Fesselndes Buch, welches man gelesen haben muss
Haus der Engel Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt ...
Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt für mich nach einer perfekten Mischung, um mich für einige Stunden zu unterhalten.
Und was soll ich sagen? Das anfängliche Gefühl konnte sogar noch gesteigert werden…
Colin hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Man merkt, dass er auf bestimmte Aspekte aus seinem Leben nicht gerade stolz ist und ihm diese auch nach der langen Zeit immer noch zusetzen. Durch den offenen Umgang mit seinen vergangenen Schwächen wirkte er auf mich nahbar und stark, da er diese auch gleichzeitig als Antrieb nutzt, um seine Ziele zu erreichen. Gleiches gilt für die weiteren Personen in seinem Leben, wie seine Kinder oder Kollegen, die ebenfalls sehr authentisch auf mich wirken.
Der Fall selbst war spektakulär.
Das lag zum einen das Ermittlerteam, welches die Spuren sehr akribisch verfolgte, sich auch Fehler eingestand und gern bereit war, gewisse Wege ein zweites Mal zu beschreiten. Zum anderen auch an der Hintergrundgeschichte, wie es zu den Taten kam. Das Thema ist etwas, was mich nicht nur beim Lesen beschäftigt hatte, sondern auch noch einige Zeit danach. (Bitte entschuldigt meine Schwammigkeit, aber ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen 😉 )
Um es kurz zu machen: Ich hatte schon seit längerem keinen Kriminalfall mehr in der Hand, der mich so gefesselt hat, dass ich selbst bei Sonnenschein lieber daheim geblieben bin, um den Inhalt weiterzuverfolgen.