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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2016

Wundervoll, weihnachtlich und ein bisschen magisch

Ist die Liebe nicht schön?
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Belle ist eine junge Frau die es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt hat. Ihre Mutter wollte sie nicht und so ist sie in verschiedenen Pflegefamilien unter gekommen, bis sie zu Tess kam, bei der ...

Belle ist eine junge Frau die es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt hat. Ihre Mutter wollte sie nicht und so ist sie in verschiedenen Pflegefamilien unter gekommen, bis sie zu Tess kam, bei der sie dann bleiben durfte und welche für sie eine absolute Mutterfigur geworden ist. Belle ist noch nicht lange bei Tess, als diese noch einen Jungen aufnimmt der zu Belles besten Freund wird. Doch Jim kehrt nach einiger Zeit zurück zu seiner Mutter und Belle muss ohne Jim weiter leben. Doch als Erwachsene begegnen sie sich wieder und trennen sich auch nie mehr.

Noch mehr möchte ich hier nicht erzählen, denn ich will nichts von dieser wundervollen Geschichte zu früh verraten. Dieses Buch ist nicht nur eine unterhaltsame Weihnachtslektüre, sondern geht tiefer und berührt wirklich sehr. Durch den einfachen, ruhigen und flüssigen Schreibstil von Carmel Harrington möchte man das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Es gab keine Durststrecken, sondern die Story nahm immer ihren Lauf ohne langweilig zu werden. Gegen Ende wurde es auch noch sehr spannend und ich kam wirklich ins Bangen. Was mich wirklich überrascht hat war der leicht esoterische Touch den das Buch noch bekommen hat, aber das soll niemanden abschrecken, im Gegenteil, dadurch ist es für mich ein richtiges Weihnachtsbuch geworden.

Belle ist ein sehr toller Charakter der mir richtig ans Herz gewachsen ist. Sie ist so eine starke Person, kämpft für alle die ihr wichtig sind und ist so dermaßen herzlich dass man ihre Liebe direkt spürt. Das ganze zieht sich durch den ganzen Roman so dass man gar nicht anders kann als Belle zu mögen. Auch ihre Entwicklung finde ich sehr gut gelungen!

Auch die anderen Charaktere wie Jim, Tess, Bobby und einige mehr sind super ausgearbeitet und sympathisch. Ich finde wirklich nichts zu meckern.

Bitte lest das Buch, es ist wirklich ein wundervolles Buch das man so schnell nicht wieder vergisst!

Veröffentlicht am 25.11.2016

Kurzweiliges Fantasyabenteuer für Jugendliche

Julia Jäger und die Legende des Lichts
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Eigentlich wollte sich Julia nach ihrem Erlebnis mit der magischen Münze in keine weiteren Abenteuer mehr stürzen. Doch eine Klassenfahrt nach Irland macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Schneller ...

Eigentlich wollte sich Julia nach ihrem Erlebnis mit der magischen Münze in keine weiteren Abenteuer mehr stürzen. Doch eine Klassenfahrt nach Irland macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Schneller als ihr lieb ist, erfährt sie, was der finstere Museumsleiter mit seiner Warnung rund um den einflügeligen Engel und die Legende des Lichts gemeint hat. Ob ihre telekinetischen Fähigkeiten sie vor den lauernden Gefahren schützen können? Immerhin sind auch Tim und Alexander mit von der Partie und sorgen für manch spannende Wendung.

Andrea Tillmanns zweiter Teil der Reihe um Julia Jäger ist ein kurzweiliges, aber interessantes Jugendbuch das mich gut unterhalten hat. Den ersten Teil kenne ich nicht, hatte aber trotzdem keine Probleme mich einzufinden. Im Buch geht es schnell voran, manchmal sogar etwas zu schnell. Hier und da hätten ein paar Beschreibungen mehr vielleicht gut getan, aber so geht es zumindest vorwärts. Der Schluss ist zufrieden stellend, lässt aber viele Fragen offen. Hier hätte ich mir ein paar mehr Antworten gewünscht.

Die Charaktere sind authentisch und sympathisch. Besonders hervorheben konnte sich am ehesten noch Alexander, aber das vielleicht auch deswegen weil um seine Person ein so großes Geheimnis gemacht wird.

Die Geschichte war unterhaltsam, aber empfehlen würde ich das Buch eher für Teenies, jungen Erwachsenen fehtl es eventuell an Tiefe. Es ist halt kein High Fantasy. sondern ein richtiges Fantasybuch für Jugendliche.

Veröffentlicht am 16.11.2016

Wie erwartet!

Miss you
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Vorab möchte ich mich beim Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden mit "Miss you".

Tess und Gus leben immer wieder aneinander vorbei. ...

Vorab möchte ich mich beim Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden mit "Miss you".

Tess und Gus leben immer wieder aneinander vorbei. Seit dem Jugendalter verpassen sie sich immer wieder oder treffen kurz auf einander ohne sich richtig zu erkennen. Jeder kämpft über Jahre hinweg mit seinen eigenen Problemen, bis sie sich irgendwann doch noch richtig begegnen, sich kennen und lieben lernen.

Das Buch lässt sich flüssig und doch recht zügig lesen. Fängt man einmal an möchte man es kaum aus der Hand legen. Das liegt nicht nur am guten, einfachen und leichten Schreibstil der Autorin, sondern auch an den wechselnden Perspektiven. Abwechselnd lesen wir von Gus und Tess die mit verschiedenen Ängsten, Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Der verunglückte Bruder an dessen Unfall man sich die Schuld gibt, die krebskranke Mutter die stirbt und noch eine kleine Schwester zurück lässt, unglückliche Beziehungen, nicht erfüllte Ehen, Schuldgefühle, Angst selbst krank zu werden, Versagensängste und noch vieles mehr sind dabei ein Thema. Trotz allem meistern die Protagonisten die Aufgaben die vor ihnen stehen meistens ganz gut oder wachsen über sich hinaus. Erst zum Schluss hin begegnen sie sich dann wirklich und die Liebesgeschichte der beiden ist so nur recht kurz. Aber genau damit habe ich gerechnet. Die zwei verpassen sich wirklich immer nur knapp, man fiebert stets mit wann es wohl soweit ist und am Ende läuft alles wie erhofft. Für mich gab es keine Längen im Buch, im Gegenteil, ich habe mich immer erwartungsvoll auf das weiter lesen gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wer das Buch "Königskinder" von Gernot Gricksch kennt: genau nach diesem Prinzip verläuft "Miss You".

Die Charaktere sind authentisch und sympathisch. Ich konnte mich mit beiden anfreunden und habe sie gern durch Höhen und Tiefen des Lebens begleitet. Besonders gut hat mir gefallen dass sie sich doch immer wieder durch gekämpft haben und dem Leben und allen Aufgaben getrotzt haben.

Meiner Meinung nach ist das Buch für alle die keine riesige Lovestory, sondern einen Roman aus dem Leben erwarten genau das Richtige!

Veröffentlicht am 23.10.2016

Weihnachtlich heiß ;)

Für immer und einen Weihnachtsmorgen
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Skylar hat noch nie verstanden, warum der TV-Historiker Alec von allen verehrt wird. Schließlich macht er keinen Hehl daraus, dass er sie nicht mag. Doch als das Schicksal ihr am Ende des Jahres dazwischenfunkt, ...

Skylar hat noch nie verstanden, warum der TV-Historiker Alec von allen verehrt wird. Schließlich macht er keinen Hehl daraus, dass er sie nicht mag. Doch als das Schicksal ihr am Ende des Jahres dazwischenfunkt, muss sie Heiligabend ausgerechnet mit ihm verbringen. Und bald stellt Skylar fest: Nicht nur seiner Familie gelingt es, ihr Herz zu berühren. Auch Alec zeigt eine andere, zärtliche Seite von sich. Hat sie sich in ihm getäuscht? Oder ist es nur die verschneite Schönheit von Puffin Island, die sie auf ein Fest der Liebe hoffen lässt?

Das ist der dritte Teil von Sarah Morgans Puffin Island Triologie. Trotzdem kann man alle Bücher unabhängig von einander lesen. Endlich geht es um Skylar die mir schon vorher ein sehr interessanter Charakter schien. Das hat nicht getäuscht und Sky hat mir viel Freude bereitet. Sie ist eine lebensmutige, starke junge Frau die mit ihrer Familie wirklich nicht grade gesegnet ist. Trotzdem hat sie sich zu einer tollen Persönlichkeit entwickelt und weiß eigentlich genau was sie will.
Alec ist mir, je mehr ich ihn kennen gelernt habe, immer sympathischer geworden. Man versteht ihn immer besser und entdeckt einige überraschende Seiten an ihn.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es kommt auch wirklich Weihnachtliche Stimmung auf was ich sehr schön fand. Gleich zu Anfang geht es spannend los und das ganze Buch über bleibt die Spannung da - auch wenn sehr früh absehbar ist wie das Buch verläuft. Es war toll zusammen mit Alecs Familie die weihnachtliche Zeit zu erleben und als es dann nach Puffin Island ging war es sehr schön bekannte Charaktere wieder zu treffen. Sehr lange hält sich die Spannung zwischen Sky und Alec, sie tänzeln viel umeinander herum. Aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Dann wird es aber ab und zu auch sehr heiß. Das Finale ist sehr schön inszeniert und ich bin voll und ganz zufrieden damit.

Besonders gelungen finde ich auch das Cover, das anders als die zwei anderen der Reihe, mit Glitzer verziert ist. So wie die Cover der Snow Crystal Reihe die ich allesamt liebe.

Für alle die Frauenromane lesen sehr empfehlenswert, genauso wie alle anderen Bücher von Sarah Morgan!

Veröffentlicht am 23.10.2016

Plötzlich Banshee

Plötzlich Banshee
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Alana McClary, Privatdetektivin und Banshee steht auf einmal vor ihrem schwersten Fall. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Santa Fe und zusammen mit der örtlichen Polizei ermittelt Alana, tritt dabei ...

Alana McClary, Privatdetektivin und Banshee steht auf einmal vor ihrem schwersten Fall. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Santa Fe und zusammen mit der örtlichen Polizei ermittelt Alana, tritt dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste und erfährt endlich mehr über ihr magisches Dasein.

Ich muss sagen mich hat das Buch wirklich gut unterhalten. Man darf aber kein anspruchsvolles Fantasy Buch erwarten. Es gibt zwar magische Wesen, aber nicht allzu viel Magie. Außerdem gibt es eine Liebesgeschichte die ziemlich schnell von Statten geht. Trotzdem hat sie mir gefallen. Und, meiner Meinung nach das Wichtigste, der Schreibstil ist sehr jugendlich gehalten. Das sorgt zwar dafür dass es unterhaltsam ist, aber jedermanns Sache ist es sicherlich nicht.

Die Charaktere haben mir aber ganz gut gefallen. Alana ist eine sehr sympathische Person. Durch ihr Dasein als Banshee ist sie sehr tollpatschig und zieht das Pech an wie Licht die Motten. Das sorgt natürlich beim Leser für Erheiterung, aber es ist schon knapp dran dass es zu viel werden kann... Trotzdem ist sie sehr engagiert wenn es um ihre Freunde geht und versucht alles um diese zu beschützen.
Dylan ist mein Lieblingscharakter. Ich mag seine Art von Humor und wie er es schafft Alana auf die Palme zu bringen.
Clay ist ein toller bester Freund den ich auch sehr mag. Er ist sehr charakteterstark und tut alles für Alana.
Auch die anderern Charaktere sind gelungen, obwohl mir Trinity z. B. nie richtig sympathisch geworden ist.

Die Story ist anfangs noch spannend und überraschend, aber ab der zweiten Hälfte recht vorhersehbar. Der Bösewicht war recht eindeutig und schnell entlarvt, aber das stört mich nicht so sehr. Im Gegenteil, ich freue mich wenn ich mit meinen Vermutungen richtig liege. Die Spannung wird also nicht durchweg aufrecht erhalten, trotzdem hat mich das Buch bei sich behalten, ich wollte es gar nicht weg legen. Ob es jedermanns Sache ist bezweifel ich, aber ich denke die Altersgruppe von 16 bis 30 könnte es ansprechen und unterhaltsam finden.

Vor dem Kauf eventuell in das Buch rein lesen ob einem der Schreibstil gefällt, wenn ja: lesen!