Verbreitet Pariser Flair in der Nachkriegszeit
Die tausend Farben von ParisJack, ein Amerikaner, kommt 1951 nach Paris. Er ist ein Lebenskünstler, der für die Malerei und seine Freiheit auf vieles verzichtet. Beim Malen eines Sonnenaufgangs an der Seine trifft er die Fotografin ...
Jack, ein Amerikaner, kommt 1951 nach Paris. Er ist ein Lebenskünstler, der für die Malerei und seine Freiheit auf vieles verzichtet. Beim Malen eines Sonnenaufgangs an der Seine trifft er die Fotografin Rose und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, denn Jack soll im Auftrag seines ehemaligen Vorgesetzten in Künstlerkreisen einen Spion aufspüren. Rose scheint etwas über diese Person zu wissen. Neben Jack und Rose gibt es noch ein zweites Liebespaar. Der bekannte Sänger Frank, auch ein Amerikaner, ist mit Jack befreundet. Er verliebt sich in die sympathische Blumenhändlerin Amelie, die sehr lebensfroh und dankbar ist für das, was sie hat, verhält sich aber sehr distanziert gegen über Frank. Kann er sie von seiner Liebe überzeugen, obwohl er auch etwas vor ihr verheimlicht?
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so kommt man den Protagonisten sehr nahe und kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Kapitel sind mit dem Ort der Handlung, dem Namen der erzählenden Figur sowie einem Satz gekennzeichnet. So weiß man immer, wo und aus welcher Perspektive berichtet wird. Zur Abrundung eines fiktiven Romans, der sich an einigen wahren Begebenheiten orientiert, finde ich das Nachwort sehr informativ und lesenswert. Neben den Liebesgeschichten mit Pariser Flair wird die Spannung durch den unbekannten Spion noch erhöht.