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Veröffentlicht am 25.07.2021

Viele Informationen über die Dinosaurier für Groß und Klein, hochwertig aufgemacht

Der Ravensburger Dinosaurier-Atlas - eine Zeitreise zu den Urzeitechsen
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Als Kind war ich kein großer Fan von Dinosauriern. Ich habe mich dementsprechend auch nie richtig mit ihnen beschäftigt. Als ich dann über dieses Buch gestolpert bin, wollte ich es aber doch noch einmal ...

Als Kind war ich kein großer Fan von Dinosauriern. Ich habe mich dementsprechend auch nie richtig mit ihnen beschäftigt. Als ich dann über dieses Buch gestolpert bin, wollte ich es aber doch noch einmal mit den Urzeit-Giganten ausprobieren. Und ich habe sehr viel gelernt! Besonders auch, wie falsch ich mit meinen bisherigen Annahmen zu diesem Thema oft lag.

Was mir bei dem Buch direkt aufgefallen ist die hochwertig wirkende Aufmachung. Das Buch ist sehr großformatig und besitzt trotz recht weniger Seiten ein ordentliches Gewicht, ohne dabei zu schwer zu sein.

Auch beim ersten Aufschlagen war ich direkt begeistert. Die Aufmachung und Gestaltung gefällt mir richtig gut. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Durch die Klappen kommt der Forschungscharakter gut zur Geltung und es gibt viele Überraschungen.

Die Informationen sind in kurze Texte verpackt, die sich optisch gut voneinander abgrenzen lassen. Die Länge der Texte finde ich dem Alter der Zielgruppe angemessen. Die Informationen sind dabei aber durchaus für alle Altersgruppen interessant.

Insgesamt konnte mich das Buch begeistern. Es ist informativ, weckt den Forschergeist und ist toll anzusehen. Das Durchblättern macht Spaß und ist für Klein und Groß eine Freude.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Ein eher schwächerer zweiter Teil der Reihe

Nordstern - Die Nacht der freien Pferde
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Nach dem schweren Unfall mit ihrer Stute Drifa beim Schafabtrieb im isländischen Hochland findet sich Erla in der Welt von Floki und Kadlin wieder. Diese haben ihr das Leben gerettet, doch dieses Leben ...

Nach dem schweren Unfall mit ihrer Stute Drifa beim Schafabtrieb im isländischen Hochland findet sich Erla in der Welt von Floki und Kadlin wieder. Diese haben ihr das Leben gerettet, doch dieses Leben ist nicht mehr so, wie Erla es gewohnt ist. Während sie sich von ihren schweren Verletzungen erholten versuchen ihre Freunde die Stute Drifa zu retten, denn diese ist schwerer verletzt als zuerst angenommen. Auf der Suche nach Heilung erfahren die Freunde viel über sich selbst, aber auch über die Sagenwelt um sie herum. Und natürlich ist die nächste Bedrohung nicht weit entfernt.


Nachdem mir der erste Teil der Reihe wirklich gut gefallen hat und ich auch andere Bücher der Autorin bereits sehr gerne gelesen habe, war die Vorfreude auf dieses Buch sehr groß.

Leider musste ich schnell feststellen, dass mir der Einstieg in die Geschichte, bzw. die Rückkehr in die Welt von Floki und Erla nicht leicht gefallen ist. Ich hatte das Gefühl lange nicht angekommen zu sein und die Geschichte konnte mich erstaunlicherweise nicht so richtig mitreißen. Ab der Hälfte wurde es dann besser, und das letzte Viertel hat mir dann wieder richtig gut gefallen. Ich muss sagen, dass ich die Stimmung in diesem Buch einfach nicht so richtig mochte. Es war sehr düster und irgendwie auch bedrückend. Diesen Eindruck hat die Geschichte auf mich vermittelt und falls das von der Autorin geplant war, dann ist es gut gelungen.

Und obwohl ich mich mit der Geschichte eher schwer getan habe, mochte ich das Buch am Ende dann doch ganz gerne. Das von mir Beschriebene hat nämlich am Ende ganz gut zu der erzählten Geschichte gepasst. Dennoch hoffe ich für den dritten Teil wieder auf eine etwas spannendere und lebendigere Erzählweise und hoffe, dass ich mich dann wieder besse in die Handlung fallen lassen kann. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Leider nicht so stark wie erhofft

Selection – Der Erwählte
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Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht ...

Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht so glänzend ist, wie es von außen betrachtet scheint. Besonders America bekommt dies zu spüren. Und neben den alltäglichen Problemen, die das Leben im Palast mit sich bringt, muss sie sich immernoch entscheiden wem ihr Herz gehört - ihrer Jugendliebe oder dem Prinzen.

Nachdem der zweite Band ein Auf und Ab der Gefühle für mich war und ich mir nie ganz sicher war wie sehr mir die Geschichte nun zusagt oder nicht, hatte ich sehr große Erwartungen an diesen dritten und abschließenden Band der Reihe. Leider konnte mich das Finale dann nicht so ganz überzeugen.

Meine Hauptkritikpunkte sind eigentlich die verschiedenen Handlungsstränge, die Art wie sie beendet oder in die Länge gezogen wurden und wie überstürzt das Ganze dann beendet wurde.

Zuerst einmal war ich sehr gespannt, wie es mit den Rebellen weiter gehen würde. Hier wurden immer mal wieder Andeutungen gemacht, aber so richtig in Fahrt kam dieser Handlungsstrang nicht. Am Ende hat auch diese Gruppe noch ihren großen Auftritt, aber so ganz stimmig war das für mich nicht.

Dann komme ich zu den anderen verbliebenen Mädchen. Hier hat mir das Zusammenleben und die Art wie sie miteinander umgehen bis zum Schluss ganz gut gefallen. Diesen Teil der Geschichte hat die Autorin wirklich sehr gut geschrieben.

Die Beziehung von Maxon zu den Mädchen, besonders zu Mer war mir schon im vorherigen Band irgendwann zu anstrengend. Das lag aber hauptsächlich an Mer und nicht an Maxon. Dennoch wurde das Ganze besonders in der letzten Hälfte des Buches so unglaublich in die Länge gezogen, dass es mich nur noch genervt hat. Und auch, wie es dann endet war für mich einfach nur enttäuschend und zum Kopf schütteln.

Insgesamt hat mir die Art, wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft und beendet nicht gut gefallen. Für mich haben sich viele Fragezeichen ergeben und vieles wirkte auf mich unlogisch. Dennoch mochte ich das Setting sehr gerne und denke, dass diese Reihe den Hype durchaus verdient hat. Ich war aber wahrscheinlich für das erste Lesen einfach schon ein bisschen zu alt.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Gewöhnungsbedürtiges Setting, dennoch hat es mir ganz gut gefallen

Patricia Peacock-Reihe / Patricia Peacock und der verschwundene General
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Als Patricia und John auf einer Silvesterfeier das schrullige Ehepaar Gräfin Walburga und General Huddelstn treffen, ist ihnen nicht bewusst, dass sie direkt auf ihren nächsten Fall zuschlittern. Als kurz ...

Als Patricia und John auf einer Silvesterfeier das schrullige Ehepaar Gräfin Walburga und General Huddelstn treffen, ist ihnen nicht bewusst, dass sie direkt auf ihren nächsten Fall zuschlittern. Als kurz vor der goldenen Hochzeit des Paares der General spurlos aus dem berühmten und skandalösen Lotusgarten verschwindet, machen sich John und Patricia auf die Suche nach ihm.

Da ich den ersten Teil der Reihe nicht kannte, bin ich sehr unvorbereitet in die Geschichte gestartet und hatte dadurch anfangs doch etwas Schwierigkeiten die Zusammenhänge zwischen den Figuren zu verstehen. Auch das Setting und der Umgang der Weißen mit den einheimischen "Boys" war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Autorin sich hier natürlich nur an der tatsächlich stattgefundenen Behandlung orientiert hat und dadurch auch ein passendes Bild der Zeit und des Settings geschaffen hat. Dennoch finde ich den Umgang mit den Menschen in dieser Zeit immer etwas "gewöhnungsbedürftig". Die Art, wie es beschrieben wurde, hat mir insgesamt aber gut gefallen. Etwas schwierig fand ich allerdings die Vertonung der Sprecherin bzgl. der Boys. Aber das ist bestimmt Ansichtssache.

Die Sprecherin mochte ich ansonsten ganz gerne.

Die Charaktere sind gut dargestellt und ich habe sie recht lieb gewonnen nachdem ich mich einmal in das Geflecht der Beziehungen eingefunden hatte. Natürlich hat man an einigen Stellen das typisch überspitzte, das für diese Art Geschichten zu erwarten ist. Ich mochte das sehr gerne.

Das Setting war wie bereits erwähnt gewöhnungsbedürftig, dennoch mochte ich es sehr gerne. Die Autorin hat es hier geschafft mir die Welt so zu beschreiben, dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte aber nicht zu viel beschrieben wurde. So konnte ich meiner Fantasie noch ein bisschen spielen lassen.

Gut gefallen hat mir auch der Spannungsbogen. Die Geschichte war weder zu lang noch zu kurz. Ich hätte es mir nicht anders gewünscht.

Insgesamt eine interessante Charakterzusammenstellung in einem gut gelungenen Setting. Für CosyCrime-Fans auf jeden Fall zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Die Idee hat mir gut gefallen, dennoch konnte mich die Geschichte nicht voll überzeugen

School of Talents 1: Erste Stunde: Tierisch laut!
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Alva ist genervt. Ständig muss sie dem Gelaber der Tiere um sie herum zuhören. Dadurch kann sie sich aber überhaupt nicht auf ihre Umwelt konzentrieren, besonders in der Schule hat sie daher einige Probleme. ...

Alva ist genervt. Ständig muss sie dem Gelaber der Tiere um sie herum zuhören. Dadurch kann sie sich aber überhaupt nicht auf ihre Umwelt konzentrieren, besonders in der Schule hat sie daher einige Probleme. Obwohl sie zugeben muss, dass die Gespräche oft interessanter sind als der Unterricht. Als sie aufgrund ihrer eher unterirdischen schulischen Leistungen auf des Internat ihres Onkels gehen soll ist sie nicht begeistert. Doch dann erfährt sie, dass auch ihr Onkel besondere Fähigkeiten besitzt. Und das Internat, das er leitet ist kein normales Internat. Dort werden Kinder unterrichtet, die wie Alva besonders sind. Doch dem Internat droht große Gefahr. Alva muss mit ihren neuen Freunden ihre neue Heimat unbedingt beschützen.


Der Einstieg in die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Besonders Alvas Gedanken zu ihrer Situation, das Genervt aber auch Verzweifelt sein konnte ich gut nachvollziehen. Auch die Gespräche der Tiere, die sie mit anhört fand ich sehr unterhaltsam. Der Einzug in das Internat war dann sehr interessant und mir hat es gut gefallen, wie die Autorin die Schule gestaltet hat. Die Lehrer und auch die besonderen Unterrichtsfächer sind sehr gut gelungen.

Das Abenteuer und die Rettungsaktion der Schule fand ich dann leider nicht so ganz überzeugend. Ich kann auch nicht ganz sagen warum, aber es hat mich nicht so richtig gepackt. Eventuell lag der Fokus zu wenig auf der Spannung und zu viel auf in meinen Augen Nebensächlichem.

Gut gefallen hat mir aber die Vertonung. Ich konnte der Geschichte gut folgen und mochte die Stimme der Sprecherin sehr gerne.


Insgesamt hatte ich mir von der Geschichte etwas mehr erhofft. Allerdings muss ich sagen, dass sie für die angestrebte Alterklasse wahrscheinlich sehr passend ist.

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