Cover-Bild Wir Kinder von Auschwitz – Wie ich das Todeslager überlebte
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 15.01.2025
  • ISBN: 9783570316832
Tova Friedman

Wir Kinder von Auschwitz – Wie ich das Todeslager überlebte

Eine der letzten Überlebenden des Holocaust erzählt ihre Geschichte für junge Leser
Roman Stadler (Übersetzer)

Als Kind in Auschwitz: das Schicksal einer Holocaustüberlebenden erzählt für junge Leser

Tova Friedman wurde 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki, geboren. Dort war sie damals eines von Hunderten jüdischen Kindern. Im Alter von fünf Jahren wurde sie zusammen mit ihrer Mutter ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei Kriegsende waren von den Kindern aus ihrer Heimatstadt nur noch fünf am Leben. Tova gehört zu den letzten Überlebenden, die von ihren Erlebnissen im Holocaust berichten. Zusammen mit der preisgekrönten Journalistin und Kinderbuchautorin Hilary Freeman erzählt sie leicht fasslich für junge Leser*innen, und doch ohne zu beschönigen, von ihren Kindertagen in Polen, den schrecklichen Erlebnissen im Lager, von den alltäglichen Grausamkeiten, dem Leiden und Sterben. Und sie erzählt davon, wie sie überlebte, wie sie mit ihren Eltern in die USA auswanderte und dort ein neues Leben für sie begann. Manuel Šumberac hat die Erzählung einfühlsam illustriert. Das Buch enthält neben einem Glossar auch eine Auswahl der Fragen, die Tova auf ihrem TikTok-Kanal @tovafriedman am häufigsten gestellt werden. Sie schreibt: » Ich kann und werde mich nicht entmutigen lassen. Wir müssen Antisemitismus verhindern, wo immer wir können. Die Menschen müssen zusammenkommen und gemeinsam das Übel Vorurteil ausmerzen. Wir sollten stattdessen den Frieden, die Toleranz und die Akzeptanz aller Menschen feiern, egal welcher Religion, welcher Kultur oder welchem Glauben sie angehören.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

Nie wieder ist jetzt

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Dieses Buch lässt Leserinnen die Geschichte einer der jüngsten Auschwitz-Überlebenden miterleben. Tova Friedmann schildert mit großer Offenheit ihre Kindheit zwischen Angst, Verlust und Überlebenswillen. ...

Dieses Buch lässt Leserinnen die Geschichte einer der jüngsten Auschwitz-Überlebenden miterleben. Tova Friedmann schildert mit großer Offenheit ihre Kindheit zwischen Angst, Verlust und Überlebenswillen. Die Autorin erklärt historische Ereignisse in verständlicher Form und zeigt zugleich, wie sie nach der Befreiung den Weg in ein neues Leben fand. Fragen, die sie heute jungen Menschen beantwortet, runden den autobiografischen Bericht ab.

Erschütternd und lehrreich zugleich: Das Buch schafft es, junge Leser
innen emotional zu erreichen, ohne sie zu überfordern. Gerade durch die einfache und klare Sprache entfaltet sich eine enorme Tiefe. Man liest mit Hoffnung – und zugleich mit dem dringenden Wunsch, dass diese Kapitel der Geschichte sich niemals wiederholen dürfen. „Nie wieder ist jetzt“ bekommt hier besondere Bedeutung.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

erschreckend aber wichtig

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Tola wurde 1938 mitten in den vorherrschenden Antisemitismus des Naziregimes hineingeboren. Ein Leben als unbeschwertes Mädchen in Freiheit kannte sie lange Jahre nicht. Schon bald landet Tola und ihre ...

Tola wurde 1938 mitten in den vorherrschenden Antisemitismus des Naziregimes hineingeboren. Ein Leben als unbeschwertes Mädchen in Freiheit kannte sie lange Jahre nicht. Schon bald landet Tola und ihre Eltern zuerst im Ghetto und später getrennt in verschiedenen Konzentrationslagern. Tola und ihre Mama in Auschwitz wo schreckliche, menschenverachtende Zustände herrschten und Hunger und Todesangst ständige Begleiter waren. Sowohl Tola und ihre Mama als auch ihr Vater überlebten den Holocaust wie durch ein Wunder. Doch auch danach waren sie weiterhin Anfeindungen ausgesetzt und noch nicht in Sicherheit und dass diese tief liegenden seelischen Wunden nie ganz verheilen würden, versteht sich von alleine.

Fazit:
Das Buch ist ein Jugendbuch mit sehr eindrucksvollen Illustrationen und der Geschichte von Tova Friedmann. Ihre zu tiefst berührende Geschichte ließ mich ob ihrer Grausamkeit immer wieder erschaudern, trieb mir die Tränen in die Augen und ließ mich fassungslos zurück. Tola erzählt ihre Geschichte im Buch ihrer Freundin Lilly in ihrer neuen Heimat New York. Beschönigt wird nichts, auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt und genau das finde ich so wichtig. Denn was vor bald 100 Jahren der jüdischen Bevölkerung angetan worden ist, darf niemals vergessen werden, gerade in der heutigen Zeit. Am Ende des Buches beantwortet Tova Friedmann einige Fragen die ihr immer wieder gestellt werden, zudem findet sich ein kleines Glossar über Erläuterungen und wichtigen Begriffen aus dem Buch, was ich zum Schluss sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Wichtige und emotionale Lektüre

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Dieses Buch richtet sich an Leser ab 10 Jahre, die hier die Erlebnisse von Tova Friedman nachlesen können.

Tova wird 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki geboren. Ihre Kindheit wird schon ...

Dieses Buch richtet sich an Leser ab 10 Jahre, die hier die Erlebnisse von Tova Friedman nachlesen können.

Tova wird 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki geboren. Ihre Kindheit wird schon sehr früh vom Nationalsozialismus überschattet. Im Alter von 5 Jahren wird Tova zusammen mit ihrer Mutter in das Lager Auschwitz-Birkenau deportiert. Tova gehört zu den wenigen Überlebenden, die zusammen mit der Kinderbuchautorin Hilary Freeman, ihre Erlebnisse festgehalten hat. Erlebnisse in denen es um ihre Kindheit in Polen, ihr Leben im Ghetto, der Alltag im Lager und auch das Leben danach geht. Auch nachdem Tova mit ihren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA auswandert, lassen sie die Schatten der erlebten Gräueltaten und Leiden nicht in Ruhe.

In diesem Buch wird aus dem Blickwinkel eines Kindes die Zeit des Nationalsozialismus wiedergeben. Mit all seinem Leiden und Horror. Den Alltag im Ghetto und Lager kann man sich heutzutage kaum vorstellen. Vor allem für die Kinder sind die Gräueltaten kaum nachvollziehbar oder verarbeitbar. Sie müssen erleben wie nahe Verwandte und Freunde verschwinden, gedemütigt oder auf offener Straße Gewalt ausgesetzt sind. So ausweglos alles erscheint, versuchen Tova und ihre Eltern Tag für Tag zu überstehen. Wieder einen Tag Leben zu gewinnen.

Dieses Buch ist wundervoll geschrieben und wird mit einigen sehr ausdrucksstarken Illustrationen untermalt. Die Erlebnisse wühlen auf, machen sprachlos und zeigen einmal mehr wie wichtig es ist nicht zu vergessen.

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