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Veröffentlicht am 29.08.2025

Durchwachsener Auftakt mit Potential zur Besserung

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Alles für Yale, nur Verlieben könnte Probleme bereiten
Sasha träumt von einem Studium an der Yale University. Um ihre Chancen zu verbessern, zieht sie nach Boston, 3k Meilen von daheim weg. Als wäre das ...

Alles für Yale, nur Verlieben könnte Probleme bereiten
Sasha träumt von einem Studium an der Yale University. Um ihre Chancen zu verbessern, zieht sie nach Boston, 3k Meilen von daheim weg. Als wäre das nicht schon eine große Umstellung handelt es sich dabei um eine private High School, bei der es an reichen, versnobten Mitschülern nur so wimmelt. Zur Abwechslung fängt sie etwas außerhalb einen Job in einem Café an. Ruhe vor dem Sturm und dabei ihrer Leidenschaft nachgehen hofft sie. Unerwarteten Besuch von ihrem renommierten Mitschüler Ben bekommt sie. Sich zu verlieben steht dabei nicht auf ihrer Liste.
An sich erwarten den Leser hier ein altbekanntes Konstrukt der NA Sparte. Nichtsdestotrotz fand ich es spannend, dass Sasha in einem Café arbeitet und es auch sonst einiges zu entdecken gibt.
So habe ich voller Vorfreude dieses Buch begonnen, muss aber leider zugeben nicht richtig mit den Charakteren warm geworden zu sein.
Klar, es gibt viele dramatische Aktionen, jedoch bin ich selbst mit der Protagonistin nicht so wirklich zurechtgekommen und fand es eher anstrengend als unterhaltsam ihr und der Geschichte weiter zu folgen. Manchmal waren die einzelnen Figuren in ihrem Verhalten sehr sprunghaft und auch kindlich unterwegs. Klar sind es Teenager, aber zeitweise war es sehr anstrengend am Ball zu bleiben.
Zwar gibt es gute Szenen und gefällt mir die Handlung per se, der Aufbau des Buches mit häufigen Zeitsprüngen und in Teilen sehr knappen Zusammenfassungen von doch vorher recht ausführlich angeteaserten Ereignissen machten es mir allerdings nicht unbedingt einfacher.
Zunehmend wird deutlich, dass auch Ben einiges zu Schultern hat, was leider kein neuer Einfall ist. Manches hat mich etwas sehr an die Maxton-Hall-Reihe erinnert, anderes glücklicherweise wieder nicht. Hier handelt es sich schließlich um eine eigenständige Reihe, die keine Kopie der bekannten Trilogie darstellen sollte.
Meiner Meinung nach hat die Geschichte trotzdem Potential, sodass ich einfach hoffe, dass sich die angesprochenen Punkte für mich in Band zwei bessern und die Figuren reifen, sich weiter entwickeln und ich ihnen somit besser folgen kann und möchte. Ausführlichere Schilderungen der Gedankenwelt und Emotionen würden dabei sicherlich helfen. Das Ende war zudem recht spannend gestaltet, dessen Antworten ich gerne erfahren möchte.
Alles in allem vergebe ich diesem Auftakt 3/5 Sternen. Großen Fans von Geschichten der High Society und Neuankömmlingen im NABereich würde ich dieses Buch empfehlen, weniger eingefleischten Fans vielleicht eher nicht.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Emotionsgeladen, dramatisch, witzig, herzerwärmend

Small Town Kisses (Minot Love Story 1)
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Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass ...

Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass sie den Traum vom Studium platzen lässt und einen Job in der Buchhandlung anfängt. Ein fitnessaffiner Mann in ihrem Alter ist da eher nicht zu finden. Doch wider Erwarten taucht eines Tages der verschwiegene Nate auf und stellt so einiges für Morgan auf den Kopf. Und das nicht nur gefühlstechnisch.
Ein sehr schönes, relativ schlichtes Cover hinter dem eine herzzerreißende, dramatische Geschichte lauert. Morgan beeindruckt mich sehr, nimmt sie die ganze Situation doch recht gefasst und agiert auch sonst sehr genügsam mit ihrem Leben, das doch ganz anders ist als sie es sich ursprünglich vorstellte. Und Nate, ja Nate ist eine Nummer für sich. Sehr in sich gekehrt und doch faszinierend, was auch einen triftigen Grund hat. Sein bester Freund Brian mit seiner direkten Art einem ebenso ans Herz wächst.
Der Schreibstil zieht einen in den Bann, lässt einen mit den Figuren lachen, trauern, hadern und sich weiterentwickeln. Die Themen, die in diesem Buch relevant werden, sind alles andere als leichter Tobak und doch schafft es die Autorin es angenehm zu erzählen. Empfehlen würde ich dies Buch aber nicht, wenn man sich nach einer seichten Geschichte sehnt. Dafür ist es doch zu tragisch.
Das Buch hat mich sehr überrascht, viel mehr als ich es erwartet hätte und das durchaus positiv. Viel zu schnell hat man die Geschichte der beiden beendet.
Ich werde sicherlich wieder in diese Kleinstadt zurückkehren und kann die Geschichte wärmstens mit 5 / 5 Sternen empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Angenehme Sommerlektüre // Neue Stadt, neues Glück. Verliebt man sich in die Hauptstadt und liebt sie einen auch zurück?

Love Me, Berlin
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Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher ...

Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher nichts für den Bücherwurm, der sich erst einmal im Großstadtdschungel zurechtfinden muss. Zu allem Übel gibt es dann auch noch ein kleines Kaffeeeklat mit Tom. Tom, der in ihr ganz neue Seiten weckt und sie sich endlich frei fühlen lässt.

Das erste Kapitel wirft einen direkt ins Geschehen hinein, wobei es einen Cliffhanger lässt, der sich erst später in der Geschichte wiederfinden wird.
Vero ist ein recht introvertierter, bedachter Mensch, der eher mit Verstand als nach Gefühl handelt. Eine Träumerin ist sie hingegen dennoch sehr. Durchweg führt sie allein den Leser durchs Geschehen und zeigt einem dabei auch gerne auf, wie man sich selbst manchmal vielleicht mehr im Weg steht als alles andere. Ihre Freundin Lisa ist dagegen das komplette Gegenteil und sehr extrovertiert, was einen starken Kontrast darstellt, aber auch den ein-, oder anderen amüsanten Moment bietet.
Tom ist auch eher wie Lisa und hilft Vero dabei, mehr danach zu streben, was sie wirklich will und nicht, was sie wollen sollte. Dabei wirkt er gerne fast schon träumerisch perfekt.
So gut wie alle Charaktere sind auf ihre Weise sympathisch und weltoffen gestaltet, was mir persönlich gefällt, da es unnötiges Drama verhindert und diesem Roman einen seichten Touch verleiht. Generell agieren die handelnden Charaktere ihrem Alter entsprechend erwachsen. Besonders Vero wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und zeigt einem, wie leicht sich manchmal etwas ändern lässt.

Der Schreibstil ist ebenso leicht, sodass es sich gut lesen und einen sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinfühlen lässt. Zudem passt es so auch zur hier gewählten Jahreszeit. Leicht und erfrischend. Erfrischend ist dabei auch, dass in der Handlung vieles eher spontan geschieht und einem so immer wieder neue Sachen präsentiert werden.
Dass es in Berlin auch mal unschönere Erlebnisse geben kann, wird hier gekonnt umgangen, sodass es den Traum der Großstadt gut aufrechterhält und man vereinzelt auch ein paar Ecken im Buch kennenlernen darf. Generell ist die Stadt sehr eingebunden und es gibt relativ wenig fiktive Handlungsplätze, was mir sehr gefällt.
Ernstere Themen werden in diesem Buch thematisiert, jedoch wird bald der Optimismus wieder gefunden, sodass es der Geschichte keine kritische Schwere verleiht, sondern eher immer wieder daran erinnern soll, dass sich vieles schnell ändern kann. Negativ, aber eben auch sehr gerne positiv und man sie nehmen sollte, wie sie kommen.

Manchmal stellt sich die Frage, ob dies denn alles immer so umsetzbar ist, oder vielleicht doch zu schön um wahr zu sein. Da stellte sich auch mir die Frage, ob das nicht vielleicht eine Nummer too much ist. Gerade im letzten Teil werden ein paar Fragen geklärt, die eine andere Antwort liefern als ich erwartet hätte und so zu einem Twist der Handlung führen.
Meine zwischenzeitlichen Zweifel hinsichtlich des Kitschfaktors und in Teilen auch Glaubwürdigkeit der Story wurden so gekonnt geklärt und ließen mich das Buch mit einem Schmunzeln beenden. Leicht kitschig bleibt es dabei trotzdem, was man sich bei einem solchen Buch ja auch insgeheim erhofft. Eine seichtere Lektüre, die hält, was sie verspricht.

Wer auf romantische Sommerromane steht, wird hier auf jeden Fall fündig. Somit gebe ich Vero und ihren Freunden 5/5 Sternen oder doch eher Kaffees. ;)

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Veröffentlicht am 19.01.2021

Der Krieger, Der Erlöser. Daddys Liebling, die Frau des Königs? // Schnell, hitzig, düster. Eher weniger für schwache Nerven geeignet.

Sinner City
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Savior ist der König der Sinners. Zumindest ist er dessen Anführer, eine wirkliche Alleinherrschaft führt er nicht, vielmehr ist er das Oberhaupt eines berühmt-berüchtigten Clubs, das auch mit sich reden ...

Savior ist der König der Sinners. Zumindest ist er dessen Anführer, eine wirkliche Alleinherrschaft führt er nicht, vielmehr ist er das Oberhaupt eines berühmt-berüchtigten Clubs, das auch mit sich reden lässt und somit den Verstand seiner Ratsmitglieder einfließen lässt. Sein Wort ist zwar Gesetz, aber nicht ohne vorherige demokratische Absprache. Die Hierarchie ist zwar gegeben, nicht jedoch eine brutale Durchsetzung bis aufs Äußerste. Der Club steht schließlich über allem. ;)
So schön und gut das auch klingen mag, bleibt es doch trotzdem eine der beiden bis auf schärfste verfeindete Gruppen der Stadt.
Genau hier soll Abby um Asyl bitten?
Na ob das so eine gute Idee ist, oder am Ende Savior nicht doch noch von etwas ganz anderem besitzt ergreift?
Relativ schnell wird man in diese rasante Geschichte hineingeworfen. Übersetzt man den Reihentitel wird schnell klar, dass hier niemand wirklich unschuldig ist, auch wenn Abby vielleicht nichts Verbrochen hat, ist sie doch, was ihre Vorlieben betrifft, definitiv nicht unverdorben und gerne auch aufbrausend. Sie ist sehr taff und bietet ihrem gegenüber die Stirn, wenn es ihre Autorität untergräbt. Stur ist sie so gewiss auch und vergisst so eventuell auch manchmal, dass die Welt der Sinners nicht nur aus leeren Worten besteht. Sie ist in gewisser Weise ein Normalo, wie die meisten von uns, die nicht im oder mit dem Club aufgewachsen sind und so die ganz eigene Welt der Sinners, wenn überhaupt nur vom Hören-Sagen kennen.

Ihre Perspektive ist so in etwa die eigene, sodass man zum einen, die des Clubs, in Form von Savior und die eines Außenstehenden mit Abby einnimmt.
Besonders spannend ist, dass die beiden sich doch fast vollständig gleichen und man so die Unterschiede zwischen den Welten aus beidseitiger Sicht erlebt.
Dabei gebe ich aber zu, dass mir Savior etwas besser gefällt. Und das liegt nicht am Aussehen, das dadurch, dass man sich in einem Buch gedanklich doch immer noch einen, den eigenen Vorlieben entsprechenden Savior vorstellen kann, sondern am Verhalten, versteht sich. Spaß beiseite, es liegt wirklich am Charakter, zumindest ist das in einer Rezension doch objektiver. ;)

Wie dem auch sei, ist Savior absolut nicht auf den Kopf gefallen. Vielleicht schätzt er Abbys Reaktionen und die anderer nicht immer richtig ein, aber wer tut das schon immer? Nichtsdestotrotz hat er meiner Meinung nach eine sehr gute Eigenwahrnehmung und Selbstreflexion. So ist ihm doch recht schnell bewusst, wenn er sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigt, oder hier vielleicht doch etwas mehr Emotion mitschwingt als sonst. DAS ist ein großer Unterschied zu manch anderem männlichen Hauptprotagonist, der sich seiner Gefühle und eventueller Fehlverhalten nicht oder erst recht spät bewusst wird. Dabei ist er keinesfalls frei von Sturheit, aber ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass er eventuell sogar eher mit sich reden lässt als Abby. Schließlich ändert er seine Meinung manchmal auch, wenn ihm durch den Input eines anderen überzeugenden Arguments geliefert werden.
Abby ist da doch für mich ein bisschen kratzbürstiger. Ich mag ihre damit verbundene taffe Art allerdings sehr, auch wenn sie doch des Öfteren nicht so taff ist wie sie gerne wäre. So spiegelt sich in ihrem Ausdruck auch eine leichte Naivität wider, die besonders im Ende von Band eins deutlich wird. Sie versteht den Ernst der Lage zwar theoretisch, aber praktisch ist sie noch nicht ganz bei den Sinners verankert, was zuletzt nicht nur an ihr liegt, jedoch von ihr auch nicht immer gefördert wird, da sie doch gerne einmal übersieht, welche Privilegien sie bei Savior hat. So bin ich besonders auf die Entwicklung in den folgenden Bänden gespannt.

Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel oftmals kurzgehalten, was allerdings keine Hürden bei der Umschreibung der Geschehnisse aufstellt. Kurz und prägnant trifft, was ja auch zur Schnelllebigkeit einer Stadt passt, schließlich geschieht hier ebenso einiges in kurzer Zeit, bittet jedoch genug Spielraum für die Entfaltung der einzelnen Handlungsstränge.

Erwähnen möchte ich hier zudem, dass es sich um den Auftakt einer mehrbändigen Reihe handelt. So dreht sich hier vieles besonders um die Sinners und die Entwicklungen zwischen Abby und Savior als auch den Sinners und Raiders.
So wird vieles angeschnitten, aber ein großer Teil bleibt dem Leser als auch den Charakteren weiterhin verborgen, der genug Stoff für eine Reihe bildet. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung.
Ach ja, dass ein offenes Ende vorliegt, dass den ein oder anderen schon wahnsinnig gemacht hat, sei auch erwähnt. Laster bieten doch gerne auch einmal einen etwaigen Reiz, der in einer Sündenstadt natürlich auch immer wieder angeregt wird. Suchtpotential ist so ausreichend gegeben.

Letztlich musst aber du selbst entscheiden, ob du diese Sünden brennend verfolgen, oder doch lieber etwas Abstand dazu halten willst. Verbrannt hat man sich in einer solch furiosen Welt auch schneller als gedacht.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen durch leichte Abzüge in der A-, oder besser gesagt Abby-Note. ;)

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Was ist der Preis für die Erinnerung? Fesselnd, faszinierend, futuristisch.

Unendlich
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Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ...

Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ungewöhnliches. Auch, dass das Land nach den Himmelsrichtungen gesellschaftlich unterteilt ist, ist heutzutage denkbar.
Der Unterschied ist jedoch, dass dein Tattoo auf der Haut personalisiert ist, denn du wirst wiedergeboren und deine Seele überdauert.
Der Traum eines so manchen Menschen ist es, sich an seine früheren Leben erinnern zu können, aber auch danach klassifiziert, beruflich eingeordnet zu werden?
Wenn die Veränderung eines Menschen, die Prägung durch Erfahrungen nicht eingeplant ist?
Und was ist, wenn etwas vertuscht wurde?

Den Charakteren konnte ich super folgen.
Ich bin wirklich gespannt, wie es für die fünf weitergehen wird, vor allem nach dem Cliffhanger. An der Stelle warne ich schon einmal. Wer Teil eins anfängt, sollte sich dann auch Band zwei bestellen.

Wie ein roter Faden zieht sich ein gewisses Element, auf das ich natürlich nicht näher eingehen werde ( ;) ), durch das Buch, generell wird deutlich, dass hier an einigen Ecken die Fäden bereits gezogen wurden, wodurch das Cover in der Story verankert ist.

Übrigens müsst ihr nicht kategorischer Dystopieleser sein, um sich in diesem Buch wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Wie bereits anfangs angedeutet, verschwimmt hier eine fiktive, zukunftsorientierte Welt, die immer noch mit der heutigen vergleichbar ist, was manches umso realer erscheinen lässt.
Ein Element, das für mich eine gute Dystopie ausmacht.
Der Autorin ist es dabei gelungen, den Leser zu fesseln und so wie es der Klappentext verspricht ein Abenteuer zu beginnen.

Da ich bereits von Helena Weber rede, möchte ich auch Ihren Schreibstil nicht außer acht lassen.
Ihr kurzer und prägnanter Schreibstil ermöglicht es dem Leser, sich sofort wiederzufinden und erhöht so zusätzlich die Spannung.

Der Spannungsbogen flacht im Buch zwischenzeitlich auch nicht ab. Durch mitunter überraschende Wendungen bleibt sie stets erhalten.
Also selbst wenn ihr das Ende schon vorher lesen solltet, sobald ihr die Seiten davor auch gelesen habt, wird es sich wahrscheinlich anders einordnen lassen. Auch das macht en richtig gutes Buch aus.

Betonen möchte ich auch noch den auktorialen Er-/Sie-Erzähler. Die Figuren kommen so zwar nicht selbst zu Wort, aber der Leser erfährt so auch etwaige Zusätze und weiß weiterhin, wie sich die Figuren fühlen. Das ermöglicht es auch, den fünfen folgen zu können, ohne dauernd die Erzählperspektive wechseln zu müssen.
So zieht auch der Erzähler die Fäden für sie alle.

Etwas Negatives habe ich nicht gefunden, höchstens, dass auch für eine Ewigkeit nicht unendlich sondern endlich ist, aber das haben Bücher so an sich. ;)
Aus diesem Grund freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und verbleibe mit einer Empfehlung.
Oder um den Spruch auf dem Buchlesezeichen gerecht zu werden:
Ja, ich komme definitiv wieder. ;)

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