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Veröffentlicht am 19.09.2016

Ein wirklich gelungener erster Band

Goddess of Poison - Tödliche Berührung
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Worum es geht:
Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal ...

Worum es geht:
Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Die Geschichte hat mir richtig, richtig gut gefallen. Und auch den Aufbau der Welt fand ich gut, hat mich jedoch etwas an "Falling Kingdoms" erinnert. Drei Länder, die miteinandern in Krieg standen und unter denen ein wackliger Frieden herrscht.
Vieles von dem was passiert ist, hätte ich so niemals erwartet und vieles von dem, was man am Anfang des Buches noch geglaubt hat, hat sich schon bald als völlig falsch erwiesen.

.. die Personen...:
Mit Twylla hatte ich am Anfang etwas Probleme, einfach weil ich nicht verstehen konnte, warum jemand so blind Anweisungen ausführt, ohne sie jemals zu hinterfragen - auch wenn es angeblich göttliche Fügung ist.
Nachdem sie nach und nach die Wahrheit erfährt und immer mehr von dem, was sie früher bedingungslos akzeptiert hat, hinterfragt, wurde sie mir um einiges sympatischer.
Grade am Ende hat sie mich noch einmal total überrascht und ich bin gespannt, wie sie sich im zweiten Band noch entwickeln wird.
Sowohl der Merek, der Prinz, als auch Lief, Twyllas Wächter, haben mir als Figuren richtig gut gefallen, vielleicht grade, weil sie unterschiedlicher nicht sein könnten und beide ihre Geheimnisse haben.
Auch die Königin fand ich als Charakter sehr passend zur Geschichte, auch wenn ich sie nicht sonderlich mag, was aber, glaube ich, auch so sein sollte.

Was mir am besten gefällt:
Die Story, die Welt und die Charaktere konnten mich einfach überzeugen.

Was mir nciht gefällt:
Zum einen die Ähnlichkeiten zu anderen Büchern im Weltenaufbau und zum anderen hat Twylla mir am Anfang einfach gar nicht gefallen.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen und ich kann es nur allen Fantasy Liebhabern empfehlen.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Eine süße Geschichte, die mich jedoch nicht total mitreißen konnte

Ich und die Walter Boys
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Worum es geht:
Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch ...

Worum es geht:
Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu.
Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse:
1. Jackie steht plötzlich alleine da.
2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen.
3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne!
Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter:
Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...:
Die Story hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Jackie muss ihr geregeltes Leben hinter sich lassen und nach Colorade zu den Walters ziehen. Die Familie hat 12 Kinder - 11 Jungs und ein Mädchen, das aber lieber ein Junge wäre. Nach und nach muss Jackie lernen, dass sich im Leben nicht immer alles planen lässt - vor allem nicht, wenn man mit den Walters zusammen lebt.
An sich war die Story nicht schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen, was ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich erwartet hatte.

... die Charaktere ...:
Jackie ist in der High Society New Yorks groß geworden, sie ist reich, hübsch und die perfekte Tochter. Sie plant ihr Leben bis ins kleinste Detail und will später einmal in die Fußstapfen ihres Vaters treten.
Als ihre Familie bei einem Autounfall ums Leben kommt, steht Jackies Welt Kopf.
Sie muss nach Colorade zu den Walters ziehen, auf eine öffentliche Schule gehen und ist vor allem ganz weit weg von New York.
Am Anfang merkt man einfach wie wenig Jackie in ihr neues Leben reinpasst.Sie ist es gewöhnt, dass alles ordentlich ist und ihr Leben einem festen Plan folgt. Bei den Walters ist Chaos an der Tagesordnung und Jackie kommt damit rien überhaupt nicht klar.
Nach und nach beginnt sie sich zu verändern: Sie scheint zu begreifen, dass sie sich nicht schuldig fühlen muss, dass sie lebt und ihre Familie gestorben ist. Sie beginnt richtig zu lebene, geht Risiken ein und lässt sich hin und wieder auch mal fallen, statt alles immer kontrollieren zu müssen.
Nur ihr Hin- und Her mit Ales und Cole hat mich mega gestört. Da trifft sie schon eine Entscheidung und gefühlt zwei Minuten später ist sie sich dann doch nicht mehr sicher und das immer und immer wieder.
Von den Walter Jungs mag ich tatsächlich Cole, Danny, Alex, Nathan und die kleinen Zwillinge am liebsten.

Was mir am meisten gefallen hat:
Es hat einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Die Story hat mir ganz gut gefallen und auch die Charaktere finde ich nicht schlecht, grade die doch sehr unterschiedlichen Walter Jungs.

Was mir nicht gefallen hat:
Jackie ist mir manchmal ein bisschen auf die Nerven gegangen.
Und hin und wieder bin ich mit den Namen der Jungs etwas durcheinander gekommen, da es einfach verdammt viele Namen sind.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Es hat echt Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, perfekt für Zwischendrin, da es eine locker leichte Story ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich leider nicht überzeugen

Alles Licht, das wir nicht sehen
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Worum es geht:
In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden ...

Worum es geht:
In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.
[Quelle: Verlag]

Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich ziemliche Probleme mit dem Buch.
Ich hab ewig gebrauch, um es zu lesen. Zum Teil habe ich grade einmal 50 Seiten am Tag geschafft, wenn überhautp und hatte dann keine Lust mehr überhaupt etwas zu lesen.
Die Story fand ich nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich umgehauen.
Auch das Zusammentreffen der Charaktere hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt und war was das angeht etwas enttäuscht.
Die Charaktere konnten mich einfach nicht packen - ich habe sie nicht wirklich gehasst, aber auch nicht geliebt, sie waren mir mehr oder weniger relativ gleichgültig, was ich sehr schade fand.
Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, zum Teil waren aber die Beschreibungen einfach zu viel und zu ausführlich, wodurch sich die ganze Story mega gezogen hat und es schwerer wurde weiter zu lesen.

Bewertung: 2 von 5 Sternen

Das Buch hat mir insgesamt nicht so wirklich gefallen und zum Teil musste ich mich wirklich zwingen weiter zu lesen, um dieses Buch doch noch zu beenden.
Vielleicht war es für mich auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt dieses Buch zu lesen und wenn ich es in einigen Jahren nocheinmal in die Hand nehme, wird es mir besser gefallen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine süße Geschichte, die mich jedoch nicht total mitreißen konnte

Umweg nach Hause
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Worum es geht:
Eine bittersüße Geschichte über Freundschaft, einen verrückten Roadtrip und den Mut zu leben.
Ben geht’s nicht gut – weder persönlich noch finanziell. Nach einem Crashkurs in »häuslicher ...

Worum es geht:
Eine bittersüße Geschichte über Freundschaft, einen verrückten Roadtrip und den Mut zu leben.
Ben geht’s nicht gut – weder persönlich noch finanziell. Nach einem Crashkurs in »häuslicher Pflege« heuert er bei Trevor an, einem zynischen Jugendlichen, der unheilbar krank ist und im Rollstuhl sitzt. Trevs Vater Bob suchte gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, im VW-Bus quer durch die USA zu fahren, um ihn zu besuchen. Ein schräger Roadtrip voller überraschender Begegnungen und skurriler Abenteuer beginnt
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...:
Ich habe den Film zufällig auf Netflix entdeckt und habe ihn geguckt, ohne vorher zu wissen, dass er auf einem Buch basiert. Beim Googeln hab ich das dann rausgefunden und musst das Buch einfach lesen, weil der Film mir schon mega gut gefallen hat.
So großartig unterscheidet sich der Film nicht vom Buch. Einige Dinge wurden ausgelassen, aber im großen und ganzen sind sie dem Buch sehr treu geblieben.
Schon im Film hat mir die Story von Ben und seinem Patienten Trevor richtig gut gefallen. Auch im Buch war dies wieder so.
Am Anfang war es noch etwas langatmig, aber grade der komplette Roadtrip ließ sich mega schnell lesen.

... die Personen...:
Ben hat alles verloren, als er anfängt sich um Terv zu kümmern. Seine Familie, sein Haus und irgendwo auch sich selbst. Er schafft es kaum sich zu irgendetwas aufzuraffen, lebt teilweise noch in der Vergangenheit und gibt sich die Schuld an dem, was passiert ist.
Als er bei Trevor anfängt ist er ganz unten.
Nach und nach beginnt Ben, während des Roadtrips, zu akzeptieren was passiert ist und in die Zukunft zu schauen. Nach und nach kann er loslassen und am Ende des Buches scheint es, als würde er versuchen ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen.
Trevor ist unheilbar krank und dadurch massiv eingeschränk, zumindest körperlich.
Er ist zynisch und weiß, wie er anderen das Leben schwer machen kann.
Auch er hat seinem Vater nie verziehen, dass er abgehauen ist, obwohl er langsam dazu zu neigen scheint, es doch zu tun.
Während dem Roadtrip beginnt er sich nach und nach zu verändern, er wird selbstbewusster, grade durch seine Beziehung zu Dot, und ist am Ende bereit, seinem Vater zu verzeihen.

Was mir am besten gefällt:
Da das ganze aus Ben's Sicht erzählt wird, bekommt man immer mal Episoden von dem, was zu dem tragischen Ereigniss geführt hat. Da Ben mit niemanden darüber spricht, bekommt man so mit, was damals passiert ist und warum Ben zu dem geworden ist, der er nun ist. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Was mir nicht gefallen hat:
Mir hat einfach etwas gefehlt. Was genau kann ich nicht benennen, aber das Buch war einfach nicht ganz rund.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Das Buch hat mir, wie auch schon der Film, richtig gut gefallen, was aber eben leider nicht ganz rund.
Dennoch kann ich es wirklich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wirklich guter zweiter Teil

Dark Heroine - Autumn Rose
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Worum es geht:
Autumn Rose ist anders. Als Kriegerin mit magischen Kräften führt sie ein Leben voller Verpflichtungen. Das macht es nicht gerade einfach, Freundschaften zu schließen. Und dass ausgerechnet ...

Worum es geht:
Autumn Rose ist anders. Als Kriegerin mit magischen Kräften führt sie ein Leben voller Verpflichtungen. Das macht es nicht gerade einfach, Freundschaften zu schließen. Und dass ausgerechnet der gut aussehende Prinz Fallon ständig ihre Nähe sucht, verstärkt ihre Außenseiterposition nur noch. Doch Autumn bleibt keine Zeit für Grübeleien. Oder für Liebe. Denn finstere Mächte versuchen die Welt ins Chaos zu stürzen. Eine Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen: Neun dunkle Heldinnen sollen das Universum retten. Und die erste ist gerade erwacht ...
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...
Es war wirklich interessant zu sehen, was Autumn Rose in einer anderen Dimension von den Geschehnissen rund um Violet Lee, die man als Leser ja aus dem ersten Teil schon kennt, mitbekommt und wie diese ihr eigenes Leben beeinflussen,
Außerdem war es wirklich interessant zu sehen, wie Autumn Rose an den Punkt gelangt, wo man sie zum ersten Mal im ersten Band kennen lernt, und was vorher bzw. nachher noch alles mit und um sie herum geschieht.
Die Storyline an sich hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich irgendwie erwartet, dass sie schon in diesem Band auch auf die dritte dunkle Heldin treffen würden, da es schließlich insgesamt 9 gibt und diese Reihe, soweit ich weiß, nur eine Trilogie werden soll.
Außerdem fand ich es wirklich gut, dass man etwas mehr über die unterschiedlichen Dimensionen und ihre Bewohner gelernt hat.

... die Personen...:
Autumn Rose war mir manchmal einfach zu anstrengen - es gab Stellen, an denen hat sie alle 5 Minuten ihre Meinung geändert oder wurde auf einmal wütend auf alles und jeden.
Grade zum Ende hin hat sie aber eine enorme Entwicklung durchgemacht, was mir wirklich gut gefallen hat, da sie auf einmal viel erwachsener und selbstsicherer rüber kommt.
Außerdem scheint ihr die Beziehung zu Fallon unglaublich gut zu tun.
Fallon hat mir vom ersten Moment an richtig gut gefallen. Man merkt ihm an, wie sehr er sich um Autumn sorgt und wie wichtig sie ihm ist.
Er würde alles zu um sie zu beschützen, auch wenn das heißen würde sein eigenes Leben aufzugeben.

Was mir am besten gefällt:
Mir gefällt einfach die Story richtig gut, außerdem Fallon als Charakter und die Entwicklung, die Autumn durchmacht, wodurch sie eine ganz andere und wesentlich stärkere junge Frau wird.

Was mir nicht gefällt:
Am Anfang fand ich Autumn zum Teil einfach nervig, was sich allerdings zum Glück im Laufe des Buches geändert hat.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Der zweite Band dieser Reihe war wirklich gut, konnte mich aber nicht ganz so überzeugen wie der erste Teil, was einfach daran lag, dass mir die Protagonistin in der ersten Hälfte der Story etwas anstrengend war.
Ich bin schon gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht. Leider wird es noch eine ganze Weile dauern, bis ich ihn endlich in den Händen halten kann, da er noch nicht einmal im Englischen ein Erscheinungsdatum hat.