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Veröffentlicht am 11.07.2021

Die Frequenz des Todes – Auris

Die Frequenz des Todes
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Eine Mutter ruf in großer Panik den Notruf an. Ihr Baby ist verschwunden, und überall ist nur Blut zu sehen. Der in Untersuchungshaft sitzende forensische Phonetiker Matthias Hegel soll inoffiziell anhand ...

Eine Mutter ruf in großer Panik den Notruf an. Ihr Baby ist verschwunden, und überall ist nur Blut zu sehen. Der in Untersuchungshaft sitzende forensische Phonetiker Matthias Hegel soll inoffiziell anhand der Notrufaufnahme herausfinden, was passiert ist. Durch einen Trick gelingt es ihm, wieder die Crime-Podcasterin Jula einzuspannen. Dies wird Jula in tödliche Gefahr bringen.

ACHTUNG: Teil zwei einer Reihe, Rezension enthält Spoiler

Nach ihrem ersten Erlebnis mit Hegel hat Jula eigentlich genug von ihm, und doch schafft er es, sie erneut in ein Abenteuer hineinzuziehen. Dieser Fall ist spannend, und überraschende Wendungen lassen die Geschehnisse immer wieder in neuem Licht erscheinen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, und auch über das Geheimnis, was mit Moritz geschah, erhalten Jule und der Leser neue Informationen.

Des Weiteren zeigt das Buch eine interessante Thematik, über die immer mehr ans Licht kommt und die einen Leser auch zum Nachdenken anregen kann. „Die Frequenz des Todes – Auris“ ist eine gelungene Fortsetzung von „Auris“ und lässt noch genügend Fragen offen, um sich auf den nächsten Teil zu freuen.

Veröffentlicht am 11.07.2021

Viva la Reanimation! – Als Notarzt im Blaulichtmilieu

Viva La Reanimation!
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Autor Dr. med. Christoph Schenk schildert mit professionellem Abstand Ereignisse aus seiner Notarzttätigkeit. Von humorvoll, kurios bis dramatisch ist alles dabei. Die einzelnen Berichte sind kurz erzählt. ...

Autor Dr. med. Christoph Schenk schildert mit professionellem Abstand Ereignisse aus seiner Notarzttätigkeit. Von humorvoll, kurios bis dramatisch ist alles dabei. Die einzelnen Berichte sind kurz erzählt. Was mich allerdings störte waren die zeitlichen Sprünge vor und zurück. Mir wäre eine lineare Erzählung lieber gewesen. So wusste ich nie genau, auf welcher Erfahrungsstufe sich der Arzt befindet.

Überflüssig und unpassend finde ich die Überschriften der einzelnen Einsätze. Deren Verlauf bringt der Autor dafür gut rüber. Auch erklärt er die Fachbegriffe und Diagnosen, so dass selbst ein Laie weiß, worum es geht.

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung der ersten beiden Bücher des Autors. Wer diese schon kennt, weiß also, welche Einsätze den Notarzt erwarten. Ich kenne die Bücher nicht und so konnte ich mich darauf einlassen. Insgesamt finde ich das Buch gut, da man als Leser auch Einblicke in Bereiche bekommt, die für einen selbst nicht alltäglich sind.

Veröffentlicht am 11.07.2021

Teufelsgold

Teufelsgold
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Es ist der Stein der Weisen, mit dessen Hilfe man Gold herstellen kann. Doch dieses Gold bringt seinen Besitzern nicht das erhoffte Glück. Deutschordensritter begeben sich auf die Suche nach diesem Stein ...

Es ist der Stein der Weisen, mit dessen Hilfe man Gold herstellen kann. Doch dieses Gold bringt seinen Besitzern nicht das erhoffte Glück. Deutschordensritter begeben sich auf die Suche nach diesem Stein der Weisen, um ihn für alle Zeiten sicher zu bewahren. In der heutigen Zeit finden zwei Brüder heraus, was wirklich hinter dem Stein der Weisen steckt.

Hendrik gelingt es, als Finanzberater anderen Menschen zu Geld zu verhelfen. Nur ihm selbst gelingen ironischerweise keine Anlagen, und vom erhofften Geldsegen kann er nur träumen. Eines Tages bekommt er in einem Antiquariat ein Buch in die Hände, welches sein Leben verändern wird.

„Teufelsgold“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der nicht zufrieden mit seinem Leben ist und immer mehr möchte, als er besitzt. Durch das entdeckte Buch und die weiteren Geschehnissen bekommt Hendrik nun die Chance, von der er immer geträumt hat.

Autor Andreas Eschbach hat einen interessanten Roman verfasst, bei dem der Leser ebenso wie Hendrik nur scheibchenweise erfährt, was es wirklich mit dem Stein der Weisen auf sich hat. Zu Beginn fehlt es der Geschichte etwas an Schwung, was sich aber im Verlauf des Romans ändert. Langsam baut sich eine Spannung auf, nimmt die Entwicklung von Hendrik interessante Wege.

Irgendwann gleitet der Thriller ab in das Mystische, was ist noch Realität, was die Wahrheit? Es ist nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass das Finale kein großer Knall sein wird. Im Gegenteil, es ist ruhig und lädt nach dem Ende der Geschichte zum Nachdenken über die Geschehnisse ein. „Teufelsgold“ hat mir gut gefallen, und ich empfehle es gerne weiter.

Veröffentlicht am 11.07.2021

Doors – Dämmerung

DOORS X - Dämmerung
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Die im Keller der Villa ihres Urgroßvaters verschwundene Anna-Lena führt ein Geo-Expertenteam in ein geheimnisvolles Höhlensystem. Das Team wurde von ihrem Vater engagiert, der sich große Sorgen um seine ...

Die im Keller der Villa ihres Urgroßvaters verschwundene Anna-Lena führt ein Geo-Expertenteam in ein geheimnisvolles Höhlensystem. Das Team wurde von ihrem Vater engagiert, der sich große Sorgen um seine Tochter macht. Die Suche entwickelt sich für die Teilnehmer zu einem Alptraum. Mysteriöse Türen führen in gefährliche Welten.

Zu Anfang des Buches gibt es den Einführungsteil „Doors – Der Beginn“ zu lesen. Wer diesen Einführungsteil noch nicht kennt, findet so den Einstieg in Geschichte. Die betreffenden Seiten sind markiert, so dass Leser, welche „Doors – Der Beginn“ bereits kennen, direkt in das Abenteuer starten können.

Die Spannung startet auf gutem Niveau und steigert sich bis zum Schluss immer weiter. Merkwürdige Geschehnisse und Welten regen die Fantasie des Lesers an. Gut ausgearbeitete Figuren, welche alle ein kleines Geheimnis mit sich tragen, nehmen den Leser auch emotional mit.

Leider ist die Geschichte relativ kurz und daher schnell ausgelesen. Eventuell ist dies dem Umstand geschuldet, dass es mehrere Bücher dieser Reihe gibt, und jedes unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann. Dieser Teil der Reihe hat bei mir ein schönes Kopfkino laufen lassen. Mal sehen, ob dies die anderen Bände ebenfalls schaffen werden.

Veröffentlicht am 06.06.2021

Die Bucht der Lupinen

Die Bucht der Lupinen
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Nach dem Tod ihrer Großmutter Lou fährt Anna mit ihren beiden Schwestern zu Lous Haus am Meer in Neufundland. Dort finden die Schwestern ein altes Foto. Darauf ist ein ihnen unbekannter Mann. Dieses Foto ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter Lou fährt Anna mit ihren beiden Schwestern zu Lous Haus am Meer in Neufundland. Dort finden die Schwestern ein altes Foto. Darauf ist ein ihnen unbekannter Mann. Dieses Foto führt in Lous Vergangenheit in die 1930er Jahre nach Hamburg. Denn dort ist Lou aufgewachsen – als Jüdin.

Die Kapitel der Zeitachse der 1930er Jahre und der folgenden Zeit beginnt immer mit einem kurzen Tagebucheintrag von Lou, dann steigt der Leser direkt in das Geschehen ein. Dass Lou diese schreckliche Zeit überstehen wird, ist klar, jedoch nicht, was damals geschah. Ihrer Tochter und den Enkeltöchtern gegenüber war sie immer schweigsam. Nach und nach kommt Licht in diese Dunkelheit.

Autorin Johanna Laurin schreibt so gefühlvoll, dass ich die eine oder andere Träne während des Lesens im Auge hatte. Diese Geschichte hat mich auf beiden Zeitebenen emotional mitgenommen. Das Geschehen ist so gut dargestellt, dass ich manchmal das Gefühl hatte, direkt daneben zu stehen und alles zu beobachten. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, und auch die Landschaft kommt in der Beschreibung nicht zu kurz. Das Buch verliert sich dabei jedoch nicht in überflüssigen Beschreibungen.

Was ein Buch bei mir nur selten schafft, ist diesem gelungen. Ich erlebte ein intensives Kopfkino. Der Roman bietet auch alles an Gefühlen auf, welche nach meiner Meinung in eine Geschichte dieses Genres gehören. Genau so sollte es sein. „Die Bucht der Lupinen“ wird definitiv in mein Regal der Lieblingsbücher wandern.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.