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Laraundluca

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Veröffentlicht am 16.04.2017

Morgen lieb ich dich für immer

Morgen lieb ich dich für immer
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Inhalt:

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich ...

Inhalt:

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt .

Meine Meinung:

Der Schreibstil war einfach, aber weder anspruchslos noch eintönig, sehr angenehm und eingängig, sehr emotional, flüssig und schnell zu lesen. Ich war sofort mittendrin in der Handlung, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich konnte da Buch nicht aus der Hand legen. Sowohl Handlung als auch der Schreibstil waren sehr fesselnd und packend.

Die Handlung war trotz des wirklich sensiblen und schweren Themas spannend und interessant, facettenreich, intensiv, voller Gefühle und wurde von den starken Emotionen getragen, ohne zu erdrücken. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die Handlung zu verfolgen. Ich habe mit Mallory gelitten und gefiebert, war traurig und wütend, verzweifelt und hoffnungsvoll, habe gezittert und war spannungsgeladen. Der Autorin ist es unheimlich gut gelungen, die ganze Bandbreite an Gefühlen direkt an den Leser zu transportieren und diese aufleben zu lassen.

Überrascht habe mich auch die Hintergründe, die Mallorys und Riders Verhalten so derartig beeinflussen. Mit einem solchen tiefgründigen Ereignissen und Gefühlen habe ich vor Lesebeginn nicht gerechnet. Eine schlimme Kindheit, geprägt von Gewalt, Brutalität, Hoffnungslosigkeit, Angst, schwere Misshandlung und Vernachlässigung. Traumata, viel Drama und Tragik und ein gute Portion Hoffnung, Mut und Gefühl, haben mich an den Seiten kleben lassen, mich nachdenklich gestimmt und enorme Emotionen in mir geweckt.

Mallorys und Riders gemeinsame Vergangenheit und Erlebnisse wurde immer wieder in Rückblicken eingeblendet.

Eine Geschichte die zeigt, dass es immer wieder Kinder gibt, die durchs System fallen, die Dinge erleben, die man sich gar nicht vorstellen mag. Eine Geschichte, die die sozialen Unterschiede aufzeigt und deren Folgen. Aber auch eine Geschichte voller Hoffnung.

Die Figuren sind sehr liebevoll, lebendig und facettenreich gezeichnet. Sie haben ihrem Charakter entsprechend nachvollziehbar und authentisch gehandelt. Beide Protagonisten haben eine Vergangenheit, die sie immer noch verfolgt und ihr Tun beeinflusst, die Schlimmes erlebt haben und jeder auf seine Weise einen Weg zurück ins Leben findet.

Ich mochte sowohl Mallory als auch Rider von Beginn an. Das starke Band, das die beiden auch noch nach den vielen Jahren verbindet, ist vom ersten Moment an spürbar. Es war wundervoll zu erleben, wie Mallory ihre Erlebnisse langsam verarbeitet, ein besseres Leben bekommt und nach und nach den Weg eines normalen Teenagers geht.

Die Geschichte hat alles, was für mich einen guten und lesenswerten Roman ausmacht. Sie hat mich sehr gut unterhalten und mir eine mitreißende, packende, spannende und emotionale Lesezeit beschert. Sie hat mich berührt, nachdenklich gestimmt, aber auch erschreckende Bilder gezeigt, die mich vollkommen gepackt und mitgerissen und zu Tränen gerührt haben. Eine absolut gelungene Mischung.

Fazit:

Eine fesselnde, mitreißende, berührende und intensive Geschichte mit einem schweren Thema, die mir unheimlich gut gefallen hat. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 17.03.2017

Küssen verboten, lieben erlaubt

Küssen verboten, lieben erlaubt
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Inhalt:

Phoebe Harris hat sich von ihrem langjährigen Freund getrennt und zieht von Vancouver zurück in ihre Geburtsstadt Greenwater Hill, wo sie als Verkäuferin in der Bäckerei einen Job findet. Als ...

Inhalt:

Phoebe Harris hat sich von ihrem langjährigen Freund getrennt und zieht von Vancouver zurück in ihre Geburtsstadt Greenwater Hill, wo sie als Verkäuferin in der Bäckerei einen Job findet. Als ihr der smarte Officer Dean Hunter erst aus einer prekären Situation heraushilft und sich anschließend schnell in ihr Herz stiehlt, scheint ihr Glück perfekt zu sein – wären da nicht die seltsamen, teils auch überaus gefährlichen Ereignisse, die den beiden Frischverliebten das Leben schwermachen. Die junge Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn jemand setzt alles daran, die Beziehung zwischen Phoebe und Dean zu verhindern.

Meine Meinung:

Dies ist der fünfte Teil der „Greenwater Hill Love Stories“. Die einzelnen Bände sind jedoch in sich abgeschlossen und können ohne Kenntnisse der Vorgänger gelesen werden.

Der Schreibstil ist super schnell zu lesen, sehr flüssig, einfach und irgendwie locker und flockig, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Der Einstieg ist mir enorm leicht gefallen. Ich war direkt mittendrin in der Geschichte und in Greenwater Hill. Die Seiten sind regelrecht dahingeflogen, ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Die verschiedenen Erzählperspektiven haben mir sehr gut gefallen. Dadurch konnte ich gut sowohl in die Gedankenwelt von Dean als auch von Phoebe eintauchen.

Auf diese Geschichte war ich schon sehr gespannt. Ich habe Dean schon im dritten Teil der Reihe so sehr ins Herz geschlossen und war damals etwas deprimiert, da er sein Glück nicht gefunden hatte. Mein Herz hat damals schon eindeutig für Dean geschlagen. Umso mehr habe ich hier mit ihm gefiebert.

Die Figuren waren liebevoll und lebendig gezeichnet. Sie wirken sehr natürlich und real, wie Menschen von nebenan.

Phoebe ist eine starke junge Frau, die sich durchs Leben beißt. Dean mit seinem sehr starken Beschützerinstinkt ist einfach nur ein toller Kerl. Beide waren mir unheimlich sympathisch.

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, erneut in das Städtchen zurückzukehren und seine Bewohner wieder zutreffen. Greenwater Hill ist eine Stadt mit liebenswerten Charakteren.
Das Setting gefällt mir unheimlich gut, es macht einfach Spaß, wieder dort zu sein. Ich hoffe es gelingt den Bewohnern, die Stadt attraktiver zu gestalten, mehr Einwohner anzulocken und sie zu erhalten.
Greenwater Hill ist sehr lebendig und bildhaft dargestellt, so dass ich es deutlich vor mir sehen konnte.
Es ist einfach ein wundervolles, charmantes Städtchen, eine tolle Kulisse für diese lesenswerte Romanreihe, die mich verzaubert hat.

Die Handlung war sehr natürlich und glaubwürdig dargestellt, sehr real und nachvollziehbar. Eine Geschichte, wie sie überall passieren könnte.
Die Handlung war sehr gefühlvoll, romantisch, aber auch spannend und dramatisch mit einem Hauch Erotik.
Das Ende war zwar vorhersehbar, aber dies hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich habe die ganze Zeit mit den Protagonisten gefiebert und gehofft, dass sie einen Weg zusammenfinden.

Die Liebesgeschichte von Phoebe und Dean hat mich sehr gut unterhalten und mir eine schöne, entspannende und Lesezeit beschert. Bisher meine Lieblingsgeschichte in der Reihe.

Fazit:

Eine schöne, emotionale Liebesgeschichte mit dramatischen Momenten, die sich vor einen charmanten Kulisse abspielt, die mich gut unterhalten du mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Was auch immer geschieht

Was auch immer geschieht
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Inhalt:

Sie darf ihn nicht lieben. Denn er ist ihr Stiefbruder. Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr ...

Inhalt:

Sie darf ihn nicht lieben. Denn er ist ihr Stiefbruder. Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen - einem Unfall, an dem Keith die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr lebendig und emotional, sehr leicht, angenehm, flüssig und schnell zu lesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Eigentlich war das Buch für zwischendurch gedacht, zum Lesen für Unterwegs, um Wartezeiten zu versüßen. Doch leider ist daraus nichts geworden. Es fiel mir unheimlich schwer es wieder zur Seite zu legen, so dass ich es innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe.

Dieses Thema - Liebe zwischen Stiefgeschwistern - scheint zur Zeit ein Renner zu sein. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die diese Beziehung thematisieren. Doch hier kommt noch etwas anderes hinzu. Die Vergangenheit zu überwinden und in die Zukunft zu blicken ist nicht leicht. Die Spannung, die Konflikte waren deutlich spürbar, haben mich regelrecht erdrückt.

Die Geschichte ist sehr emotional, mitreißend, fesselnd und lässt den Leser nicht mehr los. Der Autorin ist es wunderbare Weise gelungen, jegliche Gefühlsregungen zum Leser zu transportieren. Ich habe mit Callie und Keith gelitten, getrauert, geweint, gelacht, geliebt und gefiebert, war glücklich, traurig und wütend. Ich habe die ganze Bandbreite an Gefühlen am eigenen Körper miterlebt, die Callie durchgemacht hat. Diese Emotionen, die Handlung, die Konflikte, Probleme und die erdrückende Vergangenheit haben eine unheimliche Spannung aufgebaut, die mein Herz die ganze Zeit über hat regelrecht rasen lassen.

Die Handlung, der Verlauf und die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich von Anfang an geahnt hatte, dass hinter dem Unfall noch mehr steckte.

Die erotischen Szenen waren sehr gefühlvoll, authentisch und geschmackvoll beschrieben. Zu keiner Zeit wirkten sie gestellt, vulgär oder ordinär. Für einen Roman aus diesem Genre enthielt er überraschend wenige Sexszenen - eine angenehme Überraschung. Und man muss es nicht immer übertreiben, auch wenn ich absolut nichts gegen solche Szenen habe. Hier hat es einfach gepasst. Dafür war das Vorspiel, das Knistern, die Spannung, das erotische Feuer zwischen Callie und Keith von Beginn an deutlich spürbar.

Die Charaktere waren alle sehr detailliert, lebendig, facettenreich und vielschichtig gezeichnet. Sie hatten alle ihre guten und schlechten Seiten und genau das war es, was sie so authentisch hat wirken lassen. Jeder ist anders mit dem tragischen Verlust umgegangen, hat versucht es zu überwinden und das Leben weiterzuleben. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen.

Das Buch hat mir eine emotionale, fesselnde, mitreißende und packende Lesezeit beschert, mich sehr gut unterhalten und einfach nicht mehr losgelassen. Es hat mich berührt. Eine lesenswerte Geschichte über eine Liebe, die schwer zu akzeptieren ist und eine Vergangenheit, die nicht nur eine ganze Familie aus der Bahn geworfen hat.

Fazit:

Ein ergreifender Liebesoman, der mich gepackt und berührt hat. Absolute Leseempfehlung.


Veröffentlicht am 15.09.2016

Sternenhimmeltage

Sternenhimmeltage
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Inhalt:

Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an ...

Inhalt:

Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schön, angenehm, jugendlich leicht, aber nicht zu einfach. Er lässt sich flüssig und schnell lesen.

Der Einstieg war sehr mühelos, auch wenn die Geschichte nicht gerade leicht startet. Schon die ersten Szenen deuten darauf hin, dass es sich hier nicht um eine oberflächliche Teenagergeschichte handelt. Die Geschichte ist sehr berührend, tiefgreifend, mitreißend und dennoch so wunderbar locker und leicht erzählt, dass auch die schweren Themen nicht zu sehr auf die Seele drücken. Eine gelungene Mischung, die mitfiebern lässt und dennoch zum nachdenken anregt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, eine zu aufgesetzte, gezwungene, zu konstruierte Handlung zu verfolgen. Nein, das Gegenteil war der Fall. Sie wirkte sehr real. Auch wenn sie schreckliche Dinge thematisiert, weiß man genau, dass es genauso überall auf der Welt passieren kann - und leider auch passiert.

Nicht nur die Handlung ist sehr realistisch, auch die Charaktere agieren sehr authentisch.

Callies Kindheit war wirklich schrecklich. Sie tat mir unheimlich leid. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen, ihre Zerrissenheit, der Wunsch, ihre Mutter nicht zu verletzten, aber gleichzeitig das Leben bei ihrem Vater zu genießen. Sie hatte so wenig und endlich die Chance auf ein bisschen Glück. Doch die Umstellung war nicht leicht für sie, Regeln, die sie plötzlich befolgen sollte und die Liebe und Sorge um ihre Mutter. Sie hatte es unheimlich schwer sich einzugewöhnen. Sie war immer alleine mit ihrer Mutter und nun traf sie auf eine griechische Großfamilie.
Ihr Verhältnis zu Jungs ist durch ihre Erfahrungen auch sehr gestört. Es war wirklich nicht schön mit anzusehen, wie wenig sie sich selbst wertschätzt.
Ich fühlte an jeder Stelle mit ihr und konnte jede ihrer Gefühlsregungen und Entscheidungen aus ihrer Sicht nachvollziehen. Sowohl ihre Kindheitserinnerungen, als auch ihre Erfahrungen und ihre Handlungsweisen wirkten real und haben einen wirklichkeitsnahen Blick in Callies Innerstes geworfen.

Auch Alex hat es nicht gerade leicht mit seiner kranken Mutter, dem Zwang für die Familie zu sorgen und seine eigenen Träume zu begraben.

Die Geschichte von Callie hat mich tief berührt, mich gefesselt und gepackt und mir eine schöne und emotionale Lesezeit beschert.

Fazit:

Ein sehr berührender, sehr realistischer Jugendroman, der tief bewegt und mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Zorn und Morgenröte

Zorn und Morgenröte
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Inhalt:

Das ganze Volk von Chorasan lebt in Angst und Schrecken, seit der junge Herrscher Chalid begonnen hat, jeden Tag ein anderes Mädchen zu heiraten, nur um sie am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang ...

Inhalt:

Das ganze Volk von Chorasan lebt in Angst und Schrecken, seit der junge Herrscher Chalid begonnen hat, jeden Tag ein anderes Mädchen zu heiraten, nur um sie am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang hinrichten zu lassen. Shahrzad hat auf diese Weise ihre beste Freundin Shiva an den Kalifen verloren. Nun will sie nur noch eins: ihre Freundin rächen. Sie meldet sich freiwillig als Braut und hat doch nur ein Ziel: überleben und den Mann töten, der ihr die Freundin genommen hat. Im Angesicht der Morgenröte beginnt Shahrzad, Chalid eine Geschichte zu erzählen. Und tatsächlich: Sie bekommt einen Tag Aufschub. Doch mit den Geschichten und den Nächten, die vergehen, muss Shahrzad erkennen, dass der junge Kalif nicht der Tyrann ist, für den ihn alle halten. Und das in seinem prächtigen Palast Geheimnisse verborgen liegen, die noch schrecklicher sind als seine Taten.

Meine Meinung:

Der Prolog war direkt sehr packend und hat meine Neugier geweckt, so dass ich sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte war.

Leider wurde meine Spannung dann erst einmal gedämpft. Durch die vielen fremden Namen und Bezeichnungen, sowie die ständig wechselnden Perspektiven, die die Haupthandlung immer wieder unterbrochen haben, war es teilweise sehr verwirrend. Mein Interesse ist in der ersten Hälfte des Buches immer mehr abgeflaut. Zumal die Handlung nicht sehr ereignisreich gestaltet war.

Doch in der letzten Hälfte habe ich mich an die fremdklingenden Ausdrücke und Namen gewöhnt, auch wenn ich manchmal immer noch stark überlegen musste, wer denn nun gemeint war. Das letzte Drittel der Handlung hat mich dann endlich richtig unterhalten, es passierte etwas. Zuvor ist die Geschichte nur so vor sich hingeplätschert. Abgesehen von ein, zwei actionreichen Szenen.

Die Handlung wurde gegen Ende immer packender, vor allem als endlich das Geheimnis um Chalid und sein Verhalten gelüftet wurde. Zwischendurch gab es immer mal wieder leichte Andeutungen, so dass es nicht ganz überraschend kam. Nur mit dem Hintergrund habe ich nicht gerechnet. Auch nahm die Geschichte dann doch die ein oder andere Wendung.

Die Idee, die Geschichte an sich fand ich äußerst ansprechend, sie hat mir sehr gut gefallen. Vor allem das Setting ist interessant. Aber leider auch hier wieder sehr wenige Details, wenig Tiefe und Hintergrund. Gerne hätte ich mehr über diese orientalische Welt erfahren.

Die Charaktere sind auch etwas blass geblieben. Auch wenn mir Shazi und Chalid ans Herz gewachsen sind, haben wir nicht wirklich über die beiden, ihre Hoffnungen, Wünsche, Gedanken und ihre Vergangenheit erfahren.

Enttäuschend fand ich auch das Ende des Buches. Mir war zu Beginn nicht klar, dass es sich hierum eine Reihe handelt und die Handlung sehr offen endet. Dies ist leider so gar nicht mein Fall.

Fazit:

Das Buch hat leider nicht ganz das gehalten, was ich erwartet habe. Die Geschichte an sich, die Idee, hat mir gut gefallen, nur die Umsetzung war nicht ganz perfekt.