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Veröffentlicht am 01.02.2025

Persönliche Reflexion über Heimat, Zugehörigkeit und Identität und das Leben zwischen zwei Kulturen

Barfuß in Tetas Garten
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Das Buch „Barfuß in Tetas Garten“ hat mich tief berührt. Aline Abboud erzählt auf eine sehr persönliche Weise von ihrem Aufwachsen und Leben zwischen zwei Kulturen und Ländern. Sie nimmt uns mit auf eine ...

Das Buch „Barfuß in Tetas Garten“ hat mich tief berührt. Aline Abboud erzählt auf eine sehr persönliche Weise von ihrem Aufwachsen und Leben zwischen zwei Kulturen und Ländern. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre zahlreichen schönen Kindheitserinnerungen bis hin zur Gegenwart. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Heimat ihres Vaters, des Libanon, die dem Leser faszinierende Einblicke in dieses kleine Land gewährt, das reich an Kultur, Religionen, Natur und köstlichem Essen ist. 



Von „Snud El-Sit“ (einem traditionellen Gebäck) bis hin zur Erklärung des Zeder-Baums auf der Flagge bewegt sich das Buch zwischen Sachbuch und Biografie und bietet zudem persönliche Erlebnisse sowie einige touristische Empfehlungen. Es fühlt sich an, als würde man mit einer guten Freundin über Gefühle, Zugehörigkeit und Erlebnisse plaudern. Die Autorin hat eine so fesselnde Schreibweise, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.



Aline Abboud gelingt es meisterhaft, ein facettenreiches Bild vom Leben, den Menschen und der Kultur im Libanon zu zeichnen. Gleichzeitig wird den Schwierigkeiten und Krisen des Landes sowie der gesamten Nahostregion auf einfühlsame und verständliche Weise Raum gegeben.

Besonders berührt hat mich die Widmung an ihre Tochter, in der sie ihre Wünsche und Sorgen zum Ausdruck bringt. Sie sehnt sich danach, dass auch ihre Tochter eine ähnliche Verbindung zur Heimat spüren kann, doch die politische Lage und die mittlerweile weit verstreute Familie erschweren unbeschwerte Treffen wie in ihrer Kindheit.



Ein weiteres Highlight sind die Fotoeinblicke in der Mitte des Buches, die Kindheitserinnerungen und schöne Urlaubsmomente festhalten. 



Insgesamt vermittelt das Buch das Gefühl, dass Heimat nicht nur ein geografischer Ort ist, sondern ein tief verwurzeltes Gefühl, das uns mit Erinnerungen, Menschen und der Natur verbindet. Ich bin mir sicher, dass viele Leserinnen und Leser von Frau Abbouds einfühlsamer Erzählweise und den Einblicken in ihre Welt profitieren können. Für mich ist es ganz klar eine wunderbare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Tolles Buch zum Streben nach innerem Frieden

Heimweh nach mir
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„Heimweh nach mir“ von Elena Anna Mayr ist ein Werk zum Wohlfühlen. Die Autorin schafft es, mit ihrem einfühlsamen, ehrlichen, nahbaren und gefühlvollen Schreibstil eine Atmosphäre zu erzeugen, wobei man ...

„Heimweh nach mir“ von Elena Anna Mayr ist ein Werk zum Wohlfühlen. Die Autorin schafft es, mit ihrem einfühlsamen, ehrlichen, nahbaren und gefühlvollen Schreibstil eine Atmosphäre zu erzeugen, wobei man sich als Leser sofort ab der ersten Seite fallen lassen kann.

Das Buch behandelt hierbei 33 Lebensfragen, die zum Nachdenken anregen und im Gedächtnis bleiben. Nach fast jeder Kapitelfrage und dem Inhalt dazu folgen weitere Fragen zum Nachdenken. Man kann sich mit den Kapiteln unabhängig voneinander auseinandersetzen. Mich hat nicht jede Frage abgeholt, da ich mit manchen Themen nicht zu kämpfen hatte, doch das ist völlig in Ordnung. Dafür sind wiederum andere Fragen tief in die Psyche eingedrungen, sodass ich es teilweise auch kurz weglegen und verarbeiten musste.
Dieses Buch hat sich im Großen und Ganzen wie eine tiefgründige Unterhaltung mit einer guten Freundin und ihrer warmen Umarmung angefühlt, die gleichzeitig Trost, Hoffnung und Mut spendet. Ich werde nun öfter zum Buch zurückgreifen und mir auch ein Notizbuch anlegen, um mir die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Buch aufzuschreiben. Besonders der Satz: „Verzeihen ist loslassen. Nicht für andere, sondern für uns“, hat mich tagelang zum Nachdenken angeregt und für mich ein Stück zum inneren Frieden beigetragen.

Ich schätze es sehr, dass die Autorin so jung ist und sich den Schritt zum eigenen Buch gewagt hat. Mir gefällt es besonders, wie harmonisch das Buch mit dem Design, dem Farbspiel - und dem Schema aufgeteilt ist. Sonst sehen Bücher aus diesem Genre eher nach trockener und unnahbarer Schullektüre aus. An Kritiker die sich am Alter der Autorin aufregen kann ich nur sagen, dass sich die Autorin nichts sagen lassen soll. Wie sie selber im Buch erwähnt hat: „Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus. Es sagt einen Scheiß über B aus“.

Das Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die sich für tiefgründige Fragen interessieren und inneren Frieden mit sich selbst schließen wollen.

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