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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2017

Eine märchenhafte Anthologie

Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
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Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen? Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern. Folge ...

Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen? Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern. Folge den Spuren derer, die du zu kennen glaubst. Doch gib acht – im Märchenreich ist nichts so, wie du es erwartest.

Das ist das erste Mal das ich eine Anthologie gelesen habe und ich bin wirklich begeistert! Im Zuge einer Leserunde habe ich ein Ebook erhalten (nochmals vielen Dank dafür!), aber ich werde mir die Printausgabe des Buches noch kaufen. Denn diese wundervolle Anthologie möchte ich einfach im Regal stehen haben und in der Printausgabe sind noch Illustrationen enthalten die es im Ebook nicht gibt.

Hier bekommen Nebencharaktere der eigentlichen Märchen auch einmal eine eigene Geschichte, oder wir erfahren warum ein Bösewicht dazu geworden ist, oder es gibt einfach eine völlig neue Adaption eines Märchens. Diese Abwechslung fand ich super und es hat Spaß gemacht bei jeder Geschichte zu überlegen um welches Märchen es sich handelt. Natürlich gibt es auch Geschichten die mir nicht so gefallen haben, zu mystisch, zu verworren. Aber es sind mir viele positiv im Gedächtnis geblieben, von einigen möchte ich auch unbedingt mehr lesen und werde mir weitere Bücher der Autoren zu Gemüte führen. Besonders gut gefallen haben mir: "Knochenlicht", "Der Fluch der wahren Liebe", "Schwanengesang", "Das knöcherne Mütterlein" und "Das Glück lebt still im tiefen Wald". Es sind so viele verschiedene Geschichten dass man das Buch auf jeden Fall nochmal lesen möchte um alles nochmals zu erleben. Ich fand es toll von verschiedenen Geschichten so in den Bann gezogen zu werden und immer wieder etwas Neues zu erleben!

Das Cover ist ein absoluter Traum und hat mich sofort aufmerksam gemacht! Noch ein Grund mehr das Buch als Print zu haben. ;)

Ich kann diese Anthologie jedem empfehlen der Märchen mag, aber einmal etwas anderes davon lesen möchte!

Veröffentlicht am 11.01.2017

Kindlich, weihnachtlich, bezaubernd!

Ein Weihnachtsmann fürs Leben
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Die 5 jährige Luisa möchte ihrer Mama zu Weihnachten einen Mann schenken, aber nicht irgendeinen, nein, ein Prinz muss es sein! Also stiehlt sie sich zum Kaufhaus Wunder und sucht dort nach dem Prinzen ...

Die 5 jährige Luisa möchte ihrer Mama zu Weihnachten einen Mann schenken, aber nicht irgendeinen, nein, ein Prinz muss es sein! Also stiehlt sie sich zum Kaufhaus Wunder und sucht dort nach dem Prinzen für Mama.

Die Geschichte ist wirklich sehr niedlich. Sie wird aus der Sicht von Luisa geschrieben. Das hatte ich bis jetzt noch nie - ein Buch aus der Sicht eines Kindes. Aber ich muss sagen es war zuckersüß! Luisas Denkweise und ihre - manchmal auch altkluge - Art unterhalten einen wirklich gut. Ich musste oft schmunzeln und war fasziniert davon wie ein Kind die Welt so sieht.

Auch die anderen Charaktere fand ich einzigartig und liebenswert. Allesamt liebevoll gezeichnet und mit kleinen Ecken und Kanten. So wie ich das liebe.

Allerdings muss ich zugeben dass mir bei ungefähr der Hälfte des Buches fast die Luft ausgegangen ist, irgendwie war es mir ein bisschen zu langweilig. Aber das hat sich dann recht schnell gelegt und ich hab das doch recht kurze Werk dann schnell verschlungen.

Bemängeln muss ich aber noch den Titel. Denn "Ein Weihnachtsmann fürs Leben" hat fürt mich nicht viel mit dem Buch gemein, immerhin wird ein Mann, bzw Prinz gesucht, vom Weihnachtsmann ist nur einmal die Rede.
Das Buch spielt immerhin in der Weihnachtszeit und zum Schluss gibt es auch ein doch recht "weihnachtlich magisches" Happy End.

Ein zuckersüßes Buch das in der Weihnachtszeit wirklich eine schöne Abwechslung ist.

Veröffentlicht am 03.01.2017

Nette Lektüre

Friesenherzen und Winterzauber
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Nach einem Streit mit ihrem Freund flüchtet Ellen zu ihrer Mutter die zur dieser Zeit auf Kur in St. Peter Ording ist. Dort sucht sie auch nach Inspiration für ihren neuesten Roman, der nicht in ihrem ...

Nach einem Streit mit ihrem Freund flüchtet Ellen zu ihrer Mutter die zur dieser Zeit auf Kur in St. Peter Ording ist. Dort sucht sie auch nach Inspiration für ihren neuesten Roman, der nicht in ihrem eigentlichen Gerne spielt sondern ein Liebesroman werden soll. Doch wird sie in diesem beschaulichen Ort Inspiration finden?

Der Anfang des Buches hat mir ganz gut gefallen, es ging gleich in die vollen mit dem Streit. Doch dann hat der Roman zu viele Längen gehabt. Es hat eine ganze Weile gedauert bis sich wieder Spannung aufgebaut hat. Die vielen Beschreibungen der Landschaft waren zwar ganz schön, hätten aber definitiv verringert werden können. Als es dann endlich interessanter wird, ist auch schnell klar wie alles enden wird und wer der Leuchtturmwärter ist. Das hat mich schon gestört. Und dann der plötzliche Sinneswandel dieses einen Charakters?! Nein, der war mir wirklich zu unecht. Irgendwie ist das bei mir nicht angekommen und auch die angeblich großen Gefühle die sich in so kurzer Zeit aufgebaut haben waren für mich nicht glaubhaft. Ich weiß nicht genau woran das liegt, denn eigentlich ist die Geschichte ja sehr schön, aber mich hat sie so einfach nicht berührt.

Die Charaktere waren allesamt nett. Ellen: nett. Ihre Mutter und Rita: nett. Martina: nett. Ayk: nett, usw. Da haben mir Ecken und Kanten gefehlt. Einzig Tim hatte die. Ich finde das schade, denn auch eine Liebesgeschichte braucht Charaktere mit Ecken und Kanten. Hier ist mir alles ein bisschen zu sehr Friede, Freude, Eierkuchen. Aber nun ja, ich will nicht nur meckern. Immerhin ist das Buch für zwischendurch ganz nett. Man sollte nur nicht zu viel erwarten.

Wer nicht so viel Tiefe, Ecken und Kanten braucht und Friede, Freude, Eierkuchen liebt, für den ist das Buch sicher das Richtige.

Veröffentlicht am 18.12.2016

Jenseits von Gut und Böse

Gut & Böse
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Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bei dem VA-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich hatte wirklich tolle Lesestunden mit dem Buch.

Samuel Sanders und Ben Benschel sind langjährige Freunde ...

Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bei dem VA-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich hatte wirklich tolle Lesestunden mit dem Buch.

Samuel Sanders und Ben Benschel sind langjährige Freunde und arbeiten zusammen bei der NEO. Als auf einer Gefangeneninsel recht plötzlich kein Lebenszeichen mehr zu vernehmen ist, kommt ihr Team dort hin um die Lage zu sondieren. Beide kommen verändert von der Insel zurück, auf der sie 299 Leichen gefunden haben. Doch warum scheint Ben komplett anders als vorher und was ist mit dem 300. Gefangenen der nicht gefunden wurde...?
Mehr möchte ich zum Inhalt dann gar nicht schreiben, nicht dass ich noch spoiler.

Ich bin ziemlich begeistert von diesem Buch das mich wirklich gefesselt hat. Der Schreibstil lässt sich super lesen und was mich wirklich beeindruckt hat ist, das der Autor es geschafft hat das Buch von Anfang an sehr spannend zu halten. Der Spannungsbogen wird durchgehend gehalten was dafür sorgt das man das Buch gar nichtmehr aus der Hand legen möchte. Die Zeitsprünge die enthalten waren fand ich nicht störend, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Ich hab die ganze Zeit über mit gefiebert wie das alles wohl ausgehen mag und ich wurde vom Finale wirklich nicht enttäuscht, denn da hat Julian Fröhlich alles raus geholt. Lediglich das letzte Kapitel hätte ich mir etwas anders vorgestellt, aber auch das ist Geschmackssache. Es gibt ein paar kleinere Fehler, bzw manche Dinge laufen vielleicht zu glatt, aber das hat mich nicht wirklich gestört.
Die Geschichte ist übrigens eher eine Mischung aus Dystopie und Thriller. Sie spielt aber recht zeitnah (2031-2042), grade das macht das Ganze auch etwas gruselig. Denn meiner Meinung nach ist das gar nicht so weit her geholt - wer weiß was uns noch erwartet!

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders die vier Hauptprotagonisten haben Tiefe und sind sehr facettenreich. Ihre Handlungen sind alle nachvollziehbar und passen zum Charakter der jeweiligen Person. Besonders Mortello ist wirklich perfide und geschickt. Doch jemand anderes überrascht noch viel mehr!

Das Cover hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht, die brennende Rose finde ich super, symbolisiert sie doch perfekt wie das Böse das Gute verbrennen kann. Für mich trifft das Cover das Thema dieser Dystopie sehr gut.

Als Fazit kann ich das Buch definitiv nur weiter empfehlen. Alle Fans von Dystopien werden sich gut unterhalten fühlen und sicherlich auch froh sein einmal eine abgeschlossene vor sich zu haben.

Ich habe lang überlegt ob vier oder fünf Sterne, habe mich aber für fünf entschieden um auf das Buch aufmerksam zu machen. ;)

Veröffentlicht am 10.12.2016

Leider etwas enttäuschend!

Hasen feiern kein Weihnachten
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Nachdem Tessa ihren Freund Ole in flagranti mit der Nachbarin erwischt hat verbringt sie Weihnachten nach einigen Jahren wieder mit ihrer Familie in der Heimat. Dort fühlt sich Tessa schnell wieder wohl, ...

Nachdem Tessa ihren Freund Ole in flagranti mit der Nachbarin erwischt hat verbringt sie Weihnachten nach einigen Jahren wieder mit ihrer Familie in der Heimat. Dort fühlt sich Tessa schnell wieder wohl, wirft ein Auge auf den ehemaligen Klassenkamerad und erlebt turbulente Feiertage...

Ich hatte mich schon richtig auf den Roman gefreut, das niedliche Cover hat mich sofort angesprochen. Nachdem anfänglich auch ein weihnachtliches Gefühl aufkam wurde ich aber recht schnell enttäuscht. Das Gefühl lässt nach, es gibt ein paar Längen und was mich am meisten gestört hat ist das einige Themen angerissen, aber nicht weiter ausgeführt wurden. Warum spart man sich das denn nicht gleich. Immerhin werden so viele verschiedene Dinge angefangen, dass man sich auf zwei hätte konzentrieren können und daraus dann ein tolles, stimmungsvolles Buch machen können. Das ist wirklich schade.
Dank des angenehmen Schreibstils lässt sich das Buch trotzdem schnell lesen und das Ende hat mich dann trotzdem noch etwas versöhnt.

Die Charaktere sind recht authentisch dargestellt, jeder hat Ecken und Kanten. Das hat mir gut gefallen. Auch die Beziehung der drei Schwestern fand ich sehr interessant und real.

Leider kann ich das Buch nicht unbedingt weiter empfehlen. Dafür habe ich dieses Jahr schon schönere, stimmungsvollere Weihnachtsbücher gelesen. Aber wer nur leichte Unterhaltung sucht, der wird hier richtig sein.