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Veröffentlicht am 12.11.2025

Weihnachtliche Kurzgeschichten

Weihnachtsanektötchen – Spannende Geschichten aus Hannover
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Das kleine Büchlein enthält acht Kurzgeschichten und eignet sich wunderbar für die Advents- und Weihnachtszeit. Susanne Schieble hat es verstanden mich an die Schauplätze meiner Heimatstadt Hannover mitzunehmen. ...

Das kleine Büchlein enthält acht Kurzgeschichten und eignet sich wunderbar für die Advents- und Weihnachtszeit. Susanne Schieble hat es verstanden mich an die Schauplätze meiner Heimatstadt Hannover mitzunehmen. Hier kenne ich die Örtlichkeiten und das Buch gibt mir das Gefühl nach Hause zu kommen. Die kurzweiligen Geschichten spielen in der Eilenriede, am Kröpcke, im Zoo oder im größten Kaufhaus der Stadt, sie sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch spannend geschrieben. Alles ist mit einer Prise Humor gewürzt, so dass es mir ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Sommer der Veränderung

Dieser Sommer gehört uns
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Lily hatte ihren Eltern zu Liebe ein Medizinstudium begonnen, doch dann wird der Druck für sie zu groß und bricht das Studium ab. Ihr Traum war es, Künstlerin zu werden. Sie reist ans Meer und da ihr Geld ...

Lily hatte ihren Eltern zu Liebe ein Medizinstudium begonnen, doch dann wird der Druck für sie zu groß und bricht das Studium ab. Ihr Traum war es, Künstlerin zu werden. Sie reist ans Meer und da ihr Geld für die Miete nicht reicht, wohnt sie in dem verlassenen Dune Cottage.

Cecilia Lapthorne ist Witwe. Als ihre Kinder anlässlich ihres 75. Geburtstag eine Party planen, flieht sie aus dem Haus in das leerstehende Cottage am Meer, um zu entscheiden, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Cecilia trifft auf die Lily und für beide gibt es ein Sommer der Veränderung.

Dies ist das erste Buch, das ich von Sarah Morgan gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein. Sie hat einen angenehmen Schreibstil. Es ist kein oberflächlicher Roman rund um Liebe, Familie und Freundschaft, sondern sie hat mir die Protagonisten nahegebracht, so dass ich ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte. Mir hat dieser Wohlfühlroman sehr gut gefallen

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Mutige Frauen

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Gwen, BBC-Moderatorin, liebte es in ihrer Radio-Sendung unbekannte Frauen vorzustellen, die auf verschiedenen Gebieten Konventionen durchbrochen hatten. Als sie ein Angebot bekam, ein Buch über Frauen ...

Gwen, BBC-Moderatorin, liebte es in ihrer Radio-Sendung unbekannte Frauen vorzustellen, die auf verschiedenen Gebieten Konventionen durchbrochen hatten. Als sie ein Angebot bekam, ein Buch über Frauen zu schreiben, die während des zweiten Weltkriegs in Frankreich im Widerstand tätig waren, reizt sie dieses Thema. Ihre Großmutter Ilsa hatte zu der Zeit in Paris gelebt und Kontakt zu Leuten, die im Geheimen agierten. Eine der Veteraninnen war Pat Conway, die von Churchills geheimer Spezialeinheit rekrutiert wurde und in Paris als Funkerin arbeitete. Gwen wird der Kontakt zu ihr vermittelt, doch die meisten Agentinnen wollten später nicht mehr an das erinnert werden, was sie erlebt hatten. Nach langem Zögern bricht Pat ihr Schweigen.

Die Autorin ist bekannt für ihre gut recherchierten Bücher und schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman von Elisabeth Sandmann gefangengenommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Geschickt wird die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft. In der Gegenwart begleiten wir Gwen, die sich auf Spurensuche nach Paris begibt. Im Vergangenheitsstrang treffen wir auf Pat, die unter ihrem Tarnnamen aus Paris nach London gefunkt hat. Es geht um Aufarbeitung von Zeitgeschichte, die nie in Vergessenheit geraten darf. Auch zeigt es den Mut, der Frauen, die zur damaligen Zeit wichtig waren und danach unsichtbar wurden. Zur Abrundung des Buches gibt es am Ende noch eine Zusammenfassung was damals wirklich geschah und eine Aufstellung der wichtigsten Figuren.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Fesselnd von Beginn an

Die Sturmtochter
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In diesem fesselnden Roman begleiten wir zwei mutige Frauen, die einem Familiengeheimnis auf der Spur sind.
In der Gegenwart treffen wir auf Isla, die ihr Studium beendet hat und gegen den Willen ihrer ...

In diesem fesselnden Roman begleiten wir zwei mutige Frauen, die einem Familiengeheimnis auf der Spur sind.
In der Gegenwart treffen wir auf Isla, die ihr Studium beendet hat und gegen den Willen ihrer Eltern sich als freie Journalistin selbständig machen will. Sie möchte eine Reportage über Auswanderung schreiben. Der perfekte Einstieg sollte ihre Tante Shelley sein, die vor mehr als zwanzig Jahren nach Australien ausgewandert ist, doch keiner aus der Familie hat Kontakt zu ihr. Isla macht sich auf die Suche nach der Tante und es passieren ihr seltsame Dinge. Will jemand verhindern, dass sie die Reportage schreibt?

Im Vergangenheitsstrang begleiten wir Rosa, die im heiratsfähigen Alter ist und die Bekanntschaft von Heiratskandidaten machen soll, doch ihr Herz schlägt nur für Archie. Auch Rosa stößt auf ein Geheimnis ihres Vaters und macht sich auf die Suche nach einer Insel, die im Familienbesitz sein soll.

Der Roman beginnt mit einem spannenden Prolog, so dass ich bereits ab der ersten Seite gefesselt war und eintauchen konnte in eine geheimnisvolle Familiengeschichte. Durch die abwechselnde Erzählung von Gegenwart und Vergangenheit wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Es ist aber immer klar und deutlich erkennbar, wann und wo die Szene spielt. Bei Geschichten auf zwei Zeitebenen gefällt mir meistens ein Strang besser als der andere, aber in diesem Buch haben mir beide Handlungsstränge gleich gut gefallen. Die Geschichte wurde von Seite zu Seite spannender, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein sehr gelungener Roman für alle die Familiengeheimnisse lieben.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Kein Buch für mich

Morden in der Menopause
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Die Ich-Erzählerin Liv Steinhammer ist Ehefrau und Mutter von drei pubertierenden Kindern. Halbtags arbeitet sie in einem Küchenstudio als Planerin. Die ersten Anzeichen der Wechseljahre stellten sich ...

Die Ich-Erzählerin Liv Steinhammer ist Ehefrau und Mutter von drei pubertierenden Kindern. Halbtags arbeitet sie in einem Küchenstudio als Planerin. Die ersten Anzeichen der Wechseljahre stellten sich ein mit Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen. Gleichzeitig ging sie schnell an die Decke, dass musste der Dealer, der ihrem Sohn Drogen verkaufen wollte, mit dem Leben bezahlen. Nun musste Liv sich nicht nur mit ihrem Hormonhaushalt rumärgern, sondern hatte auch das Problem eine Leiche verschwinden zu lassen.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch die Kapitelanfänge fand ich interessant, da sie wissenswerte Informationen über die Menopause beschrieben. Doch nach dem ersten Mord ging mir Liv auf die Nerven. Alles war realitätsfremd und nicht mein Humor. Die Figuren waren für mich zu platt gezeichnet und die Geschichte kam nicht voran. Ab der Hälfte habe ich den Krimi quergelesen, denn er konnte mich leider nicht unterhalten.

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