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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2024

Anstrengend zu lesen

Glutspur
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Ein Buch, bei dem ich mich gefragt habe: Puh, was war das denn? Selten habe ich einen so so langatmigen, ja langweiligen, Krimi gelesen! Die Geschichte verzettelt sich in zig Nebenhandlungen, da gefühlt ...

Ein Buch, bei dem ich mich gefragt habe: Puh, was war das denn? Selten habe ich einen so so langatmigen, ja langweiligen, Krimi gelesen! Die Geschichte verzettelt sich in zig Nebenhandlungen, da gefühlt jede Person im Buch eine eigene Handlung bekommt. Diese sind aber nur z.T. für die Geschichte relevant, bzw. wird manches immer wieder angeteasert, aber nicht erzählt ... was vielleicht viel Dramatik für die Folgebände bietet, mich aber einfach nur genervt hat, weil es halt gar nicht vorwärts ging. Und auf die Folgebände habe ich gleich gar keine Lust mehr, wenn mich Band 1 schon nicht überzeugt hat. Die Auflösung war dann etwas total ungewöhnliches, der Weg dahin aber so belastend, dass ich ca. ein Drittel davon gar nicht mehr gelesen habe, sondern zum Ende gesprungen bin. Und was sagt es über ein Buch aus, dass mir dieser Teil gar nicht gefehlt hat fürs Verständnis? Fazit: Wer gerne langwierige Ermittlungsarbeit mag und vielleicht auch schonmal in Kopenhagen war, für den könnte dieses Buch etwas sein. Alle anderen würden sich den gleichen Krimi mit ca. 200-250 Seiten weniger wünschen.

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Mal etwas ganz anderes

Die mörderischen Cunninghams (Die Cunninghams 1)
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Ein toller, lustiger Krimi im Stil eines klassischen Whodunits. Der "Autor" aka Protagonist (Ernest Cunningham) ist Schreiber von Ratgebern, wie man perfekte Krimis schreibt und beginnt sein Werk direkt ...

Ein toller, lustiger Krimi im Stil eines klassischen Whodunits. Der "Autor" aka Protagonist (Ernest Cunningham) ist Schreiber von Ratgebern, wie man perfekte Krimis schreibt und beginnt sein Werk direkt mit den goldenen Regeln, die er im Laufe der Erzählung auch immer wieder bemüht. Ich fand es ziemlich witzig, wie er dann immer wieder Dinge schreibt, wie "Der Detektiv sollte ihnen seine Gedanken kundtun, deswegen sage ich ihnen jetzt, dass ich dann und dann das und das gedacht habe". Das ist mal etwas erfrischend anderes, als man es sonst so kennt. Am Ende wird es dann tatsächlich trotz des vielen Humors ein richtig spannender, verwickelter Fall, der eben einfach noch dazu superwitzig erzählt wurde. Es geht nie unter die Gürtellinie, noch gleitet es in puren Klamauk ab. Ein Buch, das man mit etwas Abstand sicherlich nochmal lesen kann/sollte, um alle Feinheiten mitzubekommen. Und auch als Hörbuch, gelesen vom großartigen Simon Jäger!, super empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Sehr gelungener "Weihnachts"-Krimi

Das Geheimnis der Silvesternacht
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Der diesjährige Weihnachtskrimi von Klett-Cotta spielt zum Großteil nach Weihnachten, mit dem dramatischen Showdown in der titelgebenden Silvesternacht. Von den bisher übersetzten Bänden um den Detektive ...

Der diesjährige Weihnachtskrimi von Klett-Cotta spielt zum Großteil nach Weihnachten, mit dem dramatischen Showdown in der titelgebenden Silvesternacht. Von den bisher übersetzten Bänden um den Detektive Nigel Strangeways ist dieser hier mein bisher Favorit - auch wenn ich es immer noch merkwürdig finde, in welcher Reihenfolge die Bände für den deutschen Markt aufbereitet werden! Dabei spielt wahrscheinlich besonders rein, dass sich dieser Band sehr gut einzeln lesen ließ und man nicht ständig das Gefühl hatte, dass einem noch etwas Hintergrundwissen aus Vorgängerbänden fehlt... Der Fall selber ist ziemlich vertrackt und kniffelig, sodass man mitfiebert, auch wenn man innerlich weiß, dass diese Art von Krimi ja eigentlich immer gut ausgeht. Obwohl es teilweise um Kindesentführung geht, kann man dieses Buch auch für alle empfehlen, die sonst Krimis mit Kindern in der Opferrolle meiden - denn Lucy ist keinesfalls ein typisches Opfer, sondern eine tapfere kleine Heldin, mit der man gerne mit"leidet". Dadurch, dass das Buch schon älter ist, hat man außerdem einen herrlichen Nostalgiefaktor, der es fast zu einer Art historischem Lesestoff macht, obwohl es sich sehr modern liest. Wer gerne Geschichten aus dem Kalten Krieg und Spionage mag, der sollte hier zugreifen, es ist ein milderes Sittengemälde als z.B. Volker Kutscher, greift aber ähnliche Thematiken auf.

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Große Eselliebe <3

Das Glück ist grau
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Das Glück ist grau ist auch ein ganz tolles Buch, dessen Thema mich voll gepackt hat. Jedenfalls ist es wunderbare Geschichte, die zu Herzen geht, ohne kitschig zu werden. Es gibt zwar zahlreiche Abschweifungen, ...

Das Glück ist grau ist auch ein ganz tolles Buch, dessen Thema mich voll gepackt hat. Jedenfalls ist es wunderbare Geschichte, die zu Herzen geht, ohne kitschig zu werden. Es gibt zwar zahlreiche Abschweifungen, die uns aber verstehen lassen, wieso das Leben mit Tieren und Bewegung die besten Erfolgsrezepte für ein gesundes und glückliches Leben sind. Außerdem mochte ich die Schilderungen von zahlreichen Erfahrungen mit den amischen Nachbaren, die mit einigen Vorurteilen aufräumen und Verständnis für dieses Leben wecken. Meistens wird diese Bevölkerungsgruppe ja eher verlacht, als gewertschätzt... nach der Lektüre sage ich jetzt: zu Unrecht. Dieses Buch verdient es jedenfalls, viele Leser zu finden und wie Sherman unsere Herzen zu erobern... zumal es so ausgesprochen hübsch ist!

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Wohlfühlroman

Pandatage
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Ich habe einen Wohlfühlroman erwartet - und bekommen. Hatte ich anfangs noch die Befürchtung, dass ich ja schon weiß, wie es ausgehen wird ... war es mir erst egal, weil das Buch so humorvoll und "launig" ...

Ich habe einen Wohlfühlroman erwartet - und bekommen. Hatte ich anfangs noch die Befürchtung, dass ich ja schon weiß, wie es ausgehen wird ... war es mir erst egal, weil das Buch so humorvoll und "launig" geschrieben war, dass ich soviel Spaß hatte, dass ich diese Befürchtung glatt vergessen habe ;D Und dann wurde ich von dem Ende - sehr positiv! - überrascht, denn es war so gar nicht das, was ich mir ausgemalt habe. Die Figuren sind alle sehr individuell gestaltet, haben ihre (zumeist liebevollen) Macken und Eigenheiten und auf jeden Fall Wiedererkennungswert. Im Hörbuch erkennt man sie sehr gut an sehr eigenen Stimmen, die wundervoll eingelesen wurden. Ich kann das (Hör)Buch jedenfalls nur empfehlen.

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