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Veröffentlicht am 04.09.2025

Vier besondere Kurzgeschichten

Sandman - Der Comic zur Netflix-Serie
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Der dritte Band der Reihe ist schmaler als die bisherigen und enthält vier Kurzgeschichten, die inhaltlich nicht miteinander verbunden sind.

Sie handeln von einer gefangengehaltenen Muse, die eine besondere ...

Der dritte Band der Reihe ist schmaler als die bisherigen und enthält vier Kurzgeschichten, die inhaltlich nicht miteinander verbunden sind.

Sie handeln von einer gefangengehaltenen Muse, die eine besondere Beziehung zu Dream hat, von Katzen, die nicht mehr schwächer als Menschen sein wollen, von einer Schauspielgruppe, die besondere Zuschauer hat und von einer Frau mit außerordentlichen Kräften, die ihr mehr schaden als nutzen.

Wie gewohnt, sind die Geschichten nicht nur gut erzählt, sondern auch wunderbar in Szene gesetzt. Und so kann ich auch diesem Band wieder volle Punktzahl geben und freue mich auf den nächsten.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Richtig gut!

Four Ruined Realms
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Aeri, Euyn, Mikail, Sora und Royo sind unterwegs nach Khitan um den Auftrag König Joons zu erledigen. beziehungsweise, ihn womöglich nach ihren eigenen Bedürfnissen zu beugen. Tiyung schmachtet derweil ...

Aeri, Euyn, Mikail, Sora und Royo sind unterwegs nach Khitan um den Auftrag König Joons zu erledigen. beziehungsweise, ihn womöglich nach ihren eigenen Bedürfnissen zu beugen. Tiyung schmachtet derweil im Stillen Kerker.

Bereits der erste Band der Trilogie hat mich sehr schnell gepackt. Mai Corland hat ein sehr gutes Händchen dafür, eine gut ausgebaute Welt mit interessanten Charakteren und einer spannenden Geschichte zu entwickeln, und zudem noch Platz für unerwartete Ereignisse zu lassen.

Vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Abwechselnd wird aus den Perspektiven der Protagonist:innen in Ich-Form erzählt, oft geht dies ineinander über. So kommt man jedem einzelnen der Charaktere sehr nahe, erfährt auch die Gedanken und Emotionen, so dass man schnell selbst emotional beteiligt ist, und das, obwohl jeder der Sechs seine eigenen Dämonen und einiges auf dem Kerbholz hat. Auch Tiyung, der zum Ende des letzten Bandes gefangen genommen wurde, erhält seinen eigenen Erzählstrang.

Erzählt wird dadurch auch sehr eindringlich, ich hatte ständig das Gefühl mittendrin zu sein. Die Geschichte ist zudem sehr spannend, nie weiß man, wie etwas ausgehen wird, immer wieder gibt es Todesgefahren für die Gruppe, die sich hin und wieder auch aufteilt. In der Regel sind sie aber am besten, wenn sie zusammen sind. Mittlerweile haben sie auch mehr oder weniger Vertrauen zueinander gefasst, obwohl das oft auch hart auf die Probe gestellt wird, und sie nach den Ereignissen im letzten Band nie sicher sein können, ob die anderen nicht wichtige Dinge verheimlichen.

Und das tun sie durchaus, aber nicht immer aus Böswilligkeit, sondern oft auch, weil sie der Meinung sind, sich oder den anderen sonst Schaden zuzufügen. Vor allem über Mikails Hintergrund erfährt man dieses Mal mehr. In diesem Band wird auch die Welt weiter ausgebaut.

Insgesamt gibt es manche Überraschungen, auch für uns Leser:innen, vor allem das Ende hat es in sich, und hat mich in mehrfacher Hinsicht verblüfft. Zum Glück wird Band 3 noch in diesem Jahr veröffentlicht, ich bin sehr gespannt.

Der mittlere Band der Trilogie steht dem ersten in nichts nach und hat mich genauso gefesselt wie dieser. Ich kann die Trilogie nur jedem ans Herz legen, der gerne gute Phantastik liest.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Lesenswerter vierter Band

Mit falschem Stolz
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Köln, 1403: Alyss vom Spiegels Leben läuft in einigermaßen ruhigen Bahnen, als ihr Ehemann nahe des Kölner Beginenhofes tot aufgefunden wird. Den hatte Alyss Vater, Ivo vom Spiegel eigentlich die Rückkehr ...

Köln, 1403: Alyss vom Spiegels Leben läuft in einigermaßen ruhigen Bahnen, als ihr Ehemann nahe des Kölner Beginenhofes tot aufgefunden wird. Den hatte Alyss Vater, Ivo vom Spiegel eigentlich die Rückkehr nach Köln untersagt, was hatte er also überhaupt in der Stadt gewollt?

Da viele der Schöffen derzeit krank darniederliegen, nimmt der gerade erst neu eingesetzte Schöffe Endres Overstoltz die Zügel in die Hand, und verdächtigt Alyss Ziehschwester, die Begine Catrin, die den Toten gefunden hat, der Tat. Ist es nur Zufall, dass diese vor einiger Zeit seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte?

Alyss hat also mehr als einen Grund, sich in den Fall einzumischen und zu versuchen, den wahren Täter zu finden.

Nachdem Andrea Schacht mehrere Bände ihrer historischen Krimireihe mit der Begine Almut als Protagonistin veröffentlicht hatte, hat sie deren Kinder, die Zwillinge Alyss und Marian in den Mittelpunkt einer neuen Reihe gestellt, deren vierten Band ich nun endlich auch gelesen habe. Und obwohl mehrere Jahre vergangen sind, seit ich den letzten las, war ich schnell wieder mittendrin. Das liegt vor allem auch an dem mit feinem Humor gewürzten Schreibstil der Autorin, der nicht nur das historische Köln, sondern auch ihre Charaktere lebendig werden lässt.

Für mich war es ein bisschen wie nach Hause kommen, habe ich doch erst Almut jahrelang begleitet, um dann, wie die Autorin, mit der nächsten Generation weiterzumachen. Almut und Ivo sind natürlich immer noch mit von der Partie, und auch immer noch recht rege, aber im Mittelpunkt stehen nun Alyss mit ihrem Hauswesen, und Marian, der noch auf der Suche nach seiner Berufung ist. Soll er Heiler werden, oder doch in die Geschäfte seines Vaters einsteigen? Sein Wissen um die Heilkunst tut zumindest auch in diesem Band gute Dienste.

Auch Alyss ist sich noch in manchem unklar, zum Beispiel auch in ihrer Beziehung zu John of Lynne, der gerade aus England zurückgekehrt ist. Am Ende des Bandes ist manches klarer. Ich bin schon sehr gespannt auf den fünften Band der Alyss-Reihe, der auch der letzte ist.

Der Mord an Alyss Ehemann wird natürlich auch aufgelöst, vorher gibt es aber noch das eine oder andere Problem, vor allem, weil Overstoltz seine Kompetenzen sehr weit auslegt. Und auch ein Teil ihres Erbes macht Alyss zu schaffen.

Zu Beginn des Romans befindet sich ein Personenverzeichnis und ein Vorwort Andrea Schachts, in dem sie über die Rechtsprechung im Mittelalter und das Schöffentum schreibt. Ich empfehle, das unbedingt zu lesen.

Nicht nur die Romane um die Begine Almut, auch die um ihre Kinder Alyss und Marian gehören zu meinen Lieblingsreihen. Der feine Humor, die gute Recherche, der lebendige Erzählstil und die gelungenen Charaktere machen es mir leicht, die Romane zu lieben. Gerne empfehle ich beide Reihen, die man am besten in der richtigen Reihenfolge liest.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Die Prinzessinnen sind mir sehr ans Herz gewachsen

Die Prinzessinnen: Hoheitliches Gemetzel
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Aiby, Cinn, Mef, Decanra und Narvila waren einst Prinzessinnen, sind jetzt aber die Prinzessinnen, eine Söldnergruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Prinzessinnen in Not zu retten, allerdings nicht ...

Aiby, Cinn, Mef, Decanra und Narvila waren einst Prinzessinnen, sind jetzt aber die Prinzessinnen, eine Söldnergruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Prinzessinnen in Not zu retten, allerdings nicht nur, man muss ja auch Rechnungen bezahlen. Aktuell sind sie im sogenannten Flickenteppich unterwegs, eine rGegend, in der es viele kleine Reiche gibt. Schnell erfahren sie, dass in letzter Zeit einige Prinzessinnen verschwunden sind, nichts als ein abgeschnittener Finger blieb zurück. Ist hier ein Serienmörder unterwegs? Die Fünf setzen sich auf die Spur der Verschwundenen, an deren Ende sie eine Überraschung erwartet.

Der dritte Band und damit das Ende der Trilogie hat es wieder in sich. Wie gewohnt erlebt man, neben der aktuellen Handlung, auch wieder einige Abenteuer aus der Vergangenheit einzelner Mitglieder beziehungsweise der ganzen Gruppe mit, einige auch ohne Narvila, die erst im ersten Band dazugestoßen ist.

Auch wie gewohnt, wird viel geschnetzelt und gemetzelt, der Titel sagt es ja schon, auch auf den Humor muss man hier nicht verzichten, der, ähnlich wie das Gemetzel, möglicherweise nicht jeden Geschmack trifft. Meinen schon, und so wurde ich wieder erstklassig unterhalten. Christian Endres erzählt spannend, actionreich und bildhaft. Mittlerweile kennt man die fünf Protagonistinnen gut, so dass man am Ende des Romans gar nicht glauben kann, dass das nun das Ende gewesen sein soll.

Dazu trägt auch bei, dass das Buch noch einige Seiten hat. Diese werden sinnvoll gefüllt mit allen bis Herbst 2024 erschienenen Kurzgeschichten und anderen Kuriositäten rund um die Prinzessinnen. Auch diese unterhalten gut, und die letzte lässt mich hoffen, dass die Abenteuer der Prinzessinnen vielleicht doch noch nicht zu Ende sind, und noch ein paar Romane füllen könnten. Tatsächlich will ich mich auch noch überhaupt nicht trennen!

Band 3, und damit das Ende der Trilogie hat mich wieder richtig gut unterhalten. Die fünf Protagonistinnen sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, und so hoffe ich, dass ihre Abenteuer weitere Bücher füllen werden, eine zweite Trilogie vielleicht?

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Phantasievolle Adaptionen

Doctor Who: Time Lord Märchen
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Die Sammlung enthält 15 Märchen aus dem Doctor Who-Universum. Während der Doctor selbst nicht in jeder Geschichte auftritt, trifft man auf viele seiner Gegner, Weinende Engel, Sontaraner, Cybermen, Zygonen, ...

Die Sammlung enthält 15 Märchen aus dem Doctor Who-Universum. Während der Doctor selbst nicht in jeder Geschichte auftritt, trifft man auf viele seiner Gegner, Weinende Engel, Sontaraner, Cybermen, Zygonen, und einige andere.

Viele der Märchen sind an uns bekannter Märchen und Legenden angelehnt, so liest man phantasievoll ins Who-Universum adaptierte Versionen der drei kleinen Schweinchen und dem bösen Wolf, von Jack und die Bohnenstange, Rotkäppchen, Schneewittchen, die Schöne und das Biest, Alibaba und die vierzig Räuber, und anderen, auch König Artus fehlt nicht. Nicht jede Geschichte hat mir gleich gut gefallen, ich habe aber jedes Mal die Phantasie des Autors bewundert. Besonders gut hat mir das Märchen von den drei Sontaranern gefallen, die ähnlich wie die Schweinchen sich unterschiedlich stabile Unterschlüpfe gebaut haben, die dann ein Feind versucht einzunehmen. Die Weinenden Engel erhalten eine eher berührende Geschichte.

Gefallen haben mir auch die Illustrationen. Zu jeder Geschichte gibt es mindestens eine, alle passen jeweils gut.

Dem Autor ist es gelungen, bekannte Märchen und Legenden phantasievoll ins Universum des Doctor Who zu übertragen. Manche Märchen fand ich richtig gut, andere haben mir nicht ganz so gut gefallen. Wer Doctor Who mag, könnte hier auch gut unterhalten werden.

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