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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2019

Emotional und wunderschön um in Weihnachtsstimmung zu kommen!

Wintervanille
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Einstieg ins Buch
"Siehst du, meine Kleine, das ist Vanille." Die fünfjährige Cecilia betrachtete den festen grünen Strang, den ihr Daddy in der Hand hielt. ...

Meine Meinung
Cecilia übernimmt nach dem ...

Einstieg ins Buch
"Siehst du, meine Kleine, das ist Vanille." Die fünfjährige Cecilia betrachtete den festen grünen Strang, den ihr Daddy in der Hand hielt. ...

Meine Meinung
Cecilia übernimmt nach dem Tod ihres Vaters die von ihm aufgebaute Vanillefarm. Sie führt die Farm mit vollem Einsatz und mit viel Liebe, denn es ist das Vermächtnis ihrer verstorbenen Mutter. Mittlerweile hat sie dadurch ein solides Einkommen, denn sie verkauft neben ihren hochwertigen Vanilleschoten auch andere Produkte, die sie mit viel Herz herstellt. Nachdem ein Fernsehsender eine Reportage über ihre Vanillefarm in Kalifornien gedreht und ausgestrahlt hat, wird sie von einem renommierten Gewürzhändler auf ein Gewürzseminar eingeladen auf dem sie selbst ihre besondere Vanille vorstellen soll. Doch sie ahnt nicht, dass sich durch die Teilnahme am Seminar nicht nur ihre Auftragslage stark ändern wird, sondern vor allem ihr ganzes Leben!

Cecilia ist ein Charakter, mit dem ich mich sehr leicht identifizieren konnte. Sie liebt die Ruhe und die Natur von Herzen und ihr Job ist eher ihre Berufung. Wenn sie etwas anfängt, dann nur mit vollem Herz und voller Überzeugung. Und dann trifft sie auch noch den Mann ihrer Träume - obwohl es sich wie bei ihr üblich, mal wieder zu einem Albtraum zu entwickeln scheint. Insgesamt sind aber alle wichtigen Figuren ganz toll von Manuela Inusa ausgearbeitet worden, sei es Cecilia oder ihre verrückte Hippie-Oma. Egal ob Cecilias beste Freundin Julia oder ihr bester Freund Benedict. Alle Figuren haben Tiefgang und sind dadurch sehr authentisch.

Die Geschichte nimmt etwa bis zur Mitte des Buches ein eher ruhiges Tempo auf. Es wird viel erzählt und so richtig kommt die im Klappentext erwähnte Reise nach Lake Tahoe nicht in Sicht. Doch das ändert sich schlagartig aber der zweiten Hälfte des Buches. Den Teil habe ich in eins durchlesen müssen, weil ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es war absolut packend und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Dazu beigetragen haben natürlich auch der leichte Erzählstil, sowie der tolle Lesefluss.

Das Buch, die Geschichte und auch die Charaktere haben mich emotinal immer wieder gepackt - ich habe mit ihnen gelacht und auch mal die Augen voller Tränen gehabt. Selbst ein paar Tage nach dem Ende des Buches kehre ich manchmal gedanklich noch nach Kalifornien zurück.

Das Cover ist sehr schön und passend zur Story gestaltet.

Vielen Dank liebes Team von blanvalet und an das bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Zitat
"Weißt du, Cece, es ist enorm wichtig, den einen Menschen im Leben zu finden, der dich versteht, der dich du selbst sein lässt, der dich zu einem besseren Menschen macht." (Seite 211)

Fazit
Ein tolles Buch, das besonders zu Vorweihnachtszeit die Herzen erwärmt, emotional bindet und den Leser bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.10.2019

Et is, wie et is!

Mein Leben nach dem Tod
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Klappentext
Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren ...

Klappentext
Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit seinem Buch und macht damit allen Leser*innen Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Einstieg ins Buch
Wenn ich Vorträge halte, liegt neuerdings ein Fragenbuch aus. ...

Meine Meinung
Mark Benecke ist ein ganz besonderer Typ Mensch. Er ekelt sich nicht vor Tatorten oder Opfern krimineller Gewalt, sondern ist ganz darauf konzentriert, die Wahrheit zu erfahren und dass anhand von kleinsten Spuren - am liebsten von Käfern oder Insekten im Allgemeinen. Zum Leben wie auch zum Tod hat er eine ganz pragmatische Einstellung, die wunderbar einfach und logisch erscheint. Und wie Mark Benecke zu Mark Benecke wurde, erzählt er in diesem Buch.

1970 in Rosenheim geboren, wächst Mark Benecke sehr behütet auf. Gewalt kennt er in seiner Kindheit nur von Erzählungen und als er einen Chemiebaukasten geschenkt bekommt, merkt er, dass sein Herz für die Wissenschaft schlägt. Und dem bleibt er stets treu. Seine Geschichte erzählt Dr. Mark Benecke sehr authentisch, ehrlich und schonungslos. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er eigentlich neben mir sitzt und alles erzählt. Das liegt vermutlich daran, dass er genauso schreibt wie er redet. Der Leser merkt ihm ganz klar seine Leidenschaften, aber auch seine Abneigungen an. Mit einem Hauch Ironie bringt Mark Benecke sogar ein bisschen Humor mit in die Erzählungen ein. Trotz der teilweise wissenschaftlichen Abschweifungen, konnte auch ich als Laie alles verstehen - eine der großen Stärken des Kriminalbiologen, denn auch in seinen Interviews bei z. B. "Medical Detectives" u. a. erklärt er alles auf sehr einfache, bildhafte Weise. Gelegentlich fand ich die Exkurse etwas zu ausschweifend, zumal das Thema, um das es eigentlich ging, ein ganz anderes war. So muss der Leser schon ein bisschen Geduld aufbringen um etwas von Mark Benecke zu erfahren. Trotzdem blieb der Lesefluss erhalten und die Seiten flogen nur so dahin beim Lesen.

Das Buch erzählt teilweise vom beruflichen Bereich, hauptsächlich allerdings aus dem privaten Leben von Mark Benecke, sodass der Leser begreift, wer hinter der Figur wirklich steckt. Manche Ereignisse sind traurig, manchmal musste ich aber auch schmunzeln. Ein ganz normales Leben mit Höhen und Tiefen, Hobbies, Comicfigur-Helden und Reflektionen. Mein Lieblingssatz von Mark Benecke: "Et is, wie et ist." ... ich habe den Satz bereits in meinen Sprachgebrauch eingebracht.

Gegen Ende des Buches ergreifen ein paar Personen aus dem Umfeld - unmittelbar oder entfernt - das Wort. So habe ich beispielsweise zum ersten Mal von den "MARKierten" gehört....eine interessante Gruppe, auch wenn ich niemals dazu gehören werde.

Das Cover finde ich sehr passend - ohne Schnick-Schnack, sondern einfach er. Das finde ich sehr authentisch.

Vielen Dank liebes Team der Lesejury für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Zitat
"Der Mensch ist ein kleiner, guter, freundlicher Witz der Natur." (Seite 230)

Fazit
Ein sehr schöner Einblick in die Gedankenwelt des wohl bekanntesten Kommentators zu Kriminalfällen. Von mir eine klare Leseempfehlung an alle, die sich für den Menschen hinter den Worten interessieren und warum alles so ist, wie es ist!

Veröffentlicht am 27.09.2019

Niedlich und sehr liebevoll!

Die Waldmeisterinnen
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Klappentext
Willkommen bei den Waldmeisterinnen
Holly Holunder und Lia Lavendel sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Holly riesige Hüte und verrückte Erfindungen ...

Klappentext
Willkommen bei den Waldmeisterinnen
Holly Holunder und Lia Lavendel sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Holly riesige Hüte und verrückte Erfindungen liebt, backt Lia die süßesten Kuchenkreationen und hat ein wunderbares Gespür für Gefühle. Zusammen eröffnen sie im verwunschenen Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Wenn das kein Grund ist, ein großes Willkommensfest auf der Waldmeisterlichtung zu feiern! Und da kommen sie auch schon: Mrs Gans und Mr Dachs, Mrs Wildschwein mit ihren Kindern, Kicherlinge, Seegespenster, und viele viele mehr. Wie gut, dass die Waldmeisterinnen für jedes Problem eine Lösung finden ...

Einstieg ins Buch
"Good evening, fellow ...!" Das ist Englisch und bedeutet: Guten Abend, Kumpel. ...

Meine Meinung
Holly Holunder und Lia Lavendel sind Schwestern und neu im Wildwood Forest. Um sich mit ihren Nachbarn bekannt zu machen und ihren neu eröffneten Laden zu bewerben, veranstalten die beiden Schwestern ein großes Fest mit Limonade und Kuchen. Holly ist für alles handwerkliche zuständig und ihre Erfindungen sollen den Alltag der Waldbewohner vereinfachen. So freuet sich sich sehr darauf, neue und vor allem individuell sinnvolle Erfindungen in das Leben der Waldbewohner zu bringen. Lia dagegen hat ein gutes Gespür für die Gefühle, Ängste und Sorgen der einzelnen Bewohner und ist einfach glücklich, wenn sie jemandem helfen kann. Das Fest wird ein voller Erfolg und schon bald freunden sich die beiden Schwestern mit Mrs Wildschwein und ihren Kindern an. Auch die übrigen Waldbewohner sind super nett und werden schnell zu Freunden.

Die Illustrationen von Petra Eimer sind detailliert und mit Liebe erstellt und gestaltet. Es gibt so viel zu entdecken auf den Bildern, wovon manche ganze zwei Seiten einnehmen. Ich habe beim Lesen immer wieder innegehalten um auch ja kein Detail zu verpassen. Besonders habe ich dabei das kleine Eichhörnchen Brownie mit dem Regenbogenschwanz ins Herz geschlossen. Er taucht zwischendurch in der Geschichte auf und gibt ihr dadurch etwas sehr niedliches.

Für Kinder finde ich es wichtig, das Geschichten auch immer dazu anregen, etwas daraus mitzunehmen. Hier zeigt die Autorin auf eine wunderbar einfache Weise, dass Probleme durchaus auch Lösungen bieten können. Manchmal erledigen sich die größten Probleme mit ein bisschen Zuhören, Einfühlen und Erkennen wie von selbst.

Insgesamt ist das Buch sehr hübsch gestaltet. Das Cover ist schon aussagekräftig mit Holly und Lia drauf und der Leser erkennt bereits vor dem Lesen, dass hier alles mit Liebe zum Detail ausgearbeitet wurde. Gleich auf dem Innendeckel findet der Leser eine Karte des Wildwood-Forests. Hier kann man ganz genau sehen wer wo lebt und wo letztendlich die große Feier stattfindet. Der Leser kann immer mal wieder dorthin zurückblättern um während der Geschichte ein Gefühl für den Wald zu bekommen. Die Geschichte beginnt mit "alten, vergilbten" Seiten, die als Einstieg sehr authentisch wirken. Ich hatte gleich das Gefühl, schön eingekuschelt am warmen Kamin zu sitzen und dieser tollen Geschichte zu lauschen... Besonders hat mir das Rezept von Lias zimtigem Power-Porridge am Ende des Buches gefallen. Ich habe es bereits ein paar Mal zum Frühstück zubereitet.

Ab einem Alter von 7 Jahren empfohlen.

Vielen Dank liebes Team der Lesejury für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Zitat
Du musst wissen, dass Holly und Lia früher in einem anderen Wald gewohnt haben. Doch dort wurde es immer lauter und schmutziger, nirgendwo war man mehr ganz für sich allein. (Seite 14)

Fazit
Ein wirklich niedlich und liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das die Fantasie anregt. Für alle Kinder, die genauso sein wollen wie Holly und Lia. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Super niedlich!

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht (Pappbilderbuch)
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Klappentext
Die kleine Spinne Widerlich ist müde und sagt Gute Nacht. Aber bevor sie ins Bett geht, möchte sie wissen, was Tante Igitte gerade macht ...

Einstieg ins Buch
Die kleine Spinne ist müde und ...

Klappentext
Die kleine Spinne Widerlich ist müde und sagt Gute Nacht. Aber bevor sie ins Bett geht, möchte sie wissen, was Tante Igitte gerade macht ...

Einstieg ins Buch
Die kleine Spinne ist müde und sagt Gute Nacht. ...

Meine Meinung
Das Pappbilderbuch ist sehr niedlich gestaltet. Die kleine Spinne Widerlich ist ganz im Gegensatz zu ihrem Namen eine super süße kleine Spinne, die müde ist, aber vorher noch wissen möchte, was ihre Tante Igitte oder ihr Onkel Langbein noch so macht. Sie dreht ihre Runde und sagt allen Familienmitgliedern Gute Nacht. Am Ende wird sie von Mama Spinne selbst ins Bett gebracht.

Die Bilder dazu sind liebevoll gestaltet und sehr detailliert. Sie laden zum Verweilen ein und der Leser sowie die Kinder können viel darauf entdecken. Am Niedlichsten finde ich den kleinen Kuschelhasen, den die kleine Spinne durch das ganze Buch hinweg mit sich herum trägt.

Der Schreibstil ist einfach und in Reimen gehalten. Das macht das Vorlesen sehr leicht. Empfohlen ab einem Alter von 2 Jahren.
Vielen Dank liebes Team der Lesejury für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Fazit
Ein super niedliches Buch zum Immer-wieder-Vorlesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 13.09.2019

Herrlich berührend!

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
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Meine Meinung
Harold Fry ist fünfundsechzig Jahre alt und bewegt sich für gewöhnlich nicht weiter zu Fuß fort, als bis zu seinem Auto. Als er einen schicksalsträchtigen Brief seiner ehemaligen Kollegin ...

Meine Meinung
Harold Fry ist fünfundsechzig Jahre alt und bewegt sich für gewöhnlich nicht weiter zu Fuß fort, als bis zu seinem Auto. Als er einen schicksalsträchtigen Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie bekommt, in dem sie ihm mitteilt, dass sie unheilbaren Krebs hat, entschliesst er ihr zu antworten. Obwohl er mehr als 20 Jahre nichts von ihr gehört hat, trifft die Erinnerung ihn hart. In seiner Firma war Quennie die Einzige, mit der er sich verstand. Ein Antwortbrief kommt Harold plötzlich so mickrig vor. Also entscheidet er, den Brief wenigsten bis zum nächsten Briefkasten zu tragen. Oder zum Übernächsten. Oder zum nächsten Breifkasten in der nächsten Stadt. Plötzlich fasst Harold einen Entschluss. Er wird den Brief persönlich vorbei bringen. Er wird zu Fuß bis nach Berwick gehen. Von Kingsbridge aus - über 1000 km in 87 Tagen. Und Quennie wird leben!

Die ganze Geschichte hindurch wird Harold vom Leser begleitet. Harolds persönliche Entwicklung ist durch das Buch hindurch enorm hoch und faszinierend. Er startet ganz allein und hat nicht mal einen Plan. Kein Gepäck, keine Wechselklamotten, kein Kompass, keine Wanderausrüstung und keine Hygieneartikel. Sein Ziel ist Queenie und wie er dort ankommt oder wie er unterwegs auf die Leute wirkt, ist ihm völlig egal. Das hat mich beeindruckt, denn die meisten Menschen sind viel zu sehr darauf bedacht, was die Anderen über sie denken. Viele Menschen können sich mit diesem Buch vielleicht auf eine eigene Reise begeben und anfangen sich selbst zu reflektieren, denn genau dazu lädt Harold den Leser ein.

Spannung kam nicht wirklich auf, aber das Buch ist eben auch kein Krimi. Für den Leser ist ab einem unbestimmten Punkt einfach nur noch wichtig, ob Harold sein Vorhaben erfolgreich abschließen wird und ob Queenie am Ende auf ihn wartet. Denn Harold wird immer mal wieder von Selbstzweifeln zerrissen und sein mangelndes Selbstvertrauen steht ihm oft im Weg. Er kämpft nicht nur gegen die Umstände, sondern am meisten gegen sich selbst an. Und das ist es auch, was mich hat weiterlesen lassen. Die Frage: "Schafft Harold es durchzuhalten?"

Der Schreibstil ist einfach gehalten, dafür aber sehr bildhaft. Während Harold zu Fuß an Straßenrändern entlang wandert, im strömenden Regen und mit kaputten Schuhen, war ich stets bei ihm und sah ihn direkt vor meinen Augen. Das Cover ist wunderbar schlicht gehalten - genau wie die Geschichte an sich. Sehr passend sind die beiden Schuhe, denn um die Schuhe macht sich Harold immer mal wieder Gedanken.

Zitat
Er hatte keine Wanderschuhe, keinen Kompass, von einer Landkarte oder Kleidung zum Wechseln ganz zu schweigen. Der am wenigsten ausgefeilte Teil der
Planung war jedoch die Reise selbst. (Seite 38)

Fazit
Ein herrlich berührendes Buch um einfach mal abzuschalten. Die Reise mit Harold Fry macht Spaß, stimmt manchmal aber auch nachdenklich. Für alle Fans der Selbstreflektion. Von mir eine klare Leseempfehlung.