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Veröffentlicht am 01.11.2024

Solle man das lesen? I don't know...

Bridge Kingdom – Der Schwur der Spionin
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Fantasy (oder eher Romantasy) war das Genre, das mich wieder zum Lesen gebracht hat. Deshalb habe ich mich bei “Bridge Kingdom - Der Schwur der Spionin” von Danielle L. Jensen auch sehr auf eine epische ...

Fantasy (oder eher Romantasy) war das Genre, das mich wieder zum Lesen gebracht hat. Deshalb habe ich mich bei “Bridge Kingdom - Der Schwur der Spionin” von Danielle L. Jensen auch sehr auf eine epische High Fantasy Geschichte gefreut und wurde … irgendwie enttäuscht?

Ich weiß selbst nicht genau, was ich zu diesem Buch fühle, weil ich sehr zweigeteilt bin.

Einerseits habe ich das Worldbuilding mit den politischen Intrigen und dem Spion-dasein von Lara sehr geliebt. Ihr Zerissenheit zwischen ihrem Heimatland und Ithicana war sehr nachvollziehbar und hat das Buch zu einem Pageturner für mich gemacht. Auch Aren konnte mein Herz für sich gewinnen.

Andererseits bin ich mit Lara und dem Schreibstil überhaupt nicht klar gekommen. Lara soll als die tödlichste und beste aller Spioninnen ever ausgebildet worden sein, kann dann aber nicht mal schwimmen. Was ist das für eine Ausbildung, wenn man nicht einmal lernt, in dem Land, an das man verheiratet wird, überleben zu können? Auch sonst war mir Lara nicht besonders sympathisch. Der Schreibstil war an sich in Ordnung, nichts Besonderes, aber es gab immer wieder Wörter, die mich aus dem Lesefluss gehauen haben, weil sie unglaublich unpassend und vulgär waren. Ja, das ist High Fantasy, da kann ich verstehen, dass man diese Wörter eher benutzt als in einem Jugendbuch, aber trotzdem hat es einfach nicht gepasst.

Auch beim Ende bin ich zwiegespalten. Es war ziemlich offensichtlich, dass es darauf hinausläuft, trotzdem möchte ich eigentlich wissen wie es weitergeht 😅

Da hätte sich Danielle eine Scheibe von Lena Kiefers Debüt “Ophelia Scale” abschneiden sollen: Super stark und packend geschrieben, mit vielen Plottwists und einer ganz ähnlichen Ausgangssituation für die Charaktere - nur eben einfach besser.

Wer High Fantasy mag, dem könnte auch “Bridge Kingdom” gefallen - oder leider eben auch nicht.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann!

Sie kann dich hören
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Nachdem ich schon Band 1 von “The Handmaid” von Freida McFadden absolut geliebt habe, konnte ich auch den zweiten Teil “Sie kann dich hören” nicht mehr aus der Hand legen.

Band 2 der Reihe spielt ungefähr ...

Nachdem ich schon Band 1 von “The Handmaid” von Freida McFadden absolut geliebt habe, konnte ich auch den zweiten Teil “Sie kann dich hören” nicht mehr aus der Hand legen.

Band 2 der Reihe spielt ungefähr drei Jahre später und wir begleiten Millie dabei, wie sie versucht, ihren Job, ihre College-Ausbildung und die Liebe zu navigieren und damit erneut in tödliche Netze gerät. Besonders der College-Aspekt und der Romance-Sub-Plot (der aber wirklich nur ein Sub-Plot ist) haben die Geschichte super spannend und abwechslungsreich gestaltet.

Die Thriller-Elemente haben mir dieses Mal sogar noch ein bisschen besser gefallen, weil man bis zum Ende keine Ahnung hatte, woher sie kommen. Auch den Plottwist, den Freida wieder mit einem Perspektivwechsel erklärt und man durch die andere Erzählerin selbst als lesende Person manipuliert wird, habe ich nach Band 1 absolut nicht kommen sehen. Es gibt so viele kleine Details, die erst am Ende Sinn ergeben, die Geschichte aber so viel realistischer und mind-blowing gestalten!

Besonders gut hat mir wieder Freidas Schreibstil gefallen, der durch die kurzen Kapitel mit Cliffhangern dafür sorgt, dass ich das Buch wieder innerhalb weniger Tage verschlungen habe!

Auch Band 2 lohnt sich absolut zu lesen - vielleicht sogar noch mehr als der erste Teil für alle Romance-Fans!

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Wortzauber & Jahreshighlight

In Case We Trust
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Ich habe noch nie ein Buch gelesen wie “In Case We Trust” von Tess Tjagvad. Ja, es gibt die typischen Romance-Elemente und Tropes wie Rivals to Lovers, aber Gracie, unsere Protagonistin, macht die Geschichte ...

Ich habe noch nie ein Buch gelesen wie “In Case We Trust” von Tess Tjagvad. Ja, es gibt die typischen Romance-Elemente und Tropes wie Rivals to Lovers, aber Gracie, unsere Protagonistin, macht die Geschichte für mich so besonders, weil in ihr so viel von mir steckt, dass das Lesen eine heilende Erfahrung war.

In “In Case We Trust” verfolgen wir die Geschichte von Gracie und Ira, die in einer Bostoner Kanzlei wunderschön à la Rivals to Lovers um den vorderen Plätze im Ranking kämpfen. Ich lieeebe Rivals to Lovers ja und Tess hat das Trope so gut aufgegriffen, ohne dabei den Übergang zu den Lovers zu vernachlässigen. Auch der Fall, den Gracie und Ira bearbeiten, hat super in ihre Charakterentwicklung gepasst.

Nun aber zu dem Punkt, der das Buch zu einem meiner liebsten Bücher überhaupt gemacht hat - Tess’ Schreibstil in Verbindung mit Gracie als Charakter. Tess muss magische Hände haben, denn was sie in diesem Buch zu Papier bringt, ist stilistisch und metaphorisch auf einem ganz anderen Level! Gerade wenn es um Gracies Zweifel an sich selbst und dem Overthinking geht, habe ich mich jedes Mal gefühlt, als würde sie meine Gedanken direkt auf die Buchseiten projezieren.

Auch Ira hat sich in mein Herz geschlichen, weil er das passende Gegenstück zu Gracie ist und selbst mit seinen Dämonen zu kämpfen hat. Die beiden ergänzen sich und ecken genau an den richtigen Stellen an, sodass sich ihre Beziehung und deren Entwicklung super realistisch anfühlen.

Ein Jahreshighlight, das mir so gut getan hat und das ich wirklich jedem und jeder ans Herz legen kann - besonders wenn ihr Schreibstile wie den von Merit Niemeitz liebt!

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Packender und unvorhersehbarer Thriller!

Wenn sie wüsste
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Ich bin ja eigentlich ein Fantasy-Dystopie-Romance-Girlie, aber seitdem ich “Sorry - Ich habe es nur für dich getan” von Bianca Iosivini gelesen habe, bin ich auch von Thrillern fasziniert. Und da mir ...

Ich bin ja eigentlich ein Fantasy-Dystopie-Romance-Girlie, aber seitdem ich “Sorry - Ich habe es nur für dich getan” von Bianca Iosivini gelesen habe, bin ich auch von Thrillern fasziniert. Und da mir “Wenn sie wüsste” von Freida McFadden auf Bookstagram mehrmals wärmstens empfohlen wurde, musste ich mich natürlich daran probieren!

Tja, and what can I say? Dieses Buch muss irgendeinen süchtig machenden Stoff zwischen den Seiten gehabt haben (und ich habe es als E-Book gelesen!), weil ich das Buch innerhalb von zwei Tagen weggeatmet habe und nicht mehr aufhören konnte, es zu lesen! Millies Geschichte bei den Winchesters, für die sie Nanny und Putzhilfe spielt und regelmäßig von ihrer Hausherrin Nina schickaniert wird, ist alles außer vorhersehbar. Denn obwohl sie diesen auf den ersten Blick fantastischen Job nach ihrer dunklen Vergangenheit ergattert hat, merkt sie erst mit der Zeit, wo sie da wirklich reingeraten ist…

Mir war bis zur Hälfte des Buches nicht klar, wo diese Geschichte hinführt, aber dann war ich einfach nur noch mindblown. Weil holy moly, was ist dieses Buch?! Was Freida sich da ausgedacht hat, ist einfach next level. Egal, was man nach 200 Seiten erwartet, es kommt komplett anders!

Millie als Protagnistin mochte ich trotz ihrer Vergangenheit, weil sie in allen Situationen authentisch und sympathisch gewirkt hat, ohne dabei auf den Mund gefallen zu sein. Zu Nina und Andrew werde ich an diesem Punkt nichts verraten, weil das den Plot spoilern würde - es lohnt sich also definitiv, diesen Thriller zu lesen!

Ein Buch, das den Hype absolut verdient und perfekt für alle ist, die ins Thriller-Genre reinschnuppern möchten! Absolut süchtig machend und mit unglaublich krassen Plottwists geschrieben.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Hochdramatisch & emotional!

Vienna 2: Hiding Darkness
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Nach dem Cliffhanger von Band 1 wollte ich den nächsten Teil rund um Livia und die Wiener High Society sofort weiterlesen und war super gespannt, wie Lara all diese Probleme aus dem ersten Teil noch dramatischer ...

Nach dem Cliffhanger von Band 1 wollte ich den nächsten Teil rund um Livia und die Wiener High Society sofort weiterlesen und war super gespannt, wie Lara all diese Probleme aus dem ersten Teil noch dramatischer macht und sie am Ende löst. Und dramatischer ist es auf jeden Fall geworden! Gerade weil in diesem Buch so viele verschiedene Handlungsstränge miteinander verwoben werden - und Lara macht das mit einer Leichtigkeit, die ich nur bewundern kann -, konnte ich nicht mehr aufhören, zu lesen!

Da wäre Livias Beziehung zu Nick, dessen Perspektive wir in “Vienna - Hiding Darkness” ebenfalls zu lesen bekommen, die Sache mit ihrer Mutter und der Sub-Plot mit Vic und Leander, der mir ganz besonders gut gefallen hat. Es war wieder hochdramatisch und so unglaublich poetisch und emotional geschrieben, dass ich spätestens jetzt in Laras Schreibstil verliebt bin! (okay, sie hatte mich schon im ersten Buch bei jeder Taylor Swift Reference, die es in diesem Buch auch gibt, yeah 🤭)

Die letzten zwanzig Seiten und die vielen Plottwists am Ende waren einfach nur mindblowing und ich saß zeitweise mit offenem Mund vor dem Buch, weil es einfach so genial war! Mindestens genauso genial ist die Charakterentwicklung von Livia, die wir besonders im zweiten Buch miterleben dürfen und die sie als wunderbar komplexe und perfekt unperfekte Protagonistin zurücklässt.

Der perfekte Abschluss einer so besonderen, hochdramatischen und gleichzeitig unglaublich berührenden Reihe - perfekt für alle Fans von High Society und Second Chance!

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