Roman | Sunday Times-Bestseller 2024 | Ein Roman wie ein Tag am Meer
Judith Heisig (Übersetzer)
Eintauchen in den Roman des Sommers – lebensbejahend und sehnsuchtsvoll
Die 70-jährige Witwe Cecilia Lapthorne kann sich zu ihrem Geburtstag Schöneres vorstellen, als ihrem untreuen Künstlergatten zu gedenken. So flieht sie kurzerhand in das gemeinsame Haus am Meer, das seit Jahren leer steht. Einen ruhigen Sommer — mehr wünscht sie sich nicht.
Die junge Lily steht kurz vor dem Ruin, nachdem sie der Kunst zuliebe ihr Medizinstudium abgebrochen hat und nun ihre Miete nicht mehr zahlen kann. Das verlassene Cottage kommt ihr gerade recht.
Als Cecilia den unerwarteten Hausgast auf ihrem Sofa vorfindet, ist eines klar: Dieser Sommer wird alles andere als ruhig. Und für beide Frauen tun sich zweite Chancen auf, die das große Glück bergen.
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Lily hatte ihren Eltern zu Liebe ein Medizinstudium begonnen, doch dann wird der Druck für sie zu groß und bricht das Studium ab. Ihr Traum war es, Künstlerin zu werden. Sie reist ans Meer und da ihr Geld ...
Lily hatte ihren Eltern zu Liebe ein Medizinstudium begonnen, doch dann wird der Druck für sie zu groß und bricht das Studium ab. Ihr Traum war es, Künstlerin zu werden. Sie reist ans Meer und da ihr Geld für die Miete nicht reicht, wohnt sie in dem verlassenen Dune Cottage.
Cecilia Lapthorne ist Witwe. Als ihre Kinder anlässlich ihres 75. Geburtstag eine Party planen, flieht sie aus dem Haus in das leerstehende Cottage am Meer, um zu entscheiden, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Cecilia trifft auf die Lily und für beide gibt es ein Sommer der Veränderung.
Dies ist das erste Buch, das ich von Sarah Morgan gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein. Sie hat einen angenehmen Schreibstil. Es ist kein oberflächlicher Roman rund um Liebe, Familie und Freundschaft, sondern sie hat mir die Protagonisten nahegebracht, so dass ich ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte. Mir hat dieser Wohlfühlroman sehr gut gefallen
Ich hatte mal wieder ein 5-Sterne-Buch von Sarah Morgan auf meinem Nachttisch. Der Roman ist unglaublich schön geschrieben. Ich war von der ersten Seite an sowohl in Lily, als auch in Cecilia verliebt. ...
Ich hatte mal wieder ein 5-Sterne-Buch von Sarah Morgan auf meinem Nachttisch. Der Roman ist unglaublich schön geschrieben. Ich war von der ersten Seite an sowohl in Lily, als auch in Cecilia verliebt. So unterschiedlich die beiden Figuren auch sind, so liebenswert sind sie in ihrer Art. Die dritte Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, ist die von Kristen, der Tochter von Cecilia. Mit ihr hatte ich durchaus meine Probleme, aber nach und nach merkt man, dass sie eben auch ihre Probleme hat und ich fing an, sie zu verstehen und dadurch auch zu mögen.
Besonders schön fand ich, dass Cecilia Lily so stark unterstützt. Sie hört ihr zu, sie gibt ihr Impulse, ohne oberlehrerhafte Ratschläge zu geben. Sie ist eine Frau mit großer Lebenserfahrung und hat trotzdem nicht alles richtig gemacht in ihrem Leben. Was ich ebenso schön fand war, dass Cecilia ihr Leben sehr reflektiert in der Rückschau betrachtet hat. Nicht alles in ihrem Leben war nur gut oder nur schlecht. Ganz schön war, zu lesen, dass sie jetzt an einem Punkt angekommen ist, an dem es nicht mehr weitergeht, weil ihr Leben gerade nicht schön ist, aber sie im Rückblick trotzdem erkennen kann, was alles gut in ihrem Leben war.
In der Geschichte geht es darum, den eigenen Weg zu gehen. Wir alle wissen vermutlich eigentlich, dass wir unser Leben so leben sollten, wie es für uns stimmig ist, und trotzdem versucht man immer wieder Erwartungen zu erfüllen. Die Erwartungen der Familie, die Erwartungen von Freunden, die Erwartungen der Gesellschaft. Sarah Morgan zeigt anhand aller Figuren sehr schön, wie wichtig es ist, sich davon frei zu machen. Wir haben nur dieses eine Leben, warum also sollten wir etwas tun, wie z. B. Lily, Medizin studieren, statt Kunst, wenn du es hasst. Die Geschichte insgesamt hat mich sehr berührt, denn sie trifft einen Nerv. Sie gibt uns allen einen Denkanstoß, darüber nachzudenken, wohin will ich in meinem Leben, was macht mich eigentlich glücklich.
Der Schreibstil von Sarah Morgan ist, wie wir es gewohnt sind. Bildhaft, leicht, romanisch, trotz aller Tragik, die die Figuren erleben mussten. Auch wenn alle drei Frauen es nicht immer leicht haben, schwingt immer eine Prise Mut und Hoffnung mit, wenn Sarah Morgan schreibt.
Ich vergebe gerne 5 Sterne. Lest dieses Buch, es macht Mut und fordert dich auf, deinen Weg im Leben zu gehen, egal, was dein Umfeld meint, was richtig für dich ist. Was du aus deinem Leben gerne machen möchtest, das weißt nur du. Was für eine schöne und starke Botschaft für einen Roman, der in der Buchhandlung sicher eher unter dem Bereich „leichte Sommerlektüre“ oder „Frauenroman“ zu finden ist. Dieses Buch ist wirklich so viel mehr, als eine leichte Sommerlektüre, wobei es trotzdem sehr leicht zu lesen ist.
In „Der Sommer gehört uns“ entführt uns Sarah Morgan in ein altes Cottage am Cape Cod – und ich kann nur sagen: Eine ruhige Auszeit dort wäre ein Traum, zwischen Dünen, Meeresrauschen ...
》EIGENE MEINUNG:
In „Der Sommer gehört uns“ entführt uns Sarah Morgan in ein altes Cottage am Cape Cod – und ich kann nur sagen: Eine ruhige Auszeit dort wäre ein Traum, zwischen Dünen, Meeresrauschen sowie Stunden auf der sonnenbeschienen Terrasse oder in den heimeligen Räumen.
Schon hier sieht man, dass die Beschreibungen der Orte wieder ganz besonders atmosphärisch gelungen sind. Aber auch die drei Hauptprotagonistinnen sind authentisch und stimmig gewählt: Die 70jährige Witwe Cecilila will einfach nur fliehen. Die Mitzwanzigerin Lilly hat dies bereits getan. Und schließlich stößt noch eine dritte im mittleren Alter zu ihnen… Alle stehen an einem Scheideweg – der rote Faden ist dabei diesmal das Thema Kunst.
Jede der drei Frauen hat eine tiefgehende Geschichte sowie lebendige Charaktereigenschaften, die es zu entdecken gibt, und Glaubenssätze, mit denen sie konfrontiert wird. Wie immer auf eine so berührende, nachvollziehbare sowie originelle Art, dass ich zum Schluss nicht mehr sagen könnte, wen ich am liebsten mag, wer mir am nahsten ging oder mit wem ich mich am meisten identifizieren kann. Wie schön, die Entwicklung der Frauen in den Mittelpunkt gerückt zu sehen und auch selbst etwas von jeder von ihnen mitzunehmen.
Und natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle und das auf so viele verschiedene Arten wie nur möglich. Ich genieße es, dass sie bei Sarah Morgan nie die einzelnen Frauen überstrahlt, in diesem Roman hätte sie für mich aber gerne noch etwas mehr unterfüttert werden dürfen.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht der der Frauen erzählt. Dazu hoffe ich, dass das neue Cover-Design sich nun bei den folgenden Büchern verstetigt, damit sie auch im Regal wieder ein verlässlicher Hingucker sind!
》FAZIT:
Ich möchte mir keinen Sommer mehr ohne einen Roman von Sarah Morgan vorstellen! Immer wieder authentisch, atmosphärisch sowie originell. Eine Hommage an die Kunst, Frauen, persönliche Entwicklung und die immerwährende Chance einer Neuausrichtung.
Cecelia Lapthorne begeht ihren 70. Geburtstag und ihre Tochter Kristen hat ein großes Fest organisiert. Es solle die Feier des runden Geburtstags aber auch eine Hommage an Cecelias Mann Cameron sein. Kristens ...
Cecelia Lapthorne begeht ihren 70. Geburtstag und ihre Tochter Kristen hat ein großes Fest organisiert. Es solle die Feier des runden Geburtstags aber auch eine Hommage an Cecelias Mann Cameron sein. Kristens Vater war ein bekannter Maler und verstarb ein Jahr zuvor.
Was niemand in der Familie weiß ist die Tatsache, dass Cecelia ein Geheimnis über ihren Mann hütet, aufgrund dessen sie überhaupt keine große Lust auf diese Feier hat. Heimlich flieht sie kurzerhand zum Cape Cod, wo es ein kleines Cottage am Meer gibt, in dem Cecelia und Cameron früher oft waren, das aber leer steht, seitdem Cecelia ihren Mann dort einst mit einer anderen Frau erwischte. Die Ehe konnten die beiden retten, doch das Haus sollte eigentlich verkauft werden. Wie sich nun herausstellt, hat Cameron dies nie getan sondern vielmehr eine Firma beauftragt, das Haus in Ordnung zu halten und regelmäßig zu reinigen.
Die junge Lily hat ihr Medizinstudium abgebrochen, das ihr keine Freude macht und das sie eigentlich nur auf den Druck ihrer Eltern begonnen hat. So enttäuscht sie ihre Eltern und bekommt nun keine Unterstützung mehr. Mit einem Putzjob bei einer Reinigungsfirma hält sie sich über Wasser, kann aber trotzdem ihre Miete nicht mehr zahlen. Da sie genau das verlassene Cottage der Lapthornes regelmäßig reinigt, weiß sie, dass dort schon seit ewiger Zeit niemand mehr war. Sie zieht heimlich dort ein und kann dort auf der Terrasse nach getaner Arbeit ihrer Leidenschaft der Kunst nachgehen und malen.
Und so treffen Cecelia und Lily aufeinander. Cecelia stellt fest, dass sie Lily kennt, denn sie ist die Freundin ihrer Enkelin Hannah.
Cecelia bietet Lily gerne an, im Cottage zu bleiben und die beiden nicht nur vom Alter her so unterschiedlichen Frauen freunden sich an.
Sarah Morgan erzählt hier die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Frauen, die beide an einem Punkt in ihrem Leben stehen, wo es eine Wende nehmen kann oder sollte.
Eine dritte Frau kommt im Verlauf der Geschichte hinzu, denn Cecelias Tochter Kristen sieht sich auch plötzlich mit Veränderungen konfrontiert. Ihr Mann, ein Unfallchirurg, scheint seinen Beruf mehr zu lieben als seine Frau und ist nur selten zu Hause. So fühlt Kristen sich einsam, besonders nachdem sie auch noch ihren Vater verlor.
Ein tragisches Ereignis bringt Kristen und ihrem Mann die Möglichkeit, ihre Ehe auf den Prüfstand zu stellen.
Es war wunderschön zu erleben, wie die beiden Frauen in dem hübschen kleinen Haus am Meer zusammenleben und voneinander profitieren. Cecelia, einst selbst Künstlerin, erkennt Lilys Talent und zeigt eins ihrer Bilder ihrem alten Freund Seth, der vor so vielen Jahren ihre erste Liebe war und eine Galerie betreibt.
Aber auch Lily zeigt in ihrer Jugend und ihrem Verhalten Cecelia Wege auf, die auch Cecelia Möglichkeiten eröffnen für zweite Chancen und eine Veränderung in ihrem Leben.
Als Cecelias Enkel Todd seine Großmutter im Cottage aufstöbert bekommt auch das Cottage selbst ein zweites Leben eingehaucht, denn Todd und Lily beschließen, das Cottage so zu renovieren und zu verändern, dass Cecelia die dunklen Gedanken an lange zurückliegende Ereignisse los wird und gerne dort leben wird.
Die Autorin hat besonders mit Cecelia, Lily und Kristen sehr facettenreiche und interessante Figuren geschaffen, über deren Schicksal, Gedanken und Emotionen ich gerne gelesen habe.
Für alle drei Frauen wird dieser Sommer ein ganz besonderer Sommer der Veränderungen und zweiten Chancen.
Das war wirklich wunderschön zu erleben und die Geschichte hat mich bewegt und berührt, denn es gelingt der Autorin sehr gut, die vielen unterschiedlichen Emotionen zu transportieren und auch schöne positive lebensbejahende Botschaften zu vermitteln.
Durch das schöne Setting in den kleinen Haus am Meer am Cape Cod kommt natürlich auch eine leichte, sommerliche Stimmung auf. Die malerische Kulisse ist detailreich beschrieben und man kann Meer und Strand förmlich vor dem inneren Auge sehen und die Wellen rauschen hören.
„Dieser Sommer gehört uns“ ist ein wunderbarer Roman über Veränderungen, Selbstfindung, zweite Chancen und Neuanfänge mit einigem Tiefgang. Toll gezeichnete Figuren, Wendungen und eine lebendige Handlung haben mich begeistert und mir ein emotionales Leseerlebnis beschert!
Sarah Morgans "Dieser Sommer gehört uns" ist ein berührender Roman über drei Frauen unterschiedlichen Alters, die an Wendepunkten in ihrem Leben stehen und lernen müssen, eigene Wege zu gehen.
Da ist ...
Sarah Morgans "Dieser Sommer gehört uns" ist ein berührender Roman über drei Frauen unterschiedlichen Alters, die an Wendepunkten in ihrem Leben stehen und lernen müssen, eigene Wege zu gehen.
Da ist Lily, die als junges Mädchen ihr wahres Ich versteckte und unter der Bevormundung ihrer Eltern leidet. Ein vernachlässigtes Strandhaus wird zu ihrem Rückzugsort, wo sie nach ihrer Arbeit als Reinigungskraft malt und zur Ruhe kommt. Die Bilder des verstorbenen Malers Cameron Lapthorne im Cottage inspirieren sie.
Cecilia, 75 Jahre alt, hat immer im Schatten ihres Mannes Cameron gelebt. Anlässlich seines ersten Todestages und ihres Geburtstags flieht sie heimlich von der Feier ihrer dominanten Tochter Kristen in ihr altes Cottage. Dort trifft sie auf Lily, die sie bereits durch ihre Enkelin Hannah kennt. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Verbindung. Durch Cecilia gewinnt Lily Selbstvertrauen und entdeckt ihre Kreativität neu. Cecilia erkennt Lilys Talent und beschließt, sie zu fördern, indem sie ihren alten Freund Seth, einen Galeriebesitzer, kontaktiert. Gleichzeitig öffnet sich Cecilia für eine neue Liebe mit Seth, ihrer ersten Jugendliebe.
Cecilias Enkel Todd findet seine Nanna im Cottage. Begeistert von dem Ort plant er gemeinsam mit Lily, es für seine Großmutter neu zu gestalten.
Kristen, Cecilias Tochter, hat nie eine enge Beziehung zu ihrer Mutter gehabt und ihren berühmten Vater vergöttert. Sie hat sein Leben und Werk gemanagt und fühlt sich in ihrer Ehe mit dem vielbeschäftigten Chirurgen Theo einsam. Der Tod ihres Vaters hat sie in eine tiefe Krise gestürzt, doch sie versucht, die Rolle der glücklich verheirateten Frau aufrechtzuerhalten.
Der Roman lässt uns tief in die Gedanken und Gefühle dieser drei Frauen eintauchen, während sie nach ihrem Platz im Leben suchen und lernen, eigene Entscheidungen zu treffen.