der Heimat ihrer Großmutter. Denn ...

„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns, ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo, handelt von Merle, die aufgrund der Erzählung einer Freundin eine Reise macht nach Juist, der Heimat ihrer Großmutter. Denn dieses Rezept ist ein geheimes Familienrezept und wird nur innerhalb der Familie weiter gegeben. So kommt es ihr ganz gelegen, dass sie einen Sommerjob auf Juist bekommt und dort erfährt sie mehr als gedacht.


Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen und habe mir hier eine locker-leichte Geschichte erwartet mit ein paar Geheimnissen. Und diese waren sogar größer als gedacht, was der Geschichte noch einen besonderen Touch verliehen hat. Merle war mir von Anfang an sympathisch, ihre Art muss man einfach gern haben. Anfangs war ich aber sehr verwirrt, da es so viele Namen waren und ich die Konstellation der Familien usw. nicht verstanden habe. Ich konnte keinen Bezug zwischen den verschiedenen Charakteren herstellen. Das hat sich jedoch mit der Zeit gebessert und ab da war ich regelrecht gefesselt. Die Einblicke in die Vergangenheit waren faszinierend und die Liebesgeschichte in der Gegenwart hat mir auch gut gefallen. Toll fand ich auch, dass Merle sich auf Juist so wohl gefühlt hat und das hat eine besondere Atmosphäre erzeugt, ich habe mich wohl gefühlt und es kam mir so vor als ob ich mit ihr auf der Insel wäre. Und auch ihre Freundinnen, die sich nicht so einfach unterkriegen lassen, runden das Ganze perfekt ab.


Ein Sommerbuch, bei dem man sich an den Strand träumen kann, das noch mit tollen Rezepten ausgestattet ist. Einfach toll!

Veröffentlicht am 21.05.2017

Gute Fortsetzung

Sunshine Girl - Das Erwachen (Sunshine Girl 2)
0

„Sunshine Girl – Das Erwachen“ ist die Fortsetzung zu „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ und somit der zweite Teile einer Reihe von Paige McKenzie. Sunshine Griffin ist eine Lusieach, jemand der Geister ...

„Sunshine Girl – Das Erwachen“ ist die Fortsetzung zu „Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ und somit der zweite Teile einer Reihe von Paige McKenzie. Sunshine Griffin ist eine Lusieach, jemand der Geister und Dämonen sehen und auch mit ihnen kommunizieren kann. Sie kann Geistern helfen ins Jenseits zu gelangen. Doch sie ist ein wenig anders und um zu lernen ihre Kräfte in den Griff zu bekommen, geht sie gemeinsam mit ihrem Mentor in ein Ausbildungszentrum nach Mexiko. Doch nach und nach merkt Sunshine, dass ihr Mentor ihr noch nicht alles erzählt hat und sie merkt, wie sehr sie Nolan, ihren Beschützer, braucht.


Da ich bereits den ersten Teil gelesen habe, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Die Geschichte setzt nahtlos an den ersten Band an. Sunshine wird von einer Schar Geister überwältigt und landet im Krankenhaus und so kommt es zur Entscheidung, dass sie ihren Mentor begleitet. Das erste Drittel des Buches ist noch sehr informativ und es geschieht nicht zu viel. Doch trotz fehlender Spannung lässt es sich zügig und fließend lesen. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss natürlich auch noch. Leider bleiben recht lange viel Fragen offen und man erfährt erst mit einigen Einschüben, (was oder von wem diese handeln, wird nicht verraten) einiges, denn diese bringen Licht ins Dunkel. Das Ende ist so wie der Vorgänger, sehr offen und zum Schluss auch wirklich spannend. Für mich fast ein wenig zu offen, da man in der Luft hängen bleibt und nicht weiß, was jetzt genau passiert.


Eine gute Fortsetzung und wer Geistergeschichten mag (die aber nicht zu gruselig sind), ist hier definitiv richtig.