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Veröffentlicht am 18.05.2023

Ein beeindruckender Roman über eine tolle Persönlichkeit

Die einzige Frau im Raum
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Bei diesem Buch handelt es sich um einen Teil aus dem Leben der Hedy Lamarr – dem einen oder anderen auch unter dem Namen Hedy Kiesler oder Hedy Mandl.
Was die wenigsten vielleicht wissen ist: Hedy war ...

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Teil aus dem Leben der Hedy Lamarr – dem einen oder anderen auch unter dem Namen Hedy Kiesler oder Hedy Mandl.
Was die wenigsten vielleicht wissen ist: Hedy war die Frau von Fritz Mandl gewesen. Einem der größten österreichischem Waffenlieferanten im 2. Weltkrieg mit jüdischer Abstammung.

Doch ihr Leben begann als Schauspielerin am Wiener Theater. Nach ihrer Flucht in die USA war sie weiterhin Schauspielerin bei Tag und Wissenschaftlerin bei Nacht – angetrieben von ihrem unglaublichen Ehrgeiz, dem Krieg in Europa ein Ende zu machen.

Mich persönlich hat dieser Abschnitt ihres Lebens sehr beeindruckt. Kein Glück mit Männern, wusste sie dennoch ihre Waffe sehr gut einzusetzen – nämlich ihren Verstand.
Durch ihre große Fähigkeit, Gesprächen aufmerksam zu folgen, im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden und zu einem späteren Zeitpunkt die Gespräche wiederzugeben, hat ihr so manches mal aus der verzwickten Situation geholfen.

Gerade der zweite Teil des Buches, wo sie als Wissenschaftlerin tätig war und dadurch einige revolutionierende Entdeckungen getätigt hat, war unglaublich inspirierend.
Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie die damalige Gesellschaft mit Frauen “umgegangen“ ist, die nicht dem damaligen ideal entsprachen. Manches davon ist bereits bekannt, anderes wird wiederum nur verschwommen wahrgenommen bzw. hat sich irgendwo im Unterbewusstsein verankert.

Der Schreibstil des Buches ist nicht wie bei herkömmlichen Biographien. Im Gegenteil, ich fand es sehr erfrischend und gut geschrieben. Es liest sich wie ein spannender Roman, den man nur ungern aus der Hand legen mag.

Daher gibt es von meiner Seite eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.05.2023

Ein Fluch, liebe Alice, dem du nicht entkommen kannst, oder doch?

Der Fluch der Grinsekatze
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Bei dem Buch hat mich in erster Linie das Cover in seinen Bann gezogen und als ich den Titel gelesen hatte, dachte ich mir „Oh bitte nicht noch so eine Märchenadaption“. Dennoch musste ich es in die Hand ...

Bei dem Buch hat mich in erster Linie das Cover in seinen Bann gezogen und als ich den Titel gelesen hatte, dachte ich mir „Oh bitte nicht noch so eine Märchenadaption“. Dennoch musste ich es in die Hand nehmen und mir den Klappentext einmal genauer anschauen…

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Alice, was in eine Kleinstadt zieht. Dort angekommen, wird sie jedoch aus unerfindlichen Gründen von jedem gemieden – ihre Mitschüler machen sich über sie lustig, nennen sie Freak.
Alice kann sich keinen Reim darauf machen, bis sie von dem Fluch der Grinsekatze und ihrem damit verbundenem Schicksal erfährt. Gelingt Alice die Flucht?

Insgesamt hat mir die Story enorm gut gefallen. Der Einstieg viel mehr sehr leicht, da der Leser gleich von Beginn an abgeholt wird und mit Alice zusammen die Geheimnisse entdeckt.
Durch den angenehmen Schreibstil, fliegen die Seiten nur so dahin und die lockere Atmosphäre um die Hauptfiguren selbst passen wunderbar zum Buch. Ich persönlich bin ein Fan von Hazel geworden und hoffe, auch in den kommenden Teilen mehr von ihr zu erfahren.

Es gibt ein paar Berührungspunkte zum Märchen selbst, aber ich würde es auf keinen Fall als Märchenadaption bezeichnen. Es tauchen lediglich ein paar Figuren daraus auf, was das Ganze umso spannender macht. Gerade, weil diese mal in einem anderen Licht erscheinen und nicht unbedingt da sind, um Alice zu Hilfe zu eilen.

An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir gern etwas mehr Gruselfaktor gewünscht, da es die Geschichte super ergänzt hätte. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

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Veröffentlicht am 11.05.2023

Dramatische und fesselnde Geschichte, die noch lange nachklinkt

Mit zitternden Händen
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Das Buch beginnt mit dem Mord an Billy, dem besten Freund an Dogge. Schnell wird klar, wer dahintersteckt, doch unklar ist, wie es zu dieser Tat kam und was letzten Endes der Auslöser war. Dabei stellt ...

Das Buch beginnt mit dem Mord an Billy, dem besten Freund an Dogge. Schnell wird klar, wer dahintersteckt, doch unklar ist, wie es zu dieser Tat kam und was letzten Endes der Auslöser war. Dabei stellt sich die Frage, ob die Person alleine gehandelt hat oder von jemanden angewiesen wurde.

Die Geschehnisse wechseln immer wieder zwischen der Gegenwart und den Erlebnissen aus der Vergangenheit, wo erzählt wird, wie sich die Freundschaft zwischen Dogge und Billy aufgebaut hat und aus welchen gesellschaftlichen Schichten beiden stammen. In diesen Sequenzen werden die Unterschiede verdeutlicht, aber auch gleichzeitig erwähnt, warum eine so tiefe Freundschaft entstanden ist.
Die Gegenwart finden aus verschiedenen Erzählperspektiven statt: aus Sicht des Ermittlers, eines Geschädigten der beide Kinder sehr gut kennt und Dogge.

Alles in allem fand ich das Buch interessant und irgendwie bedrückend, da die Geschichte auch Tage danach noch etwas nachklingt. Auch wenn der eine oder andere denken mag „Eine Bandengeschichte, nichts Neues“, so ist es das doch. Denn dieses Buch erzählt davon, wie so etwas selbst die beste und langjährigste Freundschaft kaputtmachen kann und was Menschen bereit sind, aus purer Verzweiflung heraus zu tun.

Wer hier jedoch ein spannungsgeladenes Buch erwartet, dem wird an dieser Stelle abgeraten. Doch genau das ist, was ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht habe. Ebenfalls waren für meinen Geschmack die Figuren mitunter etwas unnahbar dargestellt.

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Veröffentlicht am 02.05.2023

Tolles Debüt mit einem super idyllischem Setting

One of the Girls
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Im Buch geht es um den Junggesellinnenabschied von Lexi und ihren fünf Freundinnen, wobei sie zwei davon schon seit ihrer Schulzeit kennt. Die anderen drei Frauen sind die Lebensgefährtin eines Gastes, ...

Im Buch geht es um den Junggesellinnenabschied von Lexi und ihren fünf Freundinnen, wobei sie zwei davon schon seit ihrer Schulzeit kennt. Die anderen drei Frauen sind die Lebensgefährtin eines Gastes, ihre Schwägerin sowie eine sehr gute Freundin, mit der sie erst seit einem Jahr Kontakt hat.
Was keine der Frauen weiß ist, dass jede ein Geheimnis in sich trägt, welche am vermeintlichen Wochenende nacheinander aufgedeckt werden.

Das Setting befindet sich auf einer griechischen Insel und ist super beschrieben:
Die Villa am Abhang mit Blick auf das Meer, die verschiedenen Buchten im Umland, der Strand und auch der kleine Ort an sich.
Mit wenigen Sätzen schafft es die Autorin ein komplettes und idyllisches Bild zu vermitteln.

Die Geschehnisse beginnen ganz langsam und nehmen erst zum Ende des Buches Fahrt auf. Da bekannt ist, dass eine Person ihr Leben auf der griechischen Insel lassen wird, habe ich mich das eine oder andere Mal beim raten ertappt: Wer könnte das Opfer sein? Und warum? Wer könnte ein Motiv haben?

Was mir besonders am Schreibstil gefallen hat, sind die unterschiedlichen Blickwinkel aus denen die Geschichte erzählt wird. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Erzählperspektiven werden die Szenen und die jeweiligen Empfindungen so beschrieben, dass der Leser zu jeder Zeit weiß, was gerade passiert und was in der jeweiligen Person vorgeht.

Einzig das Ende kam mir zu abrupt und zu schnell. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Sehre interessante Einblicke in das Leben des Leibwächters

Der letzte Zeuge
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Was mir an diesem Buch besonders ins Auge gefallen ist, sind das Vorwort und die Bilder in den einzelnen Abschnitten.
Im Vorwort nimmt Rochus nochmals Bezug auf andere Bücher, Zeitgeschehen oder Filme, ...

Was mir an diesem Buch besonders ins Auge gefallen ist, sind das Vorwort und die Bilder in den einzelnen Abschnitten.
Im Vorwort nimmt Rochus nochmals Bezug auf andere Bücher, Zeitgeschehen oder Filme, die über die Zeit gedreht/herausgegeben wurden. Dadurch sieht man selbst manche Aussagen viel kritischer und wird sich wieder bewusst, dass man nicht gleich alles glauben sollte, sondern sich mehrerer Quellen bedienen sollte.
Durch die Bilder wurden die eindrücke nur nochmal verstärkt. Darunter die verschiedenen Bauten, Bunker, Personen usw.

Ebenfalls sind hier viele Erklärungen zu finden. Was es zum Beispiel mit dem Namen Wolf auf sich hat und warum viele der Stationen diesen Teil im Namen trugen.
Aufrichtig schildert Rochus sein Leben, wie er zu der Stellung als Kurier und Leibwächter kam, was er erlebt hat und wie seine Eindrücke aussehen. Auch das Leben nach dem Ende des Dritten Reichs und die Jahre in Gefangenschaft sind ein Teil des Buches.

Von mir gibt es für das Buch eine ganz klare Leseempfehlung, falls man sich für diese Thematik interessiert.

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