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Veröffentlicht am 22.09.2016

Gelungen!

Numbers - Den Tod vor Augen
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„Numbers – Den Tod vor Augen“ von Rachel Ward ist der zweite Teil der Numbers-Trilogie und im Mai 2011 im ChickenHouse Verlag erschienen.


Es ist das Jahr 2027 und Adam, der die Gabe seiner Mutter geerbt ...

„Numbers – Den Tod vor Augen“ von Rachel Ward ist der zweite Teil der Numbers-Trilogie und im Mai 2011 im ChickenHouse Verlag erschienen.


Es ist das Jahr 2027 und Adam, der die Gabe seiner Mutter geerbt hat, sie überall das gleiche Todesdatum, den 01.01.2028. Die Menschen haben nur noch wenige Monate zu leben und Adam kann damit nicht leben. Dann lernt er auch noch Sarah kennen, ein Mädchen seiner neuen Schule, das ihn abweist. Doch er spürt eine tiefe Verbundenheit und versucht alles, um sie kennen zu lernen. Doch zeitgleich hat er immer das Datum im Hinterkopf. Kann er die Katastrophe, die kommen wird, verhindern?


Der Schreibstil ist genau wie in Teil 1, frech, jugendlich, ungewöhnlich, und einfach mal was anderes. Aber genau das mag ich an dieser Reihe, denn sie ist anders.

Adam war mir nicht von Anfang an sympathisch, ich fand ihn zuerst ein wenig komisch, seine Art und wie er auch mit seiner Großmutter Val umgeht. Und die Geschichte macht ja einen enormen Sprung von Teil 1 zu Teil 2, doch das fand ich ganz gut.

Besonders hat mir der Sichtwechsel zu Sarah gefallen, ihr Schicksal hat mich tief berührt und war für mich intensiver als Adam’s Geschichte. Doch es war sehr spannend geschrieben und ich habe jede einzelne Seite genossen und mitgefiebert, auf das Finale, auf den 01.01.2028. Teils war die Jugendsprache ein bisschen übertrieben, ein bisschen viele Schimpfwörter, doch das hat der Spannung nicht geschadet. Denn wer weiß denn schon, wie es im Jahr 2027 ist? Letztendlich konnte mich die Geschichte ein paar Mal überraschen, aber manches hatte ich schon so geahnt.


Für alle die Teil 1 mochten, ist auch dieser 2. Teil was. Ich kann die Reihe empfehlen, ich mag sie, empfehle aber den 1. Teil zu lesen.

Veröffentlicht am 22.09.2016

Ganz gut, aber kein Muss

Hardwired - verführt
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„Hardwired – verführt“ von Meredith Wild ist im Mai 2016 im LYX Verlag erschienen und der erste von vier Teilen.


Erica Hathaway hat eine eigene Firma und braucht einen Investor. Da trifft sie Blake Landon. ...

„Hardwired – verführt“ von Meredith Wild ist im Mai 2016 im LYX Verlag erschienen und der erste von vier Teilen.


Erica Hathaway hat eine eigene Firma und braucht einen Investor. Da trifft sie Blake Landon. Blake ist sexy, hat Geld und macht sie und ihre Präsentation nieder. Erica ist sauer, doch sie fühlt sich auch von Blake angezogen. Und als sie ihn dann besser kennen lernt, wird ihr klar, dass er gute Gründe hatte.


Mich hat ja zuerst das Cover angesprochen, denn mein Genre ist dieses Buch eigentlich nicht so. Aber da ich es geschenkt bekommen habe, wollte ich es natürlich auch lesen. Alles in allem hat es mir ganz gut gefallen, denn es hat sich leicht und schnell lesen lassen, war aber dabei nicht zu einfach geschrieben. Und natürlich wie es zum Genre passt, war es sexuell sehr aufgeladen, aber meiner Meinung nach, nicht überladen. Natürlich hat es mich an andere Reihen erinnert (habe jedoch Shades of Grey noch nicht gelesen!), aber es war auch ein bisschen was anderes. Denn Erica setzt ihren Kopf und ihre Entscheidungen durch, wobei das auch immer mehr nach lässt und sie zum Ende hin, doch viel ihm überlässt und sie vertritt ihre Prinzipien nicht mehr so standhaft wie anfangs. Dennoch mag ich die Charaktere, auch wenn es zeitweise ein wenig vorhersehbar war.

Ich muss sagen, ich fand es angenehm zu lesen, aber ich muss nicht unbedingt den Rest der Reihe lesen. Kaufen werde ich sie mir nicht.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Gelungenes Debüt

Die Magie der Namen
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"Die Magie der Namen" von Nicole Gozdek ist ihr Debüt und im Februar 2016 im IVI Verlag erschienen.


Nummer 19 will unbedingt ein Held sein und fiebert seiner Namensgebung entgegen, die alle paar Monate ...

"Die Magie der Namen" von Nicole Gozdek ist ihr Debüt und im Februar 2016 im IVI Verlag erschienen.


Nummer 19 will unbedingt ein Held sein und fiebert seiner Namensgebung entgegen, die alle paar Monate statt findet. Doch sein Wunsch wird nicht erfüllt, denn er bekommt zwar einen zweiteiligen Namen, den aber niemand zu kennen scheint. Tirassan Passario, wer war das? Jeder neue Name muss sich auf den Weg ins Namensarchiv in die Hauptstadt Himmelstor machen, so auch Tirassan. Doch es wird keine einfache Reise, denn es lauern einige Gefahren.



Der Autorin ist hier ein viel versprechendes Debüt gelungen. Sie hat hier eine fantastische, detailreiche Welt erschaffen und mit viel Liebe ausgeschmückt. Schon das Cover und vor allem die Karte im Buch haben mir super gefallen, wie auch die Namensübersicht am Ende des Buches. Außerdem ist es einfach mal etwas anderes einen männlichen Protagonisten zu haben, denn normalerweise sind es ja immer Mädchen/Frauen, die im Mittelpunkt stehen. Ungewohnt war für mich nur erst das Format, da viel Rand auf den Seiten war und die Absätze unter den Kapitelüberschriften doch klein waren, aber diese haben mir sehr gut gefallen (so etwas mag ich einfach).
Das Buch hat sich sehr einfach und schnell lesen lassen, war aber aufgrund der Namen und der neuen Welt doch umfangreich. Mich hat es ab Beginn fesseln können und ich wollte immer weiter lesen um mehr über Tirassan und seine Welt zu erfahren.
Einzig das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, da es mir sehr überstürzt kam und mich doch mit einigen Fragen zurück gelassen hat.


Alles in allem ein solides Debüt, das mir gefallen hat und das ich weiter empfehlen kann. Ich hoffe, der 2. Band wird die offenen Fragen noch klären!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ganz gut

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
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"Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westen" von J. Ryan Stradal ist im August 2016 im Diogenes Verlag erschienen.


Das Buch handelt von Eva. Eva ist ohne ihre Eltern aufgewachsen, denn ihre Mutter ...

"Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westen" von J. Ryan Stradal ist im August 2016 im Diogenes Verlag erschienen.


Das Buch handelt von Eva. Eva ist ohne ihre Eltern aufgewachsen, denn ihre Mutter hat sie verlassen, als sie noch ein Baby war und ihr Vater ist gestorben. Eva ist ein besonderes Kind, denn schon mit 11 Jahren züchtet sie Chili im Kleiderschrank und durch ein Ereignis ändert sich alles. Und Eva wird die gefragteste Köchin ganz Nordamerikas.


Ich muss sagen, ich habe etwas anderes erwartet. Der Klappentext und auch der erste Eindruck vom Buch haben mir vorgegaukelt, dass hier Eva's Lebensgeschichte erzählt wird. Das stimmt schon so ähnlihch, jedoch erzählt nicht Eva, sondern viele Menschen, die ihr über den Weg laufen, die sie kennen, lieben lernt und genau das ist bei mir der Knackpunkt gewesen. Anfangs hat mir das noch ausgesprochen gut gefallen, denn so hat man einen ganz eigenen Blickwinkel auf dieses Mädchen bzw. später diese Frau bekommen und das fand ich faszinierend. Aber letztendlich waren es für mich irgendwann zu viele Personen, auch wenn alles irgendwie zusammenhängt. Und der Klappentext greift mir persönlich zu weit voraus, weswegen mir auch der Verlauf und das Ende so nicht zu gesagt hat. Der Schreibstil ist aber sehr angenehm zu lesen und hat mir wirklich Spaß gemacht. Ein paar weniger Personen hätten es auch getan und dann wäre es wirklich gut gewesen.


Ich fand es gut, aber nicht überragend, aber ich denke das sollte jeder selbst entscheiden!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr empfehlenswert

Die längste Nacht
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"Die längste Nacht" von Isabel Abedi wird von Isabel Abedi und Andreas Steinhöfel gesprochen und ist 2016 im Silberfisch Verlag erschienen.


Vita lebt mit ihren Eltern in Hamburg. Ihr Vater hat seinen ...

"Die längste Nacht" von Isabel Abedi wird von Isabel Abedi und Andreas Steinhöfel gesprochen und ist 2016 im Silberfisch Verlag erschienen.


Vita lebt mit ihren Eltern in Hamburg. Ihr Vater hat seinen eigenen Verlag und eines nachts überrascht Vita ihn beim Lesen eines Manuskripts. Ihr Vater wirft sie aus dem Zimmer und Vita's Neugier ist geweckt. Warum hat ihr Vater so reagiert? In einem unbeobachteten Moment wirft sie einen Blick ins Manuskript und ist gefesselt, denn ihr kommt die Szene bekannt vor.
Als sie dann nach der Abschlussfeier gemeinsam mit ihren Freunden Trixi und Danilo eine Europareise antritt, kommen sie an den Ort, an dem der Roman spielt, nämlich nach Viagello in Italien. Und dort trifft sie auf Luca. Luca, der Seiltänzer, der sie von Anfang an fasziniert hat. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse...


Was ich besonders hervorheben möchte, ist das die Autorin das Hörbuch zum größten Teil selbst liest. Nur immer mal wieder unterbrochen von kurzen Szenen, gesprochen von Andreas Steinhöfel.
Sie bringt die Geschichte authentisch und emotional an den Zuhörer und ich konnte es gar nicht erwarten, dass ich weiter hören konnte. Bisher kenne ich nur die Bücher der Autorin, aber auch diese haben mich schon immer gefesselt, wobei es sich hier nicht um eine Fantasygeschichte, sondern einen Jugendroman handelt
Dabei schafft sie es mit ihrer Stimme eine außergewöhnliche, intensive Atmosphäre zu schaffen, aus der man nicht mehr auftauchen möchte und zeitgleich wird die Geschichte immer intensiver und die Spannung wächst.
Nach und nach werden die Geheimnisse gelüftet, wobei ich oft noch überrascht wurde, denn mit einigen Wendungen habe ich so nicht gerechnet.
Zeitweise wurden auch Szenen von Gitarrenklängen untermalt, was perfekt zur Stimmung und dem Ort (Italien) passt.
Die Charaktere sind so heraus gearbeitet, dass man sich hinein versetzen kann und im Mittelpunkt ist Vita, ein Mädchen, dass ohne die Liebe ihrer Eltern aufwachsen musste und in Italien auf ein Geheimnis stößt, welches ihre Ansichten komplett durcheinander bringt. Mehr möchte ich nicht verraten, hört doch selbst!


Ein intensives Hörerlebnis, dass ich defitiniv empfehlen kann! Hat mir Gänsehautmomente beschert!