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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2025

Absolut begeistert!

Die Tochter der Drachenkrone
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Was für ein tolles Buch! Ich bin immer noch ganz geflasht! Sabrina Qunaj erzählt die Geschichte von Gwenllian Ferch Rhys. Sie ist die Tochter des mächtigen walisischen Fürsten Rhys ap Gruffydd. Ich begegne ...

Was für ein tolles Buch! Ich bin immer noch ganz geflasht! Sabrina Qunaj erzählt die Geschichte von Gwenllian Ferch Rhys. Sie ist die Tochter des mächtigen walisischen Fürsten Rhys ap Gruffydd. Ich begegne ihr als junges Mädchen und begleite sie über viele Jahre. So lerne ich eine Menge über die Geschichte von Wales, die mir bis dato sehr unbekannt war. Der Vater stirbt als Gwenllian noch sehr jung ist und sie wird Zeuge des erbitterten Streits ihrer Brüder um das Erbe und des Kampfes der Waliser gegen die Normannen. John Ohneland ist König geworden und versucht auch Herrscher über Wales zu werden. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass jeder gegen kämpft und auch schon mal Seiten gewechselt werden, erzählt Sabrina Qunaj die Geschichte von Wales so gekonnt, dass ich nie den Überblick verliere.

Auch für Gwenllian brechen schwere Zeiten an. Nicht nur einmal muss sie folgenschwere Entscheidungen treffen und erlebt herbe Enttäuschungen. Sie ist sehr heimatverbunden und treu und wird sehr oft enttäuscht. Sie entwickelt sich von einem zornigen Kind zu einer mutigen jungen Frau, die weiß, was sie will und vor allem, was sie nicht will. Damals wurden Ehen hauptsächlich geschlossen, um wichtige Bündnisse einzugehen. Aber Gwenllain weigert sich erfolgreich, einen verhassten Freinc (die damalige Bezeichnung für Normannen) zu heiraten und ist auf dem besten Weg, ihr Glück in der Verbindung mit Ednyfed, dem Vertrauten und Freund des Fürsten Llewllyn, zu finden.

Auf mehr als 600 Seiten bringt mir Sabrina Quanaj nicht nur die Geschichte von Wales nahe. Ich erfahre viel über die alten Sitten und Gebräuche, ich erfreue mich an detaillierten Landschaftsbeschreibungen und auch die Personen werden vor meinem inneren Auge lebendig und kommen mir sehr nah. So erlebe ich eine ganze Palette an Emotionen beim Lesen. Und am Ende, da hatte ich Gänsehaut!

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Spannend und ungewöhnlich

Eisiges Glas
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Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil dieser Thrillerreihe an. Da ich den ersten Teil vor ca. einem Jahr gelesen habe, musste ich mir das Gelesene wieder in Erinnerung rufen. Da half auch ...

Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil dieser Thrillerreihe an. Da ich den ersten Teil vor ca. einem Jahr gelesen habe, musste ich mir das Gelesene wieder in Erinnerung rufen. Da half auch das erste Kapitel mit dem Titel „Was bisher geschah“ nicht wirklich weiter. Eine kurze Zusammenfassung hätte mir besser gefallen. So wird es für einen Einsteiger ohne Vorkenntnisse schwerer.

Dennoch fand ich auch diesen Teil der Leo Asker Reihe sehr spannend. Ich finde die ungewöhnliche Ermittlerin sehr faszinierend und Anders de la Motte hat wieder einen außergewöhnlichen Fall kreiert.
Im Mittelpunkt steht hier das Verhältnis von Leo zu ihrem Vater, einem Prepper, über den ich schon im ersten Buch einiges erfahren habe. Leo hat vor vielen Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen, aber nun meldet er sich bei ihr und bittet um Hilfe. Der Autor geht immer wieder zurück in die Vergangenheit, in der ich Leo, Martin Hill und natürlich den Vater Prepper Per treffe und die Zusammenhänge immer besser verstehe.
Die Kapitel sind kurz, Anders de la Motte springt hin und her zwischen Gegenwart und Vergangenheit und auch zwischen Leo, Marti und dem unbekannten „Gläsernen Mann“. Das hat für mich den Spannungsbogen enorm erhöht. Nicht selten enden die Kapitel mit einem Cliffhanger. Anfangs konnte ich keinen Zusammenhang erkennen zwischen Leos Fall und dem Ausflug von Martin Hill zu der sagenumwobenen Insel, über die er schon als junger Mann schreiben wollte.

Leo gibt alles, um ihren Vater zu entlasten. Nicht unbedingt, weil sie ihm helfen will, sondern eher um eine Katastrophe zu verhindern. So nach und nach fügt sich natürlich alles zusammen, Leo liefert sich wieder einen Wettlauf mit ihrem Konkurrenten Hellmann und entdeckt besondere Fähigkeiten bei den Mitgliedern ihrer Sondereinheit.

Auch wenn ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, mich zu orientieren, war ich am Ende wieder sehr begeistert!

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Eine ganz nette Geschichte

Ein Rauhnachtswunder
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Leider fand ich das Buch sehr vorhersehbar und das schon von Anfang an. Es ist kurz vor Weihnachten, Marie trauert immer noch um ihre geliebte Omi Irmi, mit der sie immer die Rauhnächte zelebriert hat. ...

Leider fand ich das Buch sehr vorhersehbar und das schon von Anfang an. Es ist kurz vor Weihnachten, Marie trauert immer noch um ihre geliebte Omi Irmi, mit der sie immer die Rauhnächte zelebriert hat. Nun muss sie es alleine machen, aber neben dem Vermissen geben ihr die Rituale auch Trost.

Die einzelnen Kapitel haben die jeweilige Rauhnacht als Überschrift mit Bedeutung und Datum. In jedem Kapitel lerne ich ein bisschen über die Rauhnacht. Gleichzeitig sind die Abschnitte Marie, dem Nachbarn Kurt und auch seinem Sohn Hannes gewidmet.

Die Geschichte plätschert ein bisschen vor sich hin, der Schreibstil ist einfach und sehr gut zu lesen. Ich wollte das Buch hauptsächliche wegen des Themas Rauhnächte lesen, da ich es einerseits faszinierend finde, aber gleichzeitig sehr wenig darüber weiß. Das hat sich nach der Lektüre nicht wirklich verändert. Bis auf die Überschriften und kurze Abhandlungen hatte das Thema Rauhnächte nicht wirklich seinen Platz in dem Roman. Es geht hauptsächlich um Marie, ihre Trauer und ihre Konflikte mit ihrem Ex-Mann, ihrem Nachbarn Kurt und auch mit ihrer Mutter. Aber es geht auch um Nächstenliebe, Vergebung und neue Anfänge. Dennoch fand ich die Geschichte ein bisschen langweilig und klischeebehaftet.

Aber das Buch war leicht zu lesen und letztendlich war es ganz nett. Aber nicht so nett, dass ich unbedingt auch noch die Fortsetzungen lesen möchte.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Ein ganz besonderes Buch

Über allen Bergen
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Anfangs war ich erstaunt über den Schreibstil, dann habe ich mich eingelassen auf das Tempo und die poetische Sprache und dann war ich traurig, als es zu Ende war.

Valentine Goby erzählt die Geschichte ...

Anfangs war ich erstaunt über den Schreibstil, dann habe ich mich eingelassen auf das Tempo und die poetische Sprache und dann war ich traurig, als es zu Ende war.

Valentine Goby erzählt die Geschichte von dem jüdischen Jungen Vadim, der mit seinen Eltern in Paris lebt und in die französischen Alpen gebracht wird, um dort als Vincent sicher zu leben. Vadim leidet unter Asthma und nicht nur die klare Bergluft sind ein Segen für ihn. In dem kleinen Bergdorf lernt er das einfache Leben kennen. Zum ersten Mal in seinem Leben sieht er die Berge und findet mit Moinette eine kleine Freundin, die ihm vieles beibringt. Auch zu Blanche, die ihm die Mutter ersetzt, baut er eine ganz besondere Beziehung auf.
Ich sehe das kleine Dorf mit den liebenswerten Menschen durch Vadims Augen. Er beobachtet viel und ist fasziniert von dem vielen Schnee, der über 6 Monate alles bedeckt. Denn der Winter in den Alpen ist lang und hart. Vadim sieht vieles in Farben, auch der Schnee ist nicht nur weiß. Er ist fasziniert, als im Frühling alles grün wird und auch der Sommer hat seine Reize.

Ich finde es so schön, wie detailliert Valentine Goby sowohl die Landschaften als auch die Gedanken und Gefühle von Vadim beschreibt. Sehr unaufgeregt und langsam, einfühlsam und mit dem Blick für die kleinen Dinge. So habe auch ich durch Vadims Augen viel Neues für mich entdeckt und mich in das kleine abgelegene Bergdorf und das einfache Leben verliebt. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, aber irgendwann musste ich das Buch dann zuklappen. Aber mit einem warmen Gefühl im Bauch und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, so war es doch gut so und vor allem realistisch, so wie es war.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Kupernikus ermittelt

Mord im Himmelreich
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Andreas Winkelmann ist bekannt für seine spannenden Thriller hat sich nun an ein neues Genre gewagt: Cosycrime oder besser gesagt, Campingcrime. Denn die ganze Geschichte spielt sich auf einem Campingplatz ...

Andreas Winkelmann ist bekannt für seine spannenden Thriller hat sich nun an ein neues Genre gewagt: Cosycrime oder besser gesagt, Campingcrime. Denn die ganze Geschichte spielt sich auf einem Campingplatz in der Nähe von Berlin ab. Da bekommt der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus die Rolle seines Lebens und ich als Leser jede Menge Schmunzelmomente. Denn Humor hat der liebe Andreas Winkelmann!

Kupernikus und seinen 30 Jahre alten Camper mag ich sofort und damit bin ich nicht alleine, denn die Künstlerin Annabelle ist auch ganz angetan von ihm. Sie lockt ihn sehr oft aus der Reserve und dann ermitteln beide in dem Mordfall, bei dem die ortsansässige Polizei nicht wirklich weiter kommt. Das Trio komplett macht Pinguin, die kleine Hündin, die Kupernikus rettet und dann auch bei sich behält.

Wie es sich für einen Cosy-Krimi gehört, geht es ganz gemächlich zu und Wortwitz und Spannung gehen einher. In der Tat ist es auch spannend, aber nicht so sehr, dass ich es kaum aushalten kann.

Mord im Himmelreich ist ein Wohlfühlbuch mit netten und auch ein paar bösen Menschen und es hat einfach Spaß gemacht, Annabelle und Björn bei ihren Annäherungsversuchen aber auch bei ihren Ermittlungen zu begleiten.

Etwas ungewöhnlich ist der Aufbau, denn die einzelnen Kapitel (insgesamt 4) sind noch mal in Szenen unterteilt. Am Ende gibt es dann noch 2 Rezepte und ein schönes Nachwort.

Mir hat es gefallen, ich wurde gut unterhalten mit einer komplexen Story und vielen lustigen und spannenden Momenten!

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