Dschungel, Ausgrabung, Abenteuer – solide Fortsetzung
Temple of SwoonDer Einstieg in die Geschichte war flüssig und leicht, ich konnte mich sofort einfinden. Miriam als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Mit Rafael habe ich ein wenig gebraucht, um warm zu werden, ...
Der Einstieg in die Geschichte war flüssig und leicht, ich konnte mich sofort einfinden. Miriam als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Mit Rafael habe ich ein wenig gebraucht, um warm zu werden, aber im Verlauf der Geschichte hat sich das zum Glück gelegt. Die Protagonisten sind insgesamt gut gelungen, hatten eine angenehme Tiefe und einen individuellen Charakter.
Die Nebencharaktere sind in diesem Teil leider sehr blass geblieben und hatten kaum Anteil an der Handlung – das hat mir im Vorgängerbuch besser gefallen. Das Setting mit der archäologischen Ausgrabung und dem Dschungel hat mir hingegen gut gefallen. Auch das Ziel der Ausgrabung, die geheimnisumwobene Verlorene Stadt des Mondes, fand ich spannend. Schade war nur, dass das Setting insgesamt eher sparsam ausgearbeitet wurde. Immer wenn es eine Rolle spielte, hat es mir aber wirklich gefallen.
Der Bösewicht ist bereits aus dem Vorgänger bekannt, doch hier gibt es einige neue, interessante Informationen zu ihm. Zum Ende hin wurde die Geschichte noch einmal richtig spannend, und der Showdown hat mir gut gefallen. Die Liebesgeschichte war zwar etwas kitschig, passte aber zum allgemeinen Stil der Geschichte und hat die Handlung gut ergänzt.
Insgesamt ist Temple of Swoon für mich ein nettes Buch für zwischendurch. Es war kein absolutes Highlight, aber ich wurde gut unterhalten und mochte Setting, Stimmung und Hauptfiguren sehr gerne.