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Veröffentlicht am 23.07.2026

Wenn Politik plötzlich wieder menschlich wird....

Our Time Is Now
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Dieses Buch ist genau das, was einige Politiker lesen sollten, um sich hieran ein Beispiel zu nehmen, wie Politik wirklich funktionieren sollte.
Denn Zohran Mamdani ist genau das, was einen guten Politiker ...

Dieses Buch ist genau das, was einige Politiker lesen sollten, um sich hieran ein Beispiel zu nehmen, wie Politik wirklich funktionieren sollte.
Denn Zohran Mamdani ist genau das, was einen guten Politiker ausmacht: menschlich und nahbar.

In diesem Buch erfahren wir, wo der Bürgermeister von New York herkommt, was ihn auf seinem Weg geprägt hat und was ihn so einzigartig macht. Es ist nicht nur die Kunst, seine Ideen in Worte zu fassen und diese dann auch in Taten umzusetzen, sondern auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen einzugehen.
Als ich das Buch gelesen habe, war ich vollkommen fasziniert von diesem Mann, da er sich nicht nur hinstellt und das sagt, was die Bürger hören wollen. Sondern er hat zugehört, darüber nachgedacht und Lösungswege aufgezeigt. Er spricht genau an, was schlechte Politik ausmacht: nämlich zu viele Versprechen geben, die Wut der Bürger aufzugreifen und in seinen Reden einfließen zu lassen und dennoch nicht zu präsentieren, wie man gemeinsam etwas gestalten kann.
Gleichzeitig trotzt er den Drohungen und Einschüchterungsversuchen, die von Politikern weiter oben kommen und verfolgt streng seinen Weg. Das fand ich wirklich faszinierend und hoffe, dass er noch lange im Amt bleibt und die Veränderungen bringt, die die Menschen dort brauchen.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Summer Heat
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Wer träumt nicht davon, einen Sommer an einem Luxusresort zu arbeiten? Gerade wenn die Aussicht wunderschön ist und man ab und zu das traumhafte Ambiente genießen kann. Klar, es wird die eine oder andere ...

Wer träumt nicht davon, einen Sommer an einem Luxusresort zu arbeiten? Gerade wenn die Aussicht wunderschön ist und man ab und zu das traumhafte Ambiente genießen kann. Klar, es wird die eine oder andere Regel geben, aber was ist das schon im Vergleich von den Vorteilen?
Dasselbe wird sich auch unsere Protagonistin gedacht haben, wobei diese nicht nur dort ist, um zu arbeiten, sondern gleichzeitig auf der Suche nach etwas oder jemanden. Doch nicht nur ihre eigentliche ‚Mission‘ ist es, die ihr einiges abverlangt. Auch hat sie in ihrer Bewerbung gelogen und findet schnell heraus, dass nicht alle ihr gegenüber so wohlgesonnen sind.

Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich gar nicht so recht, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Die ganze Zeit dachte ich, dass unsere Protagonistin auf der Suche nach einer vermissten Person ist. Mit voranschreiten der Geschichte, war ich mir hier aber nicht mehr so sicher und habe mich gefragt, warum sie so schreckhaft, unbeholfen und nahezu verzweifelt wirkt.
Denn auf der einen Seite gibt es Tilman, der ihr immer wieder auflauert – da hätte ich wahrscheinlich genauso reagiert und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch dann ist da noch der Barkeeper Yanis, an dem sie irgendwann wie eine Klette hängt. Das hat irgendwie nicht so recht zum Anfang gepasst, wo sie so souverän log, um an ihr Ziel zu kommen. Erst, als die Freundin von Yanis auf die Insel kommt, nimmt die eigentliche Geschichte an Fahrt auf und es hat sich mehr wie ein Thriller angefühlt.
Das Ende des Buches hatte es dann wiederum echt in sich und hat bei mir lange Zeit einen sehr sehr faden Beigeschmack hinterlassen. Zu sehr hatte mich das an andere sehr brisante Themen aus der aktuellen Presse erinnert, was ich irgendwie recht spannend fand, da es dadurch nochmal einen ganz bestimmten Bezug zur Realität geschaffen wurde. Gleichzeitig habe ich mir aber auch gewünscht, dass in den vorherigen Seiten mehr Hinweise eingeflossen werden. Nicht um selbst auf die Lösung zu kommen, wohl aber um nicht plötzlich eine vollständig andere Story präsentiert zu bekommen.

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Veröffentlicht am 21.07.2026

Wenn du anfängst deine ganze Vergangenheit in Frage zu stellen....

Love, Mom
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‘Wem kannst du trauen, wenn nicht deiner eigenen Mutter?‘
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, mit der der Klappentext zum Buch eingeleitet wird, da er genau das wiederspiegelt, worum es auch im Buch ...

‘Wem kannst du trauen, wenn nicht deiner eigenen Mutter?‘
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, mit der der Klappentext zum Buch eingeleitet wird, da er genau das wiederspiegelt, worum es auch im Buch geht und gleichzeitig eine sehr wichtige Frage aufwirft.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Mutter von Mackenzie verstirbt und sie kurz darauf Briefe erhält, die aus dem Tagebuch ihrer Mutter stammen. Gleichzeitig sind dort einige andere Vorkommnisse, die sie stutzen lassen und verschiedene Fragen aufwerfen.
Mir hat nicht nur der Einstieg in das Geschehen sehr gut gefallen, sondern auch der Verlauf und wie die Spannung hier nach und nach aufgebaut wird. Denn Mackenzie wird in diesem Buch als eine sehr eigenständige und interessante Persönlichkeit dargestellt, die nicht naiv ist, sondern durch kleinere Hinweise vieles hinterfragt und den Sachen auf den Grund geht. Doch auch ihr bester Freund EJ hat es mir angetan. Er steht komplett hinter ihr und ist direkt zur Stelle. Alleine beim Tonfall kann er ganz genau sagen, was ihr fehlt, was sie braucht und wie er sie aufheitern kann.

Wir bekommen aber nicht nur Einblicke in das aktuelle Geschehen, sondern erfahren auch mehr über die Vergangenheit von Vater und Mutter. Zu Beginn war ich an dieser Stelle etwas verwirrt, doch gleichzeitig klärt sich dadurch vieles auf und ich war umso schockierter, als die Wahrheit mehr und mehr ans Licht rückte.
Was ich allerdings bis zum Ende nicht verstanden hatte war, wie der Vater bei dem Ganzen mitwirken konnte und um welche Krankheit es hier geht. Da hätte ich sehr gern mehr erfahren, da gerade letzteres immer wieder zur Sprache kam und auch zur Lösung beigetragen hat.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Tolle Story mit historischem Setting

Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold
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Wäre das alte Tokyo der 50er Jahre eventuell interessant für euch? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Die Handlung spielt kurz nach dem Krieg und eine junge Frau soll von Berlin nach Japan ...

Wäre das alte Tokyo der 50er Jahre eventuell interessant für euch? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Die Handlung spielt kurz nach dem Krieg und eine junge Frau soll von Berlin nach Japan reisen, um hier ein Artefakt zu überbringen und gleichzeitig ein anderes auf die Echtheit zu begutachten.
Doch leider läuft hier nicht alles, wie geplant und schon bald befindet sich die junge Frau auf der Flucht und begibt sich immer tiefer in die Spirale.

Das Buch habe ich sehr gern gelesen, da wir hier viel über die Kultur mitbekommen. Anders hierbei ist, dass wir diese Informationen in kleineren Happen serviert bekommen, sodass es weder überladen wirkt und deplatziert.
Gleiches gilt für eine kleinere Liebesgeschichte, die zwar mit wenigen Worten beschrieben, aber dadurch intensiver wirkte.

Am meisten mochte ich Kaede, die sich je mehr wir in der Story voranschreiten, zu einer geheimnisvollen und interessanten Persönlichkeit entwickelte, über die ich sehr gern mehr erfahren hätte.
Doch auch unsere Protagonistin ist ein sehr spannender Charakter, die auf manchen einen naiven Eindruck hinterlässt. Für mich aber genau die richtige Wahl war, um die Ereignisse durchzustehen und in vielen Situationen mit bedacht handelte.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Spannender Start mit fadem Ende

Hope's End
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Riley Sagers Thriller Hope’s End klang anfangs nach einem absoluten Highlight: Das düstere Setting und die Konstellation rund um die zu betreuende Person, die vor Jahren die Morde an ihrer Familie begangen ...

Riley Sagers Thriller Hope’s End klang anfangs nach einem absoluten Highlight: Das düstere Setting und die Konstellation rund um die zu betreuende Person, die vor Jahren die Morde an ihrer Familie begangen haben soll und dies über 50 Jahre vehement abstreitet, haben sofort eine packende Atmosphäre erzeugt.
Es war absolut gelungen, zu Beginn nicht mit allen Informationen überladen zu werden, sondern alles nach und nach zu erfahren. Wobei ich mich an der einen oder andere Stelle schon gefragt habe, wann hier endlich die Auflösung kommt, da es irgendwann recht zäh wurde.
Leider hat sich die anfängliche Begeisterung im Laufe der Story ziemlich verändert. Kit ging mir nach einer Weile ein wenig auf die Nerven. Sie handelte zu unüberlegt, trat extrem verängstigt auf und war blind für ihre eigene Umwelt. Gerade als es um bestimmte Hinweise ging oder ‚seltsame‘ Vorkommnisse hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr Initiative ergreift und nicht nur bei Lenora nachfragt.
Auch haben mich die übersinnlichen Elemente nicht wirklich überzeugt. Die Szenen waren zwar gut beschrieben, aber irgendwie hat mir hier das gewisse Etwas gefehlt, um mich wirklich zu schocken und auf diese Ebene zu holen.
Auch das Finale konnte mich nicht komplett abholen. Die Auflösung zog sich irgendwann wie Kaugummi – vor allem, weil man sich vieles davon ohnehin schon längst zusammengereimt hatte.

Was demnach spannend began, hat sich nach einer Weile mehr und mehr verloren und wirkte immer mehr wie eine Familiensage, die hier erzählt wird, statt dem Ganzen die richtige Würze zu verleihen.

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