Kurz und knapp: Lest es!
Freiheit und Versuchung: Black Heart Chroniken 1Das blinde Mädchen Freya begegnet 1768 dem Wächter Mikael in Norwegen. Beide verstehen sich gut und so kommt sie mit seiner Hilfe beschwingt Zuhause an. So schön dieser Tag auch begann, nimmt er nun eine ...
Das blinde Mädchen Freya begegnet 1768 dem Wächter Mikael in Norwegen. Beide verstehen sich gut und so kommt sie mit seiner Hilfe beschwingt Zuhause an. So schön dieser Tag auch begann, nimmt er nun eine erschreckende Wendung.
Ihre Mutter wird öffentlich als Hexe verbrannt, was bei ihr ungeahnte Kräfte entfacht.
Erneut steht ihr Mikael zur Seite, der von Anfang an zu wissen schien, dass mehr in ihr steckt…
Louisa will sich 2018 in Düsseldorf daheim auffrischen, um dann den Neujahrsball besuchen zu können. Ein gewisser Alex scheint dort bereits auf sie zu warten, sie erblickt längst vergessene Gestalten, plötzlich verändert sich ihre bisherige Welt und Alex kann ihr nun am besten weiterhelfen.
Vorweg sei gesagt, dass es sich hier um den Beginn der ersten achtteiligen Staffel handelt und dieser mit einer Seitenlänge von 85 relativ kurz gehalten ist.
Demnach war ich auch der Meinung, hier eine Art Einführung zu erleben, um dann in den weiteren Bänden eine steigende und fallende Handlung erleben zu können. Doch man darf bereits von Anfang an eine spannende Handlung erwarten, die dazu führt, dass man schneller am Ende angelangt ist als ursprünglich gedacht.
Abwechselnd kommen Louisa und Freya zu Wort, was natürlich die Frage aufkommen lässt, inwieweit beide miteinander zusammenhängen…
Der Wechsel findet durchweg nach einem Kapitel statt. Hierbei ist es im Gegensatz zu manch anderem Buch außerdem so, dass dies den Lesefluss in keiner Weise beeinträchtigt, da ich beide auf ihre Weise interessant finde. Im Gegenteil. Beide Geschichten sind auf den ersten Blick völlig verschieden, aber wie wird es auf den zweiten Blick sein?...
Freya, Louisa, Alex, Mikael aber auch die anderen Charaktere sind ansprechend gestaltet, was den Lesevorgang zusätzlich schneller werden lässt. Auch Freyas Blindheit ist authentisch dargestellt, ich hatte regelrecht das Gefühl, in Freyas Szenen ebenfalls kein gesundes Augenlicht zu besitzen, was es für mich umso spannender gemacht hat, der Geschichte zu folgen.
Die Handlung ist gut durchdacht. Es werden einige Fragen entstehen, dessen Antworten man in den nachfolgenden Episoden erwarten kann. Somit wurde die Aufgabe einer ersten Episode in vollem Maße erfüllt. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, war ich daran sehr interessiert, doch nun brenne ich regelrecht darauf, mehr zu erfahren! <3
Da es die Autorin außerdem eben von Anfang geschafft hat, die Stimmung des Buches zu vermitteln, kann ich für den wahnsinnig guten Start der Reihe nur 5 / 5 Sternen vergeben.
Sofern ihr ebenfalls an Fantasy interessiert seid, werdet ihr am Ende des Buches bestimmt ein ähnliches Erlebnis teilen. Mir bleibt also nur noch zu sagen: Lest es! ;)