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Veröffentlicht am 08.04.2026

Spannend bis zum bitteren Ende

Lügennebel
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Wer träumt nicht davon, ein Wochenende mit seinen Freunden in einer abgeschiedenen Hütte zu verbringen?
Falls der eine oder andere unter euch jetzt denkt ‚Boah….Das haben wir doch alles schon gelesen..‘ ...

Wer träumt nicht davon, ein Wochenende mit seinen Freunden in einer abgeschiedenen Hütte zu verbringen?
Falls der eine oder andere unter euch jetzt denkt ‚Boah….Das haben wir doch alles schon gelesen..‘ Nope – habt ihr nicht. Und was genau dieses Buch so einzigartig macht, erfahrt ihr weiter unten 😉

Der Thriller spielt in den schwedischen Bergen, wo die Familie von Wille ein eigenes Ferienhaus hat. Allerdings sind die fünf Freunde nicht gänzlich abgeschieden, da nicht weit entfernt Nachbarn wohnen und auch der Hausmeister in regelmäßigen Abständen vorbeischaut, ob alles in Ordnung ist.
Die Geschichte beginnt bereits auf dem Weg zu der Unterkunft, wo es die ersten Momente gibt, die einem Schauer über den Körper jagen. Dort angekommen, scheint zunächst alles friedlich zu verlaufen, bis auch schon das Unglück passiert. Danach baut sich die Spannung immer weiter auf, da plötzlich jeder im Fokus steht und auch den Ermittlern wird schnell klar, dass nicht jeder die Wahrheit sagt.

Für mich war es das erste Fall von Hanna Ahlender, wobei es ihr bereits vierter ist. Dennoch hatte ich hier nicht das Gefühl, zu viel aus ihrem Privatleben verpasst zu haben, da die Autorin es immer wieder geschafft hat, mich abzuholen und auch meine Lücken zu füllen. Ihren Kollegen Daniel habe ich sogleich gemocht und fand ihn sehr sympathisch. Beide ergänzen sich sehr gut und man erfährt im Laufe der Gespräche die verschiedenen Vorzüge und Stärken in den jeweiligen Ermittlungsmethoden.

Während des Lebens sind bei mir verschiedene Personen in den Vordergrund gerückt, die etwas mit dem Mord zu tun haben könnten. Bei der tatsächlichen Auflösung war ich dann komplett überrascht, da viele Indizien immer wieder auf andere Personen gedeutet haben.

Für mich wird es garantiert nicht ihr letzter Fall gewesen sein und für Hanna bestimmt auch nicht 😉

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Gelungene Fortsetzung

Haunted Reign
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Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mich die Geschichte so begeistert hatte, musste ich den zweiten Band auch unbedingt lesen. Was mir am Ersten allerdings absolut gar nicht gefallen hatte, war ...

Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mich die Geschichte so begeistert hatte, musste ich den zweiten Band auch unbedingt lesen. Was mir am Ersten allerdings absolut gar nicht gefallen hatte, war dieses Liebes-Geplänkel zwischen den beiden Protagonisten, was mir einfach zu viel und zu…merkwürdig erschien. Und obwohl die Bücher schon längst geschrieben wurden, war es ein wenig so, als hätte man meine Anmerkungen gelesen und erhört.

Denn in diesem Teil wirkt Zoey nahezu verändert. Wo sie im ersten Band noch naiv, unreif und ständig von ihren Hormonen geplagt war, war sie hier zwar immer noch an manchen Stellen ein wenig wehleidig, aber eindeutig erwachsener. Sie wirkte auf mich, als würde sie ihre Handlungen mit bedacht angehen, hinter die Fassaden blicken wollen und nicht mehr ganz so darauf achten, was die anderen von ihr denken, sondern sich mehr auf ihren eigenen Weg fokussieren.
Dylan wirkte zu Beginn recht unnahbar und auch sehr stark verändert. Daher wurde ich hier sehr positiv überrascht, als wir dann auch mehr über ihn erfahren haben und er dadurch nicht mehr so undurchsichtig wirkte. Gleiches gilt für die anderen Charaktere im Buch.
Der Schulalltag weicht hier ein wenig in den Hintergrund, da das Turnier im Vordergrund stand, was aber vollkommen okay war. Denn dadurch konnten wir dennoch sehr schöne Einblicke in das Leben an der Academy gewinnen und wie ernst es den Schülern ist oder mit welchen Waffen sie kämpfen, um an ihr Ziel zu kommen.

An dieser Stelle muss ich allerdings auch ernsthaft einwenden, dass die Reihe gut und gerne noch hätte viel weitergehen können, damit wir mehr Einblicke in die spannende Welt bekommen. Welche Figuren es hier noch gibt, wie das Leben an der Academy aussieht oder auch danach.
Denn so kam es mir ein bisschen so vor, als hätten wir jetzt in den zwei Bänden langsam eine Bindung zu den Figuren und deren Leben aufgebaut, um es dann wieder abrupt zu beenden.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Fantastisches Buch, um Schach spielerisch zu erlernen

Schach für Kindergarten und Grundschule
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Was bei diesem Buch als Erstes ins Auge sticht, ist natürlich das super süß gestaltete Cover mit den verschiedenen Tierfiguren, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Mithilfe von verschiedenen Figuren ...

Was bei diesem Buch als Erstes ins Auge sticht, ist natürlich das super süß gestaltete Cover mit den verschiedenen Tierfiguren, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Mithilfe von verschiedenen Figuren wie dem Ritterpferd oder einer Eule lernt das Kind sehr spielerisch die verschiedenen Regeln von Schach kennen, wobei es hierbei nicht nur um die des Spiels selbst, sondern auch den Verhaltenscodex untereinander geht.

Bei mir ist es schon ein paar Jahre her, dass ich zuletzt an einem Schachbrett saß. Damals wollte mir mein großer Bruder die Regeln beibringen und was soll ich sagen….die 8 Jahre Unterschied haben sich in der Denkweise deutlich bemerkbar gemacht 😊 Gerade, weil ich meistens seine Spielzüge nur kopiert hatte und er damit immer wusste, was als nächstes kommt :D

Auch wenn ich evtl. nicht ganz zur Zielgruppe gehöre, so hatte ich dennoch eine Menge Spaß mit dem Buch. Denn neben den ‚herkömmlichen‘ Bewegungsrichtungen der einzelnen Spielfiguren sind hier verschiedene Spiele beschrieben, die die verschiedenen Spielzüge und Wirkmechanismen noch mehr verinnerlichen. Darunter ‚Pferde-Leckerli-sammeln‘, ‚Bauern-Rugby‘ oder ‚Geistertanz‘.
Was mir hier besonders aufgefallen ist, dass bei jedem Spiel auch verschiedene Abbildungen dabei sind, die die Bewegungsabläufe anhand des Spielfeldes beschreiben, die zu Beginn erwähnten Figuren uns durchweg belgeiten und viele Anregungen mit im Buch stehen, die das Ganz4e noch mehr unterstützen.

Also wer weiß, vielleicht habe ich doch noch eine Chance, ein Spiel gegen meinen Bruder dank des Buches zu gewinnen 😉
An alle anderen möchte ich sagen: Wer wirklich interessiert ist, Schach zu erlernen und dabei noch Spaß haben zu wollen, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Bewegend und schockierend zugleich

Eine Hymne an das Leben
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Wer den Titel des Buches und die Dame auf dem Cover erblickt weiß, dass es sich hierbei garantiert nicht um leichte Kost handelt.

Es ist schon einige Jahre her, dass ich von den Geschehnissen erfahren ...

Wer den Titel des Buches und die Dame auf dem Cover erblickt weiß, dass es sich hierbei garantiert nicht um leichte Kost handelt.

Es ist schon einige Jahre her, dass ich von den Geschehnissen erfahren hatte und schon damals hat es mir eine Gänsehaut am ganzen Körper bereitet.
Daher war eines klar: Dieses Buch muss ich unbedingt lesen, um mehr über diese starke und mutige Frau zu erfahren. Denn sind wir ehrlich - einfach war das ganz sicher nicht.

Gleich zu Beginn erfahren wir, wie Frau Pelicot mit den Taten ihres Mannes konfrontiert wurde und welcher Film vor ihrem inneren Auge abgelaufen ist. Alleine diese ersten Seiten haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und mich wahnsinnig schockiert und fassungslos zurückgelassen.
Abgewechselt werden diese Kapitel mit der Lebensgeschichte der beiden - wie sie sich kennenlernten, wie sie sich ihr Leben aufgebaut haben. Wenn ihre Geschichte nicht eine solche bizarre Wendung genommen hätte, klingt es beinahe nach einer verträumten Liebesgeschichte, wo man so viel Wärme und Mitgefühl herauslesen kann und sich beinahe schon mit den beiden freut, sich gesucht und gefunden zu haben.

Mehrmals tauchen wir in die Gedankenwelt von Frau Pelicot ein. Erfahren von den glücklichen und schockierenden Erlebnissen, was sie bewegte, wie sie ihre Entscheidungen traf und wie sie auch nach der Festnahme ihres Mannes ein stückweit an seiner Seite stand. Für den einen mag es unglaublich klingen, für den anderen vollkommen nachvollziehbar.

Ich für meinen Teil habe das Buch sehr gern gelesen. Denn auch im Nachgang hat es bei mir einen sehr bleibenden Eindruck von einer starken Frau hinterlassen, deren Stärke mich tief berührt.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Unterhaltsam, wenn auch zwischenzeitlich etwas unspektakulär, um dann nochmal zu fesseln

One of us is dead
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Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich ...

Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich manche Mitglieder nicht zum Feind machen möchte. Denn je nachdem, wer gerade in oder out ist, schließt sich die Gruppe zusammen und ist entweder für dich oder schießt permanent gegen dich. Gerade die Salonbesitzerin und eine Frau, die gerade kurz vor der Scheidung steht, bekommen dies zu spüren. Warum das so ist, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich.
Während wir die Geschichte erzählt bekommen, die eigentlich in der Vergangenheit spielt, erhalten wir immer wieder Einblicke in aktuelle Zeugenbefragungen zu bestimmten Umständen. Jedoch wissen wir hier lange Zeit nicht, wer hier Opfer und Täter ist oder doch nur Außenstehender. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da vieles nicht zu offensichtlich ist und man so 'gezwungen' wurde, an der Geschichte zu bleiben.

Von den Charakteren fand ich zu Beginn keine wirklich sympathisch, da einige den Eindruck erweckten, zu oberflächlich zu sein und nicht wirklich für sich einzustehen. Erst im Laufe des Buches wurde dies geändert und ich konnte mit der einen oder anderen mitfiebern.
Wäre da nicht diese eine Person gewesen, die mich immer wieder auf die Palme gebracht hat, sodass ich selbst am Ende weder Sympathie noch Mitleid aufbringen konnte ;)

Durch die wechselseitigen Erzählperspektiven hatte ich als Leser einen sehr guten Eindruck bekommen. Muss aber an dieser Stelle auch zugeben, dass mich die Geschehnisse bei etwa ¾ des Buches anfingen zu langweilen und ich hoffte, dass es bald endet. Und das war es dann auch, wo mich die Autorin nochmal richtig gecatcht hatte, da hier eine plötzliche Wendung eingetreten ist, die ich weder kommen sah noch gerechnet habe. Hier wurde die Geschichte so spannend, dass ich das Ende unbedingt erfahren musste und die Seiten nahezu verschlungen habe.
Deshalb Hut ab....ich bin sehr gespannt auf den nächsten Roman

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