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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Dschungel, Ausgrabung, Abenteuer – solide Fortsetzung

Temple of Swoon
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Der Einstieg in die Geschichte war flüssig und leicht, ich konnte mich sofort einfinden. Miriam als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Mit Rafael habe ich ein wenig gebraucht, um warm zu werden, ...

Der Einstieg in die Geschichte war flüssig und leicht, ich konnte mich sofort einfinden. Miriam als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Mit Rafael habe ich ein wenig gebraucht, um warm zu werden, aber im Verlauf der Geschichte hat sich das zum Glück gelegt. Die Protagonisten sind insgesamt gut gelungen, hatten eine angenehme Tiefe und einen individuellen Charakter.

Die Nebencharaktere sind in diesem Teil leider sehr blass geblieben und hatten kaum Anteil an der Handlung – das hat mir im Vorgängerbuch besser gefallen. Das Setting mit der archäologischen Ausgrabung und dem Dschungel hat mir hingegen gut gefallen. Auch das Ziel der Ausgrabung, die geheimnisumwobene Verlorene Stadt des Mondes, fand ich spannend. Schade war nur, dass das Setting insgesamt eher sparsam ausgearbeitet wurde. Immer wenn es eine Rolle spielte, hat es mir aber wirklich gefallen.

Der Bösewicht ist bereits aus dem Vorgänger bekannt, doch hier gibt es einige neue, interessante Informationen zu ihm. Zum Ende hin wurde die Geschichte noch einmal richtig spannend, und der Showdown hat mir gut gefallen. Die Liebesgeschichte war zwar etwas kitschig, passte aber zum allgemeinen Stil der Geschichte und hat die Handlung gut ergänzt.

Insgesamt ist Temple of Swoon für mich ein nettes Buch für zwischendurch. Es war kein absolutes Highlight, aber ich wurde gut unterhalten und mochte Setting, Stimmung und Hauptfiguren sehr gerne.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Mehr Klischee als Romantik

Der Hot-Henry-Effekt
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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und ich habe mir einen witzigen Liebesroman in einem wissenschaftlich angehauchten Setting erhofft – ähnlich wie bei den Büchern von Ali Hazelwood. Bekommen ...

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und ich habe mir einen witzigen Liebesroman in einem wissenschaftlich angehauchten Setting erhofft – ähnlich wie bei den Büchern von Ali Hazelwood. Bekommen habe ich das aber leider nur bedingt.

Der Einstieg in die Geschichte war zunächst vielversprechend. Ich konnte mich gut einfinden, und auch wenn mir die Protagonistin zu Beginn nicht ganz sympathisch war, hat mich das erst einmal nicht gestört. Der Schreibstil war locker und flüssig, was mir gefallen hat.

Mit fortschreitender Handlung traten dann aber immer mehr Punkte auf, die mich gestört haben. Auch wenn der Schreibstil weiterhin angenehm blieb, war es doch sehr ermüdend, dass ständig betont wurde, wie unglaublich attraktiv Henry ist. Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr hören oder lesen. Dazu kam das ständige Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten – hier wurde der miscommunication trope wirklich auf ein neues Level gehoben, was mir die Geschichte zunehmend verdorben hat.

Enttäuschend fand ich auch das Setting. Der Klappentext hatte bei mir die Erwartung geweckt, dass die Handlung in einer eher wissenschaftlichen Umgebung spielt. Stattdessen lag der Fokus stärker auf Firmenstrukturen, was für mich nicht zu dem passte, was ich mir erhofft hatte.

Insgesamt eine nette Idee, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Asiatisches Setting mit viel Potenzial – für mich schwer zugänglich

Song of Silver – Das verbotene Siegel (Song of Silver 1)
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Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas schwierig. Mir war schnell klar, dass ich mit dem asiatisch angehauchten Setting meine Probleme haben würde – wie auch schon bei ähnlichen Geschichten ...

Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas schwierig. Mir war schnell klar, dass ich mit dem asiatisch angehauchten Setting meine Probleme haben würde – wie auch schon bei ähnlichen Geschichten zuvor. Gerade die Welt, die Gegebenheiten und gesellschaftlichen Strukturen konnte ich mir nicht immer gut vorstellen. Da mich der Klappentext aber sehr angesprochen hat, wollte ich dem Buch eine Chance geben und habe mir bewusst mehr Zeit gelassen.

Beim Lesen habe ich dann jedoch gemerkt, dass ich nur schwer in die Handlung hineinfand und bin deshalb auf das Hörbuch gewechselt. Damit lief es zwar flüssiger, und ich konnte mich besser einfinden, wirklich hineingezogen hat mich die Geschichte aber auch hier nicht. Im Rückblick hat mir der Einstieg von der Handlung her sogar noch am besten gefallen.

Die Grundidee fand ich durchaus interessant, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Besonders das Magiesystem ist mir nie wirklich klar geworden – ich konnte es mir einfach nicht gut vorstellen. Vielleicht lag es auch am Schreibstil, der mich nur bedingt abgeholt hat. Auch die Figuren waren von der Idee her interessant, aber von der Ausarbeitung her konnten sie mich nicht begeistern.

Ein weiterer Punkt war der Romance-Aspekt: Für mich hat er überhaupt nicht gepasst. Ein wenig Romantik kommt erst ganz am Ende, etwa bei 80–90 %, und wirkte dort völlig fehl am Platz. Die Bezeichnung „Romantasy“ empfinde ich hier eher als Verkaufsargument denn als tatsächliche Genre-Zuordnung – und genau das hat mich beim Lesen gestört.

Insgesamt konnte mich Song of Silver leider nicht überzeugen. Trotz einer interessanten Grundidee und eines spannenden Klappentextes bin ich weder mit der Welt noch mit den Figuren warm geworden.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Leider nicht auf dem Niveau der Vorgänger

Game of Scandal
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Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn ...

Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn es im Verlauf etwas besser wurde, hat sich das nie ganz gelegt. Auch die Handlung begann schwächer als in den vorherigen Bänden, sodass ich etwas gebraucht habe, um mich einzufinden.

Das Setting fand ich erneut interessant, und auch die Grundidee der Geschichte war spannend. In der Umsetzung konnte sie mich dieses Mal aber nicht wirklich begeistern. Der Spannungsbogen blieb für mein Empfinden sehr flach. Es ging um zu viele Themen gleichzeitig, wodurch mir oft die Tiefe in der Ausarbeitung gefehlt hat.

Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich abgeholt. Ash fand ich in seinen Grundzügen spannend, aber er hatte für mich viel mehr Potenzial, als letztlich ausgeschöpft wurde. Er wirkte eher wie ein Statist, der mit ein paar charmanten Sprüchen auftauchte, statt wie ein gleichwertiger Protagonist. Und Felicity – mit der ich, wie schon erwähnt, nicht richtig warm geworden bin – war mir zu sehr von sich überzeugt. Zu oft wurde betont, wie klug sie doch sei, tatsächlich hat sie für mich aber wenig geleistet. Statt um die Ermittlungen oder die Agency ging es häufig mehr um ihre Sorgen und gesellschaftliche Grenzen.

Insgesamt war Game of Scandal für mich leider der schwächste Teil der Reihe. Idee und Setting haben mir gefallen, aber die Umsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Zeitreise-Abenteuer auf der Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Der Einstieg in die Geschichte war locker-leicht, und ich konnte mich sofort gut einfinden. Der Schreibstil von Kira Licht ist mir bereits aus anderen Büchern wie der Kaleidra-Reihe bekannt, und auch hier ...

Der Einstieg in die Geschichte war locker-leicht, und ich konnte mich sofort gut einfinden. Der Schreibstil von Kira Licht ist mir bereits aus anderen Büchern wie der Kaleidra-Reihe bekannt, und auch hier hat er mir wieder sehr gut gefallen. Wahrscheinlich fiel mir gerade deshalb der Einstieg so leicht. Insgesamt bin ich sehr flüssig und schnell durch die Seiten geflogen.

Auch die Charaktere haben mir gefallen. Sie wurden gut eingeführt, und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen im Verlauf der Geschichte meist nachvollziehen. Die weibliche Protagonistin Lilly wirkte auf mich anfangs etwas naiv, hat aber im Laufe der Handlung eine spürbare Entwicklung durchgemacht, was ich positiv fand.

Die Handlung selbst hat mir ebenfalls gut gefallen. Zwar ist Zeitreise kein völlig neues Thema, doch Kira Licht greift es auf ihre eigene Art auf und entwickelt ein stimmiges Konzept, das der Geschichte einen individuellen Charakter verleiht. Das Setting der Titanic fand ich dabei sehr interessant. Die Autorin schafft es durch ihre Beschreibungen sehr gut, die Handlungsorte bildlich darzustellen, sodass ich mir trotz einiger Ortswechsel immer klar vorstellen konnte, wie die Umgebung gerade wirkt und was im Hintergrund passiert. Der Spannungsbogen hätte an manchen Stellen etwas besser ausgebaut sein können, gelangweilt habe ich mich aber nie.

Mit dem Romance-Aspekt habe ich mich hingegen etwas schwergetan. Die großen Gefühle kamen mir zu schnell und zu intensiv, sodass ich nicht immer mitfühlen konnte. Trotzdem passt die Liebesgeschichte grundsätzlich gut in den Handlungsverlauf, und ich denke, dass hier in den Folgebänden noch viel Potenzial steckt.

Sehr spannend fand ich schließlich das Ende: Der Cliffhanger hat mich definitiv neugierig gemacht und sorgt dafür, dass ich die Reihe unbedingt weiterlesen möchte. Insgesamt hat mir der Auftaktband gut gefallen. Das Setting auf der Titanic ist atmosphärisch und passend gewählt, die Figuren sind interessant, und die Zeitreise-Thematik mag ich ohnehin sehr gerne. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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