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Kiki-Stella

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2019

Na ja... Hätte besser sein können

Der Killer
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Lacey kann gerade so nach dem Einkaufen einem skrupellosen Mörder entkommen. Doch damit ist es nicht genug. Sie wird vergewaltigt und wie es sich herausstellt von einem Unsichtbaren. Gleichzeitig lernen ...

Lacey kann gerade so nach dem Einkaufen einem skrupellosen Mörder entkommen. Doch damit ist es nicht genug. Sie wird vergewaltigt und wie es sich herausstellt von einem Unsichtbaren. Gleichzeitig lernen wir eine skurrile Sekte kennen, die Sexorgien feiert, sich für nicht verletzbar hält und Blut trinkt.

Die Charaktere sind nicht nachvollziehbar, die Handlungen nicht schlüssig. Nicht selten war ich irritiert. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, mir einen Softporno anzuhören.

Alles in allem hat mir das Hörbuch überhaupt nicht gefallen, zum einen fand ich den Inhalt sehr abgedreht und zum anderen hat mir Zeitweise der Leser auch überhaupt nicht gefallen. Letztendlich ist es eines der wenigen Titel, die ich leider abbrechen musste weil ich mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden bin. Aus der Thematik hätte man eindeutig mehr machen können.

Ein sehr polarisierendes Buch, dass definitiv nicht jedem gefällt.

Veröffentlicht am 30.10.2019

Wem kann man vertrauen?

Die stille Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 6)
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Im 6. Teil der Hunter / Garcia-Thrillerreihe von Chris Carter muss Robert Hunter ohne seinen Partner auskommen. Eigentlich soll er in den Urlaub doch dann wird er vom FBI benötigt. Der Verdächtige, den ...

Im 6. Teil der Hunter / Garcia-Thrillerreihe von Chris Carter muss Robert Hunter ohne seinen Partner auskommen. Eigentlich soll er in den Urlaub doch dann wird er vom FBI benötigt. Der Verdächtige, den sie aktuell befragen, möchte nur mit Hunter reden. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen alten Freund aus Studientagen handelt. Unvorstellbar für Hunter, dass der ein Serienmörder sein könnte. Nur wie immer bei Carter ist alles möglich und der Fall nimmt noch einige Wenden auf bis er endlich abgeschlossen werden kann.
Carter versteht es sehr gut, seine Figuren zu zeichnen und alles glaubhaft wirken zu lassen. Man Rezipient erfährt einiges über Hunters Vergangenheit, was bisland noch unbekannt war, so dass sein Charakter immer greifbarer wird.
Ein sehr faszinierendes und spannendes Hörbuch, dass man am liebsten nicht ausstellen möchte!

Veröffentlicht am 16.10.2019

Wurde ihr alles nur in die Schuhe geschoben?

Schwesterherz
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"Schwesterherz" ist der erste Teil eines Thrillers aus zwei Teilen von Kristina Ohlsson.
Der Staatsanwalt Martin Benner bekommt Besuch und erhält von diesem einen seltsamen Auftrag. Er soll beweisen, dass ...

"Schwesterherz" ist der erste Teil eines Thrillers aus zwei Teilen von Kristina Ohlsson.
Der Staatsanwalt Martin Benner bekommt Besuch und erhält von diesem einen seltsamen Auftrag. Er soll beweisen, dass die Tote und geständige Sara Tell nicht die Serienmörderin war, für die sie gehalten wurde. Erst wollte Benner sich dieser Thematik nicht annehmen, aber plötzlich steckte er tiefer im Geschehen als er vorher ahnen konnte. Und nun gibt es keinen Weg zurück, denn es geht nicht mehr nur um Sara Tell, sondern auch um das Leben von ihm und seinen Liebsten.
Wer damit rechnet, nach über 11 Stunden des Hörens alles über den Fall zu wissen wird leider enttäuscht. Auch wenn der Auftrag an sich sehr spannend ist, so entwickelt sich die Geschichte als sehr langatmig. Immer wenn man denkt, einen großen Schritt getan zu haben, wird wieder alles über den Haufen geschmissen und man wird mit neuen Verwirrungen konfrontiert. Auch ist für einen Thriller sehr wenig Trill enthalten, sodass Anhänger des Genres sich doch wundern müssen.
Der Charakter von Benner ist sehr ambivalent und authentisch. Nicht immer perfekt, aber wer kann das schon sein? Seine Beziehung zu Lucy gestaltet sich als schwierig. Weder er noch sie können sich so recht entscheiden, wo sie nun stehen möchten. Für seine Adoptivtochter tut er aber was nur möglich ist. Klar wäre es schön, wenn sie mehr Zeit miteinander verbringen könnten, aber sowas ist ja nicht immer möglich wenn jemand alleinerziehend ist. Er tut dennoch alles dafür, dass sie ein stabiles und gutes Umfeld hat und lässt alles stehen und liegen, wenn sie ihn braucht.
Ein Buch, dass polarisiert!

Veröffentlicht am 14.10.2019

Ein explosiver Start führt in die tiefen der Katastrophe

Ewig wartet die Dunkelheit
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"Ewig wartet die Dunkelheit" ist Teil von Dania Dickens Thriller-Reihe "Die Profilerin". Andrea holt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter eine Freundin und deren Freund vom Flughafen ab. Plötzlich ...

"Ewig wartet die Dunkelheit" ist Teil von Dania Dickens Thriller-Reihe "Die Profilerin". Andrea holt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter eine Freundin und deren Freund vom Flughafen ab. Plötzlich explodiert eine Autobombe. Wer war das Ziel? Andrea und ihre Familie haben relativ wenig abbekommen. Sarah und Robert hingegen mehr. Sarah liegt mit einer Amnesie im Krankenhaus und Robert sogar im Koma. Doch er wacht auf. Kurz darauf wird er jedoch vergiftet und schon nimmt das Unglück seinen Lauf. War er die Zielperson? Und wer genau steckt dahinter? Die Polizei verdächtigt mit Christopher schon einen eigenen Kollegen... Doch das kann Andrea nicht hinnehmen und mischt fleißig mit!
Es ist immer wieder schön, bekannte Figuren zu sehen und mitzubekommen wie sich die Geschichte auf privater Ebene weiter entwickelt. Gleichzeitig ist der Fall sehr spannend und nichts für schwache Nerven. Alles ist möglich, keine Verwicklungen sind zu unterschätzen! Das gesamte Geschehen ist sehr authentisch und lässt den Leser nicht locker.
Achtung, Suchtgefahr!

Veröffentlicht am 05.10.2019

Wie die Nationalsozialisten und der Kreig Einfluss auf das Leben nehmen

Das Lied meiner Schwester
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Die ungleichen Schwestern Anna und Orlanda haben früh die Elten verliefen. Nun sind sie in der Zeit der Weimararer Republik auf sich allein gestellt. Anna arbeitet als Krankenschwester und hat ihre jüngere ...

Die ungleichen Schwestern Anna und Orlanda haben früh die Elten verliefen. Nun sind sie in der Zeit der Weimararer Republik auf sich allein gestellt. Anna arbeitet als Krankenschwester und hat ihre jüngere Schwester bi sich aufgenommen. Orlanda hingegen brennt für die Musik und lebt unbeschwert in den Tag hinein. Als Chormädchen an der Oper hat sie ein ganz anderes Leben als Anna. Doch die politischen Entwicklungen machen auch vor ihnen in Düsseldorf nicht halt. Ihre jüdischen Freundinnen sind immer mehr Repressalien ausgesetzt, Opernaufführungen werden gestört und im Krankenhaus landen immer mehr Opfer aus Straßenschlachten. Wie gehen die Schwestern und ihr Umfeld mit diesen Änderungen um?

Das Buch ist aus der Sicht der Schwestern geschrieben, weshalb Ereignisse an der Front und der Holocaust eher wenig Beachtung finden, was für mich persönlich schade ist. Die Erzählung wird immer wieder durch Briefe einer der Schwestern unterbrochen, welche sie 1942 an ihr ungeborenes Kind aus einer Haft heraus schreibt. Welche Schwester die Absenderin ist wird erst am Ende bekannt. Mitten im Text tauchen ab und an auch Perspektiven aus der Zukunft auf, was mich doch immer sehr irritiert hat, da es meinen Lesefluss gestört hat. Ansonsten lässt sich das Buch gut lesen und schneidet viele Themen der Zeit an.