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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2023

Bedingte Weiterempfehlung

Nur noch kurz ...
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Klappentext:

„Wenn kleine Mäuse noch kein bisschen müde sind

Wer kennt das nicht? Die kleine Maus soll ins Bett, aber sie ist noch gar nicht müde und hat noch so einiges zu tun, bevor am Ende noch EINE ...

Klappentext:

„Wenn kleine Mäuse noch kein bisschen müde sind

Wer kennt das nicht? Die kleine Maus soll ins Bett, aber sie ist noch gar nicht müde und hat noch so einiges zu tun, bevor am Ende noch EINE Gutenachtgeschichte vorgelesen wird.

„Es ist schon spät, du musst ins Bett!“, sagt Mama Maus zur kleinen Maus. „Noch 10 Minuten!“, ruft die kleine Maus. „Ich will nur noch ein paar Löcher in den Käse bohren!“ Die kleine Maus nagt 10 runde Löcher in den leckeren Käse.  

„Jetzt hast du genug Käse gegessen!“, sagt Papa Maus. „Zähne putzen und dann ab ins Bett!“ „Noch 9 Minuten!“, ruft die kleine Maus. „Ich muss noch mein Rennauto hereinholen. Vielleicht regnet es in der Nacht!“ Die kleine Maus läuft nach draußen und fährt noch schnell 9 Runden mit dem Rennauto ums Haus. Dann holt sie es herein …"





Fazit:

Ja, die Schlafenszeit ist so eine Sache und Eltern kennen das Problem, dass die Kids noch gar nicht müde sind wenn Schlafenszeit ist, aber hier hat mir die Darstellung/Umsetzung nicht wirklich gefallen. Ich weiß nicht welche Werte dieses Büchlein vermitteln will? Dass es normal ist bei jeder Aufforderung, dass Schlafenszeit ist, zu widersprechen? Nach etwas neuem zu suchen, was noch unbedingt vor dem Schlafengehen erledigt werden muss? Ich weiß ja nicht. Als Elternteil ist man doch eh schon leicht genervt wenn sich diese Aktion unnötig in die Länge zieht. Braucht man das noch im Buch?



Dieses Buch sollte man definitiv mit einem Augenzwinkern sehen aber weiterempfehlen kann ich es nicht. Mir/uns sagt es nicht zu.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Rund um das Thema Diversität

So leben wir – und wie lebst du?
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Klappentext:

„In diesem Sachbilderbuch erzählen zehn Kinder, die in Deutschland leben, von sich, von ihrer Familie und von ihrem Alltag. So vielfältig und facettenreich, wie das Leben ist, so unterschiedlich ...

Klappentext:

„In diesem Sachbilderbuch erzählen zehn Kinder, die in Deutschland leben, von sich, von ihrer Familie und von ihrem Alltag. So vielfältig und facettenreich, wie das Leben ist, so unterschiedlich sind auch ihre Lebensweisen: vom Leben im Bauwagen oder auf einem Hausboot, mit vielen Geschwistern oder dem Papa alleine, in Patchwork- oder Großfamilien, mit Eltern oder Großeltern, die Traditionen aus anderen Ländern mitbringen – hier wird Vielfalt als Bereicherung gefeiert.“





Fazit:

Dieses Kinderbuch gewährt Einblicke in zehn unterschiedliche Kinderalltage. Das Konzept besteht darin, dass es in Form eines Freundschaftsbuches gestaltet und gefüllt ist. Und so bunt wie die Farben in diesem Buch, ist auch der Inhalt. Es scheint als hätte die Autorin wirklich an alles denken wollen; verschiedene Nationalitäten und Wohnverhältnisse, landestypische Gerichte und Namen, Aufwachsen bei Pflegeeltern oder bei getrennt lebenden Elternteilen, als Einzelkind oder mit Halbgeschwistern. 
Dieses Büchlein bietet viel Gesprächsstoff, Themen über die man noch im Nachhinein ordentlich diskutieren kann.

Einige Aspekte fand ich allerdings zu kompliziert. Das Sachbilderbuch wird Kindern ab 6 Jahren empfohlen, doch verstehen sie wirklich jeden Zusammenhang? Beispielsweise: „Obwohl sie in Nigeria auch schon Krankenschwester war, musste sie hier in Deutschland die Ausbildung noch mal ganz neu machen, als würde alles, was sie schon wusste, hier komischerweise nicht zählen.“
 Ich persönlich verstehe die Absicht, finde es jedoch nicht altersgerecht.

Im Anschluss gibt es zwei leere Eintragseiten. Kinder fühlen sich dazu aufgefordert es auszufüllen, mitzumachen und dazuzugehören. Eine tolle Idee!

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Right Person, Wrong Time

Vom Ende der Nacht
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Inhalt:

„Die aufwühlende und zugleich zärtliche Geschichte zweier Menschen, die nicht anders können als sich immer und immer wieder anzuziehen. Will und Rosie gehören schon jetzt zu den unvergesslichen ...

Inhalt:

„Die aufwühlende und zugleich zärtliche Geschichte zweier Menschen, die nicht anders können als sich immer und immer wieder anzuziehen. Will und Rosie gehören schon jetzt zu den unvergesslichen Liebespaaren der Weltliteratur – ihre Geschichte wird Sie vom Schlafen abhalten.

Will und Rosie. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein, und doch verlieben sie sich ineinander: verstohlene Blicke, Sonnenuntergänge am Lagerfeuer, Gespräche bis spät in die Nacht. Sie sind kurz davor, etwas Wunderbares zu beginnen. Bis eines Tages ihre Welt zerbricht.
Auch wenn die Jahre vergehen, finden sie immer wieder zueinander und können das, was hätte sein können, nicht ganz loslassen.

"Vom Ende der Nacht" erzählt von unmittelbarer Nähe, verpassten Chancen, den vielen Lieben, die wir im Laufe unseres Lebens haben - und der einen, zu der wir immer wieder zurückkehren.“





Schreibstil/Art:

Eine beeindruckende Erzählsprache, die mich die ganze Lesezeit über beflügelte aber auch fallen ließ, um mich dann wieder aufzufangen und um mir anschließend das Gefühl zu geben, als würde ich den Schmerz der beiden aushalten müssen. Der Ton ist ruhig und bedacht. Man muss der Erzählung etwas Zeit geben, sich selbst öffnen. 



Will und Rosie und ihre Liebe … und das Leben dazwischen. Über zwei Jahrzehnte durfte ich ihre Geschichte begleiten, mich über heimliche Treffen, intime Telefonate und intensive Gespräche erfreuen. Doch sowohl Will als auch Rosie haben es nicht einfach. Ihre Lebenswege sind erschütternd, schmerzhaft aber auch schön und traurig zugleich. Ich durchlebte eine intensive Zeit mit den beiden, fühlte mich ihnen nah. Ich empfand es zu keinem Zeitpunkt kitschig oder klischeehaft. Nein, es fühlte sich völlig natürlich und vertraut an.




Fazit:

Eine der schönsten und bewegendsten Liebesgeschichten, die ich in den letzten Jahren lesen durfte. Vor lauter Gefühlen vergaß ich die Zeit, ließ mich komplett umhüllen und verfolgte gebangt die Nähe und Distanz zwischen den beiden. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen, vielleicht, weil es meinem persönlichen Liebesleben recht nah kommt. 
Und mal ehrlich, hat nicht jede:r von uns, diese eine große Liebe? ... vielleicht auch mal aus den Augen verloren und dann hoffentlich wiedergefunden?

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Veröffentlicht am 21.07.2023

Wenig Entwicklung

Das Summen unter der Haut
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Klappentext:

„Hamburg, 1977. Julle ist vierzehn Jahre alt. Kurz vor den Sommerferien bekommt er einen neuen Mitschüler, Axel. Sofort ist Julle verliebt. Dass er schwul ist, weiß keiner. Bis auf seine ...

Klappentext:

„Hamburg, 1977. Julle ist vierzehn Jahre alt. Kurz vor den Sommerferien bekommt er einen neuen Mitschüler, Axel. Sofort ist Julle verliebt. Dass er schwul ist, weiß keiner. Bis auf seine Schwester und seine Mutter vielleicht, Mütter sollen so etwas ahnen. Julle zählt die Stunden, die er Axel kennt, und freundet sich mit ihm an. Zusammen gehen sie ins Freibad, füttern Axels Kaninchen und entdecken eine versteckte, halb abgebrannte Hütte im Wald. Als sie deren Geheimnis beinahe gelüftet haben, ist Axel plötzlich verschwunden – und Julle ahnt, dass nach diesem Sommer nichts mehr so sein wird wie davor."





Fazit:

Ich habe mich darauf eingestellt, eine sommerliche, leichte Lektüre zu lesen. Voller Verliebtheit, ersten Bekenntnissen, Annäherungen und aufregenden Momenten, doch die Story bietet leider nicht wirklich mehr als der Klappentext hergibt - gestreckt auf 176 Seiten. Schade!



Was mir gefallen hat? Der Schreibstil. Julle selbst kommt wie ein typischer Jugendlicher rüber, auch die ein oder andere Stelle brachte mich zum Schmunzeln. Grundsätzlich fehlte mir jedoch mehr Tiefe. Auf das Thema Homosexualität wird leider auch nicht weiter eingegangen. Ich habe das Buch dadurch gänzlich nicht verstanden und bleibe ein kleines bisschen ratlos zurück.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Anders als gedacht

Amazement Park
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Klappentext:

„Die Challenge: eine Woche lang in einem verlassenen Freizeitpark versteckt bleiben, ohne gefunden zu werden.

Der Gewinn: genug Geld, um sein Leben zum Besseren zu verändern.

Obwohl alle ...

Klappentext:

„Die Challenge: eine Woche lang in einem verlassenen Freizeitpark versteckt bleiben, ohne gefunden zu werden.

Der Gewinn: genug Geld, um sein Leben zum Besseren zu verändern.

Obwohl alle Teilnehmenden unbedingt gewinnen wollen, ist sich Mack sicher, dass sie siegen kann. Im Verstecktbleiben ist sie ein Profi: Das ist der Grund, warum sie noch lebt und ihre Familie nicht.

Doch als die anderen nach und nach verschwinden, wird Mack klar, dass mit dieser Gameshow etwas nicht stimmt. Vielleicht ist der einzige Weg, ihrer aller Leben zu retten, aus den Verstecken zu kommen und gemeinsam zu kämpfen.“





Fazit:

Mack, die vermeintliche Protagonistin, kam mir leider viel zu kurz. Ich mochte sie als Person und ihre Lebensgeschichte, doch die Unterbrechungen durch andere Kandidaten, machten sie unnahbar und hielten mich auf Distanz. Ich hätte mir den Fokus mehr bei ihr gewünscht. 
Womit das Buch punktet ist das Setting und die durchgehend bedrohliche Stimmung.



„... für alle Fans von »Squid Game«“

Dieser Hinweis hat mich neugierig gemacht, meine Erwartungen jedoch nicht erfüllt.
Die Grundidee hat mir auf Anhieb zugesagt, der Anfang ließ mich gebannt dranbleiben. Gut ist auch der Handlungsstrang: mysteriös, düster und verschwiegen, rettet jedoch nicht das komische Ende. Ab der Mitte des Buches entwickelte sich die Story in eine andere Richtung - was mir leider nicht gefallen hat. Ein Buch bei dem sich die Meinungen spalten werden.

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