Profilbild von Ninex

Ninex

Lesejury Star
offline

Ninex ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ninex über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2019

Süß, humorvoll, einfach lesenswert!

Rockford Legends: ACE
0

Meine Meinung:

Oh mein Gott, ich habe mich so verdammt gefreut, als ich gehört habe, dass Kate Lynn Mason ein neues Buch veröffentlicht, da mir ihr letztes schon wirklich gut gefallen hat. Und nun kam ...

Meine Meinung:

Oh mein Gott, ich habe mich so verdammt gefreut, als ich gehört habe, dass Kate Lynn Mason ein neues Buch veröffentlicht, da mir ihr letztes schon wirklich gut gefallen hat. Und nun kam sie mit einem Sportler daher und was soll ich sagen? Ich würde entführt in eine tolle Welt! Hier hat sich die Autorin eine mitreißende Geschichte ausgedacht, die mich wirklich begeistert und auch überzeugt hat! Anders geht es gar nicht, denn die Protagonisten sind so verdammt cool und gleichzeitig amüsant, dass durch sie das ganze Buch richtig aufgepeppt wurde!

Die Geschichte wird abwechselnd von Ace und India beschrieben, wobei ich beide Sichten richtig gut fand! Vor allem fand ich es in diesem Buch auch wichtig, dass man beide Seiten kennt, da man sonst Ace sein Verhalten nicht verstanden hätte. Aber so erlebte man als Leser einen tollen Rundumblick und konnte sich ganz der Geschichte hingeben. Der Schreibstil der Autorin ist schon ziemlich humorvoll und gut lesbar, durch realitätsnahe Einbeziehungen fühlt man sich auch wie mitten in einem real existierenden Leben! Die Kapitel waren meistens kürzer, aber das hat mich eigentlich überhaupt nicht gestört, da sich sowieso eins ans andere gereiht hat. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und hatte richtig Spaß dabei!

Das Cover ist sehr typisch für dieses Genre und mir persönlich gefällt es ganz gut. Ich mag die Farbe, die an Eis erinnert, wodurch wieder ein Bezug zum Inhalt des Buches hergestellt wird. Alles in allem kann ich nur sagen, dass in meinen Augen das Cover einfach gelungen ist! Eine kleine Anmerkung zum Taschenbuch wäre, dass ich die Schrift ziemlich klein fand, wodurch ich mir manchmal vorkam, als würde ich wie eine Schnecke lesen, da man natürlich länger für eine Seite braucht. Aber das ist eine ziemliche Geschmackssache.

Das Beste am Buch bleiben für mich die Protagonisten. Ace ist eigentlich ein absoluter Frauenheld, der nichts anbrennen lässt. Doch aufgrund einiger Ausrutscher muss er sein ausschweifendes Leben zurückstellen und ein wenig die Füße stillhalten. Meiner Meinung nach ist Ace ein Mann mit einer harten Schale, aber einem weichen Kern. Denn gegen India kommt er nicht an – egal wie sehr er es sich wünscht. India ist zwar augenscheinlich süß und brav, aber hinter ihr steckt ein enormer Mut. Außerdem hat sie einen tollen Humor, der mir meine Lesestunden immer wieder aufs Neue versüßt hat. India und Ace passen eigentlich wie die Faust aufs Auge… aber das muss sie ihm erst einmal klar machen. Wie das vonstattengeht? Lest es am besten selbst nach!

Mein Fazit:

„Rockford Legends – ACE“ ist eine humorvolle und prickelnde Liebesgeschichte, die ihr auf jeden Fall lesen solltet. Die Charaktere überzeugen mit Raffinesse und Charme, die Geschichte mit einem gut ausgenutzten Ideenpotential. Ich habe die Geschichte sehr gerne mitverfolgt und kann sie euch deswegen wärmstens empfehlen.

Vielen Dank an Kate Lynn Mason für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4,5 Sternchen von 5 Sternchen

Veröffentlicht am 07.06.2019

Leider wurde ich mit der Protagonistin nicht warm

US - Wie Worte so laut
0


Meine Meinung:

„US – Wie Worte so laut“ war ein Buch, bei dem mich sofort der Klappentext angesprochen hat, deswegen habe ich mich auch sehr aufs Lesen gefreut. Und schlussendlich muss ich sagen, dass ...


Meine Meinung:

„US – Wie Worte so laut“ war ein Buch, bei dem mich sofort der Klappentext angesprochen hat, deswegen habe ich mich auch sehr aufs Lesen gefreut. Und schlussendlich muss ich sagen, dass die Idee wirklich gut umgesetzt ist und die Geschichte auch wirklich Spaß beim Lesen gemacht hat. Leider habe ich eine Art persönliches Unverständnis für die weibliche Protagonistin entwickelt, was den Lesefluss für mich ziemlich behindert hat.

Das Buch ist aufgeteilt in die Sichten von Reyes und Fynn, die mir an sich beide wirklich gut gefallen haben. Vor allem in Fynn seinem Kopf habe ich super gerne herumgespukt! Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und auch der Schreibstil von Ronja Delahaye lässt sich sehr gut lesen. Die ersten 20% empfand ich selbst als etwas langatmig, allerdings ging es ab dann bergauf und ich habe die Geschichte um die beiden gerne weiter verfolgt! Die Autorin behandelt sehr ernste Themen, wobei ich einige wirklich super dargestellt finde. Bei einigen Dingen blieben mir leider einfach zu viele Fragen offen.

Das Cover finde ich extrem gut gelungen, da es irgendwie auch ein totaler Hingucker ist! Und auch der Titel passt wirklich gut zur Geschichte! An der Formatierung hat mich ein wenig gestört, dass es sozusagen 4 Interaktions-Darstellungsformate gab und vor allem am Anfang fiel es mir schwer, diese auseinander zuhalten. Lautsprache wurden zu Gedanken, normale Sprache zu Lautsprache, und so weiter.

Die Sache ist, dass die Protagonistin unter einer psychischen Krankheit leidet. Das war mir bis kurz vor Ende der Geschichte leider nicht klar und dadurch konnte ich auch nicht verstehen, wieso sie nicht redet. Ihre Erklärung aus der Kindheit hat mir dies leider nicht deutlich genug vor Augen geführt. Dadurch hatte ich immer eine Art Unverständnis gegenüber Reyes, dazu kam, dass sie schon ein stückweit selbstzerstörerisch ist, da sie sich mit einer ziemlich ungesunden Beziehung zufrieden gibt. Außerdem stellt sie sich selbst für andere viel zu sehr zurück. Leider bin ich also mit der Protagonistin echt nicht warm geworden.. dafür mochte ich den Protagonisten Fynn ganz gerne, da er einfach ein super cooler und sympathischer junger Mann ist. Und das trotz seines Handicaps! Mir persönlich erscheint es ein wenig unwahrscheinlich, dass er anscheinend sehr gut und flüssig reden kann, obwohl er schon als Kleinkind taub geworden ist, aber das konnte ich ganz gut ausblenden durch Fynns Charme. Trotzdem finde ich, dass die beiden wie ein Topf und sein Deckel sind, da sie wirklich gut zusammen passen!

Mein Fazit:

Das neuste Buchbaby von Ronja Delahaye konnte mich leider nicht komplett überzeugen, da ich vor allem Lücken in der Darstellung der Protagonisten empfinde. Trotzdem finde ich es mutig, dass sich die Autorin an solch eine schwere Thematik herangetraut hat. Lesen ließ es sich ganz gut, deswegen hab ich es auch beendet. Letztendlich bin ich innerlich zwiegespalten, was ich von dem Buch halten soll, deswegen macht euch am besten selber einen Eindruck!

Vielen Dank an Ronja Delahaye für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

3 Sternchen von 5 Sternchen

Veröffentlicht am 31.05.2019

Eine lesenswerte Geschichte mit kleineren Schwächen

Off Limits - Du bist tabu
0

Meine Meinung:

Ich habe dieses Cover gesehen und schwupps war ich in dieses Buch verliebt. Dazu der Klappentext und für mich stand fest, dass ich dieses Buch lesen muss. In meiner Millionärs-Sekretärin-Laune ...

Meine Meinung:

Ich habe dieses Cover gesehen und schwupps war ich in dieses Buch verliebt. Dazu der Klappentext und für mich stand fest, dass ich dieses Buch lesen muss. In meiner Millionärs-Sekretärin-Laune habe ich mich also sofort diesem Schätzchen gewidmet und es fast an einem ganzen Abend durchgelesen. Schlussendlich muss ich sagen, dass mir das Buch schon gefallen hat, ich aber auch ein bisschen enttäuscht über die Umsetzung bin.
Die Geschichte wird von beiden Protagonisten erzählt, wobei es leider keine Ankündigung gibt, die auf einen Wechsel der Sichtweisen hinweist. Da diese aber innerhalb der Kapitel stattfinden, finde ich es ein wenig gewöhnungsbedürftig bei jedem Absatz ganz genau nachzudenken, ob sich die Perspektive nun geändert hat oder nicht. Aber mit ein bisschen Konzentration war das nicht so schlimm. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und vor allem lässt sich das Buch einfach super gut lesen. Die Schrift im Print ist perfekt für mich und dazu der flüssige Schreibstil der Autorin und es gab für mich kein Halten mehr. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass ich das Buch zur Seiten legen müsste, weil es mich langweilt. Denn spannend ist es allemal!
Leider fand ich die Umsetzung etwas flach, da ich das Gefühl hatte, dass die erste Hälfte des Buches nur mit sexuellen Tätigkeiten gefüllt wurde und die zweite damit, dass ja alles so falsch ist, sie aber doch Gefühle für ihn entwickelt. Hmpf. Und insgesamt war es einfach ein bisschen vorsehbar, was irgendwie den Kick herausgenommen hat. Trotzdem schreibt die Autorin ziemlich fesselnd und die Geschichte ist auch gut. Aber eben leider nicht sehr gut mit dem absoluten Nervenkitzel.
Das Cover ist, wie schon oben kurz erwähnt, richtig gut gelungen! Mir ist es sofort ins Auge gestochen und trotz, dass es an sich ziemlich dunkel ist, wirkt es nicht düster oder Ähnliches. Das türkise Highlight finde ich sehr gut gesetzt und alles in allem finde ich dieses Cover einfach so gut!
Die beiden Protagonisten des Buches heißen Gemma und Jack, wobei Jack ein heißer Selfmademillionär ist und Gemma seine Rechtsberaterin. Bei Gemma muss ich sagen, dass ich sie zwischenzeitlich ein bisschen anstrengend fand, weil sie von kalt auf heiß springen kann und sich meistens von Jack um den Finger wickeln lässt. Irgendwie mangelt es ihr ein wenig an einem gesunden Selbsterhaltungstrieb, obwohl sie ihm auch kalt gegenübertreten kann. Das hat aber meistens nicht lange angehalten, da hat Jack sie schon wieder beeinflussen können. Denn so ist er – Er bekommt so ziemlich alles was er will. Was ich an Jack gut gelungen finde ist, dass er auch wirklich seine kalte Seite zeigt und nicht so schnell verweichlicht, wie es in vielen Büchern inzwischen der Fall ist. Geprägt durch den Tod seiner Frau, ist er Gemma gegenüber distanziert und möchte ihre Beziehung lieber auf der körperlichen Ebene belassen. Doch da hat er die Rechnung ohne Gemma gemacht..


Mein Fazit:

„Off Limits – Du bist tabu“ ist eine leichte, gut geschriebene Liebesgeschichte, der es ein wenig an Tiefgründigkeit fehlt. Ein bisschen besser hätte man das Ideenpotenzial ausschöpfen können, aber alles in allem ist eine sehr lesenswerte Geschichte, deswegen kann ich euch das Buch auch empfehlen! Ich persönlich denke auf jeden Fall, dass ich auch den 2. Teil lesen werde.

Vielen Dank an HarperCollins und Mira Taschenbuch für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

3,5 Sternchen von 5 Sternchen 

Veröffentlicht am 19.05.2019

Eine süße Liebesgeschichte

Wild Hearts - Kein Blick zurück
0

Durch das Bloggerumfeld habe ich schon extrem viel über die Bücher von T.M. Frazier gehört und letztendlich hat auch mich die Neugier ergriffen, und ich habe mich an ihr neustes Werk heranwagt. Und ganz ...

Durch das Bloggerumfeld habe ich schon extrem viel über die Bücher von T.M. Frazier gehört und letztendlich hat auch mich die Neugier ergriffen, und ich habe mich an ihr neustes Werk heranwagt. Und ganz ehrlich? Ich habe es nicht bereut! Die Geschichte um Finn und Sawyer ist so süß und leicht, dass man sich so gut in sie hineinversetzen kann. Natürlich hatte ich hohe Erwartungen, die auch zum größten Teil erfüllt wurden, obwohl ich auch ein paar wenige Schwächen im Buch entdeckt habe. Doch im Großen und Ganzen konnte mich das Buch fesseln, sodass ich es unbedingt weiterlesen wollte.

Die Geschichte wird von beiden Protagonisten erzählt, wobei da ein ausgeglichenes Gleichgewicht vorherrscht. Ich mochte beide Sichtweisen sehr gerne, da beides interessante Charaktere sind. Den Schreibstil der Autorin würde ich als flüssig, aber doch etwas rasant bezeichnen, da ich mir manchmal schon dachte: „Huch, das ging jetzt aber schnell“. Und rückblickend ist das Buch auch nur über eine Zeitspanne von etwa 3-4 Monaten erzählt. Spannend war es jedoch allemal, sodass ich das Buch wirklich flott hintereinander weg lesen konnte.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, es gefällt mir einfach so so gut! Da haben die Coverdesigner wirklich ganze Arbeit geleistet! Ich glaube, dieses Buch hätte ich mir auch einfach nur wegen der Gestaltung gekauft, weil ich es einfach richtig schön finde.

Finn und Sawyer sind zwei wirklich interessante Charakter, wie ich schon einmal erwähnte. Finn ist aufgrund eines schweren Schicksalsschlages zu einem Einsiedler mutiert, aber sobald man ihn näher kennenlernt, merkt man, dass hinter seiner Fassade ein liebevoller, selbstbewusster junger Kerl steckt. Außerdem sieht er natürlich unverschämt gut aus, was für eine explosive Mischung sorgt. Sein Gegenpart bildet Sawyer, die in einer sehr konservativen Familie aufgewachsen ist. Um deren Zwängen auszubrechen, verlässt sie nach dem Tod ihrer Mutter die Stadt – zusammen mit Rusty und Blue, ihren nicht gerade zuverlässigen Weggefährten. Das zeugt von einer außerordentlichen Tapferkeit und natürlich von Mut. Und das ist Sawyer, obwohl sie ihr wahres Ich am Anfang nicht wirklich ablegen kann. Doch einige Kapitel später merkt man davon kaum noch etwas.. Sawyer hat sich wirklich einmal im 180 Grad gedreht und vor allem ihre neue Persönlichkeit war mir sehr sympathisch.

Die Beiden sind schon ziemlich gegensätzlich, harmonieren aber erstaunlich gut zusammen!

Mein Fazit:

„Wild Hearts – Kein Blick zurück“ ist eine süße Liebesgeschichte, die für unterhaltsame Lesestunden gesorgt hat. Die Idee war für mich leider nicht ganz neu, da ich ähnliche Geschichten schon kenne, aber die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen. Ich habe es wirklich gerne gelesen, deswegen kann ich es auch euch ans Herz legen! Ich warte derweil auf Band 2, der zum Glück Ende des Monats erscheint!

Vielen Dank an Netgalley Deutschland und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4,5 Sternchen von 5 Sternchen

Veröffentlicht am 18.05.2019

Trotz kleinerer Schwächen hat mir das Buch gut gefallen!

The Mister
0

Meine Meinung:
Fans von E.L. James haben wohl lange auf Nachschub von ihr gewartet. Und da ist er – „The Mister“! Ich persönlich mochte Fifty Shades of Grey ganz gerne, sodass für mich klar stand, dass ...

Meine Meinung:
Fans von E.L. James haben wohl lange auf Nachschub von ihr gewartet. Und da ist er – „The Mister“! Ich persönlich mochte Fifty Shades of Grey ganz gerne, sodass für mich klar stand, dass ich dieses Buch auch lesen werde. Umgeben von vielen negativen Meinungen habe ich mich in dieses Buch gestützt und muss ganz ehrlich sagen, dass ich es nicht schlecht fand. Einige Schwächen hat es schon, aber alles in allem hat mir die Geschichte richtig gut gefallen! Was man aber sagen muss ist, dass sie speziell ist und ich somit verstehen kann, dass sie manchen Lesern nicht gefällt. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu!
Das Buch hat einen außergewöhnlichen Aufbau, an den ich mich echt erstmal gewöhnen musste. Denn die Sichten der beiden Protagonisten wechseln innerhalb der Kapitel, aber nicht, indem die Namen über dem Abschnitt stehen sondern, indem sich die Erzählperspektive ändert. Alessias Sicht wurde im Er-/Sie-Stil erzählt und Maxims in der Ich-Perspektive. Das hat mich am Anfang wahnsinnig gestört, aber etwa nach den ersten hundert Seiten habe ich mich schließlich auch daran gewöhnt. Der Prolog macht sofort Lust auf mehr, denn er ist super spannend geschrieben. Insgesamt hat die Autorin einen ziemlich fließenden Schreibstil, der mich zum Weiterlesen animiert hat. Gleichzeitig fand ich die Geschichte auch richtig spannend, sodass ich das Buch manchmal Stunden nicht aus der Hand legen konnte.
Das Cover ist meiner Meinung nach echt gut gelungen, da es gleichzeitig auch zur Geschichte passt. Irgendwie strahlt es für mich eine Art der Idylle aus, die beruhigend wirkt. Die Idee hebt sich auch mal von den gängigen Covern aus dem Genre ab. Wie man es übrigens nicht anders von E.L. James kennt, ist das Buch wieder ein richtig schön dicker Wälzer. An dieser Stelle muss ich einfach die Qualität des Einbandes loben, denn trotz der 600 Seiten hat sich keine einzige Leserille gebildet!
Die Charaktere sind ein bisschen außergewöhnlich. Alessia ist eine wunderschöne, kluge Albanerin, die von ihrem alten Leben geflüchtet und Maxim in den Schoß gefallen ist. Sie ist wirklich wirklich WIRKLICH schüchtern und auch ein klein bisschen naiv, doch mit der Zeit entwickelt sie auf jeden Fall auch eine eigene Persönlichkeit. Obwohl sie ihre Erziehung nie komplett ablegen kann. Maxim hingegen ist auf der Sonnenseite des Lebens aufgewachsen und musste sich nie um etwas Sorgen machen. Die Autorin hat versucht, einen arroganten reichen Schönling zu erschaffen, was ihr meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Maxim ist nett und zuvorkommend und nichts anderes. Ich persönlich finde das überhaupt nicht schlimm, aber die Ausschweifungen, die ab und zu eingebaut wurden, um ihn härter dastehen zu lassen, haben einfach nicht zu ihm gepasst. Ich habe für mich persönlich während des Lesens entschieden, dass Maxim für mich kein Bad Boy ist sondern eher ein Good Guy. Trotzdem trifft hier arm auf reich, schüchtern auf selbstbewusst.. und bekanntlich ziehen sich Gegensätze ja an, oder?

Mein Fazit:
„The Mister“ ist ein unterhaltsamer und spannender Roman, der mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Ich denke Fans von Fifty Shades of Grey kommen hier auch auf ihre Kosten – wer die Reihe schon nicht mochte, der wird auch hier höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Mir persönlich hat es trotz kleinerer Schwächen gefallen, deswegen kann ich euch auch meine Leseempfehlung aussprechen! Ich freue mich schon auf Band 2, denn das Ende von Band 1 ist auf jeden Fall ein kleiner Cliffhanger, mit dem man aber gut leben kann!

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Goldmannverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen