Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.
Preise und Auszeichnungen für »Der Junge im gestreiften Pyjama«:
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury)
Buch des Monats Dezember 2007 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach
Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2008
Ausgezeichnet als Penguin Orange Readers’ Group Book of the Year 2009
Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award: Bestes Kinderbuch des Jahres
Ausgezeichnet mit dem Listener's Choice Book of the Year: Bestes Hörbuch des Jahres (UK)
Obwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, beeindruckt mich dieses Buch unglaublich. Gleichzeitig macht es mich aber auch sprachlos. Es ist eine interessante und gleichzeitig grausame Geschichte ...
Obwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, beeindruckt mich dieses Buch unglaublich. Gleichzeitig macht es mich aber auch sprachlos. Es ist eine interessante und gleichzeitig grausame Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund. Sie ist unglaublich emotional, berührend und mitreißend. Sie hat mich sehr bewegt. Die kindliche Naivität von Bruno ist einerseits schön, denn es zeigt, dass er die Realität und Grausamkeiten der Zeit nicht versteht. Die Aufgeklärtheit von Schmuel hingegen schockiert. Beide sind sie im gleichen Alter.
Dieses Buch gehört zu den eindringlichsten, bewegendsten und traurigsten, die ich je gelesen habe. Mir fehlen beinahe die Worte, um meine Gefühle nach dem Lesen zu beschreiben. Obwohl man als Leser ahnt, ...
Dieses Buch gehört zu den eindringlichsten, bewegendsten und traurigsten, die ich je gelesen habe. Mir fehlen beinahe die Worte, um meine Gefühle nach dem Lesen zu beschreiben. Obwohl man als Leser ahnt, auf was die Erkundung des kleinen Bruno letztlich hinaus läuft, ist man geschockt. Die ungleiche Freundschaft zwischen den gleichaltrigen Jungen auf beiden Seiten des Zaunes ist so berührend, so nahbar geschrieben, dass man sich als stiller Dritter am Zaun fühlt. Bruno schildert seine Eindrücke so ungefiltert und naiv, dass es fast zum Schmunzeln wäre, wäre da nicht dieser Ort, dieses Verbrechen, dieser Schmerz. Die Fragen eines Kindes, der noch nichts von Hass und Grausamkeiten weiß und für den der Umzug vom 5-Etagen-Haus in Berlin ins nur drei Stockwerke bietende Haus in Aus-Wisch das schlimmste ist, was ihm im Leben widerfahren konnte. Das Grauen ist in diesem schmalen Buch auf jeder Seite präsent, es umklammert den Leser und atemlos hofft man auf ein gutes Ende. Und weiß doch, dass es in dieser Geschichte kein gutes Ende geben wird und kann. Ein Buch, das sprachlos macht und das jeder gelesen haben sollte.
Also… wow. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch war einfach nur heavy. So richtig. Ich hab’s gelesen und war danach emotional komplett durch. Es geht um Bruno, einen 9-jährigen Jungen. Der ...
Also… wow. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch war einfach nur heavy. So richtig. Ich hab’s gelesen und war danach emotional komplett durch. Es geht um Bruno, einen 9-jährigen Jungen. Der zieht mit seiner Familie um, weil sein Vater einen neuen Job bekommt. Und zwar direkt neben ein Konzentrationslager. Nur: Bruno weiß das nicht. Für ihn ist das alles ein großes Geheimnis. Er nennt das Lager „Aus-Wisch“ (also Auschwitz), versteht nicht, was sein Vater da eigentlich tut und freundet sich mit einem Jungen an, der auf der anderen Seite vom Zaun wohnt – Schmuel. Der trägt eben diesen gestreiften Pyjama.
Was das Buch so krass macht, ist, dass es komplett aus Brunos Sicht erzählt wird. Und er ist halt ein Kind. Er weiß nicht, was vor sich geht, was dieses Lager wirklich ist oder was seinem Freund passiert. Und genau das macht es beim Lesen so heftig. Weil du als Leser weißt es. Du weißt ganz genau, was da los ist. Und du willst am liebsten ins Buch reinspringen und ihn schütteln und sagen: „Junge, du hast keine Ahnung.“ Aber genau das ist auch das Geniale daran. Diese kindliche Perspektive macht das Ganze noch trauriger und noch schlimmer irgendwie.
Ich hab dann auch gesehen, es gibt einen zweiten Band. Da geht es um seine Schwester, Gretel. Und bei ihr ist es anders. Sie war am Ende 13, also schon älter, und sie hat am Schluss verstanden, was da eigentlich passiert ist. Und allein das zu wissen, hat mir nochmal richtig einen Stich versetzt.
Also ehrlich: Ich finde, das Buch sollte Pflichtlektüre in der Schule sein. Weil es behandelt ein so wichtiges Thema. Den Holocaust, Rassismus, Machtmissbrauch. Aber eben auf eine Art, die einem richtig unter die Haut geht. Ich hab so viel geweint beim Lesen. Es war traurig. Es war brutal. Aber es war auch richtig gut. So ein Buch bleibt einem einfach im Kopf. Und im Herzen.
Ich kann’s echt jedem nur empfehlen. Aber seid gewarnt: Das ist nichts, was man mal so nebenbei wegliest. Es trifft einen. Und das ist auch gut so.
Wow! Ich hatte so viel von diesem Buch gehört und habe mich dann dazu entschlossen es zu lesen. Ich finde das alle Komponenten in dem Buch über ein gestimmt haben. Die Art wie Bruno denkt, so kindlich ...
Wow! Ich hatte so viel von diesem Buch gehört und habe mich dann dazu entschlossen es zu lesen. Ich finde das alle Komponenten in dem Buch über ein gestimmt haben. Die Art wie Bruno denkt, so kindlich und naiv, mit dem Schreibstil. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es verschlungen. Definitiv eine Weiterempfehlung!
Das Buch begleitet den neunjährigen Bruno, der mit seiner Familie umziehen muss. Am neuen Ort befindet sich unweit des Wohnhauses ein großer Zaun. Hier trifft Bruno auf Schmuel, einen Jungen, der die ganze ...
Das Buch begleitet den neunjährigen Bruno, der mit seiner Familie umziehen muss. Am neuen Ort befindet sich unweit des Wohnhauses ein großer Zaun. Hier trifft Bruno auf Schmuel, einen Jungen, der die ganze Zeit einen seltsamen gestreiften Pyjama trägt und auf der anderen Seite des Zaunes ist. Die beiden Jungen freunden sich an.
Ich möchte nicht zuviel verraten, zumal das Buch auch extra keinen großen Klappentext parat hat. Die meisten werden sicherlich wissen, dass das Buch zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt und einen eindrücklichen Schauplatz ausgewählt hat, der durch die Sichtweise der beiden Kinder beleuchtet wird.
Bruno ist dabei ein vorwitziger, vielleicht etwas naiver Junge, der nicht weiß, was um ihn herum passiert, der aber ebenso selbstverständlich und mit kindlicher Offenheit, frei von jeglicher Indoktrination, auf Schmuel zugeht.
Dem Autor ist hier wirklich ein Meisterstück gelungen. Ohne groß plakativ und reißerisch die Schrecken der damaligen Zeit zu reproduzieren, werden sie durch Brunos kindliche Erzählweise umso realer und eindrücklicher dargestellt. Die Augen des Kindes zeigen auf, dass wir im Grunde alle gleich sind. Das wirklich erschreckende Ende verdeutlicht dies umso mehr.
Ein moderner Klassiker, der völlig zurecht auch häufig Unterrichtsstoff ist.