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Veröffentlicht am 05.07.2025

Alles nur ein Traum oder doch Realität

Pepper-Man
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Nachdem das Buch mit ‘Tim Burton‘ beworben wurde ich die Filme und Geschichten des Mannes unglaublich mag, musste ich auch dieses Buch lesen.

Es beginnt damit, dass Cassandra Tipp verstirbt und ihren ...

Nachdem das Buch mit ‘Tim Burton‘ beworben wurde ich die Filme und Geschichten des Mannes unglaublich mag, musste ich auch dieses Buch lesen.

Es beginnt damit, dass Cassandra Tipp verstirbt und ihren beiden letzten Nachfahren ein Buch hinterlässt, in welchem sie über ihr Leben erzählt, da sie eine angeklagte Mörderin ist und versucht, ihre Sicht auf die Dinge zu erzählen.

Auf den ersten Blick klingt das immer noch unglaublich fesselnd und um ehrlich zu sein, fand ich die ersten Kapitel des Buches so anstrengend, dass ich nach dem fünften Kapitel das Buch wieder aus der Hand legen wollte. Doch ich blieb dran und wurde für die kommenden Stunden sehr gut unterhalten.
Denn Cassandra erzählt von pepper-man, wie sie von ihm begegnet ist und welche Bindung beide zueinander hatten.
Erst mit Voranschreiten der Geschehnisse wird immer mehr bewusst, dass es sich hier um ein Fantasie-Gebilde eines Kindes handelt, dass mit der Realität sonst nicht zurechtkommt. Denn pepper-man stellt sich als Jemand heraus, der ihr Geschenke macht, damit gewisse körperliche Zuneigungen nicht an andere herangetragen werden. Auch spiegelt sich dies regelmäßig in ihrem kindlichen Verhalten wieder, da sie zunehmend aggressiver wird.
Als sie älter wird, lernt sie eines Tages dann ihre große Liebe kennen und irgendwann zieht pepper-man auch hier ein und nimmt von dieser Person Besitz an. Was genau alles vorgefallen ist, wird nicht beschrieben und hier hat man als Leser einen gewissen Spielraum. Entweder entpuppt sich ihr Mann ebenfalls als ein gewalttätiger Mensch oder aber Cassandra ist so sehr in pepper-man verliebt, dass sie glaubt, ihre Fantasiegestalt müsse als ihr Mann wiederkehren.

Ich fand diesen Aspekt der Gedankenwelt wirklich gut, da ich als Leser einen anderen Einblick erhalten habe. Allerdings war der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, da es manchmal schon ein wenig verwirrend war.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Für mich ein kleines Highlight

SUICIDE FOREST
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Stellt euch vor, ihr habt einen Anstieg auf den Fuji geplant. Doch aufgrund des schlechten Wetters müsst ihr diesen Plan verschieben und trefft durch Zufall auf eine kleine Gruppe, die euch von einem Selbstmord-Wald ...

Stellt euch vor, ihr habt einen Anstieg auf den Fuji geplant. Doch aufgrund des schlechten Wetters müsst ihr diesen Plan verschieben und trefft durch Zufall auf eine kleine Gruppe, die euch von einem Selbstmord-Wald erzählt und dort für eine Nacht campen möchte, um die schaurige Umgebung auf sich wirken zu lassen.
Würdet ihr mitgehen, um zu erfahren, was es mit dem Wald auf sich hat?
Ich ganz sicher nicht…

Doch unsere Protagonisten scheuen davor nicht zurück und sind sofort Feuer und Flamme von der Idee – natürlich nicht alle, aber wer möchte schon allein zurückbleiben?
Anfangs sieht der Wald noch recht harmlos aus. Zwar gespenstisch und ein wenig dunkel, aber je tiefer sie in den Wald gelangen, desto schauriger wird es und auch die Umgebung überlässt immer mehr der Phantasie. Als dann die ersten Vorkommnisse auftreten, steigt die Spannung rasant an und auch das Leben der Gruppe hängt am seidenen Faden.

Schon lange wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und habe mich daher umso mehr gefreut, als ich es dann zum Jahrestag geschenkt bekommen habe 😊
Ich war so gefangen von dem Schreibstil, der Geschichte und den Figuren, dass ich das Buch innerhalb von zwei oder drei Tagen weggelesen habe und auch nachts noch still im Bett lag um zu erfahren, wie es weitergeht.
Zwar ist nicht alles perfekt und die eine oder andere Frage bleibt noch ungeklärt, was ich aber nicht schlimm fand. Denn dadurch konnte ich mir diese in einem eigenen Ermessen beantworten und nicht immer muss man alles bis ins kleinste Detail beschrieben bekommen, oder?

Ich fand auch die Figuren sehr gut dargestellt, da diese sehr unterschiedliche Entwicklungen durchmachen. Je nach Status des Buches zeigen diese mal stärkere und schwächere Eigenschaften, bleiben sich aber im Grunde treu und entwickeln sich weiter. Es gab keinen, der hier komplett aus der Reihe getanzt ist, wobei es auch einige Reibereien gab, was super zur Situation passte. Manches hätte man evtl. verhindern können, aber wer denkt in Ausnahmesituationen schon rational?

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Ein Buch welches man nicht mehr aus der Hand legen mag

Der dunkle Sommer
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Könntet ihr euch vorstellen, ein Haus in einem Geisterdorf zu kaufen, welches renovierungsbedürftig ist und über das ihr absolut nichts wisst?
Ich stelle mir dies unglaublich aufregend und auch irgendwie ...

Könntet ihr euch vorstellen, ein Haus in einem Geisterdorf zu kaufen, welches renovierungsbedürftig ist und über das ihr absolut nichts wisst?
Ich stelle mir dies unglaublich aufregend und auch irgendwie ziemlich cool vor. Genau das dachte sich auch unsere Protagonistin, als sie ihr Haus auf Sardinien kaufte. Jedoch birgt dies eine schaurige Geschichte und anscheinend ist das Dorf nicht ganz so verlassen, wie sie glaubte…

Der Thriller beginnt recht ruhig, mit einer tollen Beschreibung der Umstände, wie unsere Protagonistin auf das Haus gestoßen ist, wie ihre ersten Eindrücke von der neuen Umgebung sind und so weiter. Erst nach und nach geschehen die ersten Vorkommnisse, die zwar Fragen aufwerfen, aber nicht wirklich bedrohlich sind.
Doch mit Voranschreiten der Geschichte nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf und gerade auf den letzten Seiten ist es so unglaublich aufregend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Protagonistin ist zu Beginn recht verschlossen und etwas unnahbar, was ich aber auch sehr passend finde, da es die Verschlossenheit des Dorfes und dessen eigene Geschichte widerspiegelt. Erst nach und nach taut sie auf, wir lernen mehr über sie, ihre Vergangenheit und die Sachen kennen, die ihr wirklich wichtig sind.

Gerade das Ende war es, was mich dann komplett umgehauen hat. Denn mit den ganzen Verstrickungen und der Auflösung habe ich so nicht gerechnet.
Manches davon konnte ich mir dann auf den letzten Seiten denken, aber Vera Buck hatte auch hier wieder einige Überraschungen parat.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Hier habe ich mir mehr erhofft

Villa Obscura
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Nachdem ich dieses Buch bei einigen Buchbloggern gesehen habe, musste ich es auch unbedingt lesen. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext sehr fasziniert. Auf der anderen Seite wurde ich von den ...

Nachdem ich dieses Buch bei einigen

Buchbloggern gesehen habe, musste ich es auch unbedingt lesen. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext sehr fasziniert. Auf der anderen Seite wurde ich von den durchwachsenen Kritiken angezogen.

Die Geschehnisse finden an

Halloween statt, wo eine Party in einer Villa stattfindet. Die Gastgeberin ist dafür bekannt, dass diese außergewöhnlich sind und auch die Umgebung lädt wunderbar zum Gruseln ein. Doch leider war mir das zu wenig.
Denn nach der Geiselnahme befindet sich die Gruppe überwiegend in einem kleinen Raum, wo sie versuchen zu entkommen und einer nach dem anderen immer wieder von den Geiselnehmern ‚entführt‘ wird, um irgendwelche Aufgaben zu erledigen. Hier hätte ich mir mehr Einblicke in die Villa selbst erhofft. Mehr vom Setting und der gruseligen Atmosphäre. Doch das blieb leider aus.

Nach und nach lernen wir dabei unsere Gruppe kennen. Da auch die Sichtweisen immer wieder wechseln und schnell klar wird, dass jeder etwas zu verbergen hat und nicht alle einander mögen. Dadurch kommt es natürlich in regelmäßigen Abständen zu Streitigkeiten, die aber recht oberflächlich behandelt werden. Würden wir mehr erfahren und die Konflikte weniger und dafür detaillierter werden, hätte es mir besser gefallen.
Ich möchte es nur ungern schreiben, aber so wirklich gefesselt hat es mich erst, nachdem eine der Geiseln stirbt und wir endlich die Beweggründe hinter der dem Ganzen erfahren. Denn erst da kommt etwas Licht ins Dunkel und die Spannung geht ein bisschen nach oben.

Alles in allem ein Buch, was man lesen kann, einen jedoch nicht unbedingt aus einer Leserflaute rausholt.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Tolle Fortsetzung - diesmal aus einer völlig neuen Perspektive

Das Stinktier von Hamburg
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Der vierte Band der Reihe spielt einige Jahr nach den anderen und nachdem Sylvia in den vergangenen Büchern immer wieder eine kleinere Rolle hatte, ist sie in diesem Fall der Hauptcharakter.

Wer Sylvia ...

Der vierte Band der Reihe spielt einige Jahr nach den anderen und nachdem Sylvia in den vergangenen Büchern immer wieder eine kleinere Rolle hatte, ist sie in diesem Fall der Hauptcharakter.

Wer Sylvia aus den vorherigen Büchern kennt weiß, dass sie es nicht immer einfach hatte. Eine Mutter, die sich nicht sonderlich um sie gekümmert hat und der Vater….das ist auch eine ganz eigene Geschichte.
Diesmal erfahren wir, wie sich ihr Leben entwickelt hat und was sich in den vergangenen Jahren zugetragen hat.

Der neue Fall beginnt damit, dass Sylvia und Patrick sich unter etwas ungewöhnlichen Umständen kennenlernen. An dieser Stelle fand ich diese Phase und den daraus resultierenden Entwicklungen etwas zu schnell. Da hätte ich mir gewünscht, dass Patrick nicht ganz so naiv und leichtgläubig handeln würde. Doch im weiteren Lauf, wurde das Tempo gedrosselt und die Beziehung zwischen den beiden immer harmonischer und zuvorkommender.

Die Handlung selbst fand ich sehr spannend. Nach und nach entdecken wir mit den Protagonisten gemeinsam die Hintergründe für die Taten. Wobei auch die Persönlichkeit von Sylvia ihren Großteil dazu beigetragen hat. Denn auch wenn sie mittlerweile 23 Jahre alt ist, ist sie manchen Verhaltensweisen treu geblieben, sodass ich auch als Leser angefangen habe, gewisse Umstände und Aussagen in Frage zu zu stellen. Daher war ich bei der Auflösung umso verblüffter und überraschter, was das Ende bzw. den Ausgang des Buches angeht.

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