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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2017

Fortsetzung der Blue-Secrets-Reihe <3

Blue Secrets – Das Flüstern der Wellen
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INHALT:

Emmas ist in einen wahren Gefühls-Strudel geraten: Ihre Mutter ist die vermeintlich tote Prinzessin Nalia von Poseidon und hat sie somit gefühlt ihr ganzes Leben lang belogen. Zugleich ist sie ...

INHALT:

Emmas ist in einen wahren Gefühls-Strudel geraten: Ihre Mutter ist die vermeintlich tote Prinzessin Nalia von Poseidon und hat sie somit gefühlt ihr ganzes Leben lang belogen. Zugleich ist sie die verlorene Liebe von Galens älterem Bruder, dem König von Triton. Und auch für Emma selbst hat das Ganze Folgen: Sie ist ein Halbblut und, nach dem Gesetz der Unterwasserwelt, dem Tode geweiht. Galen versucht verzweifelt ihr Geheimnis zu bewahren, doch in den Königreichen herrscht Zwietracht und Emma bleibt bald keine andere Möglichkeit als auch ihr eigenes Leben in die Waagschale zu werfen…



EIGENE MEINUNG:

Das Cover dieses Anschlussbandes ist für mich wieder wirklich wunderschön! Es passt sehr gut zum ersten Teil, hebt sich aber mit dem neuen Szenenbild auch ganz klar davon ab. Im Bücherregal sehen die beiden Bände nebeneinander wundervoll aus und lassen zugleich noch Raum für eigene Fantasie! Für mich passen sie super zum Inhalt des jeweiligen Bandes – man erkennt nach dem Lesen genau den Gedanken der dahinter steckt!!!

Zeitlich schließt dieser Band eng an den ersten Teil der Geschichte an. Einige Teile müssen jedoch erst rekonstruiert werden, was das Ganze für den Leser sofort wieder spannend macht und auch Raum gibt um den letzten Teil noch mal in Erinnerung zu rufen! Schön gelöst!

Innerhalb weniger Sätze war ich sofort wieder in der Geschichte gefangen, allerdings waren mir Emmas Zweifel und ihr hin- und hergerissen sein teilweise auch etwas viel. Zu stark schwankende und unsichere Personen mag ich nicht so gerne, gerade wenn sie wie hier, eigentlich sehr starke Persönlichkeiten sind. Gott sei Dank ist der Humor in der Geschichte nicht verloren gegangen! Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt in dieser Buchreihe! Auch an Überraschungen, Wendungen und vielen intensiven Emotionen mangelt es nicht, genauso wenig wie an Inhalt! Diesmal spielt weniger Emmas Alltag an Land, als vielmehr Galens Welt unter Wasser die Hauptrolle. Hier beherrschen Politik, Intrigen und Regeln innerhalb der Gesellschaft der Syrena die Geschichte.

Für mich ist dieser Teil ernster als Band 1, es findet ganz klar eine Weiterentwicklung statt! Emmas und Galens Liebe muss sich im Alltag bewähren und Witz und Romantik lassen dabei etwas nach. Dafür gibt es neue, sehr interessante Charaktere, die das Bild vervollständigen; andere bereits Bekannte lernt man noch besser kennen! In diesem Teil wechseln die Perspektiven aus denen erzählt wird zwischen Galen und Emma.

Rachel entwickelt sich in diesem Band immer mehr zu einem meiner Lieblinge, dafür kann ich mit Emmas Mutter absolut nichts mehr anfangen… Chloe fehlt mir manchmal doch noch…

Das Ende kann einen eigentlich zufrieden und ruhig zurück lassen, bis man zum nächsten Band greifen möchte, aber ein Ereignis hat mich regelrecht geschockt und ich mochte es gar nicht glauben… So recht finde ich für mich auch einfach keine Erklärung warum dies nötig war…



FAZIT:

Spannende Fortsetzung der Blue-Secrets-Reihe, allerdings weniger romantisch und witzig. Dafür mit Spannung, Dramatik und interessanten neuen Charakteren!

(4,5 Sterne)

Veröffentlicht am 17.08.2017

Abgehört!

Die drei ??? und der Automarder
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INHALT:
In Rocky Beach geht der geheimnisvolle „Automarder“ um und zertrümmert aus unerklärlichen Ursachen reihenweise Autoscheiben. Auch an Pauls Wagen wurden innerhalb kürzester Zeit wiederholt die Scheiben ...

INHALT:
In Rocky Beach geht der geheimnisvolle „Automarder“ um und zertrümmert aus unerklärlichen Ursachen reihenweise Autoscheiben. Auch an Pauls Wagen wurden innerhalb kürzester Zeit wiederholt die Scheiben eingeschlagen. Daraufhin lässt sein Vater ihn den Wagen nicht mehr benutzen und er engagiert Justus, Bob und Peter um den rätselhaften Fall zu lösen. Doch diese kommen noch einem ganz anderen Verbrechen auf die Spur: Aus einem der beschädigten Autos wurde eine seltene Münze, der sogenannte „Doppeladler“, gestohlen. Die drei Fragezeichen machen sich auf die Suche nach dem Automarder und kommen dabei auch dem Dieb auf die Spur…

EIGENE MEINUNG:
Das Cover dieses Falles ist eher unscheinbar, aber von den Farben her sehr ansprechend gestaltet: Es zeigt ein rotes, auf den Betrachter zurasendes, Auto bei Nacht mit eingeschalteten Scheinwerfern.

Dieser Teil der Drei-Fragezeichen-Reihe war durchaus interessant, hatte aber für mich reichlich absolut unsympathische Nebencharaktere. Das Ende ist mal wieder auf Justus Mist gewachsen und war nur durch die Eisenstange noch etwas spannend ;)

Tracks:
1. Zerbrochene Scheiben
2. Justus entdeckt ein Schema
3. Anklage gegen die drei Fragezeichen
4. Ein gestohlener Adler
5. Der Täter
6. der nicht auffällt
7. Die nächste Telefonlawine rollt
8. Wer ist der Täter
9. Ein Gewalttäter wird geschnappt

Trivia:
• Die The Three Investigators-Serie schwächelte zu dem Zeitpunkt, als dieses Buch erschien, längst nur mehr dahin. Nach dem "Automarder" begann man die Publikation von Spezialfällen („Find your Fates“-Bücher). Nur vier normale Bände sollten noch erscheinen, dann wurde die originale Three-Investigators-Serie eingestellt.
• Justus erzählt uns von dem "Adler":
„...es geht um eine seltene Münze. Ein amerikanisches Geldstück. Die 10 Dollar Goldmünze, geprägt im frühen 18. Jahrhundert. Die eine Seite zeigt einen Adler, und daher nennt man die Münze einfach nur Adler. Mr. Jarvis Temples Münze ist genau genommen ein Doppeladler. Eine 20 Dollar Goldmünze, die seltenste Ausgabe ist von 1849, unbezahlbar. Mr. Temples Münze ist der Doppeladler von 1907, das Stück ist mindestens 250.000 Dollar wert.“
• Sowohl Tante Mathilda als auch Onkel Titus haben leider nicht ihre gewohnte Synchronstimme.
(Quellen: http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Der_Automarder, http://www.3fragezeichen.net/?ziel=http://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=401)

FAZIT:
Interessanter Fall mit unsympathischen Nebencharakteren und einem schlauen Justus ;)

Veröffentlicht am 17.08.2017

Ein neues Mitglied...

Die 5. Plage - Women's Murder Club -
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INHALT:
Vor kurzem war Lindsay Boxer noch auf die Hilfe der Rechtsanwältin Yuki Castellano angewiesen – jetzt ist es anders herum: Yukis Mutter befindet sich zur Behandlung im San Francisco Hospital das ...

INHALT:
Vor kurzem war Lindsay Boxer noch auf die Hilfe der Rechtsanwältin Yuki Castellano angewiesen – jetzt ist es anders herum: Yukis Mutter befindet sich zur Behandlung im San Francisco Hospital das gerade Schauplatz einer Reihe mysteriöser Todesfälle ist. Versucht einer der Ärzte Fehldiagnosen zu vertuschen oder hinterlässt ein perfider Serienmörder seine Spur? Die Staranwältin Maureen O’Mara führt für die Hinterbliebenen der Opfer einen Prozess in Millionenhöhe! Zugleich ermittelt Lindsay an einem ganz anderen Fall: Junge Frauen werden vergewaltigt, ermordet und puppenhaft in verschiedene Autos drapiert vorgefunden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Frauenmörder und Todesengel sind auf freiem Fuß…

EIGENE MEINUNG:
Der 5. Teil um den Club der Ermittlerinnen trägt eine blaue 5 auf ihrem Cover. Darauf zu sehen sind schattenhafte Hände die sich gegen eine milchige Scheibe pressen.

Auch in diesem Band gibt es wieder mehrere Handlungsstränge nebeneinander:
1. Die Serie von Todesfällen im Krankenhaus bei denen vor allem Yuki eine große Rolle einnimmt. Sie ist mittlerweile das neuste Mitglied im Club der Ermittlerinnen und durch das Geschehen um ihre Mutter mehr als verändert. Gerade in Bezug auf sie hat mir das Ende dieses Bandes aber gut gefallen!
2. Lindsays Ermittlungen um die Morde an den jungen Frauen. Auch hier konnte man, typisch für Patterson, an einigen Stellen die Taten wieder durch die Augen des Mörders erleben. Ich finde das immer sehr eindringlich!
3. Der Prozess um das San Francisco Hospital. Hier haben wir vor allem Kontakt zu Cindy die als Reporterin vor Ort ist! Hinzu kommt einer der unsympathischsten Protagonisten überhaupt – aber für seine Rolle war er absolut perfekt! ;)

Natürlich ist auch Claire als Pathologin im Einsatz und auch Joe hat, als Lindsays Lebensgefährte, den ein oder anderen Auftritt. Allerdings muss ich sagen, dass mich diese Liebesgeschichte immer weniger begeistern kann und ich mich frage ob sie in dieser Buchreihe überhaupt nötig ist.

Die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen bzw. lösen sich nach und nach. Allerdings haben die letzten Seiten dann noch mal einen Paukenschlag zu bieten!

FAZIT:
Der Club der Ermittlerinnen ist wieder vereint und hat ein neues Mitglied! Diesmal sind die Mädels gleich in mehrere interessanten Fälle verwickelt!

Veröffentlicht am 17.08.2017

Half Moon Bay

Die 4. Frau - Women's Murder Club -
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INHALT:
Lindsay sitzt auf der Anklagebank!
Bei der Erfüllung ihrer Pflicht als Polizistin kommt es zu einer Verfolgungsjagd und einem Schusswechsel mit zwei Jugendlichen. Nachdem ihr Partner Jacobi angeschossen ...

INHALT:
Lindsay sitzt auf der Anklagebank!
Bei der Erfüllung ihrer Pflicht als Polizistin kommt es zu einer Verfolgungsjagd und einem Schusswechsel mit zwei Jugendlichen. Nachdem ihr Partner Jacobi angeschossen zu Boden geht und sie selbst von zwei Kugeln getroffen wird handelt sie in Notwehr. Doch dabei wird die jugendliche Mörderin getötet und ihr Bruder schwer verletzt. Unter Schuldgefühlen und auf der Flucht vor der Hetzkampagne der Medien zieht Lindsay sich in das Haus ihrer Schwestern nach Half Moon Bay zurück und sucht dort Ruhe bis zu ihrer Verhandlung. Doch kaum angekommen geschehen in dem kleinen Ort die ersten Morde. Und diese ähneln zu sehr Lindsays erstem und immer noch ungeklärtem Fall…

EIGENE MEINUNG:
Wieder passt das Cover dieses 4. Falles toll in die gesamte Reihe: Der Hintergrund ist in Schwarz, Titel und die große „4“, sind in Orange gehalten. In der namensgebenden Zahl sieht man einen brüchigen Boden sowie eine brennende Öllampe.

In diesem Fall hat man als Leser zwei größere Handlungsstränge die annähernd parallel verlaufen. Einerseits ist da Lindsays Verhandlung/die Vorbereitung darauf. Dabei lernt sie auch Yuki Castellano – ihre Anwältin – kennen. Auf der anderen Seite geht es um Lindsays Zeit in Half Moon Bay, ihre Beziehung zu Joe und die Morde die Lindsay so sehr an ihren ersten Fall erinnern.

Lindsays Verhandlung geht einem als Leser durchaus an die Nieren und man will natürlich wissen wie das Ganze ausgeht! Ihre Zeit in Half Moon Bay hat sie mir vor allem auch als Privatperson näher gebracht. Die Zeit mit Joe empfinde ich als nett, aber mich stört es etwas, dass immer am meisten davon gesprochen wird wie sie übereinander herfallen. Außerdem kann sich für mich wohl auf die Dauer keine intensivere Beziehung aufbauen, weil Joe immer nur wenige Tage/Stunden bei ihr sein kann. Die Morde fand ich spannend, gerade auch weil man diesen Teil der Geschichte immer mal wieder aus der Perspektive des Täters/der Täter erlebt.

Insgesamt war in diesem Band immer eine Grundspannung vorhanden, eine richtige dramatische Spannung gerade in Bezug auf die Morde konnte sich bei mir aber nicht aufbauen. Patterson will einen natürlich wieder auf die falsche Fährte locken und schafft das zum Teil auch. Oft habe ich aber auch schon darauf gewartet, dass von bestimmten – mir verdächtigen – Personen noch mehr kommt!

Ein kleiner Wehmutstropfen in diesem Teil ist es allerdings schon, dass die anderen Mitglieder des Clubs der Ermittlerinnen im Grunde fast keine Rolle spielen. Sie kommen immer wieder in wenigen Abschnitten zum Zug, aber ein gemeinsames Ermitteln oder Rätseln ist es eher nicht.

Der Schreibstil ist wieder flüssig, die Kapitel gewohnt kurz und ich bleibe der Meinung, dass man bei dieser Reihe eher von vorne beginnen als in der Mitte starten sollte. Die Handlung ist wohl trotzdem zu verstehen, aber es gibt schon eine gewisse Entwicklung und von Seiten des Autors wird bereits Geschehenes nur noch wenig erklärt.

FAZIT:
Ein Fall der vor allem Lindsay als Privatperson darstellt. Die Liebe kann mich in diesem Band weniger begeistern als der Gerichtsprozess und die Kapitel aus Seiten des Mörders. Vor allem aber fehlen die andern Mädels aus dem Club der Ermittlerinnen etwas.

Veröffentlicht am 16.08.2017

Das Ende der "Chroniken der Unterwelt"

City of Heavenly Fire
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INHALT:
Die Fronten haben sich wieder geklärt: Jace trägt das himmlische Feuer in sich und ist zurück an der Seite seiner Freunde. Sebastian dagegen kündigt den finalen Schlag gegen die irdische Welt an. ...

INHALT:
Die Fronten haben sich wieder geklärt: Jace trägt das himmlische Feuer in sich und ist zurück an der Seite seiner Freunde. Sebastian dagegen kündigt den finalen Schlag gegen die irdische Welt an. Clary und ihren Freunden bleibt nichts anderes übrig als in die Schattenwelt einzudringen um Sebastians Pläne zu vereiteln. Doch wird ihnen dies gelingen ohne dass einer von ihnen zu Schaden kommt? Und wie wird Clarys Wahl ausfallen vor die Sebastian sie bei ihrem Aufeinander treffen stellt? Ein Leben an seiner Seite oder die komplette Vernichtung von allem das sie kennt: Freunde, Familie, Schattenjäger, die Welt…

EIGENE MEINUNG:
Der 6. Band und somit Abschluss der Chroniken der Unterwelt ist für mich in einem besonders schönen türkisen Farbton gehalten. Er passt perfekt zu den anderen Bänden und beschließt die Reihe im Regal einfach wundervoll! 900 Seiten sind allerdings schon ein Ding! ;)

In diesem Band sind die Fronten wieder besser geklärt als im letzten Teil und das hat mir gut gefallen! Seit dem letzten Buch sind einige Monate ins Land gezogen. Sebastian erschafft dunkle Schattenjäger, sogenannte „Erdunkelte“, und hat geheime Verbündete wodurch er damit eine ungeheure Streitmacht aufstellt. Jace hingegen trägt nun das „Himmlische Feuer“ in sich und wäre damit die einzige Person, die Sebastian besiegen könnte. Leider hat er für mich nur noch wenig von seinem alten „Feuer“. Mir fehlen nach wie vor der Charme, der Witz, der Sarkasmus. Habe ich beim letzten Teil schon gesagt, dass es schön langsam nervt, dass jedes Drama auf Jace treffen muss, so war dies hier für mich die Höhe: Hätten er und Clary jetzt nicht einfach zusammen sein und kämpfen können? Nein, er kann genau das wieder nicht und wirkt mir oft auch etwas zu hilf- und kraftlos… Sie fand ich wieder etwas stärker, dagegen hat es sich Maia jetzt endgültig mit mir versaut. Ohne zu viel zu verraten gab es da mehrere Szenen die mich wirklich sauer gemacht haben. Manchmal kam es mir vor als müsste an dieser Stelle, von Seiten der Autorin noch ein Drama, noch ein Tod, noch ein Wendepunkt, her… Und mal ehrlich: Wer nimmt für einen Kampf in der Hölle Kondome mit…?
Simon und Isabelle, Alec und Magnus waren dagegen mal wieder meine Lieblinge und haben es absolut gerockt! Und auch die Schattenwelt an sich, mit ihren Runen, ihrer Magie und ihren verschiedenen Wesen, konnte mich bis zum Schluss begeistern!

Durch Sebastians Angriffe fliehen die Schattenjäger nach Idris was wieder etwas Abwechslung in die Geschichte bringt. Doch auch das ist nicht der einzige Handlungsort und ich will nicht spoilern, aber ich fand es gut, dass wir noch ganz andere Orte besuchen und besser kennen lernen! Auch einige der älteren Schattenjäger lernt man in diesem Roman mehr kennen. Das fand ich doch interessant um die Generationen und den Konflikt besser zu begreifen. Richtig nahe gehen konnten sie mir aber eher nicht

Was bei manchen zu viel Unmut führt hat mich jetzt nicht gestört, aber zu Beginn etwas irritiert: Wir erleben mehrere Kapitel intensiv aus der Sicht von Emma. Anfangs konnte ich damit gar nicht Recht etwas anfange. Sie ist jünger als Clary und ihre Freunde, grundsätzlich aber sympathisch, nur hat sie für mich nicht wirklich ins Geschehen gepasst, bis ich verstanden habe, dass sie einer der Hauptcharaktere von Cassanda Clares „Lady Midnight“-Reihe ist die zeitlich nach den Chroniken der Unterwelt angesiedelt ist. Ihr Charakter wurde hier wohl so eingeführt, dass man mit diesen Büchern weiter lesen kann. Ich weiß nicht ob das so nötig gewesen wäre, dass es einem so untergeschoben vorkommt, aber wie gesagt hat es mich auch nicht allzu fest gestört.
Genau das Gleiche passiert mit Charakteren aus den „Chroniken der Schattenjägern“, einer weiteren Reihe aus der Feder von Cassandra Clare. Diese spielt dann jedoch vor den Chroniken der Unterwelt im 19. Jahrhundert.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir das Ende gut gefallen und vor allem in puncto Simon stark erleichtert hat. Für mich wurden auch alle wichtigen Fragen (mit Ausnahme um die neu eingeführten Charaktere) zufriedenstellend geklärt. Handlungsraum für Fantasie um die Zukunft bleibt natürlich noch! Ich denke ich werde auch die
„Chroniken der Schattenjäger“ bzw. die Reihe um „Lady Midnight“ irgendwann beginnen!

FAZIT:
Ein guter Abschlussband mit passendem Ende und einem immer noch faszinierenden Weltenbild. Gerade Simon und Isabelle sowie Alec und Magnus konnten mich immer noch begeistern. Clary und Jace haben zum Teil ihren Reiz und vor allem ihren Witz und Sarkasmus leider verloren. Dieser Band führt außerdem Charaktere zu den weiteren Reihen von Cassandra Clare ein: „Chroniken der Schattenjäger“ bzw. die Reihe um „Lady Midnight“.