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Veröffentlicht am 30.08.2025

Anders, spannend, manchmal jedoch vielleicht etwas zu kurzgefasst

Playground Chess
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Spielst du noch oder fühlst du mehr?

Mit ihrem Exfreund Daniel in einer guten Freundschaft auseinandergegangen und weiterhin in Kontakt spielt Catrin in ihrer Freizeit gerne online Schach. Zumeist geht ...

Spielst du noch oder fühlst du mehr?

Mit ihrem Exfreund Daniel in einer guten Freundschaft auseinandergegangen und weiterhin in Kontakt spielt Catrin in ihrer Freizeit gerne online Schach. Zumeist geht sie dabei als Siegerin heraus. Umso spannender, dass es da plötzlich einen starken Gegner gibt. Immer mehr Duelle spielen sie gegeneinander und lernen sich auch in den Chats und per Mail kennen. Alsbald will Jon den Kontakt nicht nur virtuell sondern auch in der Realität wahrnehmen. Faszinierend, geheimnisvoll und überaus attraktiv soll es bald um mehr als nur das Spiel rund ums Damengambit gehen.
Die Geschichte bietet ein abwechslungsreiches Konzept und war für mich, die bisher kaum Berührungspunkte mit Schach hat einen zusätzlichen Reiz. Man lernt durchaus einiges spannendes zum Spiel dazu.
Außerdem ist es sehr spannend, dass die Handlung in zwei Teile geteilt ist. In der virtuellen Welt erlebt man die Geschichte aus Catrins Perspektive, während in der realen Welt auch Jon, ihre Freundin Anett und Daniel zu Wort kommen. Gerade den ersten Teil fand ich gut gestaltet und Jons Texte in teilweise sehr poetischer Form ansprechend. Im zweiten Teil war für mich etwas die Luft raus.
Manche Geheimnisse werden erst recht spät aufgeklärt und recht schnell abgehandelt. Der Schreibstil an sich war dabei leicht, hielt manchmal einiges vielleicht etwas zu knapp. Gewisse Aspekte, gerade die Gefühlswelt der Figuren betreffend, oder auch in Teilen widersprüchliche Handlungen als auch unreifere Aktionen hätten bei mir auf mehr Verständnis treffen können, wäre es stärker ausgeführt wurden.
Das Ende ist zudem kein klassisches Happy End, was mir einerseits gut gefiel, andererseits ließ es auch sehr viele Fragen und Potential für eine Fortsetzung, die es jedoch nicht gibt.
Für zwischendurch ist dieses Buch geeignet und bietet mal eine andere Thematik und Storyline. Manchmal konnte es mich jedoch nicht ganz abholen, sodass ich dem ganzen 4/5 Sternen geben möchte.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Neue Enthüllungen, neue Verstrickungen, entdeckte Gefühle. Es geht hemmungslos und rasant weiter, also lehne dich beim Lesen lieber nicht zu weit zurück!

Sinner City
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Die Stadt schläft nicht, die Sünden auch nicht…
Abby ist nach den ganzen Ereignissen wieder mit ihrem Vater daheim. Vergessen kann sie es deshalb jedoch nicht unbedingt, besonders da Damian reges Interesse ...

Die Stadt schläft nicht, die Sünden auch nicht…
Abby ist nach den ganzen Ereignissen wieder mit ihrem Vater daheim. Vergessen kann sie es deshalb jedoch nicht unbedingt, besonders da Damian reges Interesse zeigt. Dabei will sie doch gerade die Sinners, oder eher gesagt nur die Erinnerung an einen, verdrängen.
Blöd nur, wenn gerade dieser ihr verfallen zu sein scheint und zudem die Gefahr noch an so vielen Ecken lauert...

Zwischen dem Ende von Band eins und dem Anfang des zweiten Bandes vergeht ungefähr ein Monat.
Interessant ist dabei, wie unterschiedlich Abby und Savior in manchen Belangen hier agiert haben, wo sie sich doch recht ähneln. Meiner Meinung nach bemerkt man hier wieder die Unterschiede in der Sozialisation der beiden, denn in Sachen Hitzköpfigkeit und Eifersucht stehen sich die beiden in nichts nach.
Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang das Verhalten der Freunde der beiden gefallen. Sie stutzen den beiden regelmäßig den Kopf zurecht, wenn man es selbst nur zu gern erledigen würde, was die Charaktere einmal wieder super sympathisch gemacht hat. <3

Verteilte ich im ersten Band noch Abzüge in der Abby-Note, gibt es hier keine, denn Abby, aber auch Savior und die anderen haben sich weiterentwickelt und das sehr zufriedenstellend. Andererseits bleibt ihnen in Teilen auch nicht viel anderes übrig.

Bereits in Band eins ist viel passiert, aber hier überschlagen sich die Ereignisse. Jeder erholsame, schöne Moment knüpft an zahlreiche unschöne Neuigkeiten.
Die Sinners sind ja namentlich eigentlich die Sünder. Allein sind sie damit allerdings keinesfalls.
Kaum öffnet sich eine Tür, treten sogleich neue Konfliktpotentiale zum Vorschein. Zur Ruhe kommt hier so wirklich keiner.
Ein Handlungsstrang jagt den nächsten, wodurch immer deutlicher wird, dass Band eins der Einführung diente, bevor man in den Machenschaften der Beteiligten fast schon untergeht.
Das ist keinesfalls negativ zu werten, manchmal muss man lediglich pausieren, um kurz Luft zu holen.

Die Sinners wären dabei nicht die Sinners, wenn das meiste nicht nur einen selbst sondern auch die Charaktere überraschen würde und im Unklaren lässt.
Manches wird zwar in Ansätzen geklärt, dafür stellen sich nicht minder weniger neue Fragen oder Gefahren auf.
Man fängt irgendwann selbst an, die Charaktere zu hinterfragen, denn eins wird hier erneut mehr als deutlich:
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Wie weit die Tragweite dessen sein kann, überrascht einen bekanntermaßen selbst immer einmal wieder.
Man begleitet die Charaktere nun schon eine Weile und doch bleibt selbst über sie vieles im Unklaren.

Das frustriert allerdings erst, wenn der Cliffhanger einen voller Hoffnung und Bangen zurücklässt.
Dieser Fakt ist definitiv dem Schreibstil zuzuordnen.
Kate Dark schafft es eine Szene vollumfänglich auszufüllen und den Leser weiterhin im Dunkeln tappen zu lassen.
Das Stück des Kuchens sättigt den Leser, dabei gibt es noch so einiges zu probieren.

Band drei soll scheinbar andere Töne anschlagen. Ich bin gespannt, wie sich das äußern wird. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht und zugleich hat man Angst, Dinge zu erfahren, Charaktere zu verlieren, die man nicht erwartet hätte und dessen Ereignis somit umso mehr aufwühlt.
Langweilig wird es bei den Sinners gewiss nicht. Bis zum Ende zu kämpfen, zu hassen und zu lieben, ist ein Markenzeichen der Sinners.

Band zwei gefällt mir so noch ein bisschen besser, da ist die 5 / 5 die logische Konsequenz.
Die wahren Charaktere der Figuren und ihre Geschichte werden sichtbarer und doch weiß man nichts.
So verbleibe ich voller Erwartung auf Band drei und hoffe, dass wenigstens Hailey recht behält. Beeinfluss- oder vorhersehbar ist hier absolut nichts.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Durchwachsener Auftakt mit Potential zur Besserung

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Alles für Yale, nur Verlieben könnte Probleme bereiten
Sasha träumt von einem Studium an der Yale University. Um ihre Chancen zu verbessern, zieht sie nach Boston, 3k Meilen von daheim weg. Als wäre das ...

Alles für Yale, nur Verlieben könnte Probleme bereiten
Sasha träumt von einem Studium an der Yale University. Um ihre Chancen zu verbessern, zieht sie nach Boston, 3k Meilen von daheim weg. Als wäre das nicht schon eine große Umstellung handelt es sich dabei um eine private High School, bei der es an reichen, versnobten Mitschülern nur so wimmelt. Zur Abwechslung fängt sie etwas außerhalb einen Job in einem Café an. Ruhe vor dem Sturm und dabei ihrer Leidenschaft nachgehen hofft sie. Unerwarteten Besuch von ihrem renommierten Mitschüler Ben bekommt sie. Sich zu verlieben steht dabei nicht auf ihrer Liste.
An sich erwarten den Leser hier ein altbekanntes Konstrukt der NA Sparte. Nichtsdestotrotz fand ich es spannend, dass Sasha in einem Café arbeitet und es auch sonst einiges zu entdecken gibt.
So habe ich voller Vorfreude dieses Buch begonnen, muss aber leider zugeben nicht richtig mit den Charakteren warm geworden zu sein.
Klar, es gibt viele dramatische Aktionen, jedoch bin ich selbst mit der Protagonistin nicht so wirklich zurechtgekommen und fand es eher anstrengend als unterhaltsam ihr und der Geschichte weiter zu folgen. Manchmal waren die einzelnen Figuren in ihrem Verhalten sehr sprunghaft und auch kindlich unterwegs. Klar sind es Teenager, aber zeitweise war es sehr anstrengend am Ball zu bleiben.
Zwar gibt es gute Szenen und gefällt mir die Handlung per se, der Aufbau des Buches mit häufigen Zeitsprüngen und in Teilen sehr knappen Zusammenfassungen von doch vorher recht ausführlich angeteaserten Ereignissen machten es mir allerdings nicht unbedingt einfacher.
Zunehmend wird deutlich, dass auch Ben einiges zu Schultern hat, was leider kein neuer Einfall ist. Manches hat mich etwas sehr an die Maxton-Hall-Reihe erinnert, anderes glücklicherweise wieder nicht. Hier handelt es sich schließlich um eine eigenständige Reihe, die keine Kopie der bekannten Trilogie darstellen sollte.
Meiner Meinung nach hat die Geschichte trotzdem Potential, sodass ich einfach hoffe, dass sich die angesprochenen Punkte für mich in Band zwei bessern und die Figuren reifen, sich weiter entwickeln und ich ihnen somit besser folgen kann und möchte. Ausführlichere Schilderungen der Gedankenwelt und Emotionen würden dabei sicherlich helfen. Das Ende war zudem recht spannend gestaltet, dessen Antworten ich gerne erfahren möchte.
Alles in allem vergebe ich diesem Auftakt 3/5 Sternen. Großen Fans von Geschichten der High Society und Neuankömmlingen im NABereich würde ich dieses Buch empfehlen, weniger eingefleischten Fans vielleicht eher nicht.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Emotionsgeladen, dramatisch, witzig, herzerwärmend

Small Town Kisses (Minot Love Story 1)
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Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass ...

Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass sie den Traum vom Studium platzen lässt und einen Job in der Buchhandlung anfängt. Ein fitnessaffiner Mann in ihrem Alter ist da eher nicht zu finden. Doch wider Erwarten taucht eines Tages der verschwiegene Nate auf und stellt so einiges für Morgan auf den Kopf. Und das nicht nur gefühlstechnisch.
Ein sehr schönes, relativ schlichtes Cover hinter dem eine herzzerreißende, dramatische Geschichte lauert. Morgan beeindruckt mich sehr, nimmt sie die ganze Situation doch recht gefasst und agiert auch sonst sehr genügsam mit ihrem Leben, das doch ganz anders ist als sie es sich ursprünglich vorstellte. Und Nate, ja Nate ist eine Nummer für sich. Sehr in sich gekehrt und doch faszinierend, was auch einen triftigen Grund hat. Sein bester Freund Brian mit seiner direkten Art einem ebenso ans Herz wächst.
Der Schreibstil zieht einen in den Bann, lässt einen mit den Figuren lachen, trauern, hadern und sich weiterentwickeln. Die Themen, die in diesem Buch relevant werden, sind alles andere als leichter Tobak und doch schafft es die Autorin es angenehm zu erzählen. Empfehlen würde ich dies Buch aber nicht, wenn man sich nach einer seichten Geschichte sehnt. Dafür ist es doch zu tragisch.
Das Buch hat mich sehr überrascht, viel mehr als ich es erwartet hätte und das durchaus positiv. Viel zu schnell hat man die Geschichte der beiden beendet.
Ich werde sicherlich wieder in diese Kleinstadt zurückkehren und kann die Geschichte wärmstens mit 5 / 5 Sternen empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Angenehme Sommerlektüre // Neue Stadt, neues Glück. Verliebt man sich in die Hauptstadt und liebt sie einen auch zurück?

Love Me, Berlin
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Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher ...

Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher nichts für den Bücherwurm, der sich erst einmal im Großstadtdschungel zurechtfinden muss. Zu allem Übel gibt es dann auch noch ein kleines Kaffeeeklat mit Tom. Tom, der in ihr ganz neue Seiten weckt und sie sich endlich frei fühlen lässt.

Das erste Kapitel wirft einen direkt ins Geschehen hinein, wobei es einen Cliffhanger lässt, der sich erst später in der Geschichte wiederfinden wird.
Vero ist ein recht introvertierter, bedachter Mensch, der eher mit Verstand als nach Gefühl handelt. Eine Träumerin ist sie hingegen dennoch sehr. Durchweg führt sie allein den Leser durchs Geschehen und zeigt einem dabei auch gerne auf, wie man sich selbst manchmal vielleicht mehr im Weg steht als alles andere. Ihre Freundin Lisa ist dagegen das komplette Gegenteil und sehr extrovertiert, was einen starken Kontrast darstellt, aber auch den ein-, oder anderen amüsanten Moment bietet.
Tom ist auch eher wie Lisa und hilft Vero dabei, mehr danach zu streben, was sie wirklich will und nicht, was sie wollen sollte. Dabei wirkt er gerne fast schon träumerisch perfekt.
So gut wie alle Charaktere sind auf ihre Weise sympathisch und weltoffen gestaltet, was mir persönlich gefällt, da es unnötiges Drama verhindert und diesem Roman einen seichten Touch verleiht. Generell agieren die handelnden Charaktere ihrem Alter entsprechend erwachsen. Besonders Vero wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und zeigt einem, wie leicht sich manchmal etwas ändern lässt.

Der Schreibstil ist ebenso leicht, sodass es sich gut lesen und einen sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinfühlen lässt. Zudem passt es so auch zur hier gewählten Jahreszeit. Leicht und erfrischend. Erfrischend ist dabei auch, dass in der Handlung vieles eher spontan geschieht und einem so immer wieder neue Sachen präsentiert werden.
Dass es in Berlin auch mal unschönere Erlebnisse geben kann, wird hier gekonnt umgangen, sodass es den Traum der Großstadt gut aufrechterhält und man vereinzelt auch ein paar Ecken im Buch kennenlernen darf. Generell ist die Stadt sehr eingebunden und es gibt relativ wenig fiktive Handlungsplätze, was mir sehr gefällt.
Ernstere Themen werden in diesem Buch thematisiert, jedoch wird bald der Optimismus wieder gefunden, sodass es der Geschichte keine kritische Schwere verleiht, sondern eher immer wieder daran erinnern soll, dass sich vieles schnell ändern kann. Negativ, aber eben auch sehr gerne positiv und man sie nehmen sollte, wie sie kommen.

Manchmal stellt sich die Frage, ob dies denn alles immer so umsetzbar ist, oder vielleicht doch zu schön um wahr zu sein. Da stellte sich auch mir die Frage, ob das nicht vielleicht eine Nummer too much ist. Gerade im letzten Teil werden ein paar Fragen geklärt, die eine andere Antwort liefern als ich erwartet hätte und so zu einem Twist der Handlung führen.
Meine zwischenzeitlichen Zweifel hinsichtlich des Kitschfaktors und in Teilen auch Glaubwürdigkeit der Story wurden so gekonnt geklärt und ließen mich das Buch mit einem Schmunzeln beenden. Leicht kitschig bleibt es dabei trotzdem, was man sich bei einem solchen Buch ja auch insgeheim erhofft. Eine seichtere Lektüre, die hält, was sie verspricht.

Wer auf romantische Sommerromane steht, wird hier auf jeden Fall fündig. Somit gebe ich Vero und ihren Freunden 5/5 Sternen oder doch eher Kaffees. ;)

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