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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

Gut, neue Informationen, dennoch nicht ganz so mitreißend wie die Vorgänger

Dämonenmagie und ein Martini
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Die Reihe rund um Tori und die drei Magier hat mich von Anfang an begeistern können und auch dieser Band hält wieder, was man erwartet. Wenn auch etwas schwächer als die drei Vorgänger, kann man sich doch ...

Die Reihe rund um Tori und die drei Magier hat mich von Anfang an begeistern können und auch dieser Band hält wieder, was man erwartet. Wenn auch etwas schwächer als die drei Vorgänger, kann man sich doch wieder in die magische Welt einfinden, in der es dieses Mal heiß her geht und man, wie der Titel schon verspricht, mit Dämonenmagie zu tun bekommt. 

In diesem Band liegt der Fokus auf Ezra, man erfährt mehr über ihn und seine Vergangenheit und Fähigkeiten. Das fand ich äußerst spannend, war er doch bisher immer im Hintergrund und ich habe nur spekuliert, warum er sich so oft zurückziehen musste. Hier gibt es so manche überraschende Enthüllung. Doch Tori fand ich anstrengender als in den anderen Bänden. Viel mehr mag ich zur Story nicht schreiben, um nicht die Spannung vorweg zu nehmen. Mir gefällt die Art, wie Annette Marie schreibt und den Leser in die Geschichte hineinkatapultiert, so als ob man ein Mitglied der Crew der Gilde wäre. Ich fühlte mich, als ob ich dabei wäre und so hat mein Herz manches Mal vor Aufregung richtig geklopft und manch anderes Mal musste ich über Tori und ihre Art den Kopf schütteln. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz, auch wenn die spritzigen Dialoge etwas zu kurz kommen. 

Empfehlen kann ich diesen 4. Band,  ebenso wie die Vorgänger. Das wird nicht mein letztes Buch dieser fantastischen Welt, auch wenn ich nicht so begeistert bin, wie bei den vorherigen Büchern.

Veröffentlicht am 07.12.2025

Solide Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 2)
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Die Abenteuer der Oaknight-Zwillinge Scarlett und Scott gehen weiter! Nachdem sie sich den Schrecken der Werwölfe gestellt haben, ist plötzlich Hamish, ihr Butler und zugleich Mentor und Freund, verschwunden. ...

Die Abenteuer der Oaknight-Zwillinge Scarlett und Scott gehen weiter! Nachdem sie sich den Schrecken der Werwölfe gestellt haben, ist plötzlich Hamish, ihr Butler und zugleich Mentor und Freund, verschwunden. Auf der Suche nach ihm stoßen sie auf mehr als ein Geheimnis.

Was für eine Story. Nach dem aufregenden ersten Band wollte ich natürlich erfahren, wie es weiter geht mit der Story um die Geschwister. Und auch dieser Band punktet mit seiner düsteren Stimmung, den Kämpfen und Überraschungen. Gegen Ende macht man so einige Entdeckungen und es werden Geheimnisse gelüftet. Dabei finde ich es für Kinder, die etwas zartbesaiteter sind, schon sehr düster und gruselig. Doch mir hat die Atmosphäre gefallen, auch wenn ich mich nicht 100 %ig in die Szenen hineinversetzen konnte. So blieb immer eine geringe Distanz.

Was mich stört, sind die vielen Verheimlichungen der Protagonisten untereinander. Man könnte vieles anders lösen, wenn sie miteinander sprechen würden. So gibt es zwar Überraschungen und die Geschichte bleibt am Laufen, ich war irgendwann jedoch genervt von den Charakteren. Gerade aus Zavah werde ich nicht so recht schlau, ihr Verhalten mag ich einfach nicht. Da bin ich mal gespannt, was mich im dritten Teil erwartet.

Für mich ein guter zweiter Band, der mich mit viel Spannung und tollen, lebendigen Charakteren packen konnte. Dennoch hat er die ein oder andere Schwäche.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 22.10.2025

Leben in der Vor- und Nachkriegszeit

Minna. Kopf hoch, Schultern zurück
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Dieses Buch ist der erste Band der Mütter-Trilogie von Felicitas Fuchs und spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und rund um den Zweiten Weltkrieg.

Im Mittelpunkt steht Minna, deren Leben man ...

Dieses Buch ist der erste Band der Mütter-Trilogie von Felicitas Fuchs und spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und rund um den Zweiten Weltkrieg.

Im Mittelpunkt steht Minna, deren Leben man in vielen Details betrachtet, was durchaus seinen Charme hat, aber stellenweise auch etwas langatmig wurde. Minna selbst ist sehr blauäugig und hält sich von allem fern, was das Weltgeschehen betrifft. Das fand ich etwas befremdlich, betrifft es sie ja auch mehr als einmal direkt. Aber alles politische ignoriert sie und bekommt dadurch aber auch viel zu wenig und zu spät mit, was wirklich um sie herum passiert. Sonst hätte sie so manche Katastrophe umschiffen können. Ansonsten hat es mir gut gefallen und ich fand die Stimmung und das Leben der damaligen Zeit wurden gut eingefangen. Wenn es auch immer wieder erschreckend ist, was die Menschheit in diesen Zeiten ge- und erlebt hat.

Im Verlauf habe ich dann festgestellt, dass es sich um eine Trilogie handelt und bin daher gespannt, wie die Familiengeschichte fortgeführt wird.

Es gab wie im realen Leben Höhen und Tiefen, manches erschreckender als anderes und für mich wurden all diese Emotionen gut eingeflochtet und ich konnte mich in Minna einfühlen. All die Schicksale der damaligen Zeit haben mich berührt und ich bin froh, dass ich in einer Zeit und einem Land lebe, in dem sich das Leben von Frauen verbessert hat.



Eine Geschichte des Lebens während und nach den Kriegsjahren. Erschreckend, aber auch voll Zuversicht.

Veröffentlicht am 22.10.2025

Gelungener Abschluss der Trilogie

Lucid Fate – Was, wenn wir nicht sterben?
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Achtung, hierbei handelt es sich um den dritten und somit abschließenden Teil der Trilogie rund ums Träumen. Man muss mit Band eins beginnen, da einem sonst das Grundgerüst der Traumunion, des Traumwandelns ...

Achtung, hierbei handelt es sich um den dritten und somit abschließenden Teil der Trilogie rund ums Träumen. Man muss mit Band eins beginnen, da einem sonst das Grundgerüst der Traumunion, des Traumwandelns und die verschiedenen Charaktere fehlen.
Die Traumwelt Somna und die reale Welt Corpora sind vereint, was riesiges Chaos nach sich zieht. Denn jede Traumwandlung existiert in der echten Welt, egal ob es ein schöner Traum oder ein Albtraum ist. Und Eric Clayton möchte diese Vereinigung nicht rückgängig machen, hat er nun ja mehr Macht und erschafft Schutzzonen weltweit. Doch Ria, Selena und ihre Freunde versuchen das mit allen Mittel zu verhindern.
Dieser Abschlussband ist bis zum Ende hin spannend. Mir hat es gefallen, wie man in die Gefühle von Selena und Ria eintauchen kann, man merkt ihren inneren Zwiespalt, all die Zweifel und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Doch auch die Nebecharaktere kommen nicht zu kurz, gerade der ein oder andere Charakter, den man früher nicht gut leiden konnte, weckt im Verlauf andere Gefühle, sobald man die Beweggründe der Taten nachvollziehen kann. Zur Geschichte selbst will ich nicht zu viel verraten, das würde sonst die Spannung mindern. So kann ich nur sagen, dass ich häufiger überrascht wurde und es zwar kleinere Momente gab, die etwas langatmig waren, das Buch im Großen und Ganzen aber überzeugt und mich mitreißen konnte. Auch die Hörfassung hat mir sehr gefallen, es wird angenehm gelesen und man kann den Sprecherinnen gut folgen.
Jede neue Entdeckung, all die Erlebnisse und das packende Ende machen dieses Finale so gut.

Veröffentlicht am 21.10.2025

Konnte mich nicht so mitreißen, wie erwartet

Mein Name ist Emilia del Valle
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Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen ...

Mein Name ist Emilia del Valle ist mein erstes Buch der Autorin. Mich hat hier ganz besonders das Thema Chile und die Bürgerkriegszeit gereizt, muss aber gestehen, dass es mich letztendlich nicht so mitreißen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte.
Was eventuell schon der Tatsache geschuldet ist, dass ich zu Emilia keine richtige Verbindung aufbauen konnte. Mir hat es imponiert, wie sehr sich sie in dieser Männerwelt durchkämpft, gleichzeitig konnte ich sie nicht so richtig einschätzen, was eventuell auch an dem Schreibstil gelegen hat. Für mich kam der Lesefluss nicht richtig in Gang, teils bin ich durch die Seiten geflogen, an anderer Stelle musste ich mich zwingen wieder zum Buch zu greifen. Gerade am Anfang konnte mich die Geschichte nicht gefangen nehmen. im weiteren Verlauf wurde es für mich greifbarer und auch Emilia lebendiger und doch sprang der Funke nicht vollständig über. Die Geschichte um Emilia spielt zu einer Zeit in der man als Frau am besten hinterm Herd stehen und sich auf keinen Fall in der Welt behaupten sollte. Eine Zeit, die man sich heute nur noch schwer vorstellen kann, die aber noch gar nicht so lange der Vergangenheit angehört. Und zugleich ist das Buch eine Zeitreise in den Bürgerkrieg in Chile, die dortigen Lebensumstände und die Ausbeutung der Minenarbeiter. Hier gab es faszinierende EInblicke, aber auch Stellen, die mich gelangweilt haben. Gerade die Szenen bei den Besuchen der Oberschicht haben mich nicht packen können und ich habe sie teils nur überflogen.
Für mich ein Buch, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es erneut lesen würde. Es gab wirklich interessante und spannende Momente, aber auch einige Längen. Gut, aber nicht überragend in meinen Augen.