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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2023

Prima zum Lesen üben

Duden Leseprofi – Silbe für Silbe: Silbengeschichten für Tierfreunde, 1. Klasse
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Da mein Sohn in der 1. Klasse ist, sind wir immer auf der Suche nach neuen Büchern für Erstleser, am besten natürlich die er selbst lesen kann. Wobei wir es immer mindestens verknüpfen und er mitlesen ...

Da mein Sohn in der 1. Klasse ist, sind wir immer auf der Suche nach neuen Büchern für Erstleser, am besten natürlich die er selbst lesen kann. Wobei wir es immer mindestens verknüpfen und er mitlesen kann.
Ich mag Bücher mit Silbengeschichten und meinem Sohn ist es viel leichter gefallen schwierigere Wörter zu erfassen, als bei einfarbigem Text. Der Text ist in zwei Farben gestaltet, jede Silbe immer abwechselnd in schwarz oder blau, der Haupttext ist in schwarzer Farbe, d.h. Worte, die aus einer einzelnen Silbe bestehen, sind schwarz gedruckt.
Das Buch beinhaltet zwei kurze, aber schöne Geschichten. Einmal findet man die Geschichte Finn und Lili auf dem Bauernhof und dann noch Neue Nachbarn für Ole. Beides Geschichten mit denen sich Kinder gut identifizieren können.
In der ersten Geschichte besuchen die Kinder Finn und Lili das erste Mal einen Bauernhof und lernen all die Tiere kennen, die dort leben. In der zweiten Geschichte zieht ein Mädchen ins Haus neben Oles Familie und die beiden lernen sich besser kennen.
Die Sätze haben eine angenehme Länge, auch wenn es mal das ein oder andere längerer bzw. schwierigere Wort gibt. Auf jeder Seite finden sich bunte Illustrationen, die den Text passend ergänzen. Die Geschichten sind jeweils knapp 30 Seiten lang und auf jeder Seite befinden sich meist vier Zeilen Text, also eine angenehme Länge, um die kleinen Lesestarter nicht zu überfordern. In jeder der beiden Geschichten gibt es lustige Szenen, die meinen Sohn amüsiert haben, z. b. Die mit dem Ferkel oder als Flupp alle nass spritzt.

Ein lohnenswertes Buch für Lesestarter, um schnell und einfach lesen zu lernen und dabei noch Spaß zu haben.

Veröffentlicht am 26.12.2023

Erinnert mich etwas an bereits gelesenes

Starling Nights 1
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Der Auftakt der Starling Nights- Dilogie hat mich gleich gereizt. Der Klappentext klang total interessant und geheimnisvoll, aber leider hatte ich wohl zu hohe Erwartungen oder kenne einfach schon genug ...

Der Auftakt der Starling Nights- Dilogie hat mich gleich gereizt. Der Klappentext klang total interessant und geheimnisvoll, aber leider hatte ich wohl zu hohe Erwartungen oder kenne einfach schon genug Bücher, die in eine ähnliche Richtung gehen.
Direkt nach dem Einstieg dachte ich mir, das kenne ich so doch schon. Das kam auch immer mal wieder auf. Klar, kann man nicht alles neu erfinden, doch hier hat es wirklich lange gedauert bis ich eine Verbindung zur Geschichte und zu den Charakteren aufbauen konnte.
Mabel war mir zwar schnell sympathisch und doch lange nur teilweise greifbar. Ich hätte gerne schon anfangs mehr über sie und ihre Vergangenheit und allgemein über alle Charaktere erfahren. Hier dauert es viel zu lange, bis Geheimnisse gelüftet werden und man etwas in die Hand bekommt. Sehr schade, denn das Buch hat für mich Potenzial und ab einem bestimmten Punkt wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Bis dorthin vergehen aber doch so einige Seiten und für mich war es definitiv zu langatmig.
Gegen Ende werden mehrere Geheimnisse nacheinander gelüftet, manch eines doch sehr dramatisch und für meinen Geschmack zu geballt.
Cliff, der Gegenpart zu Mabel, wird lange Zeit nur grob beschrieben, bis man doch mal tiefer in seine Gedanken und Gefühle blicken darf und ab da hatte er mich. Auch wenn die Liebesgeschichte braucht, bis sie spürbar ist.

Die Geschichte hat durchaus Potenzial und doch dauert es seine Zeit bis mal richtig was passiert. Hätte man noch mehr daraus machen können.

Veröffentlicht am 26.12.2023

Ab ins winterliche Aspen

Like Ice We Break
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Wie habe ich mich gefreut nach Aspen zurückkehren zu dürfen. Erinnert es mich doch immer etwas an die heißgeliebte Serie „Gilmore Girls“, auch wenn hier nicht Mutter und Tochter, sondern immer ein Paar ...

Wie habe ich mich gefreut nach Aspen zurückkehren zu dürfen. Erinnert es mich doch immer etwas an die heißgeliebte Serie „Gilmore Girls“, auch wenn hier nicht Mutter und Tochter, sondern immer ein Paar im Mittelpunkt steht. Aber das Flair und die Charaktere muss man einfach ins Herz schließen.
Es handelt sich bereits um das dritte Buch, das in dem zauberhaft verschneiten Ort Aspen spielt. Ich finde man sollte sie schon nacheinander lesen, es ist aber auch unabhängig voneinander möglich.
Gwen ist auch Eiskunstläuferin an iSkate, doch nicht mehr erwünscht. Außer sie erklärt sich bereit Paarläuferin zu werden. Und dann taucht da Oscar auf, ein junger Mann, der adoptiert wurde und Eiskunstlaufen liebt. Kann das gut gehen?
Klar ahnt man schon von Anfang an, wohin die Geschichte führt und ich habe es genossen mehr über die Charaktere zu lesen, die Hintergründe und natürlich auch über Aspen und die bereits liebgewonnenen Charaktere aus Band eins und zwei. Und doch muss ich sagen, dass ich gerne noch ein paar mehr Informationen aus der Vergangenheit bekommen hätte. So bleibt manches im Dunkeln und für mein Empfinden die Charaktere auch etwas blass. Nichtsdestotrotz fühlt es sich wie nach Hause kommen an und ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Ideen die Autorin in ihren Büchern verpackt. Sie schafft es Krankheiten so einfließen zu lassen, das man sich Gedanken über seine Mitmenschen macht und vielleicht auch ein offeneres Auge für ebendiese zu haben. Denn jeder kann Probleme haben und spricht vielleicht nicht darüber.
Die Geschichte passt einfach perfekt in die kalte Jahreszeit wegen der atemberaubenden verschneiten Kulisse. Da würde ich auch gerne mal hinfahren.

Nicht ganz perfekt und doch ein wirklich schöner dritter Band. Ich freue mich auf Band vier, der mir schon empfohlen wurde!

Veröffentlicht am 12.12.2023

Unterhaltsam, aber auch ernst

Eine Frau, ihr Bus und der unverschämt kluge Plan
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Ein Buch, zu dem ich im Laden vielleicht nicht als erstes gegriffen hätte und doch ist es eine Geschichte, die lesenswert ist.
Annie hatte es nicht leicht. Erst war sie krank und nun verliert sie auch ...


Ein Buch, zu dem ich im Laden vielleicht nicht als erstes gegriffen hätte und doch ist es eine Geschichte, die lesenswert ist.
Annie hatte es nicht leicht. Erst war sie krank und nun verliert sie auch noch ihren Job. Aber unverhofft steht ihr ein Bus vor der Nase und sie wagt es ihren Traum vom eigenen Geschäft zu erfüllen.
Dieses Buch ist ein tiefergehende Geschichte, bei der man sich fallen lassen und gleichzeitig mit Annie wachsen kann. Annie ist eine starke Persönlichkeit, die jedoch ihren Antrieb verloren hat. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und wagt einen großen Schritt, auf den noch weitere folgen. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und bleibt sich dabei treu. So möchte man selbst auch leben und es ist ein Schubs an die Leser*innen, sein Leben und die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Ich habe es genossen in dem Buch zu lesen und fand nur manches etwas ausführlich beschrieben.
Mir hat es auch wirklich gefallen durch Schweden zu fahren, die Umgebung mit Annie zu entdecken und gleichzeitig die unterschiedlichsten Frauen kennenzulernen. Jede mit ihrer eigenen kleinen oder großen Geschichte. Und in so privater Umgebung lässt es sich eben doch einfacher reden. Das Flair, die Charaktere (auch wenn manchen etwas Tiefe gefehlt hat) und die Idee mit dem Wäsche-Bus sind einfach zauberhaft und haben mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

Ein Wohlfühlroman mit eine starken Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und dabei mit einem Bus durch Schweden tourt. Lesenswert, trotz kleinerer Längen.

Veröffentlicht am 12.12.2023

Es lohnt sich die Natur zu schützen

Opa Bär und Kleiner Bär suchen die Wildnis
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Wer kennt heute noch wirkliche Wildnis? Also natur pur, ohne Technik und unserem allgemeinen Wohlstand. Wohl die wenigsten Kinder.
Dieses Bilderbuch zeigt noch die Unberührtheit der Natur in einer vollkommenen ...

Wer kennt heute noch wirkliche Wildnis? Also natur pur, ohne Technik und unserem allgemeinen Wohlstand. Wohl die wenigsten Kinder.
Dieses Bilderbuch zeigt noch die Unberührtheit der Natur in einer vollkommenen Wildnis und hilft zu verstehen, warum Naturschutz so wichtig ist und warum es auch gut tut, mal abseits von allem zu sein. Kurz ein paar Worte zur Geschichte an sich.
Als der Kleine Bär eines Tages eine Postkarte bei Opa Bär entdeckt, auf der „Viele Grüße aus der Wildnis“ steht, ist er natürlich neugierig und möchte gerne wissen, was das denn ist. Also packen sie ihre Sachen und machen sich auf die Reise zu einem unberührten Fleckchen.
Schon beim ersten Öffnen des Buches war ich verzaubert. Direkt am Anfang findet man diverse Sternbilder und dann auch eine Sternenkarte mit mit bekannten, aber auch unbekannten Sternbildern. Das ein oder andere kann man auch hier am Himmel entdecken, jedenfalls wenn es recht dunkel und klar draußen ist.
Schon auf den ersten Seiten werden Kindheitserinnerungen wach, an Geschichten, denen man lauschen durfte, die bunte Bilder malen und einladen immer weiter zuzuhören.
Der Text hat eine angenehme Länge zum Vorlesen und meine Kinder (3 und 6 Jahre) konnten gut folgen. Wenn man dazu noch die zauberhaften Bilder im Buch betrachtet, hat man ein wirklich wundervolles Werk. Gerade weil die Farben eher gedeckt und nicht so grell sind, wie derzeit viele Kinderbücher.

Klare Leseempfehlung für ein wundervolles Bilderbuch, das die Natur von einer ganz wunderbaren Seite zeigt. Unberührt und atemberaubend schön.