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Nikola

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Dieses Juwel von Buch sollte aus der Finsternis der unbekannten Bücher entweichen.

Das Juwel der Finsternis
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Faszinierender und extrem spannender Reihenauftakt. Sehr zu empfehlen!

"Liebe bedeutet, einander Halt zu geben." Doch wie wird es, wenn sich alles um dich herum verändert?
Begeben wir uns in die Schuhe ...

Faszinierender und extrem spannender Reihenauftakt. Sehr zu empfehlen!

"Liebe bedeutet, einander Halt zu geben." Doch wie wird es, wenn sich alles um dich herum verändert?
Begeben wir uns in die Schuhe von Kea. Als Sklavin eher am unteren Rand der Nahrungskette scheint ihre Fähigkeit der Gedankenbeeinflussung ihr bald ein anderes Schicksal zu bescheren. So soll sie der Herrscherin ihres Landes dienen und sich gegen die anderen beiden beiden Völker behaupten. Der sagenumwobene Kristall kann schließlich nur einem gehören. Jemand anderem bereits versprochen, buhlt sie schon bald mit dem Hofmeister. Als wäre das alles nicht schon genug könnte es bald auch zum finalen Schlag im Völkerkonflikt kommen, der eine Flucht unausweichlich zu machen scheint...

Im Auftakt dieser Fantasydilogie kann man Keas sympathisches Naturell zwischen all den lauernden Gefahren kennenlernen. Sie schafft es, souverän durch die Geschichte zu führen und den Leser nur so an die Seiten des Buches zu fesseln.
Ihre Gabe fand ich spannend. Gedankenlesen ist eine bekannte Gabe im Fantasybereich. Das Kontrollieren dieser liest man seltener. Somit gab es für mich auch etwas neuartiges. Nimmt man noch die "verbotene Liebe" sowie das Überleben zwischen den mitunter machthungrigen Vertreter der Völker hinzu hat man einen Cocktaill voll interessanter Handlungsstränge. Die ein oder andere Wende als auch Intrige bleibt hier gewiss nicht aus.
Casson, Zadjan und Fè wachsen einem nach und nach ebenso ans Herz.

Der Schreibstil führt einen dabei ebenso phänomenal in diese Welt ein und lässt einen nur schweren Herzens die letzte Seite dieses Buches umblättern. Glücklicherweise gibt es einen zweiten Teil. :)
Sehr bildlich konnte man dem ganzen Geschehen folgen. Auch wie es sich anfühlt eine Fähigkeit wie diese anzuwenden, ist verständlich ausgearbeitet.

Eine Karte findet man bereits am Anfang des Buches. Das zeigt wieder einmal wie viel Herzblut in dieser Geschichte steckt.
Das Cover spiegelt es ebenfalls wieder. Wunderchön gestaltet, bildet es wichtige Elemente der Handlung ab. Um zu wissen, wie genau es verwoben ist, empfiehlt sich also auch hierbei dieses Buch zu lesen.

Spannend bis zur letzten Seite entdeckt man nach und nach mehr dieser Welt und ihrer verborgenen Geheimnisse.
Am Ende bleibt man nur voller Vorfreude auf Band zwei zurück, um letzte Fragen zu klären und einfach erneut in dieser von Mara Lang so toll geschaffenen Welt abzutauchen.
Glasklare Leseempfehlung meinerseits.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2026

Dieses Juwel von Buch sollte aus der Finsternis der unbekannten Bücher entweichen.

Das Juwel der Finsternis
0

Faszinierender und extrem spannender Reihenauftakt. Sehr zu empfehlen!

"Liebe bedeutet, einander Halt zu geben." Doch wie wird es, wenn sich alles um dich herum verändert?
Begeben wir uns in die Schuhe ...

Faszinierender und extrem spannender Reihenauftakt. Sehr zu empfehlen!

"Liebe bedeutet, einander Halt zu geben." Doch wie wird es, wenn sich alles um dich herum verändert?
Begeben wir uns in die Schuhe von Kea. Als Sklavin eher am unteren Rand der Nahrungskette scheint ihre Fähigkeit der Gedankenbeeinflussung ihr bald ein anderes Schicksal zu bescheren. So soll sie der Herrscherin ihres Landes dienen und sich gegen die anderen beiden beiden Völker behaupten. Der sagenumwobene Kristall kann schließlich nur einem gehören. Jemand anderem bereits versprochen, buhlt sie schon bald mit dem Hofmeister. Als wäre das alles nicht schon genug könnte es bald auch zum finalen Schlag im Völkerkonflikt kommen, der eine Flucht unausweichlich zu machen scheint...

Im Auftakt dieser Fantasydilogie kann man Keas sympathisches Naturell zwischen all den lauernden Gefahren kennenlernen. Sie schafft es, souverän durch die Geschichte zu führen und den Leser nur so an die Seiten des Buches zu fesseln.
Ihre Gabe fand ich spannend. Gedankenlesen ist eine bekannte Gabe im Fantasybereich. Das Kontrollieren dieser liest man seltener. Somit gab es für mich auch etwas neuartiges. Nimmt man noch die "verbotene Liebe" sowie das Überleben zwischen den mitunter machthungrigen Vertreter der Völker hinzu hat man einen Cocktaill voll interessanter Handlungsstränge. Die ein oder andere Wende als auch Intrige bleibt hier gewiss nicht aus.
Casson, Zadjan und Fè wachsen einem nach und nach ebenso ans Herz.

Der Schreibstil führt einen dabei ebenso phänomenal in diese Welt ein und lässt einen nur schweren Herzens die letzte Seite dieses Buches umblättern. Glücklicherweise gibt es einen zweiten Teil. :)
Sehr bildlich konnte man dem ganzen Geschehen folgen. Auch wie es sich anfühlt eine Fähigkeit wie diese anzuwenden, ist verständlich ausgearbeitet.

Eine Karte findet man bereits am Anfang des Buches. Das zeigt wieder einmal wie viel Herzblut in dieser Geschichte steckt.
Das Cover spiegelt es ebenfalls wieder. Wunderchön gestaltet, bildet es wichtige Elemente der Handlung ab. Um zu wissen, wie genau es verwoben ist, empfiehlt sich also auch hierbei dieses Buch zu lesen.

Spannend bis zur letzten Seite entdeckt man nach und nach mehr dieser Welt und ihrer verborgenen Geheimnisse.
Am Ende bleibt man nur voller Vorfreude auf Band zwei zurück, um letzte Fragen zu klären und einfach erneut in dieser von Mara Lang so toll geschaffenen Welt abzutauchen.
Glasklare Leseempfehlung meinerseits.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2026

Kurz und knapp: Lest es!

Freiheit und Versuchung: Black Heart Chroniken 1
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Das blinde Mädchen Freya begegnet 1768 dem Wächter Mikael in Norwegen. Beide verstehen sich gut und so kommt sie mit seiner Hilfe beschwingt Zuhause an. So schön dieser Tag auch begann, nimmt er nun eine ...

Das blinde Mädchen Freya begegnet 1768 dem Wächter Mikael in Norwegen. Beide verstehen sich gut und so kommt sie mit seiner Hilfe beschwingt Zuhause an. So schön dieser Tag auch begann, nimmt er nun eine erschreckende Wendung.
Ihre Mutter wird öffentlich als Hexe verbrannt, was bei ihr ungeahnte Kräfte entfacht.
Erneut steht ihr Mikael zur Seite, der von Anfang an zu wissen schien, dass mehr in ihr steckt…
Louisa will sich 2018 in Düsseldorf daheim auffrischen, um dann den Neujahrsball besuchen zu können. Ein gewisser Alex scheint dort bereits auf sie zu warten, sie erblickt längst vergessene Gestalten, plötzlich verändert sich ihre bisherige Welt und Alex kann ihr nun am besten weiterhelfen.
Vorweg sei gesagt, dass es sich hier um den Beginn der ersten achtteiligen Staffel handelt und dieser mit einer Seitenlänge von 85 relativ kurz gehalten ist.
Demnach war ich auch der Meinung, hier eine Art Einführung zu erleben, um dann in den weiteren Bänden eine steigende und fallende Handlung erleben zu können. Doch man darf bereits von Anfang an eine spannende Handlung erwarten, die dazu führt, dass man schneller am Ende angelangt ist als ursprünglich gedacht.
Abwechselnd kommen Louisa und Freya zu Wort, was natürlich die Frage aufkommen lässt, inwieweit beide miteinander zusammenhängen…
Der Wechsel findet durchweg nach einem Kapitel statt. Hierbei ist es im Gegensatz zu manch anderem Buch außerdem so, dass dies den Lesefluss in keiner Weise beeinträchtigt, da ich beide auf ihre Weise interessant finde. Im Gegenteil. Beide Geschichten sind auf den ersten Blick völlig verschieden, aber wie wird es auf den zweiten Blick sein?...
Freya, Louisa, Alex, Mikael aber auch die anderen Charaktere sind ansprechend gestaltet, was den Lesevorgang zusätzlich schneller werden lässt. Auch Freyas Blindheit ist authentisch dargestellt, ich hatte regelrecht das Gefühl, in Freyas Szenen ebenfalls kein gesundes Augenlicht zu besitzen, was es für mich umso spannender gemacht hat, der Geschichte zu folgen.
Die Handlung ist gut durchdacht. Es werden einige Fragen entstehen, dessen Antworten man in den nachfolgenden Episoden erwarten kann. Somit wurde die Aufgabe einer ersten Episode in vollem Maße erfüllt. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, war ich daran sehr interessiert, doch nun brenne ich regelrecht darauf, mehr zu erfahren! <3
Da es die Autorin außerdem eben von Anfang geschafft hat, die Stimmung des Buches zu vermitteln, kann ich für den wahnsinnig guten Start der Reihe nur 5 / 5 Sternen vergeben.
Sofern ihr ebenfalls an Fantasy interessiert seid, werdet ihr am Ende des Buches bestimmt ein ähnliches Erlebnis teilen. Mir bleibt also nur noch zu sagen: Lest es! ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2026

Wenn die Flamme der Ehrlichkeit brennt, wirst du die Wahrheit willkommen heißen.

Solange ein Streichholz brennt
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„Vergessen konnte leicht sein. Sich zu erinnern, das war das Schwere.“


Vielschichtig, witzig, informativ, ernst.

Alina braucht dringend eine gute Hiobsbotschaft. Ihr Traum von der Arbeit als Fernsehjournalistin ...

„Vergessen konnte leicht sein. Sich zu erinnern, das war das Schwere.“


Vielschichtig, witzig, informativ, ernst.

Alina braucht dringend eine gute Hiobsbotschaft. Ihr Traum von der Arbeit als Fernsehjournalistin steht inzwischen auf sehr wackligen Füßen. Eine Reportage rund um gesellschaftliche Auf-, und Abstiege könnte ihre letzte Option sein, der Kündigung zu entgehen. Rasch hat sie erste Ideen und macht sich auf die Suche nach Teilnehmern. Dabei begegnet ihr Blohm. Anfangs widerstrebend erklärt er sich doch dazu bereit von ihr eine Weile begleitet zu werden. Dabei lernt Alina mehr über das Leben auf der Straße, aber auch viel über sich selbst kennen.

Es handelt sich hier weder um einen Thriller noch einen reinen Liebesroman. Wie der Klappentext bereits andeutet, wird dem Leser hier keine leichte Kost geboten. Vielmehr hat man das Gefühl zwei Menschen einen kurzen Moment begleiten zu dürfen. Zwei Menschen, deren Leben gerade auch von einigen Problemen gekennzeichnet ist. Von beiden wird der Alltag geschildert, der so auch genau den eines Menschen in Deutschland wiedergeben könnte. Es ist ein fiktives Buch und doch so realitätsnah. Das macht es so unglaublich authentisch und spannend zu lesen. Das Buch selbst liest sich vom Erzählstil her mehr wie eine Reportage als ein Roman. Generell hat mir der Schreibstil so gut gefallen, dass ich sogar an meiner Haltestelle erstmal weiterlesen musste, bevor ich den endgültigen Heimweg antrat. Man verliert sich regelrecht in der Geschichte. So nebenbei würde ich sie nicht lesen, wenn, dann sollte man sich genug Zeit nehmen, um alles wirklich gut zu erfassen und kein Detail zu überlesen.

Beide Figuren sind mir mehr und mehr auf ihre Art ans Herz gewachsen. So auch Fox.
Blohm brachte mir Einblicke in eine Welt, die ich selbst nie kennengelernt habe, und die manchmal doch auch näher sein kann als man denkt. Es war von Anfang bis Ende faszinierend, ihn zu begleiten und so auch eine ganz andere Perspektive auf so manche Angelegenheit zu erfahren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Alina hat klar ihre Vorurteile. Schön fand ich jedoch, dass sie auch dazu bereit ist, diese zu überdenken. Sie begegnet Blohm auf Augenhöhe und sieht in ihm den Menschen, der er ist und nicht nur den Obdachlosen, wie so manch anderer es gewiss tun würde. So verstehen sich beide nach und nach immer besser als sie es anfänglich gedacht hätte. Ein weiterer schöner Punkt ist, dass die Geschichte dabei ohne Kitsch auskommt.

Auch Stillstand gibt es in diesem Buch keinesfalls. Wie auch im realen Leben liegen hier ebenfalls Freud und Leid sehr nah beieinander.
Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus Blohms und Alinas Perspektive geschrieben sind entgeht dem Leser kein wichtiges Detail und man kann beide direkt kennenlernen, nicht nur über die Einschätzung der anderen Figur.

War der Titel des Buches bereits einprägsam, steht die Geschichte diesem in nichts nach. Im Gegenteil der Titel bietet vielmehr den Rahmen, der sich immer wieder in der Handlung wiederfindet, eben genau so wie es ein gelungener Titel tun sollte. Auch die einzelnen Abschnitte nehmen mit ihren einzelnen Ausgestaltung Bezug darauf. Man merkt einfach auch daran, wie viel Herzblut in dieser Geschichte steckt.

So schafft es dieses Buch vollumfänglich mit all seinen Facetten zu berühren. Schneller als man möchte, muss man so auch schon wieder Abschied nehmen vom Leben dieser wunderbar ausgearbeiteten Figuren. Beseelt von schönen, aber auch unschönen Emotionen schreibe ich so diese Rezension und gebe eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich nach mehr als einfacher Lektüre sehnt und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus liebt.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Wenn die Flamme der Ehrlichkeit brennt, wirst du die Wahrheit willkommen heißen.

Solange ein Streichholz brennt
0

„Vergessen konnte leicht sein. Sich zu erinnern, das war das Schwere.“


Vielschichtig, witzig, informativ, ernst.

Alina braucht dringend eine gute Hiobsbotschaft. Ihr Traum von der Arbeit als Fernsehjournalistin ...

„Vergessen konnte leicht sein. Sich zu erinnern, das war das Schwere.“


Vielschichtig, witzig, informativ, ernst.

Alina braucht dringend eine gute Hiobsbotschaft. Ihr Traum von der Arbeit als Fernsehjournalistin steht inzwischen auf sehr wackligen Füßen. Eine Reportage rund um gesellschaftliche Auf-, und Abstiege könnte ihre letzte Option sein, der Kündigung zu entgehen. Rasch hat sie erste Ideen und macht sich auf die Suche nach Teilnehmern. Dabei begegnet ihr Blohm. Anfangs widerstrebend erklärt er sich doch dazu bereit von ihr eine Weile begleitet zu werden. Dabei lernt Alina mehr über das Leben auf der Straße, aber auch viel über sich selbst kennen.

Es handelt sich hier weder um einen Thriller noch einen reinen Liebesroman. Wie der Klappentext bereits andeutet, wird dem Leser hier keine leichte Kost geboten. Vielmehr hat man das Gefühl zwei Menschen einen kurzen Moment begleiten zu dürfen. Zwei Menschen, deren Leben gerade auch von einigen Problemen gekennzeichnet ist. Von beiden wird der Alltag geschildert, der so auch genau den eines Menschen in Deutschland wiedergeben könnte. Es ist ein fiktives Buch und doch so realitätsnah. Das macht es so unglaublich authentisch und spannend zu lesen. Das Buch selbst liest sich vom Erzählstil her mehr wie eine Reportage als ein Roman. Generell hat mir der Schreibstil so gut gefallen, dass ich sogar an meiner Haltestelle erstmal weiterlesen musste, bevor ich den endgültigen Heimweg antrat. Man verliert sich regelrecht in der Geschichte. So nebenbei würde ich sie nicht lesen, wenn, dann sollte man sich genug Zeit nehmen, um alles wirklich gut zu erfassen und kein Detail zu überlesen.

Beide Figuren sind mir mehr und mehr auf ihre Art ans Herz gewachsen. So auch Fox.
Blohm brachte mir Einblicke in eine Welt, die ich selbst nie kennengelernt habe, und die manchmal doch auch näher sein kann als man denkt. Es war von Anfang bis Ende faszinierend, ihn zu begleiten und so auch eine ganz andere Perspektive auf so manche Angelegenheit zu erfahren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Alina hat klar ihre Vorurteile. Schön fand ich jedoch, dass sie auch dazu bereit ist, diese zu überdenken. Sie begegnet Blohm auf Augenhöhe und sieht in ihm den Menschen, der er ist und nicht nur den Obdachlosen, wie so manch anderer es gewiss tun würde. So verstehen sich beide nach und nach immer besser als sie es anfänglich gedacht hätte. Ein weiterer schöner Punkt ist, dass die Geschichte dabei ohne Kitsch auskommt.

Auch Stillstand gibt es in diesem Buch keinesfalls. Wie auch im realen Leben liegen hier ebenfalls Freud und Leid sehr nah beieinander.
Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus Blohms und Alinas Perspektive geschrieben sind entgeht dem Leser kein wichtiges Detail und man kann beide direkt kennenlernen, nicht nur über die Einschätzung der anderen Figur.

War der Titel des Buches bereits einprägsam, steht die Geschichte diesem in nichts nach. Im Gegenteil der Titel bietet vielmehr den Rahmen, der sich immer wieder in der Handlung wiederfindet, eben genau so wie es ein gelungener Titel tun sollte. Auch die einzelnen Abschnitte nehmen mit ihren einzelnen Ausgestaltung Bezug darauf. Man merkt einfach auch daran, wie viel Herzblut in dieser Geschichte steckt.

So schafft es dieses Buch vollumfänglich mit all seinen Facetten zu berühren. Schneller als man möchte, muss man so auch schon wieder Abschied nehmen vom Leben dieser wunderbar ausgearbeiteten Figuren. Beseelt von schönen, aber auch unschönen Emotionen schreibe ich so diese Rezension und gebe eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich nach mehr als einfacher Lektüre sehnt und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus liebt.

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