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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gelungener Psychothriller

Remember Mia
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„Remember Mia“ ist der Debütroman der in Deutschland geboreren Autorin Alexandra Burt, die seit ihrem Bachelor-Abschluss in den Vereinigten Staaten lebt. Die deutsche Erstausgabe ist 2016 im dtv Verlag ...



„Remember Mia“ ist der Debütroman der in Deutschland geboreren Autorin Alexandra Burt, die seit ihrem Bachelor-Abschluss in den Vereinigten Staaten lebt. Die deutsche Erstausgabe ist 2016 im dtv Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten.

Estelle Paradise wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Das Autowrack wurde in einer tiefen Schlucht gefunden. Sie hat schwere Verletzungen, die nicht alle vom Unfall stammen und sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Die Diagnose lautet Amnesie. Doch nach kurzer Zeit lichtet sich das Chaos ein wenig und ihr einziger Gedanke ist, wo ist ihre sieben Monate alte Tochter Mia? Sie war nicht im Unfallwagen und alle halten sie für die Mörderin des Kindes. Die Suche nach ihren Erinnerungen und der kleinen Mia beginnt…



Das geheimnisvolle Cover weckt die Neugier, der Schmetterling der am seidenen Faden hängt und der schwarze Hintergrund sind gut gewählt. Der Einstieg in die Geschichte ist interessant und spannend, dann flaut es kurz ab, die Spannung kommt aber wieder und steigert sich immer weiter. Der Schreibstil ist packend und man will das Rätsel um das verschwundene Kind lösen. Die Schriftgröße ist richtig angenehm und einfach zu lesen. Man bekommt von Anfang einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Estelle und kann ihre Handlungen auch nachvollziehen. Die Charaktere sind treffend beschrieben, haben vielschichtige Persönlichkeiten und man kann sich alle gut vorstellen, auch wenn mir nicht alle sympathisch waren, z. B. mit Jack bin ich nicht so richtig warm geworden, er hätte mehr Verständnis aufbringen sollen und reagieren müssen. Dr. Ari hat mir hingegen gut gefallen und man hat gemerkt, dass sich die Autorin mit dem Thema Gedächtnisverlust und die Wiederherstellung der fehlenden Erinnerung auseinander gesetzt hat.

Ich habe auf jeden Fall mitgefiebert und mich gefragt, was hat es mit den auftauchenden Erinnerungen auf sich. Sind sie alle wahr? Immer mal wieder tauchen Zeitungsartikel auf, die über das Geschehen berichten. Diese und auch das Ende sind gut gelungen.



Ein gelungener Psychothriller, der einen tollen Spannungsbogen hat und mir richtig gut gefallen hat. Empfehlung gibt es für alle, die nicht zu viel Blut erwarten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mal wieder sehr lustig

Schweinskopf al dente
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„Schweinskopf al dente“ der dritte Fall vom Kommissar Eberhofer aus Niederkaltenkirchen bei Landshut. Die Hörbuchfassung wird von Christian Tramitz gelesen.

Der Eberhofer muss wieder ermitteln. Diesmal ...



„Schweinskopf al dente“ der dritte Fall vom Kommissar Eberhofer aus Niederkaltenkirchen bei Landshut. Die Hörbuchfassung wird von Christian Tramitz gelesen.

Der Eberhofer muss wieder ermitteln. Diesmal wird er vom Frühstückstisch weg kommandiert und das von niemand geringeren als dem Richter Moratschek. Denn der findet einen Schweinskopf in seinem Bett und hat auch gleich einen Verdacht: Dr. Küstner, ein Psychopath vor dem Herrn, ist abgängig und auf freiem Fuß, trotz 15 Jahren Haftstrafe, die der Richter festgesetzt hat. Der sinnt jetzt natürlich nach Rache..und der Richter weiß keinen Ausweg und macht sich mal schnell im Eberhofschen Haus breit. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf..



Dies ist der 3. Teil der Reihe und auch mein 3. Teil der Autorin, alle bisher in Hörbuchfassung. Dem Sprecher Christian Tramitz gelingt es wieder, den Hörer einzufangen. Die Geschichte ist wieder sehr lustig und da bleibt kein Auge trocken. Und diesmal kommt auch nicht die Liebe zu kurz. Es kommen auch wieder alle bekannten Charaktere vor, die Oma, der Papa, die Sushi, die Susi und noch viele weitere und alle haben ihren eigenen Charme und ihre Eigenheiten. Der Humor ist machmal etwas speziell aber man weiß ja wie es gemeint ist!



Ein gutes Hörbuch, das man getrost im Auto genießen kann und das den Tag in den Start versüßt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hatte mehr erwartet

Schluss mit Sorry!
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Schluss mit Sorry ist der Debütroman von Rebecca Vogels und im Eulenspiegelverlag 2016 als Taschenbuch erschienen.
Lisa führt eine glückliche Beziehung mit Alex, auch ohne gemeinsame Wohnung und Trauschein. ...

Schluss mit Sorry ist der Debütroman von Rebecca Vogels und im Eulenspiegelverlag 2016 als Taschenbuch erschienen.
Lisa führt eine glückliche Beziehung mit Alex, auch ohne gemeinsame Wohnung und Trauschein. Das glaubt sie, jedenfalls bis ihr Freund den Heiratsantrag seiner Kindergarten- und Jungendfreundin annimmt. Das wirft Lisa aus der Bahn und sie will ihre Beziehungsängste endlich loswerden. Doch so einfach klappt das leider nicht und sie holt sich Ratschläge bei ihrer Freundin Henni und in einer Beziehungsakademie.
Das Cover ist recht einfach und verrät nicht viel über den Inhalt des Buches.
Die Schrift ist angenehm zu lesen. Der lockere Schreibstil hat mich persönlich nicht richtig fesseln können und ich habe relativ lange für die 160 Seiten gebraucht.
Leider bin ich mit Lisa Haubenstädt, der Hauptperson, nicht richtig warm geworden. Ich habe mir schwer getan ihr Verhalten und ihre Ansichten nach zu vollziehen. Schon allein die Tatsache, dass sie die Trennung nach drei Jahren Beziehung mit Alex so hinnimmt ohne großartig um ihn zu kämpfen, war für mich etwas unrealistisch. Zudem kamen bei mir keine Emotionen an, erst gegen Ende des Buches hat sich das gebessert. Lisa’s Art einfach so vor sich hin zu leben und nichts wirklich aus ihrem Leben zu machen, damit bin ich nicht klar gekommen.
Die Geschichte hat keinen wirklichen Handlungsstrang bzw. weicht die Autorin oft von diesem ab und wirft irgendwelche Geschichten (Auto fahren, erklärt sich beim Lesen) mitten in die Geschichte ein und hat mich damit meist verwirrt. Außerdem war mir das Ende des Buches von Anfang an klar.
Mir persönlich hätten es gerne ein paar mehr Seiten und dafür ein paar andere Blickwinkel sein können, da der Grundgedanke (Mann fürs Leben, Bindungsängste) ganz gut ist. Mir ging jedoch alles dann gegen Ende ein wenig zu schnell.
Eine Lektüre, die man so nebenbei lesen kann, meiner Meinung nach aber verbesserungswürdig ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolle Sommerlektüre

Kein Sommer ohne Liebe
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"Kein Sommer ohne Liebe" ist von der Autorin Mary Kay Andrews und 2016 als Taschenbuch im Fischerverlag erschienen.
Greer ist Location-Scout und auf der Suche nach einem beschaulichem Ort an der Küste ...

"Kein Sommer ohne Liebe" ist von der Autorin Mary Kay Andrews und 2016 als Taschenbuch im Fischerverlag erschienen.
Greer ist Location-Scout und auf der Suche nach einem beschaulichem Ort an der Küste von Florida als Drehort für einen Film. Und sie findet das verschlafenen Nestchen Cypress Key mit seinem urigen Charme. Doch der Bürgermeister Eben ist nicht so begeistert von ihrer Entscheidung. Und das ist erst der Anfang..

Das ist mein 3. Buch der Autorin und ich muss sagen, auch dieses Buch ist typisch Mary Kay Andrews. Schon das Cover weckt die Urlaubslust. Die bildhafte Sprache, die ich auch schon aus ihren anderen Büchern kenne, gefällt mir richtig gut und man kann sich an den Ort des Geschehens träumen. Der lockere Schreibstil ist leicht und schnell zu lesen und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Gut gefallen mir auch die kurzen Kapitel, da man so auch mal zwischendrin aufhören kann (was meistens aber schwierig ist :D). Leider bleiben auch ein paar Fragen offen, was aber dem Buch nicht schadet. Ich muss nur sagen, dass es sich nicht um einen klassichen Liebesroman handelt, sondern dass dieses Buch an vielen verschiedenen Plätzen spielt und auch mal andere Personen im Vordergrund sind. Über 500 Seiten für einen Liebesroman wären auch schon echt viel.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich finde es ist eine perfekte Urlaubslektüre!


Veröffentlicht am 15.09.2016

Ganz gut

Der eine Andere
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Das Buch "Der eine Andere" von Catharina Clas ist 2016 im Bloomoon Verlag erschienen in Taschenbuchformat. Das ist mein 1. Buch der Autorin.
Emmy, 17 Jahre jung, ist glücklich mit ihrem Freund Jo. Sie ...

Das Buch "Der eine Andere" von Catharina Clas ist 2016 im Bloomoon Verlag erschienen in Taschenbuchformat. Das ist mein 1. Buch der Autorin.
Emmy, 17 Jahre jung, ist glücklich mit ihrem Freund Jo. Sie plant eine Überraschung, die leider ins Wasser fällt. Und das alles nur wegen Sam! Emmy ist stinksauer und sich sehr sicher, dass sie Sam nicht leiden kann. Bis es plötzlich knistert..

Ich durfte ein Freiexemplar lesen. Der Einstieg ins Buch war leider ein bisschen plötzlich, man ist mitten im Geschehen und muss sich erst mit den Personen usw. auseinander setzen. Ein erklärender Prolog fehlt. Dem Lesefluss hat das jedoch nichts getan, der Schreibstil ist einfach und lässt sich schnell lesen, da fliegen die Seiten nur so vorbei. Mit den Charakteren bin ich gar nicht so richtig warm geworden, Jo war mir noch mit am liebsten, aber ich konnte nicht alle Handlungen nachvollziehen.
Leider fehlen ein bisschen die Emotionen, da die Szenen schnell wechseln und ich gerne noch ein paar Hintergrundinfos gehabt hätte.

Eine gute Lektüre für zwischendurch, da sie sich leicht lesen lässt.