Profilbild von NalasBuchBlog

NalasBuchBlog

Lesejury Star
offline

NalasBuchBlog ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NalasBuchBlog über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2023

Behandelst du deine Tiere gut?

Der Tierfanatiker
0

Das Buch beginnt mit der Schilderung über die Verhaltensweisen zweier Frauen, die ihre Tiere nicht mit dem nötigen Respekt behandelt haben. Daraufhin wurden diese vom Tierfanatiker auserwählt, dessen Ziel ...

Das Buch beginnt mit der Schilderung über die Verhaltensweisen zweier Frauen, die ihre Tiere nicht mit dem nötigen Respekt behandelt haben. Daraufhin wurden diese vom Tierfanatiker auserwählt, dessen Ziel es ist, Gerechtigkeit für die Tiere zu erlangen und dem jeweiligen Besitzer eine artgerechte Haltung näher zu bringen.
Wobei hierbei recht unkonventionelle Methoden angewandt werden.

Die Geschichte beginnt bereits mit einer gewissen Spannung, die bis zum Ende nicht nachlässt. Durch die verschiedenen Hinweise auf den Täter wird das Gefühl vermittelt, diesen zu kennen und auch zu wissen, wer sich dahinter verbirgt. Wobei das Ende dennoch eine Überraschung bereithält.
Mittels verschiedener Erzählperspektiven werden die Ereignisse geschildert: mal aus der Sicht der Ermittler, mal aus der Sicht der Opfer oder dem Täter selbst. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, da auch aufgrund der kürzeren Kapitel so ein umfassendes Bild vermittelt wird.

Es gab jedoch ein oder zwei Sachen, die mir gefehlt haben. Darunter das Zusammenspiel von Täter und Opfer: Nach welchem Bild wurden diese ausgewählt? Hat er diese beobachtet, um sicher zu sein, die „richtige“ Person auszuwählen? Wie sieht das Leben der Opfer aus?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2023

Fesselnd bis zum Schluss

Das Grubenbuch
0

Triggerwarnung: Gewalt unter und gegenüber Jugendlichen, Mobbing

Zu Beginn des Buches gibt es verschiedene Perspektiven, die dem Leser dargestellt werden. Darunter die Hinrichtung von Edmund Reese und ...

Triggerwarnung: Gewalt unter und gegenüber Jugendlichen, Mobbing

Zu Beginn des Buches gibt es verschiedene Perspektiven, die dem Leser dargestellt werden. Darunter die Hinrichtung von Edmund Reese und Einblicke in die Gegenwart sowie Vergangenheit der Familie Graves.
Selbst wenn dies zunächst verwirrend wirkt, so laufen spätestens in der Mitte des ersten Abschnitts/Teils alle Fäden wieder zusammen. Natürlich bleiben ein paar Fragen ungeklärt, aber zum Ende des Buches hin klärt sich fast alles auf, sodass eine runde Geschichte daraus wird.

Im ersten Moment scheint das Buch sich eher mit einem Serienmörder, mysteriösen Erscheinungen und den Übergriffen auf den Sohn der Familie zu beschäftigen. Dadurch wirkt die Geschichte eher wie ein Thriller.
Doch im zweiten Drittel wechselt das Geschehen, da die Verlagerung eher in Richtung SciFi geht, wenn der Autor von verschiedenen parallelen Welten spricht, die aus dem Gelichgewicht laufen und mehr und mehr miteinander kollidieren. Das wird auch in den einzelnen Szenen sehr gut dargestellt.

Mir persönlich hat das Ganze sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil war für mich durchgehend fesselnd und durch die unvorhergesehenen Ereignisse war das Buch zu keiner Zeit ermüdend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2023

Interessante Geschichte, die noch mehr Kick benötigt

Mystery Files - Wächter des Feuers
0

Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die ...

Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die beiden an und teilen einige ihre Sorgen und Ängste miteinander. Als Jillian eines nachts das Leuchten des Leuchtturms sieht, möchte sie dessen Ursache auf den Grund gehen. Wohl bedacht, dass sich viele verschiedene Mythen darum ranken und die Entdeckung eventuell gefährlich sein könnte.

Mir persönlich hat die Entwicklung zwischen Jillian und Penny sehr gut gefallen. Zumal beide sich von Beginn an sympathisch waren und eine die andere aufgrund von Neugier und Unternehmungsdrang immer gefordert hat.

Auch den Spannungsaufbau fand ich super gelungen. Denn es wurden nicht nur die verschiedenen Mythen näher beleuchtet, sondern auch die Fantasie der beiden Mädchen wunderbar beschrieben. Dadurch hat der Leser verschiedene Eindrücke erhalten und auch die eigene Fantasie über die Hintergründe des Feuers wird beim Lesen angeregt.
Ebenfalls fand ich es super dargestellt, dass nicht gleich beim ersten Versuch das Ziel erreicht wurde, sondern hierzu mehrere Anläufe notwendig waren, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen und diese zu erhalten.

Dennoch hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht, dass sich für das Beschreiben der Umgebung und der Situation etwas mehr Zeit genommen wird. Dadurch wirkte manches so abgehackt und es entstand bei mir kein richtiges Bild.
Auch fand ich die Auflösung relativ schnell abgehandelt. Darunter die Begegnung mit der Ursache für das Feuer und den Hintergründen, wie es dazu kam.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2023

Tauche ein in eine Welt voller Fantasie

Die unendliche Geschichte
0

Was mich am meisten an dieser Ausgabe angesprochen hat, ist dessen Aufmachung.
Im Buch steht beschrieben, wie der Einband aussieht: in braune Seide gehüllt und dem Symbol AURYN auf dem Cover, was der Verlag ...

Was mich am meisten an dieser Ausgabe angesprochen hat, ist dessen Aufmachung.
Im Buch steht beschrieben, wie der Einband aussieht: in braune Seide gehüllt und dem Symbol AURYN auf dem Cover, was der Verlag versucht hat nachzubilden.
Auch ist in der Geschichte von zwei verschiedenen Farben die Rede: einmal die Farbe, die die Geschichte von Phantásien erzählt und einmal der Farbe, die über den Leser selbst berichtet.

Die Geschichte selbst ist für Kinder geschrieben, weshalb der einfache Erzählstil passt. Durch einfache Mittel schafft er dennoch eine vollkommen fremde und neue Welt, die den Leser in seinen Bann zieht. Ich war richtig gefesselt von Phantásien und deren Möglichkeiten.

Auch die verschiedenen Charaktere machen innerhalb des Buches eine sehr große Wandlung durch.
Im ersten Teil ist Atreju die Hauptfirgur, dessen Ziel es ist, das Land und die kindliche Kaiserin zu retten. Im zweiten Teil verlagert sich das Geschehen auf Bastian, der in die Geschichte hineingezogen wird und von nun an eine große Rolle spielt.

Lediglich zum Ende hin fand ich das Buch an der einen oder anderen Stelle etwas in die Länge gezogen. Wobei auch diese Teile zum Ganzen beigetragen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2023

Gutes Buch - jedoch wenig Horror mit ausbaufähiger Handlung

Der Spuk von Beacon Hill
0

Der Klappentext und die Anmerkung, dass Ambrose Ibsen mit Stephen King und Dean Koontz in einem Satz erwähnt wurde, haben bei mir große Erwartungen an die Geschichte gesetzt.

Die Geschichte selbst beginnt ...

Der Klappentext und die Anmerkung, dass Ambrose Ibsen mit Stephen King und Dean Koontz in einem Satz erwähnt wurde, haben bei mir große Erwartungen an die Geschichte gesetzt.

Die Geschichte selbst beginnt mit dem schaurigen Ereignis, dass drei Freunde das Spukhaus der Stadt, welches sich auf einem Hügel befindet, besuchen. Dort trifft Ophelia auf Madenmutter, die sie anscheinend nicht mehr in Ruhe lässt und sie heimsucht.
Nur Sadie kann ihr helfen, da sie selbst einige Erfahrungen auf dem Gebiet besitzt.

Dafür, dass das Buch eine Mischung aus Horror und Thriller ist, werden die wirklich schaurigen Szenen leider nur kurz beschrieben oder angedeutet. Man könnte diese mit einem Film vergleichen, bei dem Spannung etwas aufgebaut wird und sobald sich die Schreckensszene ereignet ein Szenenwechsel zu einem anderen Punkt in der Geschichte passiert.
Leider bin ich auch mit der Geschichte und den Personen selbst nicht so warm geworden. Die Ereignisse, die zur Auflösung des Ganzen beitragen wurden leider genauso schnell abgehandelt, wie auch die „normalen“. Wirkliche Hintergrundinformationen über das Haus, Sadie und Geister gibt es nur oberflächlich.

Dennoch schafft der Autor es den Leser in seinen Bann zu ziehen und durch den Cliff-Hänger am Ende möchte man dennoch die weiteren Bände lesen, um zu erfahren, wie es mit Sadie weitergeht.

Alles in allem ist es ein gutes Buch, was in der Grundstruktur ausbaufähig ist. Dennoch finde ich den Vergleich mit King und Koontz etwas hochgestochen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere