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Veröffentlicht am 03.06.2026

Fesselndes Buch, welches man gelesen haben muss

Haus der Engel
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Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt ...

Beim Lesen des Klappentextes haben mich gleich mehrere Sachen angesprochen: ein Detective, der selbst schon einige Hürden meistern musste; ein verschlafenes Städtchen und dazu ein vielversprechender Fall.
Klingt für mich nach einer perfekten Mischung, um mich für einige Stunden zu unterhalten.
Und was soll ich sagen? Das anfängliche Gefühl konnte sogar noch gesteigert werden…

Colin hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Man merkt, dass er auf bestimmte Aspekte aus seinem Leben nicht gerade stolz ist und ihm diese auch nach der langen Zeit immer noch zusetzen. Durch den offenen Umgang mit seinen vergangenen Schwächen wirkte er auf mich nahbar und stark, da er diese auch gleichzeitig als Antrieb nutzt, um seine Ziele zu erreichen. Gleiches gilt für die weiteren Personen in seinem Leben, wie seine Kinder oder Kollegen, die ebenfalls sehr authentisch auf mich wirken.

Der Fall selbst war spektakulär.
Das lag zum einen das Ermittlerteam, welches die Spuren sehr akribisch verfolgte, sich auch Fehler eingestand und gern bereit war, gewisse Wege ein zweites Mal zu beschreiten. Zum anderen auch an der Hintergrundgeschichte, wie es zu den Taten kam. Das Thema ist etwas, was mich nicht nur beim Lesen beschäftigt hatte, sondern auch noch einige Zeit danach. (Bitte entschuldigt meine Schwammigkeit, aber ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen 😉 )

Um es kurz zu machen: Ich hatte schon seit längerem keinen Kriminalfall mehr in der Hand, der mich so gefesselt hat, dass ich selbst bei Sonnenschein lieber daheim geblieben bin, um den Inhalt weiterzuverfolgen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Fantastisches Ende

Tödliches Angebot
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Die meisten von uns träumen irgendwann von einem Eigenheim – doch wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr eure Mitbewerber ausspionieren? Euch heimlich Vorteile verschaffen? Oder aber die Verkäufer ...

Die meisten von uns träumen irgendwann von einem Eigenheim – doch wie weit würdet ihr dabei gehen? Würdet ihr eure Mitbewerber ausspionieren? Euch heimlich Vorteile verschaffen? Oder aber die Verkäufer in Bedrängnis bringen?

Das sind wohl Fragen, die nicht unbedingt jedem von uns durch den Kopf gehen, wenn es um das Traumhaus geht. Anders ist dies bei Margo, die wirklich sehr weit geht, nachdem sie und ihr Mann einige Pleiten erlebt hatten und die Zeit drängt, da Margo neben dem Traum vom Eigenheim auch von eigenen Kindern träumt.

Die Einführung in das Buch und die außergewöhnlichen Umstände waren sehr gelungen und ich hatte schnell Mitgefühl mit Margo. Schnell fand ich mich in das Geschehen ein und fand die dargestellten Gedanken und Gefühle gut umgesetzt. Daher konnte ich es auch ein verstehen, als sie sich das eine Haus, um welches es vordergründig in diesem Buch geht, genauer anschauen wollte. Doch genau damit begann ihre Wesensänderung. Denn je mehr sie sich auf dieses Haus versteifte, desto skrupelloser wurde sie und für mich als Charakter immer unsympathischer. Mir ist durchaus bewusst, dass die Autorin auch darauf abzielte, aber irgendwann wollte selbst ich als Leser nicht mehr Teil ihres Lebens sein und war froh, dass sie mich weder als Freund noch als Familienmitglied auserwählt hat. An dieser Stelle fand ich die Geschehnisse auch ein wenig langweilig und in mir wuchs das Bedürfnis, dass bald mehr passiert, als Stalking und das Geheule wegen des Hauses. Und als hätte die Autorin meine Bedürfnisse gehört, passiere das im letzten Drittel oder letzten Viertel des Buches: Denn genau hier fing es wiederum an so spannend zu werden, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. Denn so gruselig und verstörend das Ende auch ist, fand ich es einfach genial, wie ihr Plan nach und nach aufgeht, sich zu einem großen Ganzen gliedert und ein Bild ergibt, wie ich es mir niemals erdacht hätte.
Oder um es mit einem Wort auszudrücken: genial!

Daher an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung – man muss jedoch an der Geschichte dranbleiben.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Leider fehlte mit die gewisse Spannung

Die Toten auf Föhr
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In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich ...

In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich selbst umgebracht haben soll.
Das ergaben zumindest die ersten Untersuchungen. Jedoch wird der Fall aufgrund von einigen Zweifeln erneut aufgerollt, wodurch einige pikante Informationen ans Licht kommen.

Der Fall war an sich recht spannend dargestellt und auch die Kreise, die dieser gezogen hat, sind bei mir auf ein gewisses Interesse gestoßen. Gerade die Auflösung war spektakulär und es gab hier einige Plots, die für mich vollkommen unvorhergesehen waren (an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten 😉). Allerdings fand ich die Ermittlungen irgendwann ein wenig fad. Zu sehr glich es nach einer Schnitzeljagd, wo sich die Ermittler anhand von Hinweisen zum Tathergang entlanggehangelt haben, bis sie eine vollständige Lösung hatten. Da hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr drumherum gewünscht.
Das Trio des Ermittlerteams fand ich sehr gut, da diese wunderbar aufeinander eingespielt sind und die Leiterin die Stärken und Schwächen eines Jeden wunderbar eingesetzt hat. Zwar erfahren wir, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und nicht alles heile Welt ist, aber irgendwie war mir hier alles zu oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Einblicke in die Gedankengänge gewünscht, um auch gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen zu können. Auch wenn es sich bei dem Buch um den 12. Band handelt, so war es für mich das erste aus der Reihe. Vielleicht lag es auch daran, dass mir deshalb etwas fehlte, aber ich wurde leider nicht so recht warm.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Leider schwächer als die Vorgänger

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den ...

Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den vergangenen Bänden haben wir bereits viel über die Rebellen und die Drachengilde, deren Strukturen und die unterschiedlichen Leben erfahren. Was uns allerdings gefehlt hatte, waren die Hintergründe, wie die Drachen an die Macht gekommen sind und wie sie so lange diesen Platz einnehmen konnten. Genau das erfahren wir jetzt im letzten Band durch die Tagebücher des großen Reiters.
An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier ein bisschen mehr Spannung gewünscht, da es mir so vorkam, als würde es sich ein wenig ziehen. Obgleich die Entstehungsgeschichte recht interessant war.

Ich fand es etwas schade, dass das Ende der langen Reise in so wenigen Seiten abgehandelt wurde. Denn wir haben lange Zeit mit unseren Helden mitgefiebert und waren bei all den schwierigen Prüfungen an ihrer Seite. Da hätte ich mir ein denkwürdigeres Ende für den finalen Band gewünscht.

Insgesamt mochte ich die Welt von Ignia aber sehr gerne. Der Autorin ist es gelungen, hier eine fantastische Welt zu schaffen, in die ich gern zurückkehren möchte. Manches war etwas vorhersehbar, dennoch hat sich alles perfekt gefügt und ich hatte eine sehr schöne Zeit beim Lesen.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Treffen sich ein Elf, ein Barbar und ein Zwerg mit seinem heiligen Flonz

Die Gilde der Wortmagier
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Auf der Suche nach einem spannenden und abwechslungsreichen Fantasy-Roman, bin ich auf diesen gestoßen. Was mich hier aber besonders angesprochen hatte, war der Vergleich mit Eragon, weswegen ich diesen ...

Auf der Suche nach einem spannenden und abwechslungsreichen Fantasy-Roman, bin ich auf diesen gestoßen. Was mich hier aber besonders angesprochen hatte, war der Vergleich mit Eragon, weswegen ich diesen unbedingt lesen musste.
Und was soll ich sagen….ich hatte viele Gefühle, Enttäuschung war aber keines davon.

Auf den ersten Seiten lernen wir unsere drei Protagonisten kennen und erfahren zudem etwas über ihre Gefährten. Das Besondere hieran ist, dass jeder der Charaktere sehr individuell ist und alle eine Spur Sarkasmus und Ironie in sich tragen, obwohl deren Vergangenheit nicht immer die positivsten Grundsteine legte.
Wenn man mich fragen würde, welcher der drei Helden mir am meisten ans Herz gewachsen ist, so wäre es wohl Fardin. Ich mochte seine lockere Zunge und die rohe Aussprache. Doch auch Soo und Jaard haben die typischen Klasseneigenschaften, welche mit bestimmten Eigenheiten noch verfeinert werden.

Neben den drei Hauptcharakteren gibt es eine große Welt zu erkunden, wo es verschiedene Nebenschauplätze und weitere Charaktere gibt. Beides ist sehr anschaulich beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, voll und ganz einzutauchen und mich hierin zu verlieren.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Charakteren immer wieder ab, sodass ein schöner Lesefluss entsteht und ich als Leser immer das Gefühl hatte, ständig auf dem Laufenden zu sein und genau zu wissen, was gerade in den jeweiligen Köpfen vorgeht.
Es gibt einige Stellen, wo es etwas zu lachen gibt, aber dennoch bricht die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Themas nicht ab. Es zeigt nur, dass nicht alles im Leben streng und trocken ablaufen muss.

Um es in wenigen Worten zu verdeutlichen: Als Fantasy-Liebhaber sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben 😊

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