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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Eine Liebesgeschichte mit Spielfeeling

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Da ich die Geschichte bereits auf Englisch gelesen hatte, war die deutsche Version für mich ein Reread – und ich war gespannt, ob sie mich noch einmal genauso abholen kann.

Der Einstieg fiel mir wieder ...

Da ich die Geschichte bereits auf Englisch gelesen hatte, war die deutsche Version für mich ein Reread – und ich war gespannt, ob sie mich noch einmal genauso abholen kann.

Der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Ich mochte Bailey direkt gerne, und auch Chase konnte mich sofort wieder überzeugen. Die Ausgangssituation ist zwar nichts Neues im Genre, passt aber gut und ist stimmig umgesetzt.

Im Verlauf der Geschichte hat mich vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Bailey und Chase wieder überzeugt. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sehr und habe ihre Geschichte gerne verfolgt. Auch die Nebencharaktere sind mir positiv aufgefallen – besonders Dallas und Shiv haben mir gut gefallen.

Das Thema Eishockey nimmt einen größeren Raum ein, was ich sehr mochte. Die Einblicke in das Leben eines College-Hockeyspielers und die Spielszenen haben die Geschichte für mich lebendig gemacht und gut ergänzt.

An einigen Stellen hatte die Handlung für mich kleinere Längen, und ich glaube, dem Buch hätten ein paar Seiten weniger gutgetan. Gleichzeitig habe ich mich aber nie wirklich gelangweilt oder das Interesse verloren.

Der Spice ist vorhanden, aber nicht übertrieben und fügt sich gut in die Geschichte ein. Bei der Übersetzung hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich der Text etwas weniger flüssig liest als im Original, auch wenn sie insgesamt solide gelungen ist.

Auch beim zweiten Lesen konnte mich Offside wieder gut unterhalten. Für mich eine schöne Sports Romance mit kleinen Schwächen, die den Lesespaß aber nicht wirklich mindern.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Zwischen Faszination und Frust

Spiel des Lügners
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Optisch macht dieses Buch wirklich einiges her. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und haben direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend und ...

Optisch macht dieses Buch wirklich einiges her. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und haben direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Der Einstieg war dann auch wirklich gelungen. Das Setting im Casino fand ich sofort spannend, die Atmosphäre war sehr präsent und intensiv – teilweise fast schon erdrückend, aber gerade am Anfang auch sehr fesselnd. Die Charaktere wirkten zunächst interessant, auch wenn die Handlung zu Beginn noch nicht ganz greifbar war.

Mit der Zeit wurde mir das Setting jedoch fast zu dominant. Die Autorin schafft es zwar, die Stimmung sehr eindringlich zu beschreiben, aber genau das hat für mich irgendwann dazu geführt, dass sich alles sehr schwer und teilweise überladen angefühlt hat. Gleichzeitig rückt die eigentliche Handlung für meinen Geschmack zu sehr in den Hintergrund. Stattdessen nehmen die Beziehungen zwischen den Figuren sehr viel Raum ein und überdecken oft das, was eigentlich passieren sollte.

Besonders im Mittelteil wurde das für mich zum Problem. Die Geschichte zog sich, und ich hatte das Gefühl, dass einfach zu wenig passiert. Das Hin und Her zwischen Nic und Lola konnte mich auf Dauer nicht mehr abholen, auch wenn ich die beiden grundsätzlich mochte.

Auch die Nebencharaktere haben für mich viel Potenzial verschenkt. Abgesehen von Nic, Lola und Enzo bleiben sie sehr blass und wirken eher wie Platzhalter, die nur dann auftauchen, wenn sie gerade gebraucht werden.

Ich habe beim Lesen mehrfach gemerkt, dass ich nicht richtig vorankomme und immer wieder aus dem Lesefluss falle. Deshalb bin ich zwischendurch auf das Hörbuch gewechselt, was dank der guten Vertonung auch gut funktioniert hat. Ohne diese Möglichkeit hätte ich mich vermutlich noch schwerer durch die Geschichte gearbeitet.

Das Ende konnte zumindest wieder etwas Interesse wecken und macht neugierig, wie es weitergeht. Ob ich den finalen Band lesen werde, weiß ich aktuell aber noch nicht.

Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starkem Einstieg und viel Potenzial, das sich für mich im Verlauf jedoch zu sehr verliert und am Ende eher enttäuscht zurücklässt.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Zwischen Interesse und Enttäuschung

Zorn und Morgenröte
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Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.

Leider ...

Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.

Leider hat mich die Umsetzung lange Zeit nicht wirklich erreicht. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hineinzufinden. Erst im letzten Drittel kam bei mir so etwas wie echtes Interesse auf, und ich hatte das Gefühl, endlich in der Handlung angekommen zu sein.

Ein großer Kritikpunkt für mich war der Erzählstil. Die vielen Sprünge zwischen Szenen haben es mir schwer gemacht, mich fallen zu lassen. Oft wirkten Szenen zu knapp erzählt, und auch die Dialoge haben sich für mich teilweise leer und wenig bedeutungsvoll angefühlt. Dadurch fehlte mir die Tiefe, die ich für eine solche Geschichte gebraucht hätte.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Viele Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und gerade Shazi und Chalid haben mich eher genervt als berührt. Besonders ihre Beziehung konnte mich emotional überhaupt nicht abholen, da sie für mich zu wenig ausgearbeitet war.

Dabei liegt das Problem für mich weniger in der Idee der Handlung, sondern vielmehr in der Umsetzung. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wirkt aber stellenweise blass und wenig ausgeschöpft.

Bis kurz vor dem Ende war ich mir deshalb ziemlich sicher, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Das Finale konnte mich dann zumindest etwas versöhnlicher zurücklassen. Es war solide und hat mich dazu gebracht, Band zwei vielleicht doch noch eine Chance zu geben – auch wenn ich mir da selbst noch nicht ganz sicher bin.

Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starker Grundidee, das mich in der Umsetzung jedoch nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Anspruchsvoll, aber lohnend

A Tempest of Tea
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A Tempest of Tea ist für mich ein Buch, bei dem ich lange nicht so richtig wusste, wo ich eigentlich stehe. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen, aber der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht ...

A Tempest of Tea ist für mich ein Buch, bei dem ich lange nicht so richtig wusste, wo ich eigentlich stehe. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen, aber der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht gemacht.

Ich bin nur sehr schwer in die Geschichte hineingekommen. Es gibt kaum eine richtige Einführung in das Setting oder die Charaktere, sodass ich mir vieles selbst erschließen musste. Die Figuren lernt man erst nach und nach kennen, was zwar grundsätzlich interessant sein kann, hier für mich aber eher verwirrend war. Ich musste sehr bewusst lesen und mich konzentrieren, ohne dass mich die Geschichte zu diesem Zeitpunkt wirklich abgeholt hat.

Auch der Erzählstil lag mir nicht ganz. Er hat es mir zusätzlich erschwert, einen richtigen Lesefluss zu entwickeln. Der Romance-Anteil hätte für mich persönlich auch nicht unbedingt sein müssen, da er mir wenig gegeben hat.

Mit der Zeit wurde es jedoch besser. Ich habe mich immer mehr in die Geschichte eingefunden, konnte die Charaktere besser greifen und auch die Handlung hat für mich zunehmend funktioniert. Zwar hatte sie zwischendurch ihre ruhigeren, etwas stockenden Phasen, insgesamt fand ich sie aber interessant und gut aufgebaut.

Am Ende bleibt für mich ein Buch, das sich nicht einfach „weglesen“ lässt, das aber mit einer spannenden Idee und interessanten Figuren punkten kann. Es hat mich nicht durchgehend gepackt, aber trotzdem neugierig genug gemacht, um dranzubleiben.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Schön erzählt, nicht ganz mitreißend

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell ...

Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich gut im Setting orientieren. Gerade am Anfang hat mich die Geschichte direkt abgeholt und neugierig gemacht, wie sich alles weiterentwickelt.

Die Vertonung hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie passt zur Geschichte und unterstützt das Hörerlebnis, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Dadurch ließ sich das Hörbuch angenehm und flüssig hören.

Im Mittelteil hatte ich dann das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Spannung verliert. Sie bleibt zwar durchgehend solide, konnte mich aber nicht ganz so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ende hat mich dafür wieder positiv überrascht. Es war unerwartet, spannend umgesetzt und hat der Geschichte nochmal einen schönen Abschluss gegeben.

Insgesamt ist Die Jagd nach den magischen Münzen ein gelungenes Hörbuch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn es für mich kein Highlight war.

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