Bei diesem kleine Buch handelt es sich um ein Geschenkbuch. Allerdings bietet dieses kleine Büchlein nicht nur Abbildungen fürs Herz und Wohlbefinden, sondern es gibt auch Platz für eigene Wort. So wird ...
Bei diesem kleine Buch handelt es sich um ein Geschenkbuch. Allerdings bietet dieses kleine Büchlein nicht nur Abbildungen fürs Herz und Wohlbefinden, sondern es gibt auch Platz für eigene Wort. So wird der Verschenkende dazu aufgefordert z.B. eine schöne Erinnerung in dieses Büchlein einzutragen.
Die Idee hinter dem Buch gefällt mir sehr gut. Immer wieder ist es nicht möglich mit geliebten Menschen zu jeder Zeit zusammen zu sein. Dieses Büchlein hat eine schöne Größe um als kleines Geschenk verschickt zu werden.
Die Illustrationen sind sehr eher einfach gehalten und auch relativ schlicht. Gezeigt werden hauptsächlich verschiedene Tiere in Umarmungen oder beim Kuscheln. Aber auch Menschen findet man in diesem Buch, wenn auch in geringerer Zahl. Da ich Tiere sehr gerne mag, hat mir das sehr gut gefallen.
Der Text ist wie für diese Bücher typisch recht knapp gehalten. Dennoch mag ich die dargestellten Zeilen sehr gerne. Sie sind passend gewählt und in Verbindungen mit den Illustrationen teilweise auch zum Schmunzeln.
Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass dieses Buch nicht meinen Geschmack trifft. Ich persönlich bin kein Fan von Ausfüll-Büchern. Und leider konnte mich auch dieses Buch nicht vom Gegenteil überzeugen. Ohne dieses Ausfüllen hätte mir das Buch deutlich besser gefallen, denn ich mag die Idee, die Illustrationen und auch die gewählten Textzeilen.
Meal Prep für Mamis ist ein Kochbuch der besonderen Sorte. Hier geht es nicht nach dem Motto, jeden Tag möglichst frisch zu kochen. Tatsächlich versucht dieses Buch eine Zeitersparnis zu ermöglichen, indem ...
Meal Prep für Mamis ist ein Kochbuch der besonderen Sorte. Hier geht es nicht nach dem Motto, jeden Tag möglichst frisch zu kochen. Tatsächlich versucht dieses Buch eine Zeitersparnis zu ermöglichen, indem man mehr kocht und dann in geeigneten Portionen kühl stellt bzw. einfriert. Ich selbst bin keine Mami, habe aber immer recht wenig Zeit und Lust zu kochen. Und da ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten bin war ich sehr gespannt auf dieses Buch.
Die Einleitung in diesem Buch hat mir gut gefallen. Die Autorinnen stellen sich kurz vor und wirken dabei sehr sympathisch. Darauf folgt eine Zusammenstellung verschiedener Haushaltsartikel die fürs Meal Prep in dieser Form nützlich sind. Das war ebenfalls interessant. Die klare Aufteilung hier macht aber auch ein überspringen/querlesen gut möglich.
Besonders gut gefallen hat mir der kurze Guide zum Einfrieren. Hier bin ich mir doch oft unsicher was ich wie lange einfrieren kann. Und wie ich das Ganze dann auch wieder vernünftig und schnell auftaue. Dank des Abschnittes habe ich jetzt ein kleine Notiz zum nachschauen.
Die eigentlichen Rezepte sind nun in verschiedene Mahlzeiten aufgeteilt. Das Mittagessen ist dann noch mal saisonal unterteilt. Dies fand ich ganz nett.
Aufgebaut sind die Rezepte Kochbuchtypisch mit Bild und Angaben zu den Zutaten. Schön fand ich die Servier- und Abänderungsvorschläge, die es zu eigentlich jedem Rezept gab.
Insgesamt war für jeden Geschmack etwas dabei.
Aufgefallen ist mir allerdings, dass die Rezepte sehr ausgefallen sind. Selbst mit der Möglichkeit vieles Abzuwandeln kam mir vieles nicht unbedingt auf Kinder zugeschnitten vor, bzw. ich hätte vieles davon als Kind wahrscheinlich nicht gegessen. Dennoch habe auch ich ein paar Rezepte zum Nachkochen gefunden. Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Für andere Esser ist dieses Kochbuch vielleicht genau passend.
Insgesamt ist dieses Kochbuch optisch ein Hingucker. Die Bilder sind wirklich schön und Rezepte schön übersichtlich dargestellt. Der Aspekt des Meal Prep mit Einfrieren wurde schön kurz aber dennoch sehr informativ dargestellt. Ob die Rezepte zu der Familie und den Vorlieben der Esser passen muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden. Für mich war es ein bisschen zu besonders.
Nachdem die Gruppe Jugendlicher rund um Lucie und Jem sich auf die Suche nach anderen Menschen gemacht hat, treffen sie nach einigen Problemen auf eine recht altertümliche Siedlung. Diese erinnert in vielerlei ...
Nachdem die Gruppe Jugendlicher rund um Lucie und Jem sich auf die Suche nach anderen Menschen gemacht hat, treffen sie nach einigen Problemen auf eine recht altertümliche Siedlung. Diese erinnert in vielerlei Hinsicht ans Mittelalter. Technik wird hier als "Böse" empfunden. Für die Jugendlichen stellt sich nun die Frage. Kommen sie hier ihrem Ziel in ihre Zeit zurück zu kommen näher?
Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir sehr schwer. Bis ungefähr zur Hälfte des Buches habe ich mich regelrecht zwingen müssen regelmäßig ein Stück weiter zu hören. Das mag daran liegen, dass der erste Teil schon eine ganze Weile her war. Aber irgendwie hat mir der Anfang auch einfach wenig gefallen. Die Jugendlichen waren mir, wie im ersten Teil auch, einfach nicht sympathisch. Viele Handlungen konnte ich erst nicht verstehen. Auch die Siedlung entwickelte sich nach erstem leisen Interesse schnell zur Enttäuschung.
Irgendwann konnte ich mich dann aber doch immer besser in die Geschichte fallen lassen. Mit vielen der Charaktere bin ich auch weiterhin nicht wirklich warm geworden. Allerdings ging es dann irgendwann aus den allgemeinen Beschreibungen hinaus ins Abenteuer. Auch erfährt man endlich ein bisschen mehr über diese komischen tintenfischartigen Wesen. Das konnte mich durchaus faszinieren.
Das Ende hat mich dann doch wieder auf den dritten und letzten Teil der Reihe neugierig gemacht. Diesen höre ich jetzt aber direkt im Anschluss, um nicht wieder den Bezug zur Geschichte zu verlieren.
Der Sprecher hat mir wie auch im ersten Teil ganz gut gefallen. Er hat ein angenehmes Sprechtempo und eine gute Betonung.
Ob ich diese Reihe empfehlen würde? Da bin ich mir noch nicht so sicher. Für mich war dieser Band aber gleichwertig zum ersten Band. Mal schauen, ob mich der dritte mehr von sich überzeugen kann.
Carolina hat ein schönes Haus mit großem Garten, zwei Kinder und ihren Ehemann Lutz. Aber irgendwie ist Carolina unzufrieden. Mit dem Haus, mit der Aufgabenverteilung und mit einfach allem. Obwohl sie ...
Carolina hat ein schönes Haus mit großem Garten, zwei Kinder und ihren Ehemann Lutz. Aber irgendwie ist Carolina unzufrieden. Mit dem Haus, mit der Aufgabenverteilung und mit einfach allem. Obwohl sie so richtig auch nicht sagen kann, woran es gerade genau hapert. Deshalb packt sie kurzerhand ihre Sachen und fährt nach Rügen. Eine Woche. Allein. Hier trifft sie auf zwei ihrer Jugendfreunde. Und dann läuft der Urlaub irgendwie ganz anders als geplant.
Dieses Buch habe ich mir als lockere, leichte Lektüre ausgesucht. Der Klappentext klang einladend und das Cover versetzt mich immer wieder in Urlaubslaune. Leider konnte sich die Urlaubslaune und das locker, leichte Gefühl beim Lesen nicht lange halten.
Zu Beginn des Buches bin ich positiv in die Geschichte gestartet. Carolinas Frust konnte ich zum Teil verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen. Ihr Mann Lutz wirkt sehr verständnisvoll und liebenswert, aber er hat in seinem Job sehr viel zu tun. Dennoch nimmt er sich direkt Zeit, als Carolina Aufmerksamkeit und ein Gespräch braucht. Sie dagegen ist recht kratzbürstig. Das habe ich aber aufgrund des Stresslevels irgendwie verstehen können. Insgesamt war die Entscheidung alleine in den Urlaub zu fahren dann aber irgendwie zu einfach. Kaum Gegenwind von Lutz, recht wenig "schlechtes" Gewissen von Carolina. Sie macht natürlich alle möglichen Vorbereitungen, organisiert Betreuung und Essen etc. Aber so richtig hatte ich nicht das Gefühl eines schlechten Gewissens. Aber auch das war für mich vorerst noch kein Problem. Dann kommt die Abreise, davon wird wenig erzählt, oder ich habe es überlesen. Das fand ich dann schon irgendwie komisch. Diesen Zeitsprung hätte ich so nicht erwartet. Naja egal.
Dann kam ein Punkt, der mir Hoffnung machte - ein Perspektivwechsel. Wir erfahren kurz was so bei Lutz los ist. Und zwar verteidigt er Carolinas Entscheidung alleine in den Urlaub zu fahren gegenüber seinen Kollegen. Das war irgendwie niedlich und hat mir nochmal gezeigt, dass Lutz schon irgendwie ganz toll ist.
Und was macht Carolina. Nach ungefähr fünf Minuten ist das schlechte Gefühl die Kinder bei Lutz und ihrer Mutter gelassen zu haben auch schon vorbei. Auch wenn ich glaube zwei Mal zuhause anruft kam bei mir nicht wirklich an, dass sie darüber auch noch mal weiter nachgedacht hat. Das gefiel mir gar nicht und war auch irgendwie unglaubwürdig.
Und wie schon oben geschrieben trifft sie noch auf Jugendfreunde. Und zwar ist der eine ihre Jugendliebe Jens. Jens ist irgendwie das Gegenteil zu Lutz. Ab hier war ich dann dem Buch eher abgeneigt, habe aber noch nicht aufgegeben.
Die Geschichte zwischen Jens und Carolina wurde dann aber irgendwie immer flacher. Aus der eigentlich recht sympathischen Frau wurde eine spießige, selbstgerecht, irgendwie arrogante und noch teenagerhaft verliebt, in meine Augen nicht mehr ganz zurechnungsfähige Frau. Über Nacktbaden, Dates am Strand und vielem mehr habe ich dann das Interesse verloren und nur noch quer gelesen. Interessant war nochmal kurz das Zusammentreffen mit einer weiteren alten Freundin, die es nicht so gut getroffen hat im Leben. Aber auch das war irgendwie schwierig zu ertragen.
Naja, die Kapitel aus Lutz sich kamen irgendwie auch nicht wieder. Darauf hatte ich immer noch gehofft. Mir hat sich bis jetzt auch noch nicht wirklich erschlossen wozu diese zwei oder drei Kapitel aus seiner Sicht gut sein sollten.
Insgesamt war dieses Buch für mich eine volle Enttäuschung. Ich bin mit geringen Erwartungen aber der Hoffnung auf ein paar schöne Lesestunden mit Urlaubsfeeling in die Geschichte getaucht, aber sehr schnell enttäuscht worden. Trotz der geringen Seitenzahl habe ich es auch mit Querlesen nur gerade so bis zum Ende des Buches geschafft.
Ich vergebe einen Stern für die Idee und einen Stern für das gelungene Cover (meine Weltbildausgabe weicht von dem allgemeinen Cover ab).
Auf der kleinen irischen Insel Patch Island wohnt die 13 jährige Ruby zusammen mit ihrer Nana auf einem kleinen Bauernhof. Neben den Tieren, die Nana und Ruby auf ihrem Bauernhof bzw. ihrer Pflegestation ...
Auf der kleinen irischen Insel Patch Island wohnt die 13 jährige Ruby zusammen mit ihrer Nana auf einem kleinen Bauernhof. Neben den Tieren, die Nana und Ruby auf ihrem Bauernhof bzw. ihrer Pflegestation versorgen haben sie noch weitere Schützlinge, von denen aber keiner etwas erfahren darf.
Auf der kleinen Insel ist nicht besonders viel los, wie es halt auf so kleinen Inseln ist. Jeder kennt jeden und die Haustür braucht man hier nicht abzuschließen. Denn wer sollte hier schon etwas klauen. Doch dann kommt ein Junge aus Amerika, zusammen mit einem Mr. Bennet auf die Insel. Noah, so heißt der Junge, bringt das Leben auf der Insel und vor allem Rubys Alltag ganz schön durcheinander.
Diese Geschichte konnte mich vollkommen in ihren Bann ziehen. Sie ist lebhaft und fantasievoll. Die Figuren sind sehr lebendig und einzigartig gestaltet. Zudem sind sie sehr individuell bzgl. des Aussehens und des Charakters. Generell ist diese Geschichte bzw. die grundsätzliche Thematik für mich etwas vollkommen neues. Die Handlung ist abwechslungsreich und durchaus spannend. Viele Wendungen waren für mich nicht vorhersehbar.
Der Autorin ist es gelungen, mich mit diesem Buch zu überraschen. Zudem konnte sie die irische Mythologie sehr gut einbinden ohne zu überfordern. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu verfolgen. Die Ausdrucksweise war lebendig und hat mich oft zum lächeln gebracht. Der Humor in dieser Geschichte kam für mich somit sehr gut rüber.
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich bei Mythologie an Percy Jackson etc. gedacht habe und einen Abklatsch befürchtet habe. Dies ist nicht eingetroffen. Stattdessen war diese Geschichte neu, lebhaft und sehr fantasiereich. Für mich ein kleines Jahreshighlight.